

KI im Mittelstand mit der SPIN-Methode einführen – mit Eike Zimmermann von KI.SH (DD#14)
Eike Zimmermann leitet den KI Transferhub bei KI.SH, einem Förderprogramm der Wirtschafts- und Technologietransfer Schleswig-Holstein, das kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen einen niedrigschwelligen Einstieg in KI-Anwendungsfälle ermöglicht. Im Gespräch mit Johannes Kasch, Content Marketing Lead bei slashwhy, macht Eike deutlich, warum die eigentliche Arbeit am KI-Projekt weit vor der Tool-Entscheidung beginnt: beim Verstehen, was ein Problem im Unternehmen wirklich kostet. # Die wichtigsten Erkenntnisse: Viele mittelständische Unternehmen sind bei KI abwartend. Das liegt nicht unbedingt an Skepsis, sondern weil ihnen niedrigschwellige Impulse und Grundlagenwissen fehlen. Eike Zimmermann zeigt mit der SPIN-Methode, wie sich Situation und Problem sauber trennen und Auswirkungen in Euro und Arbeitsstunden beziffern lassen, bevor überhaupt über ein Werkzeug gesprochen wird. Sein Fazit: Die wertvollste KI-Anwendung läuft meistens unsichtbar im Hintergrund, während viel Aufmerksamkeit auf spektakuläre Anwendungsfälle geht, die im Mittelstand selten das eigentliche Problem lösen. Das besprechen wir in dieser Folge: Was KI.SH und der KI Transferhub konkret für kleine und mittelständische Unternehmen leisten Warum viele Unternehmen bei KI abwartend sind und was wirklich dahintersteckt Die SPIN-Methode: Wie man Situation, Problem, Implikation und Nutzen sauber voneinander trennt -Ein konkretes Praxisbeispiel: Wie ein händischer Prozess bei 1.200 Mitarbeitenden hohe versteckte Kosten erzeugt Warum Veränderung nur gelingt, wenn Mitarbeitende von Anfang an aktiv einbezogen werden Welche Förderprogramme es für KI-Vorhaben in Schleswig-Holstein gibt Für wen ist diese Folge relevant? Führungskräfte und Entscheider im Mittelstand, die einen pragmatischen Einstieg in KI suchen Digitalverantwortliche, die vor der Frage stehen, ob und wo KI im eigenen Unternehmen sinnvoll ansetzt Alle, die verstehen wollen, wie man KI-Vorhaben wirtschaftlich bewertet, bevor man sie umsetzt # Über unseren Gast: Eike Zimmermann leitet den KI Transferhub bei der Wirtschafts- und Technologietransfer Schleswig-Holstein (KI.SH). Über das Netzwerk und Ökosystem der Einrichtung unterstützt er Unternehmen unterschiedlichster digitaler Reifegrade dabei, wertschöpfende KI-Anwendungsfälle zu identifizieren. Als Partnerprojekt arbeitet er eng mit dem Anwendungszentrum zusammen, das mit über 20 Wissenschaftler:innen aus sechs Hochschulen des Landes Machbarkeitsstudien durchführt und Prototypen entwickelt. Über unseren Host: Johannes Kasch arbeitet als Content Marketing Lead bei slashwhy in Hamburg. Gemeinsam mit seinem Team macht er komplexe Themen aus Digitalisierung und Softwareentwicklung leicht greifbar und verständlich – immer mit Fokus auf Storytelling statt Buzzwords. Zuvor hat Johannes Kampagnen u.a. mit Sony Xperia, dem Deutschen Bundestag und RTL umgesetzt und moderiert regelmäßig Content-Formate auf Sport-Events und Konferenzen. Was ihn dabei antreibt: seine große Neugier auf Menschen, ihre Perspektiven und die Überzeugung, dass der wertvollste Moment in jedem Gespräch dann entsteht, wenn unterschiedliche Welten voneinander lernen. Über slashwhy: Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren. # Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz
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