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Artwork for Die Rückfallzieher
SportsSoccerSociety & Culture

Die Rückfallzieher

Guido Schäfer, Meigl Hoffmann, Leipziger Volkszeitung

Sportreporter Guido Schäfer hat die Antworten auf (fast) alle Fragen – vor allem auf alle, die mit Fußball zu tun haben. Im ersten Leben schrieb er selbst fußballerisch Geschichte als Profispieler für den 1. FSV Mainz 05 an der Seite von Jürgen Klopp. Im zweiten Leben schreibt er journalistisch Fußballgeschichte als Sportreporter der Leipziger Volkszeitung. Regelmäßig telefoniert Guido im Podcast die Nummern aus seinem Handy durch und entlockt Spielern, Funktionären, Trainern und Fußball-Legenden Sätze, die sonst nirgendwo zu hören sind. Bisweilen schauen die Protagonisten auch höchstselbst im Aufnahmestudio vorbei.
Vor allem aber plaudert Guido liebend gern über streng geheime Inside Storys aus der RB Leipzig Welt – oder darüber hinaus. Vor allem hier im Podcast.

Meigl Hoffmann ist Kabarettist mit grün-weißem, der BSG Chemie verschriebenem Fußballherzen. Als satirischer Bewährungshelfer ackert er sich mit Guido durch die Ereignisse rund ums runde Leder - und hält dabei mit seiner ganz eigenen Expertise selten hinterm Berg. Gemeinsam sind Guido und Meigl "Die Rückfallzieher".

📲Sprachnachricht per Whatsapp an die Rückfallzieher: 0151 200 50 185

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  • 22 episodes
  • weekly
  • Avg 42 min
  • German
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  • #307
    Yesterday · 34 min

    Wolff Fuss und Jan Age Fjörtoft helfen den „Rückfallziehern“ auf die Sprünge

    Meigl und Guido sind ob der bahnbrechenden Geschehnisse kurz vor der Schließung des sommerlichen Transferfensters in eine Art Schockstarre gefallen. Dass die RB-Nummer mit Fisnik Asllani schief gegangen ist, perlte vom Podcast-Duo noch ab, wie Wasser von einem Pleißen-Schwan. Dass dann aber auch die Ehe-Anbahnung mit dem Kölner Said El Mala über die Wupper ging, ist den „Rückfallziehern“ näher als nah gegangen. Alsdann drückten Meigl und Guido im Aufnahmestudio erst dann die Aufnahmetaste und stellten die Mikrofone scharf, als sie Tränen der rührenden Enttäuschung in Meigls grün-weißes Handtuch entlassen hatten. Und mal ehrlich: Die Kunde, wonach der Leipziger Fußball-Held Christopher Nkunku zurück ins heimelige Nest der Roten Bullen gekehrt ist, überstrahlt spielend alle weniger schönen Botschaften aus Hoffenheim, Kölle und Co. Guido zum Thema: „Ein Christo in Topform ist auf der Wiese und in der Kabine die halbe Miete auf dem Weg ins Glück!“ Meigl: „So und nicht anders ist das, am Sonnabend wird jetzt erstmal Gladbach zur Ader gelassen, RB wird die Königsklasse nahezu spielend erreichen!“ Bereichert werden die nicht immer erhellenden Ergüsse der Podcast-Giganten von den Top-Experten Wolff-Christoph Fuss und Jan Age Fjörtoft, die sehr viel Glanz in Meigls und Guidos Hütte bringen. Präsentiert werden „Die Rückfallzieher“ von Gold for Leipzig - powered by der lieblichen L-Gruppe. Der Leipziger Vorort Berlin würde gerne olympisch werden. 2036, 2040 oder 2044. Das funzt nur, wenn Co-Ausrichter Leipzig den olympischen Funken weltweit überspringen lässt. Die minütlich wachsende Bürgerinitiative Gold for Leipzig will mitreißen, inspirieren, hat unter anderem die Aktion „Deine Stimme für Olympia“ geboren. Bis zum 26. September sollen 10000 Stimmen her. Grund: An jenem 26. entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), welche deutsche Bewerber ins olympische Rennen geschickt werden. Übrigens: Unser aller Bahnrad-Olympiasieger Jens Lehmann gehört ab sofort zu Gold for Leipzig, übernimmt den Vorsitz der bewegenden Bewegung.

  • #305
    August 13 · 43 min

    RB-Boss Marcel Schäfer bitte am 2. September zur Audienz in die LVZ-Kuppel - mit einem neuen Asllani im Schlepptau?

    Nach dem geplatzten Fisnik-Asllani-Transfer hat Meigl H. am Fenster seiner Ein-Raum-Wohnung in unmittelbarer Zoo-Nähe Halbmast geflaggt und mit Blick auf den Saisonstart der Roten Bullen allergrößte Bedenken. „Wer, um Gottes Willen“, barmt der intime Kenner der regionalen, nationalen und internationalen Mittelstürmer-Szene in der 287. Ausgabe der Rückfallzieher, „wer soll denn jetzt nach den grandiosen Reisepässen von Rocco Reitz die so wichtigen tiefen Läufe anziehen … … wer soll hohe und flache Anspiele des genialen Brajan Gruda mit dem Rücken zum Tor festmachen… … wer soll all die wunderbaren Flanken von Johan Bakayoko und Antonio Nusa verwerten … … wer wird zum steten Stachel in den Lenden des Gegners? … und, Güüdddo, kommen Romulo und Conrad Harder eines fernen Tages vielleicht doch noch aus der Knete?“ Ja, berechtigte Fragen über Fragen, die nach dem Nicht-Deal mit der TSG Hoffenheim und dem kosovarischen Nationalspieler Fisnik Asllani in der Tiefe des Raumes der Beantwortung harren. Wobei sich Guidos Podcast-Partner Meigl auch fragt, was beim Medizin-Check, der für RB, Herrn Asllani und die TSG zum unüberwindbaren Flaschenhals geworden ist, so alles gecheckt wird bzw. worden ist. Nun, lieber Meigl, der Neue in spe wird bei der Untersuchung zum gläsernen Profi, auf Herz, Nieren, Sehnen, Muskeln, Gelenk-Flächen, Anzahl der Beine, Becken-Schiefstand, Zahnstatus und so weiter geprüft. Und Spieler XY bekommt in Hightech-Zeiten wie diesen erst dann ein Daumen-hoch für den Wechsel, wenn unterm Strich das Prädikat „neuwertig“ steht. Klar ist, dass RB-Boss Marcel Schäfer dringend Ersatz für Asllani benötigt, andernfalls vom sächsisch-argentinischen Muskelpaket Martin Demichelis in den Schwitzkasten genommen wird. Apropos: Sportvorstand Schäfer bringt am 2. September Glanz in die LVZ-Hütte, bittet in der legendären Kuppel im fünften Stock von 19 Uhr an zur Audienz (Tickets unter www.ticketgalerie.de). LVZ-Chefreporter Guido Schäfer wird dem prominenten Ex-Nationalspieler intime Geheimnisse über den sagenumwobenen Verkauf von Yan Diomande, enge Untersuchungsröhren, Neu-Coach Demichelis und dies und das entlocken. Präsentiert werden die Rückfallzieher von „Gold for Leipzig“ - powered by der lieblichen L-Gruppe. Der Leipziger Vorort Berlin würde gerne olympisch werden. 2036, 2040 oder 2044. Das funzt nur, wenn Co-Ausrichter Leipzig den olympischen Funken weltweit überspringen lässt. Die minütlich wachsende Bürgerinitiative „Gold for Leipzig“ will mitreißen, inspirieren, hat unter anderem die Aktion „Deine Stimme für Olympia“ geboren (www.gold-for-leipzig.de). Bis zum 26. September sollen 10000 Stimmen her. Grund: An jenem 26. entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), welche deutsche Bewerber ins olympische Rennen geschickt werden.

  • #304
    August 6 · 40 min

    RB Leipzigs fetter Diomande-Deal sorgt für Begeisterung

    Der nach eigener Beobachtung supergut erhaltene Meigl geht länger schon schwanger mit Zweifeln über Silberrücken Guido. Ist sein Podcast-Partner noch der Alte oder sieht er nur so aus? Ist der einst 24/7 aktive Hansdampf noch am Puls der Zeit? Tritt sich Güüdo beim Rennen um News immer öfter auf die eigene Zunge? Kann er, der für Aura, Bahnbrechendes, Quote und wehendes Haar stand, nicht mehr oder will er nicht mehr Müssen Jüngere und Willigere her, um den Ruhm der Leipziger Erfolgszeitung zu mehren? Und just in jenem Moment, als Meigl kurz davor ist, die Schäfersche Daseinsberechtigung via Rückfallzieher-Mikro zu erörtern und sich selbst als leuchtendes Beispiel unvergänglicher Klasse ins Licht zu rücken, macht sich der gramgebeugte Silberrücken gerade, öffnet den obersten Knopf seiner Doppelkappnahthose aus sozialistischer Produktion und brummt Weltexklusives: „True! Here we Go! Fisnik Asllani wird Leipziger! The Silberrücken ist zurück!“ Der frühere Hand-, Prell- und Volleyballer Meigl hat keinen Schimmer, wer Asllani ist, welchen vakanten Job er denn in Leipzig so ausfüllen könnte und weshalb sich Guido derart zufrieden mit einem gusseisernen Stielkamm durchs Resthaar fährt. Nun, Asllani ist der, der RB auf der Titel-Hatz gefehlt hat, Meigl. Der, der alleine besser ist, als Rômulo und Conrad Harder zusammen, Meigl. Der, der die Vorzüge von Peter Ducke, Hansi Leitzke, Ulf Kirsten, Ralf Minge und Achim Streich vereint und noch dazu die furchteinflößend-angespitzten 22er Alustollen von Chemie-Ikone Andy Schiemann aufträgt, Meigl. Asllani sprintet vorm Frühtraining am Cottaweg dreimal den Fockeberg hoch, teilt danach via Handkanten-Schlag den Cospudener See, bietet jedem Abwehrspieler der Welt die sonnengegerbte Stirn, Meigl. Der Mann ist für 30 Millionen Euro ein Schnäppchen, Meigl! Nachdem das geklärt, Meigl geplättet und Guido rehabilitiert ist, stürzen sich Meigl & Guido in Ausgabe 283 der Rückfallzieher auf die Akte Yan Diomande. RB-Verhandlungsführer Marcel Schäfer hat wieder Mal gezeigt, dass er stahlharte Nerven, todesmutigen Mut und ausufernde Klasse hat. Schäfer hat beim Zocken mit Real Madrid nicht etwa mit dem Storch gepokert und dürre Beine gewonnen, sondern einen fetten Mega-Deal fixiert! Diomande geht und hinterlässt säckeweise Bewunderer und Kohle. Congrats, Mister Schäfer! Präsentiert werden die Rückfallzieher von Gold for Leipzig - powered by der lieblichen L-Gruppe. Der Leipziger Vorort Berlin würde gerne olympisch werden, 2036, 2040 oder 2044. Das funzt nur, wenn Co-Ausrichter Leipzig den olympischen Funken weltweit überspringen lässt. Die minütlich wachsende Bürgerinitiative Gold for Leipzig will mitreißen, inspirieren, hat unter anderem die Aktion „Deine Stimme für Olympia“ geboren. Bis zum 26. September sollen 10.000 Stimmen her. Grund: An jenem 26. entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), welcher deutsche Bewerber ins olympische Rennen geschickt werden.

  • #303
    July 30 · 36 min

    Meigls Wasserbett bebt dank King Klopps sinnlicher Durchdringungskraft

    Meigl hat sich die Regierungserklärung von Jürgen Klopp ausgedruckt und über sein Wasserbett Modell „Totes Meer“ gehängt. Als Ansporn für Hoffmannsche Heldentaten, die länger her sind. „Diese sinnliche Durchdringungskraft, dieser melancholisch-mitreißende Anstrich im Spiel der Kräfte zwischen dem bösen Wolf, großen Zähnen und dem um die Oma besorgten Rotkäppchen - jeder Satz von Kloppo war eine Botschaft auf dem Weg zur Rückbesinnung auf den Garten Eden und den Baum der Erkenntnis!“, schwelgt Meigl in der 281. Podcast-Ausgabe der Rückfallzieher. Guido ähnlich wortreich zum selben Thema: „Wenn Adam damals die Schlange und nicht den wurmstichigen Apfel vertilgt hätte, wären wir niemals gegen Paraguay ausgeschieden.“ Nachdem das geklärt war, richtete Meigl einen Appell, den er sich von King Klopp abgeguckt hat, an die Fans des gigantischen LVZ-Hörspiels: „Wir machen das alles hier für Euch, nicht für uns! Wenn ihr uns oder unsere Verwandtschaft kritisiert, sind wir weg!“ Guido: „Amen.“ Weitere Themen der zwei lustigen Drei: Yan Diomande wechselt weder zu PSG noch zur BSG (er hätte gegen Babelsberg Berge versetzt), sondern zu Real. Das ist ganz wunderbar und biegt die windschiefe RB-Bilanz gerade. Und: Die Roten Bullen trainieren unter Herrn Demichelis härter als hart. Weshalb muss das so sein? Meigl: „Ist es möglich, dass der Trainer, der Single ist, eine feuchte Wohnung und nix im Kühlschrank hat und auch deshalb 24/7 am Cottaweg ist?“ Willi Orban und Peter Gulacsi wollen nach elf Jahren RB weg. Nach Saudi-Arabien bzw. Villarreal. Nurmaso: Orbans Berater Roger Wittmann hat übrigens auch RB-Herzenswunsch Fisnik Asllani unter seinen Schwingen. Willi in Saudi-Arabien? Oder doch eher Masche, um seinen 2027 endenden RB-Kontrakt auszuweiten? Ach so: Der Mainzer Nadiem Amiri wird kein Leipziger, behauptet Guido steifbeinig. Schlechtes Omen? Am Sonnabend geht es für RB ab nach Saalfelden ins Camp. 2021 wurde dort unter Jesse Marsch (der alsbald ausgewechselt wurde) geübt. Oldie Guido war vor Ort und befreite die mitgereisten RB-Fans via Handkanten-Schlag von einem perfiden Sichtschutz, der zwischen Schlachtenbummlern und Stars im Weg hing. Präsentiert werden die Rückfallzieher bereits zum zweiten Mal von der legendären LE Food GmbH, dem italienischen Lebensmittel-Großhändler, der vom wasch echten Holländer Peter Rog geführt wird. Der Käse-Imperator: „Klopp ist der verdiente und logische Bundeskanzler, äh, Bundestrainer.“ Lob, Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  • #302
    July 23 · 43 min

    Sachen gibt’s: Red Bull verleiht dem rheumatischen DFB-Adler Flüüügel!

    Meigl, dieser immer faire ehemalige Star der Rhythmischen Sport-Gymnastik (Meigl war ausnehmend stark an der Keule und am Band) ist wegen des WM-Endspiels immer noch seelisch-moralisch angeknockt. „Argentinien hat schlecht gespielt und sich noch schlechter benommen. Gott sei Dank sind die spanischen Ritter ob der mannigfaltigen Provokationen der Gauchos nicht aus ihren Rüstungen gesprungen.“ Meigl außerdem: „Da lobe ich mir Julians Nagelsmänner. Die haben zwar schlecht gekickt, aber sich wunderbar benommen und konnten alle auswendig ihre Vor - und Nachnamen tanzen.“ Guido hat als Final-Reporter im Stadthafen geglänzt, wenn auch kein Mensch der über 1000 Zuhörenden seine prächtigen Einlassungen verstanden hat. Das Mikro des Silberrücken war Schuld, versagte komplett. Weitere Themen der Podcast-Giganten, die neuerdings nahezu täglich ihre Muskeln im Gym stählen: Der heiße und von der ruhmreichen LVZ live gestreamte Regionalliga-Auftakt. Die Allmacht des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp, der wie einst Sepp Herberger die Prokura über den deutschen Fußball sein Eigen nennen darf und uns alle zweifelsohne mit nicht enden werdenden Erfolgen beglücken wird. Besprochen wird auch die liebenswerte und anerkennenswerte Rolle, die Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff bei der Phönix-aus-der-Asche-Nummer gespielt hat. OM hat seine leitende Kraft Kloppo nahezu gratis ziehen lassen, sich für sein Ja-Wort lediglich einen rindskernledernen DFB-Wimpel mit Unterschriften all jener Superstars ausbedungen, die gegen Paraguay keinen Elfmeter schießen wollten. „Das ist gelebter Patriotismus“, schwelgt Meigk, „Red Bull verleiht dem rheumatischen DFB-Adler Flügel! Danke, Oliver!“ Guido macht schonmal Werbung für sein sagenumwobenes Interview mit Kosovos Nationaltrainer Franco Foda, der unter anderem erzählt, was sein Mittelstürmer Fisnik Asllani so alles kann.“ RB will Asllani kaufen. Präsentiert werden die Rückfallzieher bereits zum zweiten Mal von der legendären LE Food GmbH, dem italienischen Lebensmittel-Großhändler, der vom wasch echten Holländer Peter Rog geführt wird. Der Käse-Imperator zum WM-Finale: „Spanien ist der verdiente und logische Weltmeister, Argentinien war ohne Chance.“ Lob, Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  • #300
    July 9 · 38 min

    Patriot und Schnäppchen: King Kong Kloppo erfreut den DFB mit 50-Prozent-Rabatt!

    Meigl und Guido sind im Bundestrainer-Tunnel, saugen jedwedes rund ums Thema „King Klopp - wer kann dazu schon nein sagen?“ begierig auf. Meigl ist nach der Lektüre von „Bild der Frau“, „Apotheken-Rundschau“ und dem seit 1879 erscheinenden „Der Wachturm“ hellwach: „Kloppos Inthronisierung nimmt wilde Fahrt auf, die DFB-Spitze Bernd Neuendorf und Aki Watzke drückt unseren Messias in diesen historischen Stunden am Big Apple an ihre Hühnerbrust. Das, lieber Güüüdoo, kann nur guuut werden, wir werden spätestens 2034 Weltmeister!“ Aki erwartet beim DFB-Gehalt seines Rotwein-Freundes Klopp, der wie einst King Kong auf einem New Yorker Wolkenkratzer Hof hält, eine Art Patrioten-Abschlag, merkt Old-Güüdoo spitz an. „Das wird der liebe Kloppo mit Blick auf die nationale Aufgabe natürlich beherzigen“, so Schäfers Guido, „und dem DFB einen fetten 50-prozentigen Nachlass gewähren. Statt 20 Millionen jährlich muss der DFB nur schlappe zehn Mios überweisen. Ein Schnäppchen!“ Bei der Ablöse setzt der herzensgute Aki auf die inneren Werte von Dosen-König Oliver Mintzlaff, denkt an ein Barter-Geschäft, bei dem keine müde Mark fließt, aber alle Parteien extrem glücklich gemacht werden. So könnte der neue Bundestrainer Klopp mit Red-Bull-Sombrero (Hutgröße 1,50 Meter), eng anliegender Red-Bull-Ballonseide und einem vierfarbbunten Red-Bull-Stirn-Tattoo glänzen, überdies in den Trinkpausen drei bis acht Brause-Dosen knacken und exen. Außerdem würde sich Marketing-Tycoon Mintzlaff sehr freuen, wenn künftig drei bis vier Länderspiele jährlich in der Geburtsstätte des DFB, Leipzig, stattfinden würden. Auch der DFB würde frohlocken, müsste er doch im Rahmen dieses segensreichen Tauschgeschäfts keinen Cent Ablöse für Klopp abdrücken. Weitere Themen der Podcast-Giganten: Wer folgt Klopp auf den Thron des globales Red-Bull-Fußballchefs? Markus Krösche und Thierry Henry werden gehandelt. Vielleicht macht es aber auch Mario Gomez zusammen mit Mintzlaff-Spezi Flo Scholz. Und: Cristiano Ronaldo ist raus, Lionel Messi auch dank der Männer-Combo G. Infantino und D. Trump im Halbfinale. Die sportpolitisch weitgereisten Rückfallzieher Meigl und Guido legen ihre schwieligen Hände in die Wunden. Präsentiert werden die Rückfallzieher bereits zum zweiten Mal von der legendären LE Food GmbH, dem italienischen Lebensmittel-Großhändler, der vom waschechten Holländer Peter Rog geführt wird. Der Käse-Imperator: „Norwegen wird mit Antonio Nusa Weltmeister!“ Lob, Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de.

  • #297
    June 18 · 41 min

    Sonderfolge: Tschüss Ole Werner - RB-Trainer muss gehen

    Besondere Situationen erfordern außergewöhnliche Anstrengungen. Alsdann stemmten sich Meigl und Guido von ihrer Luftmatratze, tauschten Muscle-Shirt und Badehose gegen Jeans und Holzfällerhemd, ondulierten ihr Rest-Haar und stürmten mitten in ihren verdienten Ferien das LVZ-Aufnahmestudio. Die nahezu heilige Mission der Podcast-Giganten der Leipziger Erfolgszeitung: Es muss Licht ins Dunkel um die Entlassung des Erfolgstrainers Ole Werner! Meigls tränenreicher Opener zur Debatte um Sinn/Unsinn der revolutionären personellen Rochade: „Undank ist der Welten Lohn! Was haben die Chefs denn von Ole erwartet? Die Meisterschaft?“ Der nah am Wasser entstandene und gebaute Ur-Sachse: „Wenn ich eine Dauerkarte hätte, würde ich sie verkaufen. Wobei: Wer würde jetzt so ein Teil kaufen?“ Guido, wie immer die faltige Abgeklärtheit in Person: „Man kann und darf auch im Erfolgsfall den Trainer wechseln. Wenn ganz oben die Überzeugung herrscht, dass eine neue Ausbaustufe und neue Impulse hermüssen. Was man nicht kann und darf: Einen leitenden Mitarbeiter durch perfide Durchstechereien beschädigen. Das ist hier passiert und sorgt für eine katastrophale Außendarstellung.“ Meigl: „Statt einen neuen Trainer zu suchen, sollten die Roten Bullen nach Brutus fahnden!“ Die Rückfallzieher sind sich einig, dass das eine Ole-Werner-Jahr kein verlorenes war. Weder für den Abgesägten und schon gar nicht für RB. „Ole wird schnell wieder einen Club finden“, sagt Meigl, „hoffentlich einen mit besseren Manieren.“ RB ist „schon fündig geworden“, sagt Guido. „Martin Demichelis wird noch in dieser Woche einen Vertrag unterschreiben.“ Präsentiert werden die Rückfallzieher bereits zum zweiten Mal von der legendären LE Food GmbH, dem italienischen Lebensmittel-Großhändler, der vom wasch echten Holländer Peter Rog geführt wird. Der Käse-Imperator zur WM: „Deutschland muss im Achtelfinale irgendwie Frankreich aus dem Weg gehen. Meine Holländer können an einem guten Tage jeden schlagen. Leider sind diese Tage selten.“ Lob, Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  • #296
    May 28 · 41 min

    Letzte Folge vor Sommerpause: „Die Rückfallzieher“ versprechen Großes fürs Comeback

    Es ist unglaublich und wahr: Die eigentlich unverwüstlichen Meigl und Guido müssen den unmenschlichen Belastungen auf der Showbühne LVZ-Podcast Tribut zollen, gehen in ihrem glorreichen Leben als Erklärbären in eine Sommerpause. Das Duo, das sich zuletzt mit Stützstrümpfen, Wadenwickeln, Lockenwicklern, Franz-Branntwein und der Apotheken-Rundschau über Wasser gehalten hatte, hat sich vierwöchiges Nichtstun verordnet, kehrt im Juli zurück ins LVZ-Aufnahmestudio. Wie sich Meigl das Comeback vorstellt? „Wie Phönix aus der Asche, sonnengegerbt, muskelbepackt, aufgeladenen Akkus, wild entschlossen, eine Klasse für sich!“ Guido könnte sich auch mit einer Nummer kleiner anfreunden. „Die Schäfersche Selbstverliebtheit und sein monströses Mitteilungsbedürfnis müssen und werden in der neuen Spielzeit ein Ende haben. Ein roter Gesprächsfaden wäre beim Um- und Aufbruch auch ganz schön. Und Meigl möge bitte endlich das Fachorgan Kicker abonnieren und Bild der Frau abbestellen.“ Nachdem das geklärt war, legten „Die Rückfallzieher“ im Vorgriff auf Kommendes Beachtliches hin, kürten den Trainer des Jahres, den Spieler des Jahres und den Newcomer des Jahres. Meigl sieht trotz seiner Chemie-Brille klare Bilder, wirft diese Herren in den Ring: Ole Werner, Harry Kane und Yan Diomande. Guido kann mit den üblichen Verdächtigen nix anfangen, nennt Urs Fischer (Mainz 05), Nadiem Amiri (Mainz 05) und Keeper Daniel Batz (Mainz 05). Nach lautstarkem Disput und dem gegenseitigen Vorwurf allumfassender Ahnungslosigkeit, kommt es im Aufnahmestudio erst zum versöhnlichen Bruderkuss und dann zu völkerverbindenden Dankesworten. Adressaten der Verneigungen zweier Unverbiegbarer: Die Fans der „Rückfallzieher“, die Chefetage der LVZ um Chefin Hannah Suppah sowie die treuen Unterstützer/Präsentatoren des weltweit bekannten Formats, das sich mit Fußball, Gott und der Welt fast einen Namen wie Donnerhall gemacht hat. Meigl und Guido wünschen das Allerbeste. Präsentiert werden Meigl und Guido von „Die Sportmacher“. Conrad Kebelmann und Co. organisieren und promoten unter anderem den Firmenlauf in Leipzig. Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  • #294
    May 13 · 43 min

    Eine Rekordsaison von RB Leipzig? Kategorisch ausgeschlossen

    Chemiker Meigl schwebt nach sechs BSG-Siegen in Folge auf Wolke 7, stimmt im Aufnahmestudio der LVZ die dazugehörigen Lieder („Chemie, Chemie, nur noch Chemie!“) an. Guido kreist nach seinem holprigen Moderatoren-Ritt im Haus Leipzig mit den Star-Gästen Reiner Calmund und Oliver Mintzlaff ausschließlich um sich selbst. Und so dauert es einige Zeit, ehe die selbstverliebten Podcast-Giganten wieder Kontakt zu Mutter Erde finden und der, nun ja, Sachlichkeit zumindest stückweise anheimfallen. Meigl: „Die BSG ist wie ich: eine Naturgewalt. Wir sind attraktiv, willig, unbezähmbar - und einer rosigen Zukunft zugewandt.“ Guido faselt etwas von einem „neuen Super-Conférencier“ am Firmament - und meint damit allen Ernstes sich selbst. Gottlob pressen Meigl/Guido nach ihren Selbstbeweihräucherungen auch andere Themen aus ihren Astralleibern, beleuchten einen möglichen Ausbau der Red Bull Arena („überflüssig“), werfen ein Auge auf den tobenden Kampf um Relegationsrang 16 in der Bundesliga („Heidenheim packt’s“) und loten überdies die RB-Chancen auf eine Rekord-Saison aus. Dazu müssten die Roten Bullen am Sonnabend nur noch in Freiburg gewinnen. Meigl: „Das wird nüscht.“ Guido trifft in dieselbe Kerbe: „Das wird ein geschmeidiges 0:0.“ Nachdem all das geklärt war, hatten es „Die Rückfallzieher“ sehr eilig, ließen den Hammer fallen und seilten sich federnden Schrittes ab. Meigl hatte einen „sehr dringenden Termin“, wollte sich im BSG-Fanshop einen Schal, eine Mütze und grün-weiße Stützstrümpfe kaufen. Guido hatte ein Date mit seinem Betamax-Videorekorder, sah sich Auftritte von Hans-Joachim Kulenkampff, Rudi Carrell, Wim Thoelke und Thomas Gottschalk an, um seine eh schon brillante Bühnenpräsenz glorreich zu ergänzen. Präsentiert werden Meigl und Guido von „Die Sportmacher“. Conrad Kebelmann und Co. organisieren und promoten unter anderem den Firmenlauf in Leipzig. Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  • #293
    May 7 · 39 min

    Mit Gottschalk und Fjörtoft über den FC Bayern und den FC St. Pauli

    Die Über-Bayern sind raus aus der Champions League, gescheitert an noch besseren Parisern, denen, oui!, zudem der Referee an mindestens einer neuralgischen Stelle unter die mächtigen Arme gegriffen hat. Die Podcast-Giganten Meigl und Guido tappen wie so oft im Dunkeln, lassen sich beim Einsortieren der unerwarteten Nummer Licht ans Moped machen. Vom legendären Pit Gottschalk (früher Boss der Sport Bild, danach ganz weit vorne bei Sport1) und vom Berufs-Charismatiker Jan Aage Fjörtoft, der sich bei Eintracht Frankfurt 1999 via Übersteiger unsterblich gemacht hat und heuer ein gefragter TV-Experte ist. Gottschalk hat beim Ausscheiden der Bayern die taktische Flexibilität der Münchner vermisst, sah gegen die solidarisch verteidigenden Pariser weit und breit keinen Plan B. Fjörtoft sagt unter anderem, dass das „bessere zweier sehr guter Teams verdient“ im Finale gegen Arsenal steht. Weitere Themen der Rückfallzieher: Das dünnbrüstige 1:4 der Rasenballer in Leverkusen, der zweite Matchball gen Königsklasse gegen St. Pauli, die Chancen auf einen Verbleib von Leihspieler Brajan Gruda und das sagenumwobene Bühnenprogramm von Reiner Calmund, das am Dienstag, 20 Uhr, im Haus Leipzig Station macht. Calmunds Stargast ist kein geringerer als Oliver Mintzlaff, der stark davon ausgeht, dass seine Rote Bullen am Sonnabend gegen Pauli den Finger ziehen und die Königsklasse fixieren. Präsentiert werden Meigl, Guido, Pit und Jan Aage von „Die Sportmacher“, die unter anderem den Leipziger Firmenlauf ins Leben gerufen haben und mit Leben füllen. Sportmacher-Macher Conrad Kebelmann kommt im Podcast ausgiebig zu Wort. Lob, Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de

  • #292
    April 30 · 42 min

    Insider Härzschel lüftet Geheimnisse um den 2009er Leipzig-Einstieg der Dosen-Könige

    Die Tiefausläufer des Pariser 5:4 gegen die Bayern hallt bis ins Aufnahmestudio der Rückfallzieher im sonnengefluteten Peterssteinweg nach, die sonst nicht zu Superlativen neigenden Podcast-Giganten Meigl und Guido ergeben sich in Superlativen. „So was gab es noch nie“, sagt Ex-Handballer Meigl, „das war zu schön, um wahr zu sein!“ Guido, drittklassiger Ex-Zweitliga-Fußballer, vermutet, dass die aufblasbaren Taktiktafel mit den so wichtigen Matchplänen vorm Spiel hinterrücks erstochen worden sein müssen. „Das war Straßen-Fußball aus der Badstraße, Ecke Champs-Élysées“ schwärmt der frankophile Silberrücken Schäfer. „Keine Rück- und Querpässe, keine Abwehr, auch keine Torhüter. Eine wunderbar unverstellte Herangehensweise, ein Alleinstellungsmerkmal, das zur unbedingten Nachahmung empfohlen ist!“ Nachdem die AH-Combo Hoffmann/Schäfer hörbar angefasst ihr Innerstes nach außen getragen hat, fällt den Selbstverliebten auf, dass sie sich einen Studio-Gast eingeladen haben. Alsdann kommt Matthias Härzschel, Boss des gleichnamigen Rewe-Supermarkte im Tief-Parterre des früheren Karstadt-Kaufhauses, zu Wort. Der weitgereiste 49-jährige Ex-Sport-Manager besticht durch internationale Expertise („Bayern kommt ins Finale“), lässt keine Luft an die nationale Champions-League-Qualifikation der Roten Bullen („RB beseitigt am Sonnabend alle Unklarheiten, gewinnt 2:1 in Leverkusen“) und lüftet weltexklusiv diverse Geheimnisse um den 2009er Leipzig/Markranstädt-Einstieg von Red Bull. Meigl muss nach den ikonischen Einlassungen von Matthias Härzschel seine Tränen der Ergriffenheit trocknen und sagt dann mit brüchiger Stimme: „Das, Matthias, ist zweifelsohne eine Jahrhundert-Geschichte. Das ich das noch erleben darf.“ Weitere Themen von Härzschel, Hoffmann, Schäfer: Der Leipziger 3:1-Sieg gegen Union und das sagenumwobene Interview, dass RB-Shootingstar Max Finkgräfe der LVZ gegeben hat. Präsentiert werden die Rückfallzieher von Rewe Härzschel, dem - nomen est omen - Supermarkt im Herzen der Stadt. Härzschel hat das frühere Karstadt-Kaufhaus auf 1700 Quadratmetern mit Leben gefüllt, lässt keine kulinarischen Wünsche offen, bietet ein geräumiges Parkhaus und einen Abholservice. Der genießende Kenner sagt, dass RB in Leverkusen 2:1gewinnt. Lob, Lob oder Lob bitte mailen an g.schaefer@lvz.de

  • #290
    April 16 · 41 min

    SGE-Ikone Jan Aaage Fjörtoft: Die Champions League kommt zurück nach Leipzig!

    Meigl und Guido haben sich den Hit Bayern - Real in Guidos staubigem 1,5-Raum-Refugium zusammen reingezogen, zwischen Vorspeise (Wurstbemme), Hauptgang (Steak au Four) und Nachtisch (Allasch) alle möglichen emotionalen und intellektuellen Höhen und Tiefen durchlebt. Als Manuel Neuer das spanische 1:0 besorgt, stellt Meigl fest, dass das die pure Absicht des von Schläue durchdrungenen Bayern-Keepers gewesen sei und jetzt endlich Ruhe in Sachen Neuersches WM-Comeback herrsche. Eine ganz nette Neuer-Parade später fordert das grün-weiße Fähnchen im Wind, Meigl, einen Friedensgipfel zwischen dem Torhüter und Julian Nagelsmann und Neuers sofortige Nominierung. Guido berichtet in der ultrahocherhitzten Causa kühl, dass der alte Schotte Manu McNeuer jeden Cent, den er ausgebe, persönlich verabschiede, aus Kostengründen keine Reiserücktrittsversicherung für seinen gebuchten Sommerurlaub auf Sardinien abgeschlossen hat und er nur dann mit zur WM kommt, wenn ihm jemand Sardinien-technisch und finanziell unter die Arme greift. Weitere Themen der Rückfallzieher: Der chemische Derby-Erfolg gegen Lok, der 1:0-Sieg von RB Diomande gegen Gladbach, die Mammutaufgabe der Roten Bullen bei der Weltmacht mit drei Buchstaben, der SGE, und die Leipziger Abwehr-Sorgen. Castello Lukeba kann am Samstag nicht ran. Und hinter Abwehrchef Willi Orban hat sich ein Fragezeichen aufgebaut, das der gute Willi bis zum Anpfiff wegzugrätschen gedenkt. Wenn Orban nicht kann, könnte die Stunde des ewigen Lukas Klostermann, der seit 2014 ein Rasenballer ist, schlagen. Unterstützt werden Meigl und Guido von Jan Aage Fjörtoft, dem charismatischen Frankfurter Fußball-Heroen und weltweit gefragten TV-Experten. Die norwegische Ikone glaubt an ein enges Match zwischen seinen Frankfurter Herzblättern und RB, hofft, dass Yan Diiomande noch eine Saison in Leipzig bleiben wird und geht fest davon aus, dass es RB in die Champions League schafft. Präsentiert werden die über den Tellerrand illernden Rückfallzieher von Rewe Härzschel, dem - nomen est omen - Supermarkt im Herzen der Stadt. Der Ex-Sport-Manager und glänzend vernetzte Tausendsassa Matthias Härzschel hat das frühere Karstadt-Kaufhaus auf 1700 Quadratmetern mit Leben gefüllt, lässt keine kulinarischen Wünsche offen, bietet zudem ein geräumiges Parkhaus und einen Abholservice. Härzschel sagt, dass RB in Frankfurt 2:1 gewinnen wird. Lob, Lob oder Lob bitte mailen an g.schaefer@lvz.de

  • #289
    April 15 · 1 hr 1 min

    Sonderfolge: RB Leipzigs Trainer Ole Werner live im LVZ-Talk

    In dieser Live-Folge begrüßt LVZ-Sportchefin Antje Henselin-Rudolph den aktuellen Chefcoach von RB Leipzig: Ole Werner. Vor ausverkauftem Haus gibt der 37-Jährige Norddeutsche tiefe Einblicke in seine Arbeit, seine Philosophie und sein Leben in Leipzig. Warum trägt er eigentlich (fast) nie kurze Hosen an der Seitenlinie? Wie moderiert er den Konkurrenzkampf bei den Roten Bullen? Und was denkt er wirklich über das viele Geld im Profifußball? Die Themen dieser Folge im Überblick: Der sportliche Endspurt: Drei Siege in Folge – wie Ole Werner die Champions-League-Qualifikation absichern will und wie es um die Verletzung von Willi Orban steht. Personalien & Hierarchien: Warum die Entscheidung für David Raum als Kapitän ein bewusster Neuanfang war und wie die Mannschaft den Umbruch im Sommer verkraftet hat. Frauen im Profifußball: Werners klare Kante zu Marie-Louise Eta und warum fachliche Kompetenz keine Geschlechterfrage ist. Psychologie & Führung: Warum ein Cheftrainer nicht omnipräsent sein muss und wie man jungen Spielern trotz „dicker Ketten und dicker Karren“ Bodenhaftung vermittelt. Anekdote vom Spielfeldrand: Das Geheimnis der langen Hosen und was Drohnen im Gebüsch beim Training zu suchen haben.

  • #288
    April 9 · 43 min

    Neuer fährt zur WM und Nagelsmann übernimmt Tottenham

    Jo, schon klar und zentrales Thema von Meigl und Guido im Rückfallzieher-Aufnahmestudio: Ganz Deutschland ist nach dem 2:1 der Bayern im Bernabeu in Manuel Neuer verliebt. „Der wird neuerdings schon gefeiert“, lästert Meigl, „wenn er seine Stützstrümpfe über die Schienbeinschoner bekommt.“ Methusalem Neuer, der sich allmorgendlich steifbeinig aus seinem Schwabinger Wasserbett Modell „Totes Meer“ schält, ziert sich noch, wird aber, so Kenner Guido, nach Titelstories im Spiegel („Ein wahres Sommermärchen. Der Messias mit dem mittigen Seitenscheitel“), im Goldenen Blatt („Manu ganz-ganz-ganz privat“) und in der Apotheken-Rundschau („Mit Omega3-Zäpfchen jung bleiben“) seinen staatsbürgerlichen Pflichten nachkommen und im DFB-Airbus zur WM sitzen. Der 40-jährige Zerberus wird dort keinen einzigen Ball reinlassen, weil er kein einziges Mal im deutschen Tor stehen, stattdessen neben Kugelblitz Deniz Undav auf der Bank sitzen wird. Die Vorhersage der Podcast-Giganten geht so: Julian Nagelsmann, dessen Nominierungsanruf bei Neuer im Wortlaut bei Bild der Frau erschienen war („verdammt, Ich lieb Dich, ich lieb Dich nicht …“), wird sich nach dem Vorrunden-Aus auf dem Rückflug das Bord-Mikrofon greifen, sagen, dass der Weg das Ziel, ein Vorrunden-Tor besser als kein Vorrunden-Tor ist, er trotz Allwissenheit nicht wissen konnte, dass Oliver Baumann nicht an die Latte kommt, Jo Kimmich langsamer als Yan Diomande ist und ein Mittelstürmer einen dicken Hintern, tiefen Körperschwerpunkt und ein gerüttelt Maß an Lauffäule benötigt. Und während sich Rudi Völler im Cockpit mit diversen Bloody Marys betäubt und DFB-Präsident Bernd Neuendorf mit Heino an der Bar im Wiegeschritt „Hoch auf dem gelben Wagen“ flötet, übernimmt Deniz Undav das Mikro und setzt ein veritables Bäuerchen in den im Anflug auf Frankfurt/Oder (Frankfurt/Main hat die Landeerlaubnis einkassiert) befindlichen A380. DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig schnäuzt nach Undavs röhrendem WM-Fazit in ein Adidas-Handtuch, trocknet seine Tränen mit einem Nike-Waschlappen, leert dann eine Red-Bull-Dose und schickt Jürgen Klopp eine Sprachnachricht. Bild am Sonntag druckt weltexklusiv Klopps Entgegnung: „Habe kein Wort verstanden, Andy, kaust Du auf einer Pferdedecke? Falls Du in Sachen Bundestrainer fragtest: Ja, reizvoll, viel Geld für wenig Arbeit. Aber die bei Red Bull sind scharf wie ein Rettig auf mich, schütten mich mit Kohle zu - ohne Stechkarte, ohne alles! Der Kloppo!“ Meigl und Guido wissen auch, wie es nach der WM weitergeht. Nagelsmann übernimmt Zweitligist Tottenham, Weltmeister Ralf Rangnick wird in der Frankfurter Paulskirche zum Bundestrainer gekrönt und kürt Manuel Neuer zur neuen Nummer eins. Präsentiert werden die über den Tellerrand illernden Rückfallzieher von Rewe Härzschel, dem - nomen est omen - Supermarkt im Herzen der Stadt. Der Ex-Sport-Manager und glänzend vernetzte Tausendsassa Matthias Härzschel hat das frühere Karstadt-Kaufhaus auf 1700 Quadratmetern mit Leben gefüllt, lässt keine kulinarischen Wünsche offen, bietet zudem ein geräumiges Parkhaus und einen Abholservice. Härzschel sagt, dass RB 3:0 gegen Gladbach gewinnt. Lob, Lob oder Lob bitte mailen an g.schaefer@lvz.de

  • #287
    April 2 · 41 min

    Evolutionsforscher Rangnick fordert größere Tore, Meigl glaubt an ein RB-2:2 an der Weser

    Die Rückfallzieher haben sich Verstärkung ins Aufnahmestudio geholt, Guidos Bruder Tankred, 46, und dessen Sohn Levin, 12, lauschen andächtig den Ergüssen der Podcast-Giganten Schäfer/Meigl Hoffmann. Szenen-Applaus brandet durchs schalldichte Studio, als Meigl dies bei seinem Opener zum Besten gibt: „Ralf Rangnick hat mit Blick auf die Evolution, die sich beim Wachstum von Torhütern von 1,69m (1957) auf 1,95m (2026) sehr deutlich zeige, aber vor den Ausmaßen ihres Arbeitsplatzes (2,44 mal 7,32 Meter) Halt gemacht habe, bereits 2024 die Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien ins Boot geholt. Jetzt haben die Wissenschaftler die Ergebnisse der von der Ralf-Rangnick-Stiftung finanzierten Forschung vorgelegt. Quintessenz: Die Tore müssen auf 2,98 mal 7,99 Meter ausgeweitet werden! Österreichs Teamchef Rangnick schlägt vor, dass die größeren Tore in den kommenden Spielen seiner Auswahl zur Anwendung kommt. Dabei sollen nur die Tore der ÖFB-Gegner wachsen, sagt Rangnick, der sich in Vertragsverhandlungen mit dem österreichischen Verband befinde.“ Nach Meigls sensationellem April-Scherz geht es unverblümt-humoresk weiter, beleuchten die Rückfallzieher die Nicht-WM-Teilnahme Italiens, die nicht vorhandenen Titelchancen von Julians Nagelsmännern, die Noch-Nicht-Vertragsverlängerung von BVB-Bückware Nico Schlotterbeck, die Nicht-Diät des Bremers Victor Boniface und das von Freundschaft durchdrungene Nicht-Zerberus-Duell zwischen Peter Gulacsi und Maarten Vandevoordt. Und natürlich blicken die Podcastler auch aufs so wichtige Spiel der Roten Bullen beim Ex-Verein von Ole Werner, Werder Bremen. Meigl tippt auf ein 2:2, Guido glaubt an ein Leipziger 4:1. Guidos flacher Flachwitz geht so: „Habe just in einer Doku gesehen, was bei Alkoholkonsum mit dem Körper passiert. Ich glaube, ich muss aufhören, Dokus zu gucken.“ Selten so gelacht, Schäfer. Präsentiert werden die Rückfallzieher von Rewe Härzschel, dem - nomen est omen - Supermarkt im Herzen der Stadt. Der frühere Sport-Manager und glänzend vernetzte Tausendsassa Matthias Härzschel hat das frühere Karstadt-Kaufhaus auf 1700 Quadratmetern mit Leben gefüllt, lässt keine kulinarischen Wünsche offen, bietet zudem ein geräumiges Parkhaus und einen Abholservice. Lob, Lob oder Lob bitte mailen an g.schaefer@lvz.de

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