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Entscheidendes Wissen

Michel Reimon

Alle reden über die Wissensgesellschaft, wir reden über ihre Grundlagen. Von der Funktionsweise des einzelnen Neurons bis zur digitalen Revolution: Wie funktioniert Wissen in unserem Kopf, wie nehmen wir damit Einfluss aufeinander, wie wirkt es in Organisationen und in verschiedenen politischen Systemen? Wie verbreitet es sich in kleinen Gruppen, in der Öffentlichkeit, in neuronalen Netzen? Wie werden einfache Daten zu entscheidendem Wissen? Der Podcast von Michel Reimon.

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  • 25 episodes
  • weekly
  • Avg 22 min
  • German
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  • #49
    Wednesday · 32 min

    Umweltschmutz: Was vom Fortschritt bleibt

    Was bleibt von einer Innovation, wenn ihr Nutzen längst selbstverständlich geworden ist? Plastik zerfällt in immer kleinere Partikel, digitale Technologien benötigen Rohstoffe, Energie und Wasser, und manche Folgen heutiger Entscheidungen werden erst kommende Generationen vollständig spüren. Ulrike Felt, Professorin für Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität Wien, erklärt im Gespräch mit Michel Reimon, warum wissenschaftliche Warnungen oft lange folgenlos bleiben und wie Forschun

  • #48
    October 28 · 38 min

    Sibylle Krämer: Kann künstliche Intelligenz kreativ sein, obwohl sie nicht versteht, was sie sagt?

    Kann künstliche Intelligenz kreativ sein, obwohl sie nicht versteht, was sie sagt? Darüber habe ich mit der Medienphilosophin Sybille Krämer für meinen Podcast „Entscheidendes Wissen“ gesprochen. Sie beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Sprache, Schrift und der Frage, wie Menschen Wissen vermitteln. Ihre Erklärung künstlicher Intelligenz beginnt überraschenderweise beim schriftlichen Rechnen. Wenn Kinder in der Volksschule addieren lernen, folgen sie einem Algorithmus. Sie wenden festgelegte

  • #47
    October 22 · 35 min

    Dagmar Schäfer: Ursprünge der chinesischen Wissensgesellschaft

    Während sich die moderne Wissenschaft in Europa wesentlich über Universitäten und wissenschaftliche Gesellschaften entwickelte, entstand in China schon Jahrhunderte zuvor eine ausgeprägte Wissenskultur, deren Zentrum die staatliche Verwaltung bildete. Das chinesische Kaiserreich benötigte gut ausgebildete Beamte, die ein riesiges Territorium verwalten, Steuern erheben, Infrastruktur organisieren und politische Entscheidungen vorbereiten konnten. Das Beamtentum wurde damit zu einem wichtigen Träg

  • #46
    October 15 · 25 min

    Sabina Pauen: Von Kindern und Robotern

    Wie gehen Kinder mit Robotern um, wenn sie mit ihnen interagieren? Behandeln sie sie wie Lebewesen oder verstehen sie, dass es Maschinen sind? Vor gar nicht so langer Zeit klang das nach Science Fiction, inzwischen eher nach einer realen Erziehungsfrage. Gut, dass Sabina Pauen an der Universität Heidelberg schon intensiv dazu geforscht hat.

  • #45
    October 9 · 17 min

    Wissenschaftskommunikation / Nadja Hahn

    Wissenschaftliche Ergebnisse zu kommunizieren fällt oft den klügsten Köpfen schwer, und vielleicht gerade deshalb. Wie es trotzdem geht, darüber rede ich mit der Journalistin und Wissenschaftskommunikatorin Nadja Hahn.

  • #44
    July 15 · 28 min

    Was vor dem Journalismus war

    Vor dem Journalismus dienten Medien nicht der Aufklärung. Die Aufgaben des Präjournalismus waren Machtkonzentration und Manipulation: Die Fugger kauften geheime Nachrichten, Herrscher verbreiteten Propaganda. Heute kontrollieren Elon Musk und andere Plattformbesitzer wieder zentrale Informationsströme. Kehren wir in eine Zeit ohne demokratischer Öffentlichkeit zurück?

  • #43
    June 17 · 15 min

    Warum wir ewig durch die timeline scrollen

    Es ist weit nach Mitternacht, du bist müde, die Augen brennen, morgen ist ein harter Tag, aber du sitz noch immer vor dem Smartphone. Ein Video, ein Kommentar, noch ein Video, ein Like, noch ein Video… ewig so weiter. Es macht eigentlich keinen Spaß. Wir alle kennen das. Aber warum machen wir es?

  • #42
    June 11 · 16 min

    Streetwise

    Was wir von Taxifahrern über die Gesellschaft lernen

  • #41
    June 3 · 32 min

    Schöne Augen

    Unsere Augen sind unser wichtigster Sinn, über sie nehmen wir mehr Informationen auf als über jeden anderen. Faszinierend ist, dass sie uns trotzdem keinen klaren Blick auf die reale Welt erlauben.

  • #40
    May 21 · 18 min

    Das Gefühl der Experten

    Expert:innen können aus Erfahrung oft schwierige Fragen "nach Gefühl" beantworten, ohne klare Kriterien dafür nennen zu können. Was, wenn Künstliche Intelligenz einfach das Selbe ist?

  • #39
    May 13 · 14 min

    Medienmassen

    In der Demokratie ist die Öffentlichkeit jener Raum, in dem wir politische Ideen verhandeln. Vermittelt wurden diese meist journalistisch, in Massenmedien. Was, wenn das nun Medienmassen selbst erledigen wollen?

  • #38
    April 29 · 18 min

    Epilepsie: Die doch-nicht-Neurodiversität?

    Neurodiversity Celebration Month: Epilepsie. Wenn die elektrischen Signale in unserem Gehirn plötzlich unkoordiniert werden, kann das spannende Effekte auslösen. Trust me.

  • #37
    April 22 · 24 min

    Tourette und mehr

    Wir haben in den letzten Folgen mehrere Neurodiversitäten kennengelernt und erfahren, wie sie das Aufnehmen, Filtern und Speichern von Informationen beeinflussen. Nun geht es um: Entscheidendes Wissen. Also wie ändern sich die Entscheidungen und damit das Handeln von neurodiversen Menschen? Und das führt direkt zum Tourette-Syndrom... bei dem nämlich oft das Handeln gar nicht entschieden wird...

  • #36
    April 15 · 15 min

    Über Legasthenie und Dyskalkulie

    In dieser Folge geht es um Neurodiversitäten, die mit dem Lernen und Erinnern zu tun haben. Bei Legasthenie fällt es schwer, fixe Verknüpfungen von Zeichen und Lauten zu speichern, was das flüssige Lesen erschwert. Bei Dyskalkulie werden Zahlen, Mengen und Größenverhältnisse nicht stabil miteinander verknüpft, was die Automatisierung von Rechenschritten beeinträchtigt.

  • #35
    April 11 · 20 min

    Aufmerksamkeit Dynamik Hyperfokus Spannung

    ADHS ermöglicht den Menschen, an sehr, sehr viele Dinge fast gleichzeitig zu denken oder sich extrem stark auf eines zu konzentrieren. Beides toll. Das Problem ist allerdings manchmal, dass sie es sich nicht aussuchen können.

  • #34
    April 8 · 27 min

    Die Sache mit dem Autismus

    Die Sache mit dem Autismus ist, dass er auch seine Vorteile hat. Man ordnet Einzelheiten oft viel weniger in den üblichen Kontext ein und sieht ihrer Details klarer für sich stehen. Man sieht Muster anders. Nicht besser, sondern anders. Divers.

  • #33
    April 1 · 26 min

    April: Feiern wir Neurodiversität

    Neurodiversität heißt, dass menschliche Gehirne Informationen nicht gleich verarbeiten - und manche ganz besondere Mechanismen dabei haben. Im Guten wie im Schlechten - aber es ist sicher nicht hilfreich, sich auf die schlechteren Aspekte zu konzentrieren. Also beteiligt sich Entscheidendes Wissen mit einer Mini-Serie im April am Neurodiversity Celebration Month.

  • #32
    March 25 · 24 min

    Warum es funktioniert, immer nur zu kritisieren

    Leider zeigen Experimente: Es ist viel wirkungsvoller und einflußreicher, über Nachteile einer Lösung zu reden, die man ablehnt, als über die Vorteile jener, die man bevorzugt. So sind wir manipulierbar durch destruktives Gesprächsverhalten

  • #31
    March 11 · 9 min

    Die Erfindung der Schrift

    Die Schrift wurde nicht erfunden, um Heldenepen, Liebesgeschichten und religiöse Wahrheiten weiterzugeben. Es war etwas profaner.

  • #30
    February 25 · 19 min

    Moralisch ist nicht gleich moralisch

    Menschen können lange darüber streiten, was sich moralisch gehört und was nicht, und dabei völlig aneinander vorbeireden, weil sie verschiedene Ebenen von Wissen berücksichtigen.

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