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Die Primadonnen

Die Primadonnen

Große Gefühle und kleine Gemeinheiten. Der Opernpodcast von Georg Kasch und Salif Nimaga

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  • 23 episodes
  • Avg 39 min
  • German
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  • September 10 · 24 min

    26 - Verdi: Macbeth

    Die Saison startet mit einer Fanfare: Verdis Macbeth an der Staatsoper Hamburg . Es geht um ein Ehepaar, das über Leichen geht, bis es in die höchsten Sphären der Macht aufgestiegen ist. Klingt nach House of Cards? Genau! Was es mit dieser Geschichte auf sich hat, wieso Lady Macbeth eine ganz besondere Opernrolle ist und warum wir so auf die Inszenierung von Tobias Kratzer gespannt sind, erzählen wir euch in dieser Folge. Insgesamt eine perfekte Vorbereitung auf einen Opernbesuch. Musikbeispiele in voller Länge gibt es wie immer in einer Playlist und mehr Informationen über unseren Podcast auf Instagram. Zitierte Musikbeispiele aus der Aufnahme vom Orchester und Chor des Teatro alla Scala unter Claudio Abbado mit Shirley Verrett als Lady Macbeth.

  • S2 · E1
    September 8 · 18 min

    25 - Weiter geht's: Season 2

    Die Primadonnen feiern Geburtstag und blicken zurück auf ihre erste gemeinsame Spielzeit. Dazu gibt es jede Menge Herzschmerz und Vorfreude auf die neue Saison und die nächste Staffel der Primadonnen, in der sich alles ändert und doch so manches beim alten bleibt. Die vollständige Musik wie immer auf Spotify und mehr tolle Inhalte auf Instagram. Zitierte Musikbeispiele Ya habibi taala elhaani, gesungen von Asmahan Enfin, il est en ma puissance aus "Armide" von Jean-Baptiste Lully, gesungen von Véronique Gens mit Les Talens Lyriques dirigiert von Christophe Rousset

  • August 6 · 47 min

    24 - Zehn Thesen zur Opernregie (Zugabe)

    Was läuft bei der Opernregie oft falsch? Ausgehend von unserer Enttäuschung über die Inszenierungsansätze bei der Münchner "Alcina" haben wir uns überlegt, was wir angehenden Musiktheaterregisseur*innen raten würden. Das ist das Ergebnis. Und am Ende listen wir auch noch kurz auf, was wir nie wieder auf einer Opernbühne sehen wollen. Mehr zu "Alcina" gibt's hier. Mehr zu "Giulio Cesare" gibt's hier. Den erwähnten Streit über "Ariadne auf Naxos" könnt Ihr hier nachhören. Hier findet Ihr das Video, in dem Regie-Legende Walter Felsenstein über "La traviata" spricht. Die beiden Musikbeispiele findet Ihr in unserer Playlist zur "Alcina"-Folge.

  • July 18 · 59 min

    23 – Händel: Alcina

    Was, schon wieder eine Oper von Georg Friedrich Händel? Aber ja! Denn "Alcina" gehört zu unseren absoluten Favoriten. Warum, das erklären wir anhand einer Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München. Wir lernen eine allzu menschliche Magierin kennen, mit der wir verschiedendste Formen der Liebe und der Eifersucht ausloten. Oper als Kraftwerk der (großen) Gefühle? Hier wird's Ereignis! Ob es die Inszenierung schafft, den kleinen Gemeinheiten zu entgehen, müsst ihr selbst herausfinden. Mehr gibt’s auf Instagram @die.primadonnen und auf der Playlist zur Folge. Mehr über Barockoper und die Opera seria erfahrt Ihr hier. Mehr über Oper, die auf Inseln spielen, gibt's hier. Musikalische Leitung: Stefano Montanari Inszenierung: Johanna Wehner Bühne: Benjamin Schönecker Kostüme: Ellen Hofmann Licht: Michael Bauer Dramaturgie: Saskia Kruse Alcina: Jeanine De Bique Ruggiero: John Holiday Morgana: Elsa Benoit Bradamante: Avery Amereau Oberto: Carine Tinney Oronte: Julian Prégardien Melisso: Gerrit Illenberger Zitierte Musikbeispiele aus der Live-Übertragung der Premiere vom 13.07.2026

  • June 25 · 1 hr

    22 - Warum lieben queere Menschen die Oper? (Ensemble)

    Wir erproben ein neues Format: Ensemble! Hier laden wir uns Gäste ein. Die ersten sind die Theater- und Opernmacher Federico und Wenzel Vöcks de Schwindt. Ausgehend von ihrem Abend "Queer Opera Love" sprechen wir darüber, warum queere Menschen und insbesondere schwule Männer eine besondere Beziehung zur Kunstform Oper haben. Wir kommen vom Divenkult über Klassismus bis zu Camp und hören gemeinsam in alte Aufnahmen rein. Und keine Fragen offen? Überzeugt Euch selbst! Zitierte Musikbeispiele: Mozart: Le nozze di Figaro – „Voi che sapete“ (Ihr holden Schönen, Ihr wisst allein) – deutsch, Komische Oper in Japan, Christiane Oertel Tschaikowski: Eugen Onegin – „Kuda Kuda“ (Lenskis Arie, Sergei Lemeshev) Britten: A Midsummer Night's Dream – „Through the house“ (Ende der Oper) Oberon: Alfred Deller, Titania: Elizabeth Harwood, Kinderchor, Dirigent: Benjamin Britten Bellini: Norma – „Casta diva“ – Maria Callas Puccini: Turandot: TURANDOT „In questa reggia - O Principe“ (Joan Sutherland)

  • June 18 · 30 min

    21 - Queere Opern (Zugabe)

    Die Primadonnen – Pride Edition: In der Zugabe zu Olga Neuwirths "Orlando" stellen wir weitere Opern mit queeren Stoffen vor: Stewart Wallaces "Harvey Milk", Brian Cavanagh-Strongs "The Pomada Inn", Jake Heggies "For a Look or a Touch", Laura Kaminskys "As One" und Tobias Pickers "Lili Elbe". "Harvey Milk", Trailer zur Inszenierung in Hildesheim Out of the closet – Sydney Gay & Lesbian Choir "The Pomada Inn", Mitschnitt auf Youtube Kelly Horsted, music directorHolly: Amy JustmanTara: Kathryn KrasovecAlek: Errin Duane BrooksIgor: Christopher Carbin "For a Look or a Touch", Mittschnitt auf Youtube Christopher Rodriguez, baritone Gina Russell, flute Stephen Borodkin, clarinet Jackson Naglick, piano Ciara McGuire, violin Aaron Lieberman, cello "As One", Mitschnitt auf Spotify Sasha Cooke, Kelly Markgraf, Fry Street Quartett "Lili Elbe", Trailer auf Youtube Musikalische Leitung: Modestas Pitrenas Lili Elbe: Lucia Lucas Gerda Wegener: Sylvia D'Eramo Theater St. Gallen

  • June 13 · 45 min

    20 – Neuwirth: Orlando

    Im Pride-Monat Juni widmen sich die Primadonnen einer durch und durch queeren Oper: Olga Neuwirths "Orlando" nach Virginia Woolfs 1928 erschienenem Roman. Darin durchschreitet Orlando Jahrhunderte, ohne merklich zu altern, und wechselt das Geschlecht. Newirth und ihre Co-Librettistin Catherine Filloux verlängern die Handlung ins Heute. Wie das klingt, ob bei der deutschen Erstaufführung in der Komischen Oper Berlin die Funken übersprangen und was das Queerness in diesem Fall musikalisch umgesetzt wurde, das erfahrt Ihr hier. ----------------- Besetzung der Uraufführung an der Wiener Staatsoper 2019 (Klangbeispiele) Dirigent: Matthias Pintscher Orlando: Kate Lindsey Narrator: Anna Clementi Guardian Angel: Eric Jurenas Queen/Purity/Friend of Orlando's Child: Constance Hauman Modesty: Margaret Plummer Sasha/Chastity: Agneta Eichenholz Shelmerdine/Greene: Leigh Melrose Dryden: Marcus Pelz Addison: Carlos Osuna Duke: Wolfgang Bankl Pope: Christian Miedl Orlando's Child: Justian Vivian Bond Putto: Emil Lang Doctor 1: Wolfram Igor Derntl Doctor 2: Hans Peter Kammerer Doctor 3: Ayk Martirossian Orlando's Girlfriend/Leadsängerin: Katie La Folle Leadsängerin: Ewelina Jurga Two Actress: Selina Ströbele, Antoanetta Kostadinova Tutor: Andreas Patton Russian Sailor: Felix Erdmann Boat's Captain: Michael Stark Children's Father: Tvrtko Štajcer Officiant: Massimo Rizzo Fiancée: Katharina Billerhart Servant: Florian Glatt Cameraman: Robert Angst Band: Lucas Niggli, Stephan Först, Edmund Köhldorfer, Annemarie Herfurth, Martina Stückler Synthesizer: Florian Müller, Thomas Bartosch Chor der Wiener Staatsoper Opernschule der Wiener Staatsoper Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

  • June 4 · 35 min

    19 - Barockoper (Zugabe)

    Nach der Belcanto-Zugabe läuft unsere Primadonnen-Volkshochschule nun beim Thema Barockopern zu Hochform auf: Was sind Da-Capo-Arien? Warum werden so oft die Geschichten griechischer und römischer Held*innen undHerscher*innen erzählt? Wer waren die Popstars der Barockzeit? Und warum verstecken sich Opernhelden so gerne hinter Blumenmetaphern? Antworten mit Musikbeispielen (und ein paar Technik-Glitches, wir arbeiten dran) gibt’s in dieser Zugabe, nach der es wieder heißt: der Vorhang zu und keine Fragen offen. Musikbeispiele: Cleopatra (Arias from Giulio Cesare), Nathalie Dessay, Emanuelle Haim, Concert d'Astrée, 2011 Schubert: Ave Maria, Alessandro Moreschi: The Last Castrato Porpora: Alto Giove, Farinelli – Il Castrato, Derek Lee Ragin / Ewa Małas-Godlewska Porpora: Alto Giove, Farinelli, Cecilia Bartoli

  • May 22 · 45 min

    18 – Händel: Giulio Cesare in Egitto

    In dieser Oper jagt ein musikalischer Höhepunkt den nächsten: Georg Friedrich Händels "Giulio Cesare in Egitto" von 1724 gehört zu den Meisterwerken der Barockoper. Sie erzählt eine Geschichte, die uns bekannt vorkommt, nachzulesen unter anderem bei Shakespeare und Asterix: Julius Cäsar begegnet Cleopatra, Macht und Liebe verflechten sich untrennbar. Vorm Happy End gibt's auch Leid und Intrigen. Die Primadonnen schwelgen im Wohlklang und schauen an die Deutsche Oper Berlin und zu den Salzburger Festspielen (wobei das nur zwei von vielen Orten sind, an denen das Werk gerade zu hören ist). Und kommen zu dem Schluss: mehr Händel wagen! Hier gibt es den Trailer zu Salzburg, hier den zur Produktion an der Deutschen Oper Berlin. Unsere Referenzaufnahme ist der Mitschnitt aus Glyndeburne. Sarah Connolly – Giulio Cesare Danielle de Niese – Cleopatra Alexander Ashworth – Curio Patricia Bardon – Cornelia Rachid Ben Abdeslam – Nireno Christophe Dumaux – Tolomeo Angelika Kirchschlager – Sesto Christopher Maltman – Achilla Nadja Zwiener – On-stage violin The Glyndebourne Chorus Orchestra of the Age of Enlightenment Dirigent: William Christie Regie: David McVicar

  • May 5 · 24 min

    17 - Ab auf die Insel! (Zugabe)

    Die Primadonnen nehmen euch mit auf die Insel! Zahlreiche Opern spielen auf Eilanden, manche wüst wie Naxos, andere ein Königreich wie Kreta (Georg Friedrich Händels "Arianna in Creta", Wolfgang Amadeus Mozarts "Idomeneo, re di Creta" oder besetzt von fremden Herrschern wie Sizilien (Giuseppe Verdis "Les vêpres siciliennes") und Hawaii (Paul Abrahams "Die Blume von Hawaii"). Oder sie sind künstlich erschaffen, aber eigentlich ein Symbol für menschliche Abgründe wie in Franz Schrekers "Die Gezeichneten". Danach sind die Primadonnen erst mal reif für die Urlaubs-Insel. Und ihr? Zitierte Musikbeispiele: Leonard Bernstein: Trouble in Tahiti, "What a Movie!", Dawn Upshaw, ML: David Zinman, Orchestra of St. Luke's Georg Friedrich Händel: Arianna in Creta, Arie "Sdegno, amore", Sandrine Piau, ML: Christophe Rousset, Les Talens Lyriques Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo, ré di Creta, "Fuor del mar", Michael Spyres, ML: Marko Lentonja, Orchestre Philharmonique de Strasbourg Paul Abraham: Blume von Hawaii, "Ein Paradies am Meeresstrand", Rudolf Schock Franz Schreker: Die Gezeichneten, Auzug aus Akt I: Heinz Kruse, ML: Lothar Zagrossek, Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin

  • #10
    April 19 · 53 min

    16 – Strauss: Ariadne auf Naxos

    Gibt es nur den einen Einzigen? Oder lässt man sich besser auf viele ein? Die Primadonnen diskutieren über Liebeskonzepte in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Überraschung: Ariadne und Zerbinetta sind in Liebesdingen gar nicht so weit voneinander entfernt, wie es zunächst scheint! Richtig in die Perückenhaare kriegen sich Die Primadonnen angesichts der Inszenierung von Hans Neuenfels an der Staatsoper Unter den Linden Berlin: Geniestreich oder eine Ansammlung von Missverständnissen? Selbst bei den Sänger*innen werden sie sich nicht einig. Ungewöhnlich persönlich wird’s auch und am Ende stellt sich die Frage: Seid ihr eher Team Ariadne oder Team Zerbinetta? Hier gibt es den ⁠Trailer zur Aufführung⁠ und eine Playlistzur Folge. Premiere an der Staatsoper Unter den Linden Berlin am 14. Juni 2015. Besuchte Aufführung am 17.04.2026 Musikalische Leitung: Eun Sun Kim Inszenierung: Hans Neuenfels Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton Bühne: Katrin Lea Tag Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer Licht: Stefan Bolliger Primadonna, Ariadne: Camilla Nylund Zerbinetta: Serena Sáenz Tenor, Bacchus: Marco Jentzsch Der Komponist: Rebecka Wallroth Ein Musiklehrer: Roman Trekel Der Haushofmeister: Max Urlacher Harlekin: Jaka Mihelač Scaramuccio: Álvaro Diana Truffaldin: Manuel Winckhler Brighella: Junho Hwang Najade: Sonja Herranen Dryade: Sandra Laagus Echo: Serafina Starke Ein Offizier: Patrick Vogel Ein Perückenmacher: Hanseong Yun Lakai: David Oštrek Ein Tanzmeister: Michael Laurenz Puppenspieler: JARNOTH Staatskapelle Berlin Zitierte Musikbeispiele: Alle Musikbeispiele aus der Aufnahme von Kurt Masur (Dirigent), mit dem Gewandhausorchester Leipzig. RudolfAsmus (Haushofmeister), Dietrich Fischer-Dieskau (Musiklehrer), Julia Varady (Komponist), Jessye Norman (Primadonna/Ariadne), Paul Frey (Tenor/Bacchus), Wolfgang Millgramm (Offizier), Martin Finke (Tanzmeister und Scaramuccio), Egbert Junghanns (Perückenmacher), Rolf Wollrad (Lakai), Edita Gruberová (Zerbinetta), Olaf Bär (Harlekin), Gerd Wolf (Truffaldin), Andreas Conrad (Brighella), Eva Lind (Najade), Marianne Rørholm (Dryade), Julie Kaufmann (Echo).

  • March 26 · 35 min

    15 - Alla Turca (Zugabe)

    Warum gibt's eigentlich so viele Opern, die im Orient spielen? In unserer Zugabe zur "L'Italiana in Algeri" sammeln wir Gründe und stellen von den hunderten Werken "alla turca" vier kurz vor: Georg Friedrich Händels "Tamerlano", Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Entführung aus dem Serail", Pablo Lunas "Benamor" und John Coriglianos "The Ghosts of Versailles". Dabei schauen wir uns den Orientbezug genauer an: Sind die Opern klischeehaft? Rassistisch? Oder erzählen sie vielleicht in erster Linie etwas über das europäische Selbstbild? Wer wirklich nicht genug bekommen kann, findet mehr in den Büchern, die auch die Folge inspiriert haben: Larry Wolff (2018): The Singing Turk. Ottoman Power and Operatic Emotions on the European Stage from the Siege of Vienna to the Age of Napoleon. Stanford University Press Peter Kivy (1999): Osmin's Rage. Philosophical Reflections on Opera, Drama, and Text. Cornell University Press Und wie immer gibt es eine Playlist zur Folge. Zitierte Musikbeispiele: Usku Dara, gesungen von Eartha Kitt aus dem Album “That Bad Eartha“ Fremi, minaccia aus "Tamerlano" von Georg Friedrich Händel, gesungen von Rolando Villazon (Bajazet) mit den Gabrieli Players dirigiert von Paul McCreesh Solche hergelauf’ne Laffen aus „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart, gesungen von Kurt Moll (Osmin) mit der Staatskapelle Dresden dirigiert von Karl Böhm Rondo alla Turca, aus der Klaviersonate No. 11 in A-Dur, KV 331 von Wolfgang Amadeus Mozart, gespielt von Lang Lang Ya que tanto me estimáis aus "Benamor" von Pablo Luna, gesungen von Federico Fiorio (Dario) und David Oller (Juan debLeón) mit dem RSO Wien dirigiert von José Miguel Perez-Sierra hier auf Video Ausschnitt aus der Samira-Arie aus John Coriglianos Oper "Ghost of Versailles" 1991 an der New Yorker Met mit Marilyn Horne unter James Levine, Mitschnitt auf Youtube. Das Video von Preisverleihung der Oper! Awards 2026 findet sich hier.

  • March 15 · 45 min

    14 – Rossini: L'Italiana in Algeri

    Algier oder Mexico City? Egal, Hauptsache Italien! Die Primadonnen schauen sich Gioachino Rossinis frühes Meisterwerk „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper Berlin an. Rolando Villazón siedelt diese opera buffa (komische Oper) im goldenen Zeitalter des lucha libre, der mexikanischen Version des Catchens, an und lässt es ordentlich krachen. Das Publikum der Premiere brach in Begeisterungsstürme aus. Ob sich die Primadonnen auch von der Titelheldin Isabella um den Finger wickeln ließen? Hatten am Ende vielleicht doch die Männer die Nase vorn? Wie steht es um Orientalismus in der Oper? Und ist Catchen nicht das bessere Theater? Wie immer geht es Schlag auf Schlag. Hier gibt es den Trailer zur Aufführung und eine Playlist zur Folge. Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 08. März 2026 Musikalische Leitung: Alessandro De Marchi Inszenierung: Rolando Villazón Bühnebild: Harald Thor Kostüme: Brigitte Reiffenstuel Licht: Stefan Bolliger Choreografie: Ramses Sigl Wrestling-Einstudierung: Ahmed Chaer Chöre: Jeremy Bines Chor der Deutschen Oper Berlin Dramaturgie: Konstantin Parnian Mustafà: Tommaso Barea Elvira: Hye-Young Moon Zulma: Lucy Baker Haly: Benjamin Dickerson Lindoro: Jonah Hoskins Isabella: Nadezhda Karyazina Taddeo: Misha Kiria Wrestler: El Comandante Rambo & Pascal Spalter Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin Tänzer*innen des Opernballett der Deutschen Oper Berlin Zitierte Musikbeispiele Alle Musikbeispiele aus L’Italiana in Algeri kommen aus der Einspielung mit I Solisti Veneti unter Claudio Scimone mit Marilyn Horne (Isabella), Ernesto Palacio (Lindoro), Samuel Ramey (Mustafa), DomenicoTrimarchi (Taddeo), Kathleen Battle (Elvira) usw.

  • March 2 · 36 min

    13 - Sister Act (Zugabe)

    Die Primadonnen machen einen Abstecher ins Kloster und treffen dort jede Menge musikalischer Nonnen. Aus einem Zeitraum von fast 1000 Jahren. Wir lernen dabei viel über Schwesternschaft, weibliches Begehren, aber auch etwas über sozialen Ausschluss. Manuel Pollinger gesellt sich als Ehrenprimadonna hinzu und schwärmt von Florentina Holzinger. Und selbst wenn sich am Ende des Regenbogens vielleicht kein Traum erfüllt, so bleibt kein Auge trocken. Vor Lachen und vor Weinen. Wie immer gibt es die ganze Musik auf der Playlist zur Folge. Mehr über Manuel kann man auf seiner Homepage (www.manuelpollinger.com) erfahren. Zitierte Musikbeispiele Richard Rodgers & Oscar Hammerstein: Climb ev‘ry mountain aus “The Sound of Music”, gesungen von Peggy Wood (Filmversion) bzw. von Anne Sofie von Otter (aus dem Album “A Simple Song”) “Hail Holy Queen”, Original Soundtrack Sister ActHildegard von Bingen: “Ordu Virtutum”, gesungen von The Song Company unter Antony PittsGiacomo Meyerbeer: Bacchanale aus “Robert le Diable“, Orchestre Nationale Bordeaux Aquitaine, dirigiert von Marc Minkowski Giacomo Puccini: Senza mamma aus „Suor Angelica“, gesungen von Leontyne Price unter Francesco Molinari-Pradelli Paul Hindemith: Sancta Susanna, gesungen von Susan Bullock und Della Jones unter Yan Pascal Tortelier Giachino Rossini: Ah! quel respect aus „Le Comte Ory“, gesungen von Annick Massis und Marc Laho, dirigiert von Andrew Davis aus einer Liveproduktion aus Glyndebourne

  • February 15 · 53 min

    12 – Poulenc: Dialogues des Carmélites

    Wie weit ist man bereit zu gehen, um für seine Überzeugungen einzustehen? Die Nonnen in Francis Poulencs Oper „Dialogues des Carmélites“ von 1957 finden: bis in den Tod. Jedenfalls wenn die Alternative ist, mitten im Terrorregime der Jakobiner während der französischen Revolution alles aufzugeben, woran sie glauben: Die Kirche. Ihr Gelübde. Gott. Die Primadonnen besuchen die Produktion der Semperoper Dresden (Regie: Jetske Mijnssen, Musikalische Leitung: Marie Jacquot). Sie erzählen, warum die „Dialogues“ zu ihren Lieblingsopern gehören, streiten sich über den Schluss der Inszenierung und überlegen, was diese Oper mit der aktuellen Wehrpflichtdebatte gemein hat. Hier gibt es den Trailer der Semperoper und hier die Playlist zur Folge auf Spotify. MusikalischeLeitung: Marie Jacquot Inszenierung: Jetske Mijnssen Bühnenbild: Ben Baur Kostüme: Gideon Davey Choreografie: Lillian Stillwell Licht: Franck Evin Choreinstudierung: Jan Hoffmann Dramaturgie: Kathrin Brunner, Dorothee Harpain Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden Le Marquis de la Force: Michael Kraus Blanche, seine Tochter: Marjukka Tepponen bzw. Tara Erraught Le Chevalier, sein Sohn: Julien Dran Madame de Croissy: Evelyn Herlitzius Madame Lidoine: Sinéad Campbell Wallace Mère Marie: Julie Boulianne Sœur Constance: Rosalia Cid Mère Jeanne: Michal Doron Sœur Mathilde: Nicole Chirka Beichtvater: Simeon Esper Erster Kommissar: Jürgen Müller Zweiter Kommissar: Vladyslav Buialskyi Kerkermeister: Martin-Jan Nijhof Offizier: Anton Beliaev Thierry: Yu He Zitierte Musikbeispiele Aufnahme mit dem Chœurs et Orchestre Du Théatre National De L'Opéra unter Pierre Dervaux mit Denise Duval (Blanche de la Force), Denise Scharley (Madame De Croissy), Régine Crespin (Madame Lidoine), Rita Gorr (Mère Marie), Liliane Berton (Sœur Constance) bzw. Originalbeispiele mit freundlicher Genehmigung der Semperoper

  • January 18 · 25 min

    11 - Familienbande (Zugabe)

    Opern sind immer Teamarbeit – aber manchmal sind die Teams besonders familiär. Wir klären in unserer aktuellen Zugabe, welche Familienkonstellationen zur Entstehung von "Innocence", "Hänsel und Gretel", "Die Zauberföte" und anderen geführt haben. Nicht jede Zusammenarbeit blieb friedlich. Aber alle ergaben erstaunliche Musik. Wie immer gibt es die ganze Musik auf der Playlist zur Folge.

  • January 9 · 48 min

    10 – Saariaho: Innocence

    Auch in dieser Spielzeit widmen sich die Primadonnen einer Komponistin: Kaija Saariaho. Wir erzählen, was wir an ihrer letzten Oper “Innocence” von 2021 über die Folgen eines Schul-Amoklaufs so schätzen und berichten von gleich zwei Inszenierungen: der der Uraufführung 2021 in Aix-en-Provence (Regie: Simone Stone, ML: Susanna Mälkki) und der aktuell in Nürnberg laufenden (Regie: Jens-Daniel Herzog, ML: Roland Böer). Es geht um Schuld, Mehrsprachigkeit, Volksmusik in einer Opernpartitur – und die Frage: Wie hättest du reagiert? - Innocence: Aix en Provence (2021) - L'Amour de loin: Finnish National Opera - Saariaho – Hush - Interview Kaija Saariaho und Aleksi Barrière mit Kirill Gerstein - Homepage Miika Hyytiäinen Besetzung: Aix-en-Provence (2021); Nürnberg (Dezember 2025) Regisseur: Simon Stone; Jens-Daniel Herzog Bühnenbild: Chloe Lamford; Mathis Neidhardt Kostüme: Mel Page; Sibylle Gädeke Licht: James Farncombe; Fabio Antoci Dirigent: Susanna Mälkki; Roland Böer Orchester: London Symphony Orchestra; Staatsphilharmonie Nürnberg Chor: Estonian Philharmonic Chamber Choir; Chor des Staatstheater Nürnberg Kellnerin (Tereza): Magdalena Kožená; Almerija Delic Schwiegermutter (Patricia): Sandrine Piau; Chloë Morgan Schwiegervater (Henrik): Tuomas Pursio; Jochen Kupfer Braut (Stela): Lilian Farahani; Julia Grüter Bräutigam (Tuomas): Markus Nykänen; Martin Platz Priester: Jukka Rasilainen; Philipp Kranjc Lehererin (Cecilia): Lucy Shelton; Fredrika Brillembourg Schülerin 1 (Marketa): Vilma Jää; Erika Hammarberg Schülerin 2 (Lilly): Beate Mordal; Caroline Ottocan Schülerin 3 (Iris): Julie Hega; Lou Denès Schüler 4 (Anton): Simon Kluth; Manuel Ried Schüler 5 (Jeronimo): Camilo Delgado Díaz; Emanoel Velozo Schülerin 6 (Alexia): Marina Dumont; Martha Sotiriou

  • Dec 18, 2025 · 20 min

    9 - Dichter dran (Zugabe)

    Nicht nur Hoffmann in „Les Contes d‘Hoffmann“ (HoffmannsErzählungen) ist Dichter. Sondern noch ein paar weitere Figuren im Opernrepertoire: Andrea Chenier, Rodolfo (aus „La bohème), Sappho. Was dichten sie da eigentlich? Hat ihr Schreiben für die Handlung eine Bedeutung? Wie immer hören wir in die Opern rein und treffen dabei auch alte Bekannte wieder.

  • Dec 7, 2025 · 53 min

    8 – Offenbach: Les Contes d'Hoffmann

    Was hat Jacques Offenbachs Oper “Les Contes d’Hoffmann” (Hoffmanns Erzählungen) mit Whitney Houstons „I'm EveryWoman“ zu tun? Wie passt der reale Universalkünstler E.T.A. Hoffmann ins Bild, der nicht nur die Titelfigur ist, sondern auch Ideengeber für die Handlung? Und können wir etwas mit Lydia Steiers Inszenierung an der Berliner Staatsoper Unterden Linden anfangen mit seinem so gar nicht jugendfreien Teufel und Weihnachten in der Konsumhölle? Übrigens begegnen wir erneut dem Pariser Jockey Club, außerdem einem Fluch, der angeblich auf der Oper lastete. Musikalische Leitung: Bertrand de Billy Inszenierung: Lydia Steier Spielleitung: Leander Teßmer, Caroline Staunton Bühne, Video: Momme Hinrichs Kostüme: Ursula Kudrna Licht: Olaf Freese Choreographie: Tabatha McFadyen Einstudierung Chor: Dani Juris Dramaturgie: Maurice Lenhard, Christoph Lang Hoffmann: Pene Pati Olympia: Serena Sáenz / Nina Minasyan Antonia: Julia Kleiter Giulietta: Sonja Herranen Lindorf, Coppélius, Dr. Miracle, Dapertutto: Roberto Tagliavini La Muse, Nicklausse: Ema Nikolovska Cochenille, Frantz, Pitichinaccio, Andrès: Ya-Chung Huang Luther: Manuel Winckhler Hermann: David Oštrek Nathanaël: Álvaro Diana Spalanzani: Florian Hoffmann Crespel: Stefan Cerny Stimme aus dem Grab: Natalia Skrycka Schlémil: Jaka Mihelač Die alte Dame: Brigitte Eisenfeld Staatsopernchor Staatskapelle Berlin Zitierte Musikbeispiele aus Jacques Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“: „Barcarolle“, Jeffrey Tate, Staatskapelle Dresden “Va pour Kleinzach”, Placido Domingo, Richard Bonynge, Choeur et Orchestre de la Radio Suisse Romande „Arie der Olympia“, Nathalie Dessay, Kent Nagano, Choeur etOrchestre de l’opera national de Lyon „Non, ne me tente plus…”, Joan Sutherland, Richard Bonynge, Orchestre de la Radio Suisse Romande Szene aus dem 4. Akt, Jessye Norman, Neil Shicoff, Sylvain Cambreling, Choeur et Orchestre Symphonique de la Monnaie “Barcarolle”, Jessye Norman, Ann Murray, Sylvain Cambreling, Choeur et Orchestre Symphonique de la Monnaie Szene aus dem Pene Pati, Bertrand de Billy, StaatskapelleBerlin

  • Nov 25, 2025 · 26 min

    7 - Bromances (Zugabe)

    Die Primadonnen suchen in heteronormativen Opernkonstellationen nach Bromances, die man als Ausdruck homoerotischen Begehrens lesen kann. Und werden nicht nur in "Tannhäuser", sondern auch in "Don Carlo", "Les pêcheurs de perles" und "Iphigénie en Tauride" fündig. Zitierte Musikbeispiele: "Tannhäuser" von Richard Wagner: "Als du im kühnen Sange uns bestrittetst" mit Thomas Hampson (Wolfram), Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, Video hier "Les pêcheurs de perles" von Georges Bizet: Duett "Au fond du temple saint" mit William Burden und Nathan Gunn , Orchester der Opera Company of Philadelphia unter Jacques Lacombe, Video hier "Don Carlo" von Giuseppe Verdi: Duett "Dio, che nell'alma infondere amor" mit Jonas Kaufmann (Don Carlo) und Thomas Hampson (Rodrigo, Marchese di Posa), Wiener Philharmoniker unter Antonio Pappano, Video hier "Iphigénie en Tauride" von Christoph Willibald Gluck: Duett "Et tu prétends encore que tu m'aime", Simon Keenlyside (Oreste) und Yann Beuron (Pylade), Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski, Aufnahme hier

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