
Alica Schmidt über den Mut, all in zu gehen: Mindset, Dankbarkeit & Olympia
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show notes
Alica Schmidt hat einen mutigen Schritt gewagt: Disziplinwechsel von 400m auf 800m. Nach den Spielen in Paris lief sie spontan eine 800 – "hat mega viel Spaß gemacht, richtig Bock" – und entschied sich, den Weg zu gehen. Weil sie gewusst hätte, sie hätte es bereut, wenn sie es nicht probiert hätte. Aber einfach ist es nicht. Der Unterschied zwischen Sprint- und Lauftraining? Größer als gedacht. Anderer Schritt, anderer Rhythmus, ein Laktatwert der nicht mehr runterkommt, und Sessions, bei denen man 20 bis 30 Minuten durchgehend im Pain ist – ohne die Serienpausen, die man als 400m-Läuferin gewohnt ist.
Wir reden über ein Killer-Programm von Trainer Louis (Vo2Max-Läufe, dann 200er mit 30 Sekunden Pause, dann als "Dessert" noch Hunderter obendrauf), über den Unterschied zwischen neurologisch anstrengend und körperlich zerstörerisch, und warum Alica nach einer Session sagt "war eigentlich ganz okay" während Smilla daneben liegt und denkt "ich bin fast gestorben."