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Science

Die Großen Fragen in 10 Minuten

Mitteldeutscher Rundfunk

Was, wenn die größten Fragen der Menschheit in nur 10 Minuten zu außergewöhnlichen Antworten führen? Persönlich, überraschend, tiefgründig. Ein Podcast, der zum Weiterdenken einlädt.

  • 132 episodes
  • Updated July 29

Episodes132

  • July 29 · 10 min

    Warum lieben wir Urlaub so sehr?

    Wann hat der Mensch eigentlich beschlossen, dass er Urlaub braucht, dass er verreisen will und dass er sich für ein paar Wochen im Jahr einfach mal eine Auszeit gönnt? Ist Ötzi auch schon in den Urlaub gewandert? Cäsar oder König Arthur? Wann ging das alles los, wer war der erste urlaubsreife Mensch auf dieser Erde? In dieser Folge gehen wir auf Spurensuche und fragen uns, wann und warum das Verreisen angefangen hat. Waren es immer nur Flucht, Vertreibung oder Eroberung, die uns angetrieben haben, unsere Höhle zu verlassen? Oder war es auch die Neugier, die Wanderlust auf den nächsten grünen Hügel, der Wunsch nach Tapetenwechsel und Erholung am Meer? Und letztlich steht die Erkenntnis: Urlaub, das ist eigentlich gar nicht die Ausnahmesituation. Urlaub, das ist der Urzustand. Protagonisten: Prof. Dr. Harald Meller – Prähistorischer Archäologe, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt und Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: MDR WISSEN: "Mitteldeutschlands klügste Köpfe – Harald Meller" MDR WISSEN: "Faszinierende Funde und Geheimnisse der Himmelsscheibe von Nebra" Spektrum der Wissenschaft: "Erholung: Urlaub wirkt doch!" GEO: "Forschung: Reisen macht nicht nur glücklich, sondern auch schlau" Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App: Was Mitteldeutschland so alles an Überraschungen zu bieten hat, erfahrt ihr im Podcast "Weltgeschichte vor der Haustür" Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • July 22 · 10 min

    Macht Erfolg dumm?

    Host Karsten Möbius macht sich so seine Gedanken über die Welt, den Westen, Europa, den Standort Deutschland, über unsere tollen Konzerne und über unseren Wohlstand. Und während er sich darüber Gedanken gemacht hat, kam ihm die Frage in den Sinn: Macht Erfolg dumm? Nicht wirklich dumm. Denn der IQ nimmt mit dem Erfolg ja nicht ab. Aber Erfolg hat etwas Verführerisches, etwas Einschläferndes. Erfolg schmeichelt, macht selbstverliebt. Und das ist nicht gut, wenn sich die Welt verändert. Möglicherweise verpennt man den Moment, Entscheidungen zu treffen, oder ignoriert, was um einen herum passiert. Karsten Möbius versucht, die Frage "Macht Erfolg dumm?" mit zwei Organisationspsychologen zu klären. Und hat dabei gelernt, was das Regenmacher-Phänomen ist. Protagonisten: Prof. Dr. Hannes Zacher, Arbeits- und Organisationspsychologe an der Universität Leipzig Prof. Dr. Stefan Kühl, Arbeits- und Organisationspsychologe an der Universität Bielefeld Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Systemisches Institut Hamburg: Das Regenmacher-Phänomen und lernende Organisation Best of HR: Die Lüge vom Karrierefaktor Intelligenz: Erfolg aus Dummheit? Motivation durch Erfolg: Das Belohnungssystem Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App: "Berlin Code – mit Linda Zervakis" Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • July 15 · 10 min

    Brauchen wir die Schulpflicht?

    Die Schulpflicht – wer hat sich das eigentlich ausgedacht und warum? Das scheint sich auch die AfD in Sachsen-Anhalt gefragt zu haben, um dann daraus den Schluss zu ziehen, dass man diese Pflicht wohl am besten abschaffen sollte. Und während jetzt die Debatte darüber politisch hochkocht, fragen wir uns ganz grundsätzlich: Wo kommt die Schulpflicht denn eigentlich her? Was ist ihr Sinn und Zweck, was wäre die Alternative dazu und wie sind hier die Erfahrungen in anderen Ländern? Wer profitiert von der Schulpflicht und wer von ihrer Abschaffung? Am Kern des Themas angekommen, zeigt sich: Es geht dabei eigentlich viel weniger um pädagogische oder ideologische Aspekte als um das ganz grundlegende Verständnis, das jede und jeder Einzelne von uns von den Begriffen Freiheit und Flexibilität hat. Welche Rolle soll der Staat in unserem Leben spielen und wie viel Einfluss und wie viele Verpflichtungen soll er gegenüber seinen Bürgern haben? Protagonisten: Prof. Frauke Rostalski, Rechtswissenschaftlerin und Autorin, Mitglied im Deutschen Ethikrat, Lehrstuhl für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Köln Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: "maischberger": Ist Homeschooling in den meisten europäischen Staaten erlaubt? tagesschau.de: "Warum die AfD gegen die Schulpflicht ist" Deutschlandfunk: "Schulpflicht in Deutschland – sinnvoll oder nicht?" MDR-Umfrage: Mehrheit findet Schulen wichtig für den Fortbestand unserer Demokratie Zeitschrift für Praktische Philosophie MDR: "Bildungsbericht 2026 – Bildung hängt von der Herkunft ab" Unsere Podcast-Tipps aus der ARD Sounds App: "Wahlkreis Ost" – Der Politik-Podcast aus Leipzig "Politikum – Der Meinungspodcast" Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • July 8 · 10 min

    Wie ist unser Blut enstanden?

    Wie? Blut ist ein Abbild der Ozeane? Host Karsten Möbius ist skeptisch. Blut sieht anders aus, riecht anders, ist dicker. Wie kommt man auf so eine These? Evolutionsbiologe Prof. Andreas Beier und Martin Neukamm, Hrsg. „Darwin heute“, erklären, dass die Zusammensetzung der Mineralien exakt der des Meeres entspricht. Bei uns, bei Kamelen, Kaninchen oder Hunden. Sie erklären, wie aus Schwämmen geschlossene Flüssigkeitskreisläufe entstanden sind – bis hin zu unserem Blutsystem mit T-Zellen und allem Drum und Dran. Protagonisten: Prof. Dr. Andreas Beyer, Molekularbiologe an der Westfälischen Hochschule Martin Neukamm, Herausgeber „Darwin Heute“ Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Studie: "Tracing the evolutionary history of blood cells to the unicellular ancestor of animals" Spektrum der Wissenschaft: "Evolution: Menschliche Blutgruppen sind uraltes Erbe" Redaktion und Host: Karsten Möbius / Produktion: Ewelina Badowska Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • July 1 · 10 min

    Wann wird das erste Mammut geboren?

    Dolly das Schaf hat 1996 die Welt geschockt. Klonen – das klang nach Zukunft und schon damals haben sich schnell alle dieselbe Frage gestellt: Wenn man Tiere klonen kann – wie weit sind wir dann noch davon entfernt ausgestorbene Tiere zurückzubringen? Mammuts, Säbelzahntiger, Dinosaurier? Die Forschung dazu läuft bei einigen Unternehmen auf Hochtouren – De-Extinction wird der Bereich genannt. Aber kann man ein ausgestorbenes Tier einfach so zurückbringen? Wo ist der Unterschied zum Klonen? Kann die molekulare Schere CRISPR dabei helfen aus einem asiatischen Elefanten ein echtes Mammut zu machen? Fakt ist, De-Extinction ist keine Frage mehr des Ob – sondern des Wann und des Was. Protagonisten: Prof. Dr. Gernot Segelbacher, Naturschutzgenetiker, Professor für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Onlineartikel von MDR Wissen: "Mäuse mit Mammutfell: Erster Schritt zur Rückkehr ausgestorbener Tiere?" Webseite "Solving the Colossal Problem of Extinction" Universität Freiburg: "Genetische Vielfalt nimmt weltweit ab, doch Schutzmaßnahmen geben Hoffnung" GEO-Artikel: "Klonen von Haustieren – wie es funktioniert und was dagegenspricht" GEO-Artikel: "De-Extinction: Lassen sich ausgestorbene Arten wiederbeleben?" Tipp aus der ARD-Mediathek: Planet Wissen: "Mammut, Dodo, Wandertaube – Können wir ausgestorbene Tierarten zurückholen?" ARTE: "Ein Mammut-Projekt - Wiedergeburt ausgestorbener Arten" Podcast Tipp aus der ARD Sounds App: "Amerika, wir müssen reden!" – Politik und Hintergrund mit Ingo Zamperoni Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • June 24 · 9 min

    Woher weiß eine Zelle, dass sie an der Nasenspitze sitzt?

    Der Podcast beginnt mit einer Geschichte. Einer einfachen Verabredung. Einem Missverständnis. Ein Ort, eine Zeit – und trotzdem geht alles schief. So was darf nicht passieren, wenn ein Organismus aus 30 Billionen Zellen entsteht. Da muss alles an seinem Platz sein und das tun, was zu tun ist. Keiner darf aus der Reihe tanzen. Die Frage ist: Wie macht die Natur das, dass ein Organismus sich so organisiert, dass wir vorn und hinten haben, symmetrische Proportionen, dass eine Zelle weiß: "Ich bin hier ganz außen, ich bin die letzte Zelle, ich bin an der Nasenspitze." Um diese Fragen zu klären, hat sich Host Karsten Möbius mit dem Entwicklungsbiologen Prof. Carl Philipp Heisenberg (dem Enkel von Werner Heisenberg, dem Quantenphysiker) verabredet. Mit Heisenberg zeichnet er die Entstehung eines menschlichen Körpers nach. Damit beginnt die Reise, um die Sprache der Zellen zu entschlüsseln. Protagonisten: Prof. Dr. Carl‐Philipp Heisenberg, Entwicklungsbiologe am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), Sein Lebenslauf Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Aktuelles aus der Goethe-Universität Frankfurt: "Neue Bausteine der Zellkommunikation: Wie eine unsichtbare "Kappe" elektrische Synapsen steuert" Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie: "Zellen sprechen sich bei ihrer Entwicklung ab" DocCheck: "Zellkommunikation: Gesellige Rezeptoren" Universität Bonn: "Wie gestörte Zellkommunikation zu Krankheiten führt" Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App: Radiowissen, Folge „Bionik – Problemlösungen aus der Natur“ Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Daniel Schlechter / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • June 17 · 10 min

    War der Wald früher wirklich besser?

    Der Wald stirbt. Das hören wir seit Jahrzehnten – erst das Waldsterben der 80er, heute Dürre, Borkenkäfer, absterbende Fichten. Und irgendwie schwingt dabei immer dieselbe Botschaft mit: Der Mensch ist schuld. Der Mensch zerstört. Ohne den Menschen wäre alles besser. Aber ist das wirklich so einfach? Naturschutz bedeutet für viele: Früher war alles besser, früher war der Mensch nicht involviert, und jetzt ist er ein reiner Störfaktor für die Ökosysteme. Ist das wirklich so, oder ist es vielleicht eine nostalgische Erzählung? In dieser Folge geht es um unsere Rolle im Ökosystem Wald, um die Frage, warum wir die Bäume im Wald so emotional verteidigen und ob wir den Wald damit tatsächlich schützen oder nur ein Bild von unserem Fantasiewald konservieren. Protagonisten: Prof. Henrik Hartmann – Forstwissenschaftler, Professor für Waldschutz an der Georg-August Universität Göttingen, Leiter des Instituts für Waldschutz, Julius Kühn-Institut (JKI) Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Artikel von MDR Wissen "Wir machen Wald!" Themenheft des Journals für Kulturpflanzen mit Beiträgen internationaler Forschender zum Thema "Waldschutz im Klimawandel" Tipps aus der ARD Mediathek: "Unsere Wälder" – Staffel 1 "Past Forward: Wann stirbt der deutsche Wald?" Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App: "Kaffee, extra schwarz." – Der Podcast mit Mansour und Mayer-Rüth Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • June 10 · 10 min

    Warum Antibiotika plötzlich nicht mehr helfen?

    Host Karsten Möbius hat vor Kurzem über längere Zeit mehrere Antibiotika schlucken müssen. Ihn überkommt dann jedes Mal ein komisches Gefühl, ob er sich damit nicht resistente Keime "anzüchtet", "antrainiert". Und er fragt sich: Wie machen das die Bakterien, so schnell Resistenzen zu entwickeln? Im Durchschnitt dauert es nur zwei Jahre, bis gegen ein Antibiotikum erste Resistenzen auftreten. Gemeinsam mit dem Mikrobiologen Prof. Kai Papenfort von der Uni Jena geht er den Strategien der Bakterien auf den Grund. Und erfährt dabei, dass es mit der Entstehung jedes Antibiotikums auch immer gleich das Resistenzgen gratis dazu gibt. Denn die, die das Antibiotikum herstellen, wollen sich ja nicht selbst damit vergiften. Protagonisten: Prof. Dr. Kai Papenfort, Mikrobiologe an der Friedrich Schiller Universität Jena Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Forschungsbericht: "Interzelluläre Kommunikation in Bakterien" Veröffentlichung: "Bakterien verstehen, mikrobielle Kommunikation" Artikel: "Können sich Mikroben unterhalten?" Prognose: "39 Millionen Tote in den nächsten 25 Jahren" Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Daniel Schlechter / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • June 3 · 10 min

    Werden Einzelkinder zu Egoisten?

    Wer ohne Geschwister aufwächst, bekommt schnell den Einzelkind-Stempel – verwöhnte, unsoziale Plagen. Und das ist ja auch klar, oder? Einzelkinder müssen zu Hause kein Spielzeug teilen, haben immer die volle Aufmerksamkeit ihrer Eltern, können finanziell viel besser unterstützt werden und bekommen immer alles, so wie sie es sich wünschen. Kein Wunder, dass aus solchen Kindern Egoisten werden, oder? Aber die Wissenschaft sagt: Nein, so kann man das nicht stehen lassen. Warum wir Einzelkinder für Egoisten halten und ob es tatsächlich einen Unterschied für die Persönlichkeit macht, ob man Geschwister hat oder nicht – darum geht es in dieser Folge. Protagonisten: Dr. Julia Rohrer – Persönlichkeitspsychologin an der Universität Leipzig Dr. Roger Stöcker – Wissenschaftliche Leitung Vorurteilsforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Julia Rohrer in der arte Doku "Brauchen wir Geschwister?" Artikel: "Erstes, zweites, drittes Kind: was es für Geschwister bedeutet" Artikel: Geschwister-Klischees: Was stimmt, was nicht? Unsere Podcast-Tipps in der ARD Sounds App: Podcast "Eltern ohne Filter" Radiowissen "Wahrnehmung und Klischee - Die Entstehung von Vorurteilen" Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • May 27 · 10 min

    Was bleibt von uns?

    Karsten Möbius steht oft am Grab seines Vaters. Dort fragt er sich: Was bleibt eigentlich nach dem Tod? Sind es nur die Erinnerungen? Oder steigt tatsächlich so etwas wie eine Seele – was immer das auch sein mag – in den Himmel oder in die Weiten des Universums auf? Bleibt tatsächlich eine Art "Ich" erhalten? Oder sind es am Ende nur die einzelnen Atome, die das Universum recycelt? Gemeinsam mit dem Astrophysiker Josef M. Gaßner begibt sich Karsten Möbius auf die Suche nach Antworten auf die Frage, was das Universum von uns übrig lässt. Und stößt dabei auf die überraschende Idee des Naturwissenschaftlers, dass es vielleicht doch Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir nicht greifen können. Protagonisten: Astrophysiker Dr. Josef Gaßner, Sachbuchautor und Host des YouTube Kanals "Urknall, Weltall und das Leben": https://www.youtube.com/@UrknallWeltallLeben Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Die Terra X-Doku "Haben wir eine Seele?": https://www.youtube.com/watch?v=H5URKHsFi88 Artikel in DIE ZEIT – "Abschied: Was von uns übrig bleibt, ... ": https://www.zeit.de/zeit-wissen/2015/01/abschied-trauer-vergaenglichkeit-psychologie Prof. Dr. Johannes Kornhuber beantwortet die Frage "Haben wir eine Seele?": https://www.fau.de/2018/09/news/universitaet/leute/haben-wir-eine-seele/ Abhandlung "Recycling im Universum": https://www2.mps.mpg.de/events/2007ihy/dokumente/abstracts/abstract_dreizler.pdf Unsere Podcast-Tipps in der ARD Sounds App: Die ARD Science-Fiction-Hörspiele "Das Portal": https://1.ard.de/dasportal Unsere Folge zur Frage: "Wie geht sterben?": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:2fe8c2cb113b9c1e/ Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • May 20 · 10 min

    Wer überlebt die Apokalypse?

    Die Prepper-Szene bereitet sich konzentriert auf den Tag X vor – den Tag, an dem ein Dritter Weltkrieg oder eine andere Apokalypse den Planeten unbewohnbar machen könnte. Aber kann man sich auf so etwas überhaupt vorbereiten? Kann man das überleben? Das Leben hat bisher jede vergangene Apokalypse, jedes Massensterben überstanden. Irgendeine Spezies hat es immer geschafft. Doch was ist das Geheimrezept, um Katastrophen zu überstehen? Welche erfolgreichen Strategien hält das Leben bereit? Diese Episode widmet sich den Grundprinzipien von Leben und Überleben, der Frage, wie flexibel Leben eigentlich ist, und was das Wort "lebensfeindlich" überhaupt bedeutet. Protagonisten: Jana Bingemer – Biologin und Bildungskoordinatorin am Deutschen Zentrum für Astrophysik in Görlitz: https://www.deutscheszentrumastrophysik.de/de/ueber-uns/menschen Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Forschende entdecken Leben an Orten, die bislang als Todeszonen galten: https://shorturl.at/9Iw45 Die Doku "Bärtierchen – Winzig, aber hart im Nehmen": https://www.arte.tv/de/videos/111040-000-A/baertierchen-winzig-aber-hart-im-nehmen/ "Apokalypse: Diese Tierchen trotzen dem vorzeitigen Weltuntergang": https://www.spektrum.de/news/diese-tierchen-trotzen-dem-vorzeitigen-weltuntergang/1482145 "Erdgeschichte: Das sechste Massenaussterben": https://www.spektrum.de/news/erdgeschichte-das-sechste-massenaussterben/1889650 Unser Podcast-Tipps in der ARD Sounds App: Unsere Folge zur Frage: "Was ist Leben": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:11d3e30f3906082a/ Die vielleicht letzten Tage der Menschheit?: "Sind unsere Tage gezählt? (1/6)": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:dc20558e08a23c6d/ "NEIN DANKE? – Warum Atomkraft uns spaltet": https://www.ardaudiothek.de/sendung/nein-danke-warum-atomkraft-uns-spaltet/urn:ard:show:455af99291b87cc8/ Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • May 13 · 10 min

    Warum können wir uns das Lachen oft nicht verkneifen?

    Lachen macht gesund und glücklich – spätestens, seit das Lachyoga bei uns Fuß gefasst hat, ist das vielen bewusst. Aber Lachen kann auch extrem unangenehm sein, weil es im falschen Moment passiert. Warum können wir uns das Lachen manchmal nicht verkneifen – sowohl in lustigen, als auch in unlustigen Momenten? Warum lachen wir auch über Katastrophen, während dem Trennungsgespräch, mitten in der Schweigeminute oder wenn wir krank sind? Um das zu verstehen, geht es in dieser Folge zu den Wurzeln des Lachens. Was provoziert unser Lachen, welchen Sinn und Zweck hat es? Wie uns Lachen dabei helfen kann, mit den Widersprüchen dieser Welt klarzukommen und warum es Forscher und Forscherinnen gibt, die Affen kitzeln – das hört ihr in dieser Folge! Protagonisten: Dr. Michael Titze – Psychotherapeut, Psychoanalytiker & Humorforscher; Gründer von HumorCare Deutschland e.V.: http://www.michael-titze.de/ Dr. Elise Wattendorf – Neurowissenschaftlerin; Departement für Medizin (Anatomie/Neurowissenschaften) – Université de Fribourg: https://www.unifr.ch/universitas/de/about/authors/elise-wattendorf.html Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Warum Lachen ein Wellness-Programm fürs Gehirn ist: https://www.mdr.de/wissen/podcast/challenge/lachen-gegen-schmerz-und-stress-100.html Warum wir lachen: https://www.unifr.ch/universitas/de/ausgaben/2019-2020/spielen/warum-lachen-sie-eigentlich.html und https://www.spektrum.de/news/verhaltenskunde-warum-wir-lachen/2219883 Wie ein Lachanfall entsteht: https://www.spektrum.de/frage/was-hinter-einem-lachanfall-steckt/2317257 Unser Podcast-Tipp in der ARD Sounds App: Der Psychologie Podcast "Wie wir ticken" von Radiowissen vom BR und "Das Wissen" vom SWR: https://1.ard.de/wie-wir-ticken Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • May 6 · 9 min

    Sind wir allein?

    Sind wir allein? Diese Frage ist schon tausendmal gestellt worden. Und wir können sie erst abschließend beantworten, wenn wir "sie" gefunden haben – oder sie uns. Dabei geht es weniger um mikrobielles Leben, sondern um intelligentes Leben, das uns ähnlich ist. Host Karsten Möbius geht davon aus, dass definitiv irgendwo da draußen in einem Garten gegrillt wird, und Prof. Dirk Schulze-Makuch kann sich vorstellen, dass wir vielleicht sogar schon beobachtet werden. Beide sind sich einig, dass es primitive Lebensformen reichlich gibt, technologisch entwickelte Lebensformen jedoch außerordentlich selten sind. Vielleicht haben sie sich selbst gekillt, sind noch dabei, sich zu entwickeln, oder einfach zu weit entfernt. Protagonisten: Prof. Dr. Dirk Schulze-Makuch, Astrobiologe an der TU Berlin: https://astro.physik.tu-berlin.de/node/382 und https://www.gfz.de/staff/dirk.schulze-makuch Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Vortrag von Harald Lesch – Sind wir allein?: https://www.youtube.com/watch?v=Fdjg_ep90Mc Dossier "Sind wir allein?" bei scinexx.de: https://www.scinexx.de/dossierartikel/sind-wir-allein/ ZEIT-Artikel: "Werden wir jemals Aliens finden, Dirk Schulze-Makuch?": https://www.zeit.de/wissen/2025-11/aliens-astrobiologie-weltall-leben-dirk-schulze-makuch Warum "kein Leben im All" ein großer Fortschritt sein kann: https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/raumfahrt/warum-kein-leben-im-all-ein-grosser-fortschritt-sein-kann/#google_vignette Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • April 29 · 10 min

    Wie wird man glücklich?

    Es gibt Menschen, die unbeschwert und mit einem Lächeln durchs Leben gehen. Andere tun sich unglaublich schwer, machen sich viele Sorgen und ärgern sich über alles und jeden. Die bekannte Psychologin Stefanie Stahl – unter anderem bekannt durch zahlreiche Bücher und ihren Podcast "So bin ich eben" – erklärt, was wir im Alltag oft falsch machen. Im Kern geht es darum, sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist, und mit sich selbst "im Reinen" zu sein. Das ermöglicht einen unbeschwerten Blick auf die Welt – und schafft Raum für die kleinen, schönen Dinge, die wir sonst oft übersehen. Protagonisten: Stefanie Stahl, Psychologin, Psychotherapeutin, Autorin, Podcasterin: https://www.stefaniestahl.de/ Mehr Infos: Glücksforschung – Wovon unser Glück abhängt: https://www.spektrum.de/magazin/wovon-unsere-lebenszufriedenheit-abhaengt/1188725 Glücklichsein – Was uns wirklich glücklich und zufrieden macht: https://www.ardalpha.de/wissen/psychologie/glueck-gluecksforschung-weltglueckstag-gluecklich-tag-des-gluecks-100.html 14 Übungen, die glücklich machen: https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/44413-14-uebungen-die-gluecklich-machen.html Kann man Glück lernen?: https://www.7mind.de/magazin/die-wissenschaft-des-gluecks-kann-man-glueck-lernen Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • April 22 · 10 min

    Warum sind Hänsel und Gretel unsterblich?

    Geschichten unterhalten uns, sie machen uns fröhlich, traurig oder wütend. Und wenn wir einmal eine gute Geschichte angefangen haben zu hören, dann wollen wir unbedingt wissen, wie es weitergeht. Geschichten haben Macht über uns. Es gibt Erzählungen, die unser Leben verändern und beeinflussen, wie wir denken, in welche Richtung wir weitergehen und was wir glauben. Was passiert in uns, wenn wir zuhören und wenn wir erzählen? Wo verläuft die Grenze zwischen einer guten und einer schlechten Geschichte? Gibt es einen Grund, warum wir Menschen seit jeher nichts lieber tun, als gebannt zuzuhören? Protagonisten: Prof. Fritz Breithaupt, Literatur-, Kultur- und Kognitionswissenschaftler und Publizist, Leiter des Experimental Humanities Lab, University of Pennsylvania: https://figs.sas.upenn.edu/people/fritz-breithaupt Mehr Infos: Geschichten erzählen – Wie wir mit Narrativen die Welt erklären: https://www.swr.de/swrkultur/wissen/geschichten-erzaehlen-wie-wir-mit-narrativen-die-welt-erklaeren-104.html Hermann Bausinger: Warum das Erzählen so wichtig ist: https://www.swr.de/swrkultur/wissen/warum-das-erzaehlen-so-wichtig-ist-1-2-swr2-wissen-aula-2022-02-20-100.html Unsere Podcast-Tipps in der ARD Sounds App: Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg: https://www.ardsounds.de/sendung/im-visier-verbrecherjagd-in-berlin-und-brandenburg/urn:ard:show:35c2ce5b4dc78575/ Fragen an den Autor: https://kurz.sr.de/FadA Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • April 15 · 10 min

    Sollten wir auch mal hungern?

    Die meisten unserer Zivilisationskrankheiten werden durch zu viel und ungesunde Lebensmittel verursacht – schätzungsweise zwischen 75 und 90 Prozent. Was passiert in unserem Körper, in unseren Zellen, wenn wir einmal eine Pause einlegen? Wie wichtig ist es, unsere Zellen "hungern" zu lassen, wenn wir fasten? Was kann die sagenumwobene Autophagie, also der Selbstreinigungsmechanismus, der in unseren Zellen beginnt, wenn ein Mangel einsetzt? Und was kann sie nicht? Protagonisten: Prof. Dr. Alexander Bartelt, Ernährungswissenschaftler an der TU-München: https://www.professoren.tum.de/bartelt-alexander Mehr Infos: Isst sich die Menschheit krank?: https://badw.de/fileadmin/pub/akademieAktuell/2011/36/11_hauner.pdf Warum Fasten dem Körper gut tut: https://shortlink.uk/1sC4e Wie Intervallfasten funktioniert: https://shortlink.uk/1sC3m Unser Podcast-Tipp in der ARD Sounds App: Die Experten (rbb) "Essen lass ich einfach mal weg. Warum Fasten einen Versuch wert ist.": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c1a9164f713acfbb/ Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • April 8 · 10 min

    Werden wir die Kontrolle an KI abgeben?

    Künstliche Intelligenz – sie macht vieles leichter, schneller, einfacher. Sie schreibt unsere Mails, gibt uns Tipps für unsere schwächelnde Zimmerpflanze und erklärt uns, wie wir einen Kredit beantragen können. KI verändert unsere Technologien und schafft neue Abhängigkeiten. Aber da bleibt eine gute Portion Skepsis. Wo fängt die Abhängigkeit an und wo hört sie auf? Sollte man einer Maschine die Kontrolle über wichtige Entscheidungen geben? Ist KI überhaupt eine Maschine im klassischen Sinne? Wir sprechen oft von einer Black Box, davon, dass wir nicht genau verstehen, wie KI zu ihren Entscheidungen kommt. Ist es unter solchen Umständen überhaupt vertretbar, Kontrolle abzugeben? Kann man kontrollieren, was man nicht versteht? Eine Folge über Unsicherheit, Verantwortung und die vielleicht wichtigste Frage unserer Zeit: Wer kontrolliert am Ende wen? Protagonisten: Prof. Dr. Tobias Rees, Philosoph und Zukunftsforscher: https://www.berggruen.org/people/tobias-rees/ und http://limn.ai/ Sabrina Palme, Unternehmerin "Palqee": https://palqee.com/ und https://womeninaiethics.org/the-list/of-2024/ Mehr Infos: Vortrag von Tobias Rees: Künstliche Intelligenz – Neu denken, was Denken ist: https://uni-freiburg.de/kuenstliche-intelligenz-neu-denken-was-denken-ist/ Europa und KI: Künstliche Intelligenz – Exzellenz und Vertrauen: https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/priorities-2019-2024/europe-fit-digital-age/excellence-and-trust-artificial-intelligence_de Welche Regulierungen es für KI gibt: https://www.tuvit.de/de/themen/regulierungen/ai-act/ Tagesspiegel Background: Vertrauen als Grundlage für Investition: https://background.tagesspiegel.de/digitalisierung-und-ki/briefing/warum-trustworthy-ai-zum-investmentkriterium-wird Unsere Podcast-Tipps in der ARD Sounds App: KI – und jetzt? "Lügen uns Chatbots an?": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b9605d2dc3dae7e4/ Der KI-Podcast: https://1.ard.de/der-ki-podcast Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Ewelina Badowska Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • April 1 · 10 min

    Was ist Autismus?

    Reden wir nicht drumherum: Wenn es um Autismus geht, denken viele an eine Krankheit. Betroffene und Psychiater widersprechen dem jedoch deutlich und gehen mittlerweile davon aus, dass es sich um eine andere Art der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung handelt – um eine Spektrumsstörung, nicht um eine Krankheit. "Spektrum" deshalb, weil viele Autisten voll in die Gesellschaft integriert sind, andere dagegen auf Hilfe angewiesen sind. Was macht Autismus grundsätzlich aus und wie entsteht er? Protagonisten: Prof. Dr. Sven Bölte, Chef der neuropsychiatrischen Abteilung des Karolinska Instituts in Stockholm: https://ki.se/en/people/sven-bolte Mehr Infos: Impfung und Autismus: Bislang stärkste Gegen-Studie kommt aus Dänemark "No link between vaccines and autism or 49 other health conditions": https://en.ssi.dk/news/news/2025/large-danish-study-no-link-between-vaccines-and-autism-or-49-other-health-conditions Autismus und ADHS: Rolle mütterlicher Entzündungen untersucht: https://www.gelbe-liste.de/psychiatrie/entzuendungen-schwangerschaft-autismus-adhs-risiko Autismus bei Mädchen ähnlich häufig wie bei Jungen: https://www.aerzteblatt.de/news/autismus-bei-madchen-ahnlich-haufig-wie-bei-jungen-4f9e7a21-15ba-4b39-8c6c-30a3482ea546 Autismus-Forschung an der Uniklinik Dresden: https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/kjp/forschung/aktuelle-projekte/autismus Aktuelle Froschungsanfragen, gelistet beim Bundesverband Autismus Deutschland e.V.: https://www.autismus.de/service-und-materialien/aktuelle-forschungsanfragen.html Unsere Filmempfehlung: "Leben im Spektrum" in der ARD Mediathek: https://1.ard.de/Leben_im_Spektrum?pod=dgfm und das dazu gehörige Online-Angebot. Zum Beispiel das Interview mit den Filmemachern: https://www.mdr.de/s/autismusdoku oder das Interview mit Lena, die erst mit 33 ihre Autismus-Diagnose bekommen hat: https://www.mdr.de/s/autismusfrauen Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • March 25 · 10 min

    Warum vergewaltigen vor allem Männer?

    Warum sind die Täter von Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Missbrauch und ganz allgemein sexualisierter Gewalt eigentlich fast immer Männer? Wo ist der Unterschied zu den Frauen? Es gibt die einen, die sprechen von Trieb, Verlangen und Testosteron und es gibt die anderen, die von Geschlechterrollen, Machtstrukturen und toxischer Männlichkeit reden. Wo liegen die Ursachen und kann man sie überhaupt klar benennen? Protagonisten: Dr. Jonas Kneer, Psychologe und Psychotherapeut, Klinische Psychologie und Sexualmedizin – Medizinische Hochschule Hannover: https://www.mhh.de/sexualmedizin/team Weitere Interviewpartnerin: Prof. Dr. Barbara Krahé, Sozialpsychologin, Institut für Psychologie, Universität Potsdam, emeritiert: https://www.uni-potsdam.de/de/kiss-up/mitarbeiterinnen/prof-dr-barbara-krahe-2 Mehr Infos: Online-Artikel, Quellen und FAQ zum Thema von MDR WISSEN: https://www.mdr.de/wissen/warum-vergewaltigen-maenner-100.html Beratung, Opferstellen und Prävention: Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt: https://beratung-bonn.de/beratung-und-begleitung/ Hilfetelefon bei sexualisierter Gewalt: https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen/sexualisierte-gewalt/ Hilfsorganisation "Weisser Ring": https://weisser-ring.de/ I CAN CHANGE – Prävention sexueller Gewalt: https://www.praevention-sexueller-gewalt.de/ Männerhilfe-Telefon: https://www.maennerhilfetelefon.de/ Studien von Prof. Barbara Krahé: Sexuelle Aggression und Opfererfahrung unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen: https://www.uni-potsdam.de/fileadmin/projects/krahe-sozialpsychologie/images/pdf/Krahe_Rundschau_2009.pdf Kompetenz von jungen Erwachsenen in sexuellen Situationen fördern: https://www.uni-potsdam.de/de/nachrichten/detail/2022-04-28-sexuelle-aggression-kompetenz-von-jungen-erwachsenen-in-sexuellen-situationen-foerdern Unsere Filmempfehlung: "FASSADEN" von Alina Cyranek: https://rotzfrech-cinema.com/fassaden/ Unsere Podcast-Tipps in der ARD Sounds App: Die Justizreporter*innen "Ja heißt ja - Darf die EU regeln, was eine Vergewaltigung ist?": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:8ff2c1c02b254d5b/ Quarks Daily – Dein täglicher Wissenspodcast "Gewalt gegen Frauen - WIESO?": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:3e85a6d95f1b5766/ Im Namen der Hose - der Sexpodcast von PULS "Sexuelles Einverständnis": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e08e71f1ef2bd7f9/ Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Ewelina Badowska Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

  • March 18 · 10 min

    Können wir den Mars besiedeln?

    Es macht immer den Eindruck, als wäre die Besiedlung fremder Welten durch den Menschen nur eine Frage der Zeit. Pläne, auf dem Mars dauerhaft zu leben, gelten spätestens seit den Ideen von Elon Musk als gängige Gedankenspiele. Ob eine solche Besiedlung aber dauerhaft klappt, das wissen wir leider erst, wenn wir tatsächlich auf dem Mars versuchen, Möhren, Tomaten oder Kartoffeln anzubauen. Und auch, ob wir dann langfristig trotz der Strahlung gesund bleiben oder ob wir als Marsianer überhaupt Kinder kriegen können. Protagonisten: Prof. Dr. Dirk Schulze-Makuch, Astrobiologe an der TU Berlin: https://astro.physik.tu-berlin.de/node/382 Mehr Infos: Ist der Mars bald eine Reise wert?: https://nationalgeographic.de/wissenschaft/2017/11/der-mars-bald-eine-reise-wert/ Welche Lehren können wir aus der Vergangenheit ziehen, um Fehler beim Besiedeln des Mars zu verhindern?: https://www.goethe.de/prj/zei/de/art/24706300.html Wie könnte eine nachhaltige Besiedlung des Mars aussehen?: https://www.uni-bremen.de/fb3/fachbereich/news-detailansicht/humans-on-mars-wege-zu-einer-nachhaltigen-besiedlung-1 Unsere Filmempfehlung in der ARD Mediathek: Die ARD Doku "Artemis II – Zurück zum Mond": https://1.ard.de/artemis2?pod=dgf Podcast-Tipp in der ARD Sounds App: "Science TeaTime – Wissen auf eine Tasse Tee": http://1.ard.de/scienceteatime Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!