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In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie Autonomie in Partnerschaften gelebt werden kann. Anhand eines Beispiels aus der Polyamorie hinterfragt er die Annahme, dass das Öffnen einer Beziehung automatisch mehr Freiheit bedeutet. Er argumentiert stattdessen, dass wahre Autonomie darin besteht, gut mit sich selbst allein zurechtzukommen, ohne die Partnerschaft als existenzielle Notwendigkeit zu betrachten. Lehofer betont, dass das Bewusstsein der eigenen Selbstständigkeit die Voraussetzung dafür ist, dem Partner frei die Hand zu reichen. Eine funktionierende Beziehung erfordert demnach sowohl das Gefühl der Bindung als auch den Raum für individuelle Freiheit. Letztlich geht es darum, die eigene Autonomie zu wahren und diese auch dem Gegenüber zuzugestehen.
– Michael Lehofer
📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/






