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Die philosophische Morgentoilette · June 22 · 7 min

061 | Die Quelle unseres Handelns

In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, was uns antreibt, etwas Besonderes zu werden, und untersucht dabei die Rolle von erlebten Benachteiligungen in der Kindheit. Er stellt fest, dass das Gefühl des Zurückgestelltseins oft zu einem lebenslangen Kompensationsstreben führt, das als enorme Schaffenskraft wirken kann, aber auch in destruktive Aggression umschlagen kann. Lehofer reflektiert zudem, wie eine übermäßige positive Bestärkung von Kindern heute möglicherweise den notwendigen Antrieb zur Weiterentwicklung hemmt und warnt davor, dass das Gefühl der Minderwertigkeit selbst bei großem Erfolg bestehen bleiben kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Gefahr, dass Betroffene ihre Nachteile als Mittel zur Erpressung oder Schuldzuschreibung gegenüber anderen nutzen, was er als latente Machtausübung kritisiert. Schließlich betont er, dass der Umgang mit Benachteiligung auch eine persönliche Entscheidung ist und man aus dem Defizit in eine eigene Größe hineinwachsen kann, anstatt sich dauerhaft als Opfer zu sehen. – Michael Lehofer 📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

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In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, was uns antreibt, etwas Besonderes zu werden, und untersucht dabei die Rolle von erlebten Benachteiligungen in der Kindheit. Er stellt fest, dass das Gefühl des Zurückgestelltseins oft zu einem lebenslangen Kompensationsstreben führt, das als enorme Schaffenskraft wirken kann, aber auch in destruktive Aggression umschlagen kann. Lehofer reflektiert zudem, wie eine übermäßige positive Bestärkung von Kindern heute möglicherweise den notwendigen Antrieb zur Weiterentwicklung hemmt und warnt davor, dass das Gefühl der Minderwertigkeit selbst bei großem Erfolg bestehen bleiben kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Gefahr, dass Betroffene ihre Nachteile als Mittel zur Erpressung oder Schuldzuschreibung gegenüber anderen nutzen, was er als latente Machtausübung kritisiert. Schließlich betont er, dass der Umgang mit Benachteiligung auch eine persönliche Entscheidung ist und man aus dem Defizit in eine eigene Größe hineinwachsen kann, anstatt sich dauerhaft als Opfer zu sehen.

– Michael Lehofer

📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

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