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Frisch serviert - der Steuerpodcast

PwC Deutschland | C.H. Beck

Ganz frisch werden in unserem Podcast aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten zum Steuerrecht serviert. Abwechselnd stehen das Ertragsteuerrecht, das Umsatzsteuerrecht, Verrechnungspreise oder die Besteuerung der öffentlichen Hand im Fokus. Klingt spannend? Dann einschalten!

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  • 20 episodes
  • Avg 31 min
  • German
  • #129
    September 14 · 33 min

    Im Gespräch mit Achim Pross von der OECD

    In dieser Episode begrüßen Christian Kaeser und Arne Schnitger einen besonderen Gast: Dr. Achim Pross, Deputy Director im Centre for Tax Policy and Administration der OECD. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die aktuelle steuerpolitische Agenda der OECD, auf der Themen wie Tax Transparency, Tax Certainty, Platform-Reporting, Transfer Pricing, KI und Global Mobility stehen. Im Fokus steht der Austausch zur Umsetzung von Pillar 2 und den ersten Erfahrungen mit den Meldepflichten sowie geplante Vereinfachungen und Safe-Harbour-Regelungen. Außerdem werden Überlegungen auf Ebene der OECD mit Bezug zur Umsatzsteuer aufgezeigt und abschließend Hinweise zum Diskussionsstand zu Pillar 1 gegeben.

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  • #128
    July 24 · 26 min

    Frisch Serviert – Umsatzsteuer: Organschaft 2.0 – Geplante Änderungen und Praxisauswirkungen

    Die größte Reform der umsatzsteuerlichen Organschaft seit Jahrzehnten steht bevor. Doch welche Probleme soll der Gesetzgeber eigentlich lösen – und entstehen durch das neue Mitteilungsmodell womöglich ganz neue Herausforderungen? In dieser Folge von „Frisch Serviert – Umsatzsteuer“ diskutieren Prof. Roland Ismer und Markus Hüllmann die geplanten Änderungen des Jahressteuergesetzes 2026, beleuchten die Auswirkungen für Unternehmen und gehen der Frage nach, ob sich die bisherige „Zwangsorganschaft“ künftig zu einem faktischen Wahlrecht entwickeln könnte. Kompakt, praxisnah und mit einem Blick auf die wichtigsten Handlungsfelder für Unternehmen.

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  • #127
    July 20 · 29 min

    Bericht zur YIN-Jahrestagung

    Frisch serviert – heute mit Special-Menü! In Folge 123 gibt's einen Rückblick auf die 10. YIN-Jahrestagung im Literaturhaus Frankfurt – über 150 Gäste, drei Panels und geballte Kompetenz aus Wissenschaft, Beratung, Rechtsprechung und Finanzverwaltung. Auf der Karte: 🔸 Rilkes „Panther" trifft internationales Steuerrecht 🔸 Dynamische vs. statische DBA-Auslegung & Treaty Overrides 🔸 Die mystischen „Einkunftsteile" und Betriebsstätten im Homeoffice 🔸 Joint Audits, Streitbeilegung & Informationsaustausch bis in die Mongolei 🇲🇳

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  • #126
    July 17 · 29 min

    Decluttering - Vorschläge zu Vereinfachung bei EU-Richtlinien durch Tax Omnibus und DAC Recast

    In dieser Episode analysieren wir die aktuellen Vorschläge der Europäischen Kommission zur Änderung zentraler EU-Richtlinien. Im Mittelpunkt steht zunächst der Tax Omnibus: Geplante Anpassungen der ATAD umfassen u.a. eine neue steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung, Änderungen an den Zinsschrankenregelungen sowie eine Ausnahme von der Hinzurechnungsbesteuerung für Pillar-2-pflichtige Unternehmen. Darüber hinaus sieht der Tax Omnibus weitreichende Änderungen an der Mutter-Tochter-Richtlinie sowie der Zins- und Lizenzgebührenrichtlinie vor – darunter die Abschaffung der Mindestbeteiligungserfordernisse für die Quellensteuerbefreiung und der Verzicht auf eine Vorab-Überprüfung der Anspruchsberechtigungen, was praktische Auswirkungen auf Freistellungsbescheinigungen hätte. Ergänzt wird dies durch eine geplante Erweiterung des Anwendungsbereichs der Fusionsrichtlinie. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf dem DAC Recast: Die vorgeschlagenen Änderungen an der DAC6-Richtlinie zu Meldepflichten bei grenzüberschreitenden Steuergestaltungen betreffen insbesondere eine Ausnahme für Pillar-2-pflichtige Unternehmen, die Streichung einzelner Hallmarks sowie eine Verlängerung der Meldefristen.

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  • #124
    July 10 · 33 min

    21 Jahre AWV-Arbeitskreis Verrechnungspreise – Wo Wirtschaft und Finanzverwaltung an einem Tisch sitzen

    In dieser Folge von „Frisch serviert" sprechen Nils Pippart (Freudenberg Gruppe) und Christoph Richter (PwC) mit Silke Schröder (stellv. Geschäftsführerin des AWV) Werner Thumbs (Profunda) und Christian Danner (Boehringer Ingelheim) über den AWV-Arbeitskreis Verrechnungspreise – und warum er weit mehr ist als ein klassisches Verbandsgremium. Im Fokus stehen die Entstehung des Arbeitskreises nach dem Wassermeyer-Urteil, das Prinzip „Geben und Nehmen" im Austausch zwischen Wirtschaft, Beratung und Finanzverwaltung sowie konkrete Meilensteine – von der Funktionsverlagerung über Joint Tax Audits und ICAP bis zum Country-by-Country-Reporting. Außerdem geht es um aktuelle Zukunftsthemen wie Datenanalyse, die Rolle des BZSt und warum sich der Blick auf den AWV-Arbeitskreis lohnt, auch für alle, die (noch) nicht selbst Mitglied sind.

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  • #123
    June 26 · 36 min

    JStG 2026 / EuGH zur GrESt / BFH zu § 8b Abs. 3 Satz 4 ff. KStG / BFH zum Erstattungsanspruch einer S-Corporation

    Wir beginnen diese Episode mit einem Überblick über die wichtigsten geplanten Änderungen des Jahressteuergesetzes 2026. Im Fokus stehen in dieser Episode drei Gerichtsentscheidungen mit weitreichenden Folgen für die Beratungspraxis. Ein aktuelles EuGH-Urteil zur Grunderwerbsteuer in Portugal unter Anwendung der Kapitalansammlungsrichtlinie wirft auch Fragen zur deutschen Share Deal-Besteuerung auf. Ein neues BFH-Urteil schafft Rechtssicherheit zur Anwendung der Abzugsbeschränkungen nach § 8b Abs. 3 Satz 4 ff. KStG bei Zinsforderungen und der Auslegung des Begriffs der nahestehenden Person. Zudem stellen wir das BFH-Urteil vor, nach dem die Regelung des § 50d Abs. 1 Satz 11 EStG a.F. bei Erstattungsansprüchen von S-Corporations nur formell-rechtliche Wirkung entfaltet.

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  • #122
    June 24 · 31 min

    Frisch serviert - Die Besteuerung der öffentlichen Hand: Umsatzsteuer-Update - Drei neue BMF-Schreiben im Fokus

    In unserer neuen Folge "Frisch serviert - Die Besteuerung der öffentlichen Hand" diskutieren Christian Möhwald und Sarah Lechner von PwC mit Andreas Meyer, Bereichsleiter Steuern, Finanzen und öffentliche Bäder beim VKU umsatzsteuerliche Neuerungen in Folge dreier kürzlich veröffentlichter BMF-Schreiben: - BMF-Schreiben vom 1. April 2026: Nichtsteuerbarkeit von Innenleistungen innerhalb einer Organschaft bei Verwendung der Leistungen für nichtwirtschaftliche Tätigkeiten - BMF-Schreiben vom 20. Januar 2026: Umsatzsteuerliche Behandlung von dauerdefizitären Einrichtungen - Wann ist eine Tätigkeit überhaupt noch wirtschaftlich? - BMF-Schreiben vom 1. April 2026: Änderung von Nutzungsverhältnissen zwischen dem unternehmerischen Bereich und nichtwirtschaftlichen Tätigkeit i.e.S. - Aufgabe einer langjährigen Verwaltungsauffassung Neben den fachlichen Hintergründen beleuchten wir auch wie gewohnt relevante Auswirkungen auf die öffentliche Hand und wertvolle Tipps für die Praxis. Wenn Sie keine Neuigkeiten betreffend die Besteuerung der öffentlichen Hand mehr verpassen möchten, hören Sie gern rein!

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  • #121
    June 19 · 32 min

    Common Understanding/Sanierungsklausel/Nachlese Wiesbaden

    In Folge 119 nehmen wir das Common Understanding der OECD vom 18. Mai mit Blick auf das zentrale „Filing“ von Mindeststeuerberichten in den Blick. Anschließend berichten wir über das finale BMF-Schreiben zur Sanierungsklausel nach § 8c Abs. 1a KStG. Daraufhin lesen wir die Fachanwaltstagung in Wiesbaden nach und beschäftigen uns mit dem Thema der Entstrickung nach BFH I R 5/24 und der Durchführung der Organschaft nach BFH I R 37/22. Zum Schluss wagen wir einen Blick auf eine mögliche „IP Box“ für Deutschland.

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  • #120
    June 12 · 33 min

    KI und Verrechnungspreise – Zwischen Daten, Technologie und menschlichem Urteil

    In dieser Folge von „Frisch serviert“ sprechen Kati Fiehler und Christoph Richter, beide PwC, mit Nils Pippart von der Freudenberg Gruppe und Ally McCaffrey von PwC Irland, Global Leader TP Technology, über den Einsatz von Technologie, Daten und künstlicher Intelligenz im Verrechnungspreisbereich. Im Fokus stehen praktische AI-Anwendungsfälle, die Bedeutung von Datenqualität und Data Lakes, prozessorientiertes Arbeiten sowie Governance- und Kontrollanforderungen. Außerdem geht es darum, warum menschliches Urteilsvermögen trotz technologischer Unterstützung unverzichtbar bleibt und wie AI Steuerfunktionen, Verrechnungspreisdokumentation und Betriebsprüfungen künftig verändern kann.

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  • #119
    June 1 · 26 min

    Frisch serviert – Umsatzsteuer: Innergemeinschaftlicher Erwerb bei falscher USt-IDNr. und Kundentreuprogramme

    Neue Rechtsprechung des EuG und des EuGH im Fokus: Beim i.g. Erwerb mit "falscher USt‑ID" bestätigt das EuG (Rs. T-638/24 - Finanzamt Österreich) die parallele Anwendung von Art. 41 und 203 MwStSystRL – trotz Doppelbelastung im Hinblick auf die lokale Lieferung und einen steuerpflichtigen innergemeinschaftlichen Erwerb. Gleichzeitig stellt der EuGH im Fall „Lyko Operations“ (Rs. C-436/24) klar, dass klassische Treuepunkte regelmäßig keine Gutscheine sind. Ergänzt wird dies durch aktuelle Entwicklungen zu Hotel‑Nebenleistungen sowie zum Zeitpunkt des Vorsteuerabzugs. Fazit der Folge: Formale Anforderungen behalten zentrale Bedeutung. Die richtige Verwendung der USt‑ID, eine saubere Rechnungsstellung und klar strukturierte Kundenprogramme sind entscheidend, um steuerliche Risiken (insb. Verlust des Vorsteuerabzugs) zu vermeiden. Unternehmen sollten ihre Prozesse, Dokumentation und Vertragsgestaltungen regelmäßig überprüfen und aktuelle Rechtsprechung eng verfolgen.

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  • #118
    May 22 · 30 min

    Public Country-by-Country Reporting: Vom Reporting zur Kommunikation

    In dieser Folge von „Frisch serviert“ sprechen Kati Fiehler, Nils Pippart und Christoph Richter über Public Country-by-Country Reporting und die Frage, warum es weit mehr ist als eine Compliance-Pflicht. Im Fokus stehen die Unterschiede zum steuerlichen CbCR, betroffene Unternehmensstrukturen, internationale Entwicklungen wie in Australien sowie die Bedeutung von Verrechnungspreisen, Datenqualität und bereichsübergreifender Zusammenarbeit. Außerdem geht es darum, warum das PCbCR ein Thema für Vorstand und Aufsichtsrat ist und wie Unternehmen sich auf Fragen von Medien, NGOs und Investoren vorbereiten können.

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  • #117
    May 7 · 30 min

    Steuerentlastungen / BFH zur passiven Entstrickung bei Abschluss eines DBA / Erlasse zur Grunderwerbsteuer

    In dieser Episode werfen wir einen kritischen Blick auf die aktuellen Steuerpläne der Bundesregierung, wie z.B. die Senkung der Energiesteuer und die neue Entlastungsprämie für Steuerpflichtige. Anschließend analysieren wir ein aktuelles BFH-Urteil, nach dem bei Abschluss oder Änderung eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) eine sog. passive Entstrickung ausgelöst werden kann. Wir zeigen auf, welche deutschen DBA davon betroffen sein könnten. Zum Abschluss gibt Dr. Matthis Hundrieser (PwC) einen kompakten Überblick über verschiedene neue Gleich lautende Erlasse zur Grunderwerbsteuer und erläutern wichtige Aspekte hieraus, wie z.B. zur Zurechnung von Grundstücken.

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  • #116
    April 30 · 30 min

    Tax in Action - WIN Tax Conference 2026

    In dieser Episode begrüßt Kerstin Holst die WIN Germany Leiterinnen Eva Greil (Institut Finanzen und Steuern) und Susann van der Ham (PwC), die zunächst einen persönlichen Rückblick und einen Überblick auf die WIN Tax Conference 2026 "Tax in Action" geben. Lea Rövekamp (Lucanet) stellt danach die beiden Use Cases aus der Session „AI in der Tax Compliance - Smart Use Cases statt manueller Workload“ vor: Warum wird KI zum intelligenten Co-Worker? Welche Compliance-Anforderungen müssen beachtet werden? Und welche wertvollen Erkenntnisse konnten aus diesen Praxisfällen gewonnen werden? Im Anschluss beleuchtet Dr. Julia Cortez (Mercedes-Benz Group) ein weiteres hochaktuelles Thema aus der Session: "Digitale Geschäftsmodelle und Verrechnungspreise". Sie erklärt, welche Besonderheiten es bei der Anwendung des Fremdvergleichsgrundsatzes im Umfeld digital(isiert)er Geschäftsmodelle gibt und welche Thesen und Schlussfolgerungen zum Autonomiegrad agentischer KI diskutiert wurden.

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  • #115
    April 15 · 31 min

    Hinter den Kulissen - Institut für Digitalisierung im Steuerrecht (IDSt)

    In dieser Episode werfen Christian Kaeser und Arne Schnitger gemeinsam mit Dr. Nils Weith, Geschäftsführer des Instituts für Digitalisierung im Steuerrecht (IDSt), einen Blick hinter die Kulissen des IDSt. Dr. Weith gibt spannende Einblicke in das vor fünf Jahren gegründete IDSt, das heute mehr als 300 Mitglieder zählt und als branchenübergreifende Multi-Stakeholder-Plattform Unternehmen, Finanzverwaltung, Wissenschaft, Berufsvertretungen, Verbände u.v.m. zusammenbringt. Das IDSt verfolgt den Ansatz, Digitalisierung ganzheitlich zu denken. Dies wird an der Arbeit ausgewählter Fachausschüsse - von der „Digitalisierbarkeit von Steuernormen“ über „Künstliche Intelligenz“ bis zu „Aus- und Weiterbildung“ konkretisiert. Dabei werden Fragen diskutiert, die den gesamten Berufsstand bewegen: Welche Auswirkungen haben Digitalisierung und KI auf die tägliche Arbeit? Welche Chancen eröffnen sich und wo kann das IDSt als Best-Practise-Plattform konkrete Unterstützung geben? Ein Ausblick auf die kurz- und mittelfristigen Ziele des IDSt runden diese Episode ab.

  • #114
    March 26 · 35 min

    BFH zur Organschaft / BFH zum Korrespondenzprinzip / KESt bei "disregarded" Gesellschaft / US "IEEPA-Zölle"

    In dieser Episode analysieren wir zunächst ein aktuelles BFH-Urteil zur tatsächlichen Durchführung von Ergebnisabführungsverträgen: Innerhalb welcher Fristen müssen die Verpflichtungen aus einem EAV erfüllt werden, und wie sind sie bilanziell abzubilden? Darüber hinaus diskutieren wir ein weiteres BFH-Urteil, wonach eine verhinderte Vermögensmehrung keine Einkommensminderung i.S.d. Korrespondenzprinzips gem. § 8 Abs. 3 Satz 4 KStG darstellt – und welche Auswirkungen dies auf andere Rechtsnormen hat. Aus der Verwaltungspraxis beleuchten wir einen spannenden Qualifikationskonflikt: Was geschieht, wenn eine Dividenden ausschüttende deutsche Gesellschaft aus US-Sicht als transparente Betriebsstätte behandelt wird (disregarded) und dadurch die Entlastung von Quellensteuern nach dem DBA in Frage steht? Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf das Urteil des US Supreme Courts zu den auf Grundlage des IEEPA erhobenen US-Zöllen und praktische Fragen zum Erstattungsverfahren für betroffene Unternehmen.

  • #113
    March 23 · 29 min

    Homeoffice-Betriebsstätten: Update OECD-MK und Entwurf eines BMF-Schreibens

    In dieser Episode diskutieren Christian Kaeser und Arne Schnitger mit Christoph Ott, Referent im Bundesfinanzministerium, und Werner Stuffer, Global Head of Tax bei der ZF Friedrichshafen Group, über eine der aktuellsten Fragen des internationalen Steuerrechts. Ausgehend vom Update des OECD-Musterkommentars zur Betriebsstättenbegründung bei Homeoffice-Tätigkeiten beleuchten sie den Entwurf eines BMF-Schreibens zum Betriebsstättenbegriff und zur Betriebsstättenbegründung im innerstaatlichen und internationalen Steuerrecht. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem das Tatbestandsmerkmal der Verfügungsmacht sowie die Unterschiede zwischen Inbound- und Outbound-Fällen. Darüber hinaus werfen die Gesprächspartner einen Blick auf die jüngste BFH-Rechtsprechung im sog. Taxifahrer-Fall, erörtern steuerliche Herausforderungen in Matrix-Organisationen und gehen auf die Frage ein, ob Doppelbesteuerungsabkommen statisch oder dynamisch auszulegen sind.

  • #112
    March 18 · 30 min

    Vergütung und Benchmarking in der Auftragsfertigung

    In dieser Folge von „Frisch serviert – Verrechnungspreise“ geht es um die zentrale Frage: Wie hoch muss bzw. darf die Vergütung eines Auftragsfertigers sein? Kati Fiehler (PwC), Nils Pippart (Freudenberg-Gruppe) und Christoph Richter (PwC) sprechen über das Funktions- und Risikoprofil von Routineherstellern, die Rolle der TNMM sowie das Zusammenspiel von Price Setting und Outcome Testing. Außerdem: Wann ist Benchmarking wirklich nötig, wie geht man pragmatisch mit Datenbankstudien um und wie stellt man sicher, dass Verträge, Kalkulation und TP-Dokumentation konsistent sind – auch mit Blick auf künftige Transparenz durch Public CbCR.

  • #111
    March 9 · 32 min

    Frisch serviert – Umsatzsteuer: Zeitpunkt der Geltendmachung des Vorsteuerabzugs u.a.

    In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um den richtigen Zeitpunkt für die Geltendmachung des Vorsteuerabzugs im Lichte aktueller Rechtsprechung. Konkret beleuchten wir die frisch ergangene Entscheidung des Gerichts der EU (Rs. T 689/24, Dyrektor Krajowej Informacji Skarbowej) vom Februar 2026, die Unternehmen ermöglicht, Vorsteuer rückwirkend für den ursprünglichen Leistungszeitraum geltend zu machen, sofern die zugehörige Rechnung spätestens vor Abgabe der Steuererklärung vorliegt. Wir vergleichen diese Erleichterung mit der Rechtsprechung des BFH in seinem Urteil vom 25. Juni 2025 (Az. XI R 17/22), in der er das Besteuerungsverfahren nach dem Entstehungszeitpunkt bestimmt, aber daran festhält, dass erst ab Empfang der Rechnung der Vorsteuerabzug geltend gemacht werden kann. Außerdem besprechen wir das EuGH-Urteil Česká síť (C-796/23), das klärt, wer in einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ohne eigene Rechtspersönlichkeit der Steuerschuldner für die Umsatzsteuer ist. Abschließend geben wir ein kurzes Update auf Verrechnungspreise und Umsatzsteuer: Wir ordnen den Schlussantrag der Generalanwältin im Fall Stellantis (C-603/24) ein und erklären, welche Bedeutung nachträgliche konzerninterne Preisanpassungen für die Umsatzsteuer haben könnten.

  • #110
    March 5 · 31 min

    Frisch serviert - Verrechnungspreise: Auftrags‑ vs. Lohnfertiger: Kostenbasis und Vergütung im Fokus

    In der zweiten Folge "Frisch serviert - Verrechnungspreise" tauchen die Hosts Kati Fiehler (PwC), Nils Pippart (Freudenberg-Gruppe) und Christoph Richter (PwC) tief in die Welt der Auftrags- und Lohnfertiger ein: Wo liegen die echten Unterschiede in Funktionen und Risiken, und was bedeutet das für die Einstufung im TP-Modell? Wir sprechen über die richtige Kostenbasis bei Kostenaufschlagsmethoden (inkl. aktuellem BFH-Urteil I R 54/19), typische Fallstricke bei Materialkosten und Pass-through sowie den Einfluss unterschiedlicher Accounting Standards (HGB, IFRS, US GAAP). Außerdem: Wer trägt Unterauslastung, Restrukturierungs- und Werksschließungskosten im Fremdvergleich – Fertiger oder Prinzipal? Eine kompakte Folge für alle, die Produktionsstrukturen steuerlich sauber aufsetzen wollen.

  • #109
    February 16 · 29 min

    BMF zur Auslegung von DBA / EuGH: Banca Mediolanum und deutsche GewSt / public CbCR - Prüfung durch Aufsichtsrat

    In dieser Ausgabe beleuchten wir zunächst das jüngste BMF-Schreiben zur Auslegung von Doppelbesteuerungsabkommen, das trotz entgegenstehender Rechtsprechung weiterhin eine dynamische Auslegung in bestimmten Fällen vorsieht. Des Weiteren stellen wir das EuGH-Urteil Banca Mediolanum vor, welches trotz seines Bezugs zu einer italienischen Steuerart Auswirkungen auf die deutsche Gewerbesteuer haben könnte und diskutieren, welche weiteren Konsequenzen das Urteil nach sich ziehen könnte. Abschließend widmen wir uns der bevorstehenden erstmaligen Veröffentlichungspflicht des Ertragsteuerinformationsberichts (public CbCR) sowie den damit einhergehenden neuen Prüfungspflichten für den Aufsichtsrat.

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