Skip to content
Artwork for Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel
NewsPoliticsBusiness NewsScienceSocial Sciences

Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel

Professor Michael Hüther und Professor Bert Rürup, Handelsblatt

Im Podcast Handelsblatt Economic Challenges diskutieren Professor Bert Rürup, der Chefökonom des Handelsblatts, und Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, aktuelle nationale wie globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen und deren Folgen.

Handelsblatt Economic Challenges finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website. 

Jetzt reinhören: Jeden Freitag Bert Rürup, Handelsblatt-Chefökonom, im Gespräch mit Michael Hüther, dem Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft

Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker

  • 21 episodes
  • Updated Friday
  • weekly
  • 25 min on average

Episodes 21

Counted on this page — what you have heard stays on this device, so it is not something the list can be paged by.
  • #350Friday · 24 min

    Demografische Zeitbombe – Warum Wachstum in Deutschland ohne Zuwanderung und Reformen nicht gelingen wird

    In dieser Folge von Economic Challenges stellen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, eine strukturelle Leerstelle im deutschen Wachstumsmodell heraus: Das milliardenschwere Investitionsprogramm der Bundesregierung werde seine Wirkung verfehlen, wenn die nötige Arbeitskräftebasis fehlt. Dass Deutschland jeden seiner Wachstumsschübe historisch mit massiver Zuwanderung flankiert hat, ist für beide unstrittig – umso problematischer ist die aktuelle Entwicklung: Die Nettozuwanderung ist von 663.000 Personen im Jahr 2023 auf rund 235.000 im Jahr 2025 gefallen. Wo qualifizierte Zuwanderung nicht in ausreichendem Maß verfügbar ist, bleibt nach Einschätzung beider Ökonomen nur ein weiterer Stellhebel: „Das Arbeitszeitvolumen muss flexibilisiert werden – andere Optionen gibt es nicht“, sagt Rürup. Hüther ergänzt, dass eine bessere Kombination von Kapital und Arbeit zugleich Produktivitätsspielräume erschließe. Irritierend finden beide, dass weder Union noch SPD dieses Thema öffentlich ansprechen. Im Zentrum dieser Folge steht die Frage, wie eine alternde Gesellschaft mit schrumpfender Erwerbsbevölkerung ihr Wachstumspotenzial sichern kann – und warum die Politik vor der Antwort zurückschreckt. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #349July 10 · 24 min

    „Verstaatlichung des Strukturwandels“ – Wie viel Staat braucht Deutschlands Wirtschaftswende?

    In der letzten Folge vor der Sommerpause ziehen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Bilanz: Das Wachstumspaket der Bundesregierung ist in ihrer Einschätzung kein großer Wurf, aber mehr als nichts – vor allem ein politisches Stabilisierungssignal der Koalition. „Ein großer Wurf wäre ein anderer“ sei eine wohlfeile Kritik, sagt Hüther und erinnert daran, dass die Agenda 2010 bei ihrer Vorstellung ähnlich verhalten aufgenommen wurde. Die eigentliche Debatte beginnt danach: „Bislang war es ja immer so, dass ein Konjunkturaufschwung vom Außenhandel kam“, sagt Rürup. „Und ich glaube, die Regierung hat erkannt, dass das nicht mehr so ist.“ Damit entfällt das klassische Konjunkturmuster, das die Bundesrepublik über Jahrzehnte getragen hat. Hüther sieht zwei zentrale Handlungsfelder: einen flexibleren Arbeitsmarkt und eine verlässliche Klimapolitik für die Industrie. Beim Arbeitsmarkt plädiert er für eine eigene Kommission, die Kündigungsschutz, Befristungsrecht und Wochenarbeitszeit neu justiert. Rürup ergänzt, dass die Bevölkerungsalterung nicht nur die Sozialkassen belaste, sondern die veritabelste Wachstumsbremse überhaupt sei – und dass qualifizierte Zuwanderung das einzige Gegenmittel ist, das politisch aber weitgehend tabuisiert bleibt. Den schärfsten Befund liefert Hüther zum Schluss: Dekarbonisierung, Rohstoff-Resilienz und der Rüstungshochlauf führen zusammen zu einer „Verstaatlichung des Strukturwandels“. Wenn Automobilzulieferer in die Rüstungsbranche wechseln, dann könne die Politik ihre Verantwortung nicht länger hinter Marktlogik verstecken. „Das muss jedenfalls mal durchdrungen werden“, fordert Hüther. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #348July 3 · 24 min

    „Noch gut“: Das Wachstumspaket der Bundesregierung in der Analyse von Hüther und Rürup

    Das Wachstumspaket enthält nach Einschätzung der beiden Ökonomen keine falschen Maßnahmen – aber zu wenige mutige. Richtig und überfällig in ihren Augen: die Arbeitsmarktreformen, die Abschreibungsverbesserungen und die Außenhandelsinstrumente. Unbeantwortet bleiben ihrer Ansicht nach aber zwei Megathemen: die demografische Alterung und das erodierte deutsche Exportmodell. Auch die hohen Energiekosten würden nicht angegangen. Bert Rürup gibt die Note „noch gut“. Beide Ökonomen fordern weitere Schritte. Michael Hüther fordert als weitere Schritte Superabschreibungen, um die Investitionsschwäche direkt zu adressieren, eine Streckung der Kosten des Netzausbaus und die Arbeitszeit auf Jahresbasis zu sehen statt auf Wochenbasis. Optimstisch stimmt beide der Stil der Vorlage: „Der Spirit ist anders. Man hat ja auch nicht nächtelang getagt", sagt Hüther. "Das war offensichtlich gut vorbereitet. Regierungsarbeit ist ja auch Technik, also ganz schlichtes Abstimmen.“ Moderiert von Bert Rürup und Michael Hüther Produziert von Leonard Dumke Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #347June 26 · 27 min

    Alan Greenspan und das Ende eines Paradigmas – Kann Geldpolitik noch Preisstabilität garantieren?

    Alan Greenspan, fast 19 Jahre Chairman der US-Notenbank Fed, ist am 22. Juni im Alter von 100 Jahren gestorben. In dieser Folge von Economic Challenges nehmen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, seinen Tod zum Anlass, die Entwicklung der Geldpolitik der vergangenen Jahrzehnte kritisch zu bilanzieren – von der Geldmengensteuerung nach Milton Friedman über das Inflation-Targeting bis zum Quantitative Easing. Hüther erinnert daran, dass Greenspan die Aufgaben der Geldpolitik entscheidend erweiterte: Nach dem Schwarzen Montag 1987 – dem größten Tagesverlust der New Yorker Börse – griff er stabilisierend ein und begründete damit den sogenannten „Greenspan Put“, die Erwartung, dass die Notenbank Finanzmärkte in Krisen stützt. „Wie jede Versicherung hat das dann auch einen Moral Hazard“, sagt Hüther. Am Ende, so sein Urteil, sei auch Greenspans Credo des nachträglichen „Mopping up“ geplatzter Blasen gescheitert – mit hohen volkswirtschaftlichen Kosten. Rürup stellt eine provokante These in den Raum: Inflation sei heute weniger ein monetäres als ein strukturelles Problem. Der Ölpreis, nicht der Leitzins, sei zum entscheidenden Preistreiber geworden. „Preisniveaustabilität kann nicht mehr allein durch die Geldpolitik gewährleistet werden“, sagt er. Hüther widerspricht zwar dem Befund in dieser Absolutheit, teilt aber die Diagnose, dass drei Megatrends – demografische Alterung, Dekarbonisierung und Deglobalisierung – das Wachstum schwächen und den Inflationsdruck strukturell erhöhen. In einer solchen Stagflationsperspektive sei eine Notenbank „besonders herausgefordert“. Im Zentrum steht die Frage, ob das klassische Konzept der unabhängigen Zentralbank als alleinige Hüterin der Geldwertstabilität noch zeitgemäß ist. Hüther plädiert dafür, die Unabhängigkeit als hohes Gut zu bewahren – fordert aber eine stärkere Verzahnung von Geld-, Fiskal- und Lohnpolitik. Rürup geht weiter und fragt, ob nationale Institutionen mit dieser Aufgabe nicht schlicht überfordert sind. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #346June 19 · 22 min

    China-Schock 2.0: Warum die EU Zollpolitik neu denken muss

    Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, analysieren den China-Schock 2.0: Zwei Jahrzehnte nach dem WTO-Beitritt Chinas am 11. Dezember 2001 sind chinesische Unternehmen in der Chemie-, Automobil- und anderen Schlüsselbranchen zu Weltmarktführern geworden – und verdrängen deutsche Konzerne aus ihren Positionen. Der Kern des Problems liege laut Hüther nicht allein im technologischen Aufstieg Chinas, sondern auch in den staatlichen Subventionen und der Unterbewertung des Yuan. „Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit Chinas ist eine politische“, sagt Hüther. Für ihn ist klar: Selbst wenn Deutschland alle wirtschaftspolitischen Hausaufgaben erledigt, reicht das nicht aus. Rürup schärft den Befund: Deutschland stecke in einer Multikrise: „Das traditionelle Geschäftsmodell bricht zusammen, der Alterungsschub hat eingesetzt und die demokratischen Parteien verlieren an Stärke.“ Hinzu komme eine systemische Asymmetrie – Demokratien konkurrierten mit einer gelenkten Wirtschaft, die sich marktwirtschaftlich gebe, es aber nicht sei. „In diesem tripolaren Feld wird man mit rein marktwirtschaftlichen Lösungen definitiv nicht weiterkommen“, so Rürup. Welche Antworten sich die beiden Ökonomen von der EU wünschen, und warum Hüther für eine doppelte Strategie gegenüber China plädiert, das hören Sie im Podcast. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #345June 12 · 27 min

    Reformgipfel ohne Reformen? Warum Deutschlands wirtschaftspolitische Debatte ins Leere läuft

    Am Mittwoch hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Gewerkschaften und Arbeitgeber zum Reformgipfel ins Kanzleramt eingeladen. In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, ob und wie dieser Gipfel heute überhaupt geeignet ist, die dringend nötigen wirtschafts- und sozialpolitischen Reformen in Deutschland anzustoßen. Die beiden Ökonomen halten den Gipfel zwar nicht für gelungen, verweisen jedoch auf das „Bündnis für Arbeit" von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD). Das damalige Bündnis scheiterte, habe jedoch letztlich den Weg für die Agenda 2010 geebnet. Könnte also ein gescheiterter Reformengipfel den Weg zu einer großen Reformenagenda ebnen? „Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich gelegentlich", sagt Hüther im Podcast. Denn im Gegensatz zu damals fehle heute eine klare politische Führung. Statt konkrete Reformvorschläge vorzulegen, stelle die Regierung Fragen, die bereits seit Jahren bekannt seien. „Ich finde diesen Fragenkatalog irgendwie schon fast beleidigend", sagt Rürup. Er kritisiert vor allem die fehlende strategische Perspektive. Die Diskussion blende zentrale Veränderungen der Weltwirtschaft aus: den Aufstieg Chinas zum industriellen Konkurrenten, die zunehmenden geopolitischen Spannungen und die Erosion des exportgetriebenen deutschen Wachstumsmodells. „Das traditionelle Geschäftsmodell des exportgetriebenen Wachstums ist nicht zuletzt durch Trump kaputt gemacht worden“, warnt er. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #344June 5 · 25 min

    Sozialstaat am Limit: Warum die Reformdebatte nicht vorankommt

    In dieser Folge von Economic Challenges nehmen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, das Frühjahrsgutachten des Sachverständigenrates unter die Lupe. Im Mittelpunkt steht die Warnung vor einem kräftigen Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge infolge von Alterung, schwachem Wachstum und steigenden Ausgaben in Renten-, Gesundheits- und Pflegeversicherung. Beide Ökonomen halten die Analyse grundsätzlich für zutreffend. Dennoch bleibt bei Rürup Ernüchterung zurück: „Es gibt kein neues Argument.“ Das Gutachten beschreibe bekannte Herausforderungen und bekannte Reformoptionen, liefere aber kaum neue Impulse für die wirtschaftspolitische Debatte. Besonders kritisch sieht er, dass Fragen diskutiert werden, die parallel bereits in Regierungskommissionen beraten werden. Hüther verweist darauf, dass steigende Sozialabgaben längst zu einem Wachstumsproblem geworden seien. Höhere Arbeitskosten belasteten Beschäftigung, Investitionen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Gleichzeitig vermisst auch er neue Ideen, etwa zur Organisation des Gesundheitswesens oder zur langfristigen Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme. Im Zentrum der Diskussion steht schließlich die Frage, ob die Debatte zu stark auf Finanzierungslücken und Beitragssätze fokussiert. Aus Sicht beider Gesprächspartner wäre ein anderer Ansatz produktiver: Wie können Sozialversicherungssysteme dazu beitragen, die Folgen des demografisch bedingten Rückgangs des Erwerbspersonenpotenzials abzufedern? Rürups Fazit fällt entsprechend deutlich aus: „Innovative Fragen werden leider nicht oder nur unzureichend diskutiert. Deswegen: So richtig überzeugt hat mich dieses Gutachten nicht.“ Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #343May 29 · 25 min

    Warum der Kampf gegen den Populismus auf der kommunalen Ebene entschieden wird

    In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über eine neue IW-Studie mit dem Titel „Geografien der Unzufriedenheit“ – die erste Untersuchung, die für alle 11.000 deutschen Gemeinden Versorgungslagen und Versorgungsempfinden kleinräumig erfasst und gegenüberstellt. Das zentrale Ergebnis: Die Zufriedenheit mit staatlicher Daseinsvorsorge unterscheidet sich kaum zwischen Stadt und Land. Wer deutlich unzufriedener ist, sind AfD-Anhänger – und zwar unabhängig davon, wo sie leben. „Man kann politische Wahrnehmungen nicht widerlegen, indem man Fakten ausbreitet“, stellt Rürup fest. Hüther ergänzt, dass das Phänomen kein deutsches sei: In nahezu allen westlichen Demokratien gewinnen rechtspopulistische Parteien an Boden – getragen von einer Mischung aus Globalisierungsüberforderung, Migrationserfahrung und dem Gefühl staatlicher Schwäche. Der eigentliche Hebel liegt für beide in der Kommunalpolitik. Kommunen tragen 25 Prozent aller öffentlichen Ausgaben, verfügen aber nur über 14 Prozent der Steuereinnahmen. Allein 2024 wiesen sie ein Finanzierungsdefizit von knapp 32 Milliarden Euro aus – das höchste ihrer Geschichte. „Dort, wo Staat greifbar ist, ist die Kommune zentral“, sagt Hüther. Steigende Sozialausgaben, tarifbedingte Personalkostensteigerungen und stagnierende Gewerbesteuereinnahmen verschärfen die Lage strukturell. Rürup fordert, die finanzielle Autonomie der Kommunen gezielt zu stärken – und sieht darin den wirksamsten Weg, dem Aufstieg extremer Parteien zu begegnen: „Die Antwort auf dieses politische Problem wird und muss in erster Linie auf der kommunalen Ebene gefunden werden.“ Hüther richtet den Appell direkt an die Länder: „Nehmt eure Verantwortung wahr.“ Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #342May 22 · 26 min

    Chinaschock: Verliert die deutsche Industrie ihre Kernkompetenz?

    Im Podcast analysieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, wie sich das Verhältnis zwischen Deutschland und China grundlegend verändert hat. Was lange als Erfolgsmodell der Globalisierung galt, entwickelt sich zunehmend zu einer Belastung für die deutsche Industrie. Verliert Deutschland durch den technologischen Aufstieg Chinas dauerhaft an industrieller Substanz? Und wie offen kann Freihandel bleiben, wenn wirtschaftliche Verflechtungen geopolitische Machtverhältnisse verschieben? Das diskutieren Rürup und Hüther in dieser Folge Economic Challenges. Moderiert von Bert Rürup & Michael Hüther Produziert von Fabian Livrée Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #341May 14 · 25 min

    Akademische Freiheit unter Druck: Gefährdet die AfD den Wissenschaftsstandort Deutschland?

    In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen Eingriffe in die akademische Freiheit hätten. Ausgangspunkt ist die Debatte über Forderungen der AfD nach stärkerer politischer Kontrolle von Hochschulen, Einschränkungen bei Drittmitteln und einer Abkehr von internationalen Studienstrukturen. Rürup erinnert daran, dass die Hochschulreformen seit den späten 1960er-Jahren maßgeblich zur Modernisierung und Demokratisierung der deutschen Universitäten beigetragen haben. Hüther warnt davor, die heutige Offenheit der Hochschulen infrage zu stellen: „Jeder Angriff auf die akademische Freiheit ist ein Verzicht auf Beiträge des Universitätssystems für die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung.“ Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle internationale Studierende und Forschende für Deutschlands Zukunftsfähigkeit spielen. Deutschland sei angesichts des demografischen Wandels dringend auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen. Zugleich profitiere die deutsche Universitätslandschaft derzeit vom „Brain Drain“ aus den USA, wo politische Eingriffe die wissenschaftliche Freiheit zunehmend unter Druck setzten. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    • Transcript
  • #340May 8 · 25 min

    Bargeldlos und digital abhängig? Wie Europas Bezahlsysteme zur geopolitischen Frage werden

    In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über die Zukunft des Bargelds und die wachsende Abhängigkeit Europas von amerikanischen Bezahlsystemen. Ausgangspunkt ist der tiefgreifende Wandel der Zahlungsgewohnheiten: Während Bargeldnutzung und Geldautomatenzahlen sinken, dominieren Kartenanbieter wie Visa und Mastercard zunehmend den Alltag. Rürup sieht darin mehr als nur einen Modernisierungsschub. Die Konzentration zentraler Zahlungsinfrastrukturen in den USA könne im geopolitischen Konfliktfall zum strategischen Risiko werden. „Deutschland oder die EU wären schlicht erpressbar, weil wir keine leistungsfähigen Bezahlsysteme haben“, warnt er. Bargeld erfülle deshalb weiterhin eine wichtige Sicherheitsfunktion – nicht nur bei technischen Ausfällen, sondern auch als Schutz vor politischer Abhängigkeit. Hüther verweist darauf, dass sich die Debatte verändert habe. Während früher vor allem über Negativzinsen und die mögliche Abschaffung des Bargelds gestritten wurde, gehe es heute um Resilienz und digitale Souveränität. Der digitale Euro könne ein Baustein sein, um europäische Unabhängigkeit im Zahlungsverkehr zu stärken. Entscheidend sei jedoch, leistungsfähige europäische Bezahlsysteme aufzubauen und regulatorisch abzusichern. Im Zentrum steht die Frage, wie Europa seine finanzielle Infrastruktur gegen geopolitische Risiken absichern kann – und ob Bargeld dabei vom Auslaufmodell wieder zum strategischen Sicherheitsanker wird. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    • Transcript
  • #339May 1 · 27 min

    Finanzplan der Bundesregierung: Schnürt uns die Zinslast die Luft ab?

    Die Bundesregierung hat den aktuellen Entwurf des Bundeshaushalts sowie die Finanzplanung bis 2030 veröffentlicht. Für Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und IW-Direktor Michael Hüther ein guter Anlass, die damit verbundene Zinslast zu hinterfragen. Rürup kritisiert, der Entwurf atme „keine finanzwirtschaftliche Nachhaltigkeit“, und warnt vor einer strukturellen Verengung des Haushalts. Denn für ihn sei nicht die absolute Höhe der Verschuldung entscheidend, sondern der Anteil der Steuereinnahmen, der für Zinsen gebunden werde. Hüther wiederum stößt sich an der Selbstverortung der Bundesregierung: „Man tut so, als stünde man vor historisch einmaligen Herausforderungen." Mit Verweis auf die Haushaltsmaßnahmen frühere Bundeskanzler wie Helmut Kohl und Helmut Schmidt mahnt Hüther: „Das reine Betrachten absoluter Zahlen führt in die Irre.“ Warum sich die beiden Ökonomen statt steigender Sozialausgaben und kreditfinanzierter Verteidigungsausgaben vor allem mehr strukturelle Reformen wünschen, erklären sie in der neuen Folge "Economic Challenges". Moderiert von Bert Rürup und Michael Hüther Produziert von Fabian Livrée Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    • Transcript
  • #338April 24 · 24 min

    Atomkraft-Debatte reloaded: Lösung oder Ablenkung?

    Jedes Land hat seine Themen, die immer wieder im politischen Diskurs auftauchen. Für Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup gehört der Atomausstieg dazu. Im Podcast nennt er Jens Spahns Vorschlag, die Reaktivierung stillgelegter Kernkraftanlagen zu prüfen, "den vergeblichen Versuch, eine verlorene Schlacht ungeschehen zu machen." Auch Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, findet: "Der Drops ist gelutscht". Zum einen sei der Rückbau der Atomkraftwerke bereits soweit fortgeschritten, dass das Vorhaben einem Neubau gleichkäme. Zum anderen seien sie keine Alternative zu Gaskraftwerken, da sie eine ganz andere Funktion erfüllen. In dieser Folge von Economic Challenges analysieren Rürup und Hüther die neu entflammte Debatte über eine mögliche Rückkehr zur Kernenergie. Dabei bemängeln sie, dass sie von den eigentlichen Herausforderungen der Energiewende ablenke: dem Ausbau der Netze, der Integration von Batteriespeichern und der Senkung der Systemkosten. Stattdessen würden immer wieder vermeintliche „Silver Bullets“ präsentiert, die strukturelle Probleme jedoch nicht lösen. Moderiert von Bert Rürup und Michael Hüther Produziert von Fabian Livrée Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

    • Transcript
  • #337April 17 · 25 min

    Was die Bundesregierung gegen den Ölpreisschock tun sollte

    Die Bundesregierung hat sich jüngst auf eine Entlastungsprämie in Höhe von 1000 Euro durch den Arbeitgeber sowie auf eine vorübergehende Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel geeinigt. Diese politische Reaktion auf den jüngsten Ölpreisschock im Zuge des Iran-Kriegs bewertet Handelsblatt-Chefökonom Bernd Rürup eher verhalten. Auch Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, fragt sich im Podcast, was die Bundesregierung, „damit eigentlich erreichen will“. In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren die beiden Ökonomen die Maßnahmen der Bundesregierung auf die kriegsbedingte Energiepreiserhöhung. Ihr Befund ist deutlich: Die bisherigen Maßnahmen seien weder zielgenau noch geeignet, die strukturellen Probleme der deutschen Volkswirtschaft zu lösen. Als Alternative nennen beide etwa eine erweiterte Superabschreibung für Investitionen. Sie könnte Unternehmen schneller zu neuen Investitionen bewegen und so die binnenwirtschaftliche Dynamik stärken. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #336April 10 · 24 min

    Bezahlen die USA den Irankrieg mit ihrer Währungsmacht?

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben die USA und der Iran zunächst einen Waffenstillstand vereinbart – oder, wie Donald Trump es nennt, „einen zweiwöchigen Aufschub seines Ultimatums der totalen Vernichtung des Irans“. Diese „Trumpsche Kraftmeierei“, sagt Bert Rürup, der Chefökonom des Handelsblatts, werde langfristig zu einer Schwächung der USA und des Dollars führen. Warum er glaubt, dass die EU und der Euro zu den Gewinnern gehören könnten, hören Sie in dieser Folge. Dagegen hält Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, diese Sicht für zu optimistisch. Er argumentiert, der Aufstieg populistischer Kräfte in Ländern wie Frankreich und Ungarn gefährde die Handlungsfähigkeit der EU. Im Podcast diskutieren die beiden Ökonomen die anstehenden Wahlen in Ungarn und wie China durch eine Umschichtung seiner Dollarreserven die geopolitische Stellung Washingtons untergraben könnte. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #329April 3 · 26 min

    Krankenkassen unter Druck – was die neuen Reformpläne bringen könnten

    Die gesetzliche Krankenversicherung steht finanziell massiv unter Druck. Deswegen hat die Finanzkommission 66 Maßnahmen vorgelegt, mit denen bis zu 64 Milliarden Euro eingespart werden könnten – allerdings ohne Priorisierung. Das zentrale Problem, so Bert Rürup, der Chefökonom des Handelsblatt: „keine der 66 Maßnahmen würde von allen Playern gleichzeitig angenommen“. Im Gespräch erklären Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, warum die Kosten seit Jahren stärker steigen als die Einnahmen. Haupttreiber sind medizinischer Fortschritt, fehlender Wettbewerb und Fehlanreize im System. Deutschland leiste sich zu viele Krankenhausbetten und Behandlungen, ohne das die Bevölkerung gesünder werde. Hüther betont: Das Problem liegt nicht bei den Einnahmen, sondern bei den Ausgaben. Gleichzeitig wächst der Reformdruck, weil steigende Beiträge für viele Haushalte kaum noch tragbar sind. Doch ausgerechnet ein zentraler Hebel bleibt blockiert: die Krankenhausstruktur. „Es ist faktisch unmöglich, ein städtisches Krankenhaus zu schließen“, sagt Rürup. Rürup und Hüther diskutieren deshalb, welche Reformen trotzdem möglich sind – von weniger Fehlanreizen über mehr Wettbewerb bis hin zu strukturellen Änderungen im System. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #334March 27 · 29 min

    Krieg, Ölpreise, Reformdruck: Droht Deutschland noch eine Rezession?

    Der Iran-Krieg bringt neue Unsicherheit in die ohnehin fragile deutsche Wirtschaft. Steigende Ölpreise, gestörte Lieferketten und geopolitische Risiken könnten die gerade erst begonnene Erholung schnell wieder abwürgen. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, skizziert im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes drei Szenarien – von einem kurzen Schock bis hin zu einer langen Rezession mit höherer Inflation. „Wenn der Krieg ins nächste Jahr hineingeht, dann sind wir zurück in der Rezessionswelt“, warnt Hüther. Woher kann also Wachstum kommen? Darüber entfacht gerade eine Reformdebatte im Bundestag. Höhere Mehrwertsteuer, Änderungen bei der Krankenversicherung, neue Rentenmodelle: Vieles wird diskutiert, doch aus Hüthers Sicht fehlt der Fokus. Das zentrale Problem sei die schwache Investitionstätigkeit. Im Gespräch gehen Matthes und Hüther die wichtigsten Reformideen durch und ordnen ein, was davon wirklich helfen könnte. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #333March 20 · 24 min

    Preisschock bei Energie: Welche Maßnahmen helfen?

    Der Iran-Krieg sorgt weiterhin für Unruhe an den Energiemärkten. Die Sperrung der Straße von Hormus treibt die Energiepreise nach oben und erhöht die Unsicherheit für Wirtschaft und Politik. Besonders Deutschland ist betroffen, weil es stark von den Energieimporten abhängig ist. Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft diskutieren in dieser Folge Economic Challenges über den aktuellen Gesetzentwurf der Bundesregierung. Künftig sollen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal pro Tag – jeweils um zwölf Uhr – erhöhen dürfen, während Preissenkungen weiterhin jederzeit möglich bleiben. Hüther sieht solche Eingriffe jedoch kritisch. Steigende Preise seien ein Signal für Knappheit und zwängen dazu, den Verbrauch anzupassen und Alternativen zu suchen. Besonders skeptisch blickt er auf die geopolitische Lage: „Ich habe den Eindruck, die sind weder konzeptionell noch im Doing auf das vorbereitet, auf was sie sich eingelassen haben“, sagt Hüther über die Trump-Regierung im Podcast. Deshalb werde die Unsicherheit an den Energiemärkten voraussichtlich anhalten. Langfristig könne jedoch der Ausbau der erneuerbaren Energien zur Stabilisierung der Energiepreise beitragen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #332March 13 · 30 min

    Der Sachverständigenrat in der Krise – Braucht Deutschland ein neues Modell der Politikberatung?

    Die öffentlichen Konflikte im Sachverständigenrat haben eine Debatte über die Zukunft des wichtigsten wirtschaftspolitischen Beratungsgremiums in Deutschland ausgelöst. In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Jörg Rocholl, Präsident der internationalen Wirtschaftshochschule ESMT Berlin, über die Rolle und mögliche Reformen des Rates. Im Zentrum der Diskussion steht eine grundlegende Frage: Soll der Sachverständigenrat vor allem die Öffentlichkeit über wirtschaftspolitische Zusammenhänge aufklären – oder die Bundesregierung stärker direkt beraten? Rocholl verweist auf das amerikanische Modell des Council of Economic Advisers, dessen Mitglieder eng mit dem Präsidenten zusammenarbeiten und wirtschaftspolitische Entscheidungen intern vorbereiten. Rürup erinnert daran, dass der Rat historisch vor allem der öffentlichen Aufklärung dienen sollte. Zugleich sieht er die Institution heute unter Druck. „Leider ist der Rat gegenwärtig dabei, sich ein bisschen zu zerlegen“, sagt Rürup mit Blick auf die anhaltenden Konflikte im Gremium. Vor dem Hintergrund schwachen Wachstums und struktureller Herausforderungen sei ökonomischer Sachverstand jedoch wichtiger denn je. Rürup verweist auf die schwierige Lage der deutschen Wirtschaft: „Das deutsche Geschäftsmodell des exportorientierten Wachstums ist zerstört worden.“ Gerade deshalb, so die gemeinsame Einschätzung, braucht die Politik verlässliche und wirksame wirtschaftswissenschaftliche Beratung. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  • #331March 6 · 25 min

    Zwischen Partnerschaft und Rivalität: Deutschlands schwieriges Verhältnis zu China

    In dieser Folge von Economic Challenges analysieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, warum Deutschland trotz gelockerter Schuldenregeln und staatlicher Impulse seit 2019 kaum wächst. Rürup verweist auf die demografische Lücke am Arbeitsmarkt und auf ein Exportmodell, das durch Trumps Zollpolitik und Chinas wachsende Konkurrenz an Grenzen stößt. Deutsche Unternehmen bauen ihre Direktinvestitionen in China weiter aus. Gleichzeitig verschärft sich das Ungleichgewicht im Handel: Exporte nach China gehen zurück, Importe steigen, das Defizit wächst. Rürup warnt zudem vor einer „Überschussproduktion“ in China, die zusätzliche Verdrängungseffekte in Europa auslösen kann. Ein Schwerpunkt ist die politische Ambivalenz: Bundeskanzler Friedrich Merz spricht von „strategischer Partnerschaft“, während China zugleich Wettbewerber und geopolitischer Risikofaktor bleibt – etwa wegen der Nähe zu Russland. Hüther betont, Partnerschaft müsse „ausbuchstabiert“ werden, inklusive klarer Erwartungen an fairen Wettbewerb. „China ist auch dringend auf wirtschaftlich Verbündete angewiesen. Und das kann Europa eher sein als die USA“, glaubt Rürup. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/global Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Showing 1–20 of 21 episodes