Skip to content
Artwork for Dimensionen
ScienceSociety & CultureEducation

Dimensionen

ORF

Den Gedanken Raum geben - mit Reportagen, Features, Recherchen, Porträts und Gesprächen aus den Bereichen Wissenschaft und Kunst, Politik und Wirtschaft, Natur und Technik.

Play
  • 28 episodes
  • Avg 24 min
  • German
Counted on this page — what you have heard stays on this device, so it is not something the list can be paged by.
  • July 21 · 24 min

    Der Holocaust als Hologramm

    Was bringen neue Formen der Erinnerungskultur? Anfang dieses Jahres gab es weltweit noch etwa 196.000 Überlebende des Holocaust, etwa 450 davon in Österreich. Für die Zukunft stellt sich eine drängende Frage: Wie kann Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten lebendig bleiben, wenn die Stimmen dieser Zeitzeug:innen für immer verstummt sind? Eine Lösung bieten digitale Technologien, die es ermöglichen, Zeugnisse nicht nur aufzubewahren, sondern auch interaktiv erfahrbar zu machen. So lassen zum Beispiel KI-gestützte Rekonstruktionen Überlebende virtuell sprechen. Für die einen eine umstrittene Form der Erinnerungskultur, für die anderen ein legitimer Versuch, Gedenken lebendig zu erhalten. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21. 07. 2026. Gestaltung: Sabrina Adlbrecht

  • July 20 · 24 min

    Heuschrecken hören

    Ein Porträt des Heuschreckenforschers Georg Derbuch Für viele Menschen gehören Heuschrecken einfach zum Sommer: ein Zirpen am Wegrand, ein Schwirren in der Wiese, ein Tier, das plötzlich zwischen den Halmen aufspringt. Für Georg Derbuch ist dieser Klang mehr als Hintergrund. Der 58-jährige Insektenforscher erkennt viele heimische Heuschreckenarten an ihrem Gesang. So wird aus einem sommerlichen Geräusch wissenschaftliche Information: Welche Arten leben hier? Welche fehlen? Und was sagt das über den Zustand einer Wiese? Auf einer Wiese bei Graz erzählt Derbuch von akustischer Feldarbeit, von gefährdeten Lebensräumen, von Heuschrecken als Zeigerarten und von einer Liebe zur Natur, die im genauen Hinhören beginnt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20. 07. 2026. Gestaltung: Kathrin Horvath

  • July 16 · 25 min

    Der Biber: Nützlicher Nager oder schwimmende Nervensäge?

    Er ist das größte Nagetier in Österreich, früher ausgerottet und seit 50 Jahren wieder heimisch: der Biber. Etwa 9000 Tiere (Stand 2020/21) leben hierzulande, Tendenz steigend. Für den Naturschutz ist er ein "Klimaheld", mit seinen Dämmen staut er Gewässer auf, fördert Feuchtgebiete und Artenvielfalt. Für Land- und Wasserwirtschaft, Forst und Fischerei ist der geschützte Biber ein Lästling, der Felder und Wiesen vernässt, Bäume fällt und Sträucher anknabbert. Betroffene Gemeinde fordern Klarheit und Härte gegen den Naturbaumeister, unerwünschte und überzählige Biber sollten vertrieben oder getötet werden. Biberfachleute kritisieren, dass es in Österreich kein einheitliches Monitoring der Biber gibt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 16. 07. 2026. Gestaltung: Lukas Tremetsberger

  • July 15 · 25 min

    Exotenteilchen auf Dienstreise

    Unterwegs mit Antimaterie Antimaterie ist ein Spiegelbild der herkömmlichen Materie. Sie besteht aus Teilchen, die genauso schwer sind, aber eine umgekehrte Landung besitzen. Aus Elektron wird Positron. Auf natürlichem Weg entsteht Antimaterie nur sehr selten, aber in einem Experiment lässt sie sich gezielt herstellen, etwa am Genfer Kernforschungszentrum CERN. Dort gingen vor kurzem 92 der flüchtigen Antimaterieteilchen auf Reisen - eine Weltpremiere. Der Transport an einen anderen Ort könnte helfen, eines der größten Rätsel des Universums zu lösen: Warum gibt es mehr Materie als Antimaterie? Oder allgemeiner gefragt: Warum gibt es in unserem Kosmos eigentlich etwas und nicht vielmehr nichts? (Übernahme Deutschlandfunk 2026). - Diese Sendung wurde am 15. 07. 2026 in Ö1 ausgestrahlt. Gestaltung: Frank Grotelüschen

  • July 14 · 24 min

    Ein Streifzug durchs Tempelhofer Feld

    Und was man dabei über Schwarmintelligenz lernen kann Das Tempelhofer Feld ist die größte innerstädtische Freifläche der Welt und ein außergewöhnliches Naturrefugium im Herzen Berlins. Viele Tierarten, die sonst keinen Platz in der Großstadt hätten, haben hier einen Lebensraum gefunden. Bei einem Spaziergang über das Gelände gibt der Verhaltensbiologe Korbinian Pacher Einblick in sein Forschungsgebiet: Schwarmintelligenz und kollektives Verhalten. Dabei zeigt sich, welche Prinzipien das Zusammenleben von Tieren und Menschen verbinden. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 14. 07. 2026. Gestaltung: Anika Haider

  • July 13 · 24 min

    Dürre in den Bergen

    Wie der Klimawandel den Wasserhaushalt der Alpen verändert Die Alpen gelten als "Wasserschloss Europas". Doch dieses Reservoir gerät zunehmend unter Druck. Steigende Temperaturen, geringere Schneemengen und längere Trockenphasen führen dazu, dass Flüsse bereits im Frühjahr Niedrigwasser erreichen und Böden schneller austrocknen. Dürre ist längst kein Randphänomen mehr, sondern betrifft Landwirtschaft, Energieproduktion, Trinkwasserversorgung und alpine Ökosysteme zugleich. Wie hat sich der Wasserhaushalt in den Alpen verändert? Was bedeutet weniger alpine Feuchtigkeit für das Wetter? Und wie muss sich das Wassermanagement in den Tälern, beispielsweise im Tiroler Ötztal, darauf einstellen? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 13. 07. 2026. Gestaltung: Juliane Nagiller

  • July 9 · 24 min

    Wetterfühligkeit

    Wie man ein diffuses Phänomen erforscht Kopfweh, Narben- und Gelenksschmerzen, Schwindel, Gereiztheit, Nervosität - darüber klagen häufig Menschen, die sich selbst als wetterfühlig beschreiben. Davon unterschieden wird die so genannte Wetterempfindlichkeit, bei der sich die Symptome einer bestehenden Grunderkrankung bemerkbar machen oder verstärken. Bei einem Wetterumschwung ändern sich Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit oft gleichzeitig. Das erschwert gezielte Messungen. Bisherige Studienergebnisse sind mitunter sehr widersprüchlich. Bei der Erforschung von Wetterfühligkeit spielen meteorologische, biologische und psychologische Faktoren eine Rolle. Entsprechend multidisziplinär sind auch manche Ansätze, die Licht in das Forschungsdunkel dieses diffusen Alltagsphänomens bringen wollen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 09. 07. 2026. Gestaltung: Sabrina Adlbrecht

  • July 8 · 24 min

    Das Juli-Abkommen 1936

    Am 11. Juli 1936 unterzeichneten Österreich und das Deutsche Reich ein Abkommen, das - so die offizielle Begründung - die Beziehungen der beiden Staaten normalisieren sollte. Hitler-Deutschland hatte erklärt, die Souveränität Österreichs anzuerkennen. Die gegen Österreich verhängten Wirtschaftssanktionen, die Tausend-Mark-Sperre, wurden aufgehoben. Im Gegenzug verpflichtete sich Österreich zur Amnestie inhaftierter Nationalsozialisten und zu einer an Deutschland orientierten Außenpolitik. Zwei Vertreter der sogenannten "betont Nationalen" wurden als nationalsozialistische Vertrauensleute in die Bundesregierung aufgenommen. Was folgte, war die zunehmende Unterwanderung des politischen Machtapparates von innen und außen durch NS-Anhänger und Sympathisanten, der Anfang vom Ende. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 08. 07. 2026. Gestaltung: Rosemarie Burgstaller

Showing 21–28 of 28 episodes