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Artwork for Didaktik:Dialog

Didaktik:Dialog

Denis Weger

Willkommen bei Didaktik:Dialog – dem Podcast über guten Unterricht und innovative Didaktik. Ich bin Denis Weger, war früher Lehrer und bin heute Wissenschaftler an der Universität Wien. In jeder Folge spreche ich mit Expert*innen aus verschiedenen Fachdidaktiken über Theorie, Praxis und persönliche Erfahrungen. Für alle, die sich für guten Unterricht und professionelle Lehrer*innenbildung interessieren.

🎧 Hör rein und lass dich inspirieren!

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  • 19 episodes
  • Avg 44 min
  • German
  • S2 · E9
    June 3 · 35 min

    18. Was macht guten Unterricht aus? Acht Perspektiven aus Forschung und Praxis

    In dieser Sonderfolge zum Staffelfinale von Didaktik:Dialog stellt Denis Weger allen Gästen der zweiten Staffel dieselbe Frage: Was macht guten Unterricht aus? Die Antworten kommen aus acht verschiedenen Fächern und Perspektiven – von Literaturdidaktik über Kunstpädagogik und Sachunterricht bis hin zu inklusiver Pädagogik und evidenzbasierter Lehrer*innenbildung. Und trotzdem klingt vieles erstaunlich ähnlich. Die Gäste teilen ihre persönlichen Vorstellungen von gelungenem Unterricht: Wann ist ein Inhalt wirklich bedeutsam – und warum reicht es nicht, einfach ein „aktuelles" Thema auszuwählen? Was hat handlungsorientiertes Lernen mit Eigenverantwortung und Motivation zu tun? Warum gibt es kein Patentrezept für guten Unterricht – und was Ted Lasso damit zu tun hat? Besonders spannend: Obwohl alle Gäste aus völlig unterschiedlichen Fächern und Kontexten kommen, beschreiben sie am Ende denselben Moment. Den, den Cathrin Reisenauer Flow nennt – wenn die Kinder so im Tun sind, dass die Stunde vorbei ist, bevor irgendjemand auf die Uhr geschaut hat. Eine Folge für alle, die sich fragen: Was will ich eigentlich erreichen, wenn ich vor einer Klasse stehe? Ressourcen & Links: Jill Hadfield: Classroom Dynamics (Oxford University Press) Zoltán Dörnyei: Group Dynamics in the Language Classroom (Cambridge University Press) Newsletter & alle Folgen: didaktik-dialog.com Keywords: Guter Unterricht, Unterrichtsqualität, Lehrkräftebildung, Handlungsorientierung, Lernmotivation, Flow im Unterricht, Didaktik, Didaktik Dialog

  • S2 · E8
    May 20 · 43 min

    17. Inklusive Pädagogik in Theorie und Praxis. Mit Cathrin Reisenauer

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog spreche ich mit Cathrin Reisenauer vom Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung der Universität Innsbruck, die zusätzlich als Beratungslehrerin in Tirol tätig ist, über inklusive Pädagogik, gemeinsames Lernen in heterogenen Klassen und die Frage, wie Schule zu einem Ort werden kann, an dem wirklich alle Kinder ihren Platz haben. Ausgangspunkt ist die Frage, was inklusive Pädagogik im Kern will und warum Vielfalt nicht als Belastung, sondern als Ressource verstanden werden sollte. Cathrin macht deutlich, dass Inklusion mehr ist als das Nebeneinander von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf und keine Aufgabe einiger weniger spezialisierter Lehrpersonen, sondern eine gemeinsame Verantwortung aller in der Schule tätigen Personen. Anhand konkreter Beispiele aus ihrer Arbeit diskutieren wir, wie inklusiver Unterricht praktisch aussehen kann, warum das verbreitete Modell, Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus der Klasse herauszunehmen, kritisch zu betrachten ist und warum die Orientierung an einem fiktiven Durchschnittsschüler nicht nur langsam, sondern auch schnell lernende Kinder zurücklässt. Ein zentrales Konzept ist die Entwicklungslogische Didaktik nach Georg Feuser mit ihren Prämissen Kooperation am gemeinsamen Gegenstand und innere Differenzierung. Cathrin erläutert, wie diese Theorie über Differenzierungsmatrizen in konkretes Material übersetzt wird, und spricht über das Lehr-Lern-Labor der Universität Innsbruck, in dem Lernkisten für Schulen entwickelt werden. Ein zweiter Strang ist die verstehende Diagnostik als Zugang zu herausforderndem Verhalten. An einem eindrücklichen Beispiel zeigt Cathrin, wie der Wechsel von der Frage „Warum?" zur Frage „Wozu?" Lehrpersonen neue Handlungsoptionen eröffnet, die Beziehung stärkt und das eigene Stresserleben reduziert. Weitere Themen: Inklusion zwischen Segregation, Integration und Inklusion: Warum die Umsetzung stark vom Inklusionsverständnis der Schule abhängt. Theorie-Praxis-Transfer: Wie die Doppeltätigkeit als Wissenschaftlerin und Beratungslehrerin beide Bereiche befruchtet. Lernen am gemeinsamen Gegenstand: Wie ein Thema wie die Wärmelehre auf sensomotorischer, handelnder und symbolischer Ebene zugleich bearbeitet werden kann. Beziehung als Kern pädagogischer Arbeit: Warum Verstehen auch die Lehrperson selbst entlastet. Hospitieren als Lernform: Warum Bilder im Kopf von gelingendem inklusiven Unterricht oft fehlen und wie Hospitationen diese Lücke schließen. Eine Folge über inklusive Pädagogik als gemeinsame Verantwortung, über didaktische Modelle, die Vielfalt im Klassenzimmer produktiv machen, und darüber, warum Verstehen oft der wirksamste pädagogische Zugang ist. Ressourcen und Links: Cathrin Reisenauer / Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung Lehr-Lern-Labor für Inklusive Bildung an der Universität Innsbruck – Lernkisten und Materialien für inklusiven Unterricht Index für Inklusion – Selbstevaluation für inklusive Kulturen, Strukturen und Praktiken Entwicklungslogische Didaktik nach Georg Feuser – Grundlagentexte zur inneren Differenzierung Deutscher Schulpreis – ausgezeichnete Schulen für Hospitationen Österreichischer Staatspreis Innovative Schulen – ausgezeichnete Schulen in Österreich

  • S2 · E7
    May 7 · 49 min

    16. Vom Forschungsergebnis in die Klasse und zurück. Forschungsbasierte Pädagogik mit Lisa-Maria Müller

    Indieser Folge von Didaktik:Dialog spreche ich mit Lisa-Maria Müller, Associate Director of Research and Policy am Chartered College of Teaching in Großbritannien, über evidenzbasierte Pädagogik, Teacher Agency und die Frage, wie Lehrpersonen nicht nur Empfänger*innen von Forschungsergebnissen sein können, sondern aktiv zum Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Unterrichtspraxis beitragen. Ausgangspunkt ist die Frage, wie ein produktiver Dialog zwischen Forschung und Praxisaussehen kann und warum dieser Dialog zwingend in beide Richtungen gehen muss. Lisa macht deutlich, dass Lehrpersonen keine bloßen Anwender*innen von Forschung sind, sondern Expert*innen für ihren Kontext, die Forschungsergebnisse kritisch einordnen, auf ihre Klassen anpassen und derWissenschaft wichtige Fragen zurückspielen können, die aus der Praxis heraus entstehen. Anhand konkreter Beispiele aus England und Österreich diskutieren wir, warum Forschungsergebnisse nie einfach blind übernommen werden können, welche Rolle der Handlungsspielraum von Lehrpersonen dabei spielt und was das Konzept der Teacher Agency über den Lehrberuf als Profession aussagt. Dabei zeigt sich auch, wie unterschiedlich Bildungssysteme diesen Spielraum gestalten, vom stark regulierten englischen System bis zum vergleichsweise autonomen deutschsprachigen Raum. Ein zentrales Praxisbeispiel für wirksame Fortbildung ist der Journal Club Approach, den das Chartered College in zwei Forschungsprojekten erprobt hat: Lehrpersonen lesen gemeinsam Forschungsartikel, analysieren sie kritisch auf Qualität und Relevanz für ihren Unterricht, erproben Interventionen und reflektieren die Ergebnisse im Team. Dieses aus der Medizin stammende Format hat sich als wirksame Alternative zur klassischen Frontal-Fortbildung erwiesen: niederschwellig, flexibel und auf aktive Auseinandersetzung statt passivem Zuhören ausgerichtet. Weitere Themen sind: Teacher Agency als Kernmerkmal professionellen Lehrens und warum Handlungsspielraum kein Freibrief für Beliebigkeit ist, sondern Voraussetzung für kontextsensibles Unterrichten. Evidenzbasierte Pädagogik kritisch gelesen: Was Lehrer*innen bei der Einschätzung von Qualität und Relevanz von Forschung beachten müssen. Retrieval Practice und Interleaving: Was diese kognitiv fundierten Unterrichtsstrategien leisten und wo die Forschung noch offene Fragen hinterlässt. Novice vs. Expert: Warum Fortbildungsformate je nach Karrierephase unterschiedlich aussehen sollten und was das Chartered College dazu herausgefunden hat. Der Journal Club in der Praxis: Wie monatliche Peer-Diskussionen über Fachartikel Lehrpersonen dazu bringen, Forschung aktiv anzuwenden und kritisch zu hinterfragen. Schulweite Fortbildungsstrategien: Warum individuelle Teilnahme an Fortbildungen oft zu wenig bewirkt und wie gemeinsame Fokussierung auf Schulebene den Unterschied machen kann. Lehrpersonen als Forschungspartner*innen: Wie das Chartered College 15 Forschungsfragen formuliert hat, die direkt aus der Unterrichtspraxis an die Wissenschaft zurückgespielt wurden. Eine Folge über den Lehrberuf als Profession, über die Grenzen und Potenziale evidenzbasierter Pädagogik und darüber, warum gute Fortbildung nicht am Ende einer Veranstaltung aufhört, sondern erst in der Klasse beginnt. Ressourcen und Links: Lisa-Maria Müller auf LinkedIn Chartered College of Teaching Cognitive Science Research Priority Setting - Bericht in dem Fragen von Lehrer*innen an die Wissenschaft zusammengefasst wurden Teacher Professionalism - Definition des Chartered College Mid-career teachers - Artikel zum Fortbildungsbedarf bei Mid-career Teachers Evaluationsbericht zum Journal Clubs Projekt Special Issue von Impact zu AI Online-Kurs zu AI in Education Webseite der Zeitschrift Impact - Leaky Paywall (ein Artikel kann man ohne Mitgliedschaft lesen) und ein paar Ausgaben sind ohnehin frei zugänglich

  • S2 · E5
    April 22 · 49 min

    15. Zu viel Welt und zu wenig Zeit: Sachunterricht in der Volksschule. Mit Stefan Meller

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog spreche ich mit dem Sachunterrichtsdidaktiker Stefan Meller (Private Pädagogische Hochschule Burgenland) über die Ziele, Konzepte und Praxis des Sachunterrichts in der Volksschule. Ausgangspunkt ist die Frage, wie sich Kinder die Welt, die sie umgibt, erschließen und welche Rolle der Sachunterricht als allgemeinbildendes Kernfach dabei spielt. Wir diskutieren, warum Sachunterricht weit mehr ist als eine Aneinanderreihung von Einzelthemen und wie Kinder über Vielperspektivität und Vernetzung lernen, ihre Lebenswelt zu verstehen und in ihr aktiv zu handeln. Stefan macht deutlich, dass Sachunterricht kein „verkleinerter Geschichts- oder Physikunterricht" ist, sondern eine eigene Didaktik mit eigenen Prinzipien hat, getragen vom Anspruch, grundlegende Allgemeinbildung zu legen. Anhand konkreter Beispiele – vom Thema Müll, das sich historisch, ökologisch, wirtschaftlich und naturwissenschaftlich aufschlüsseln lässt, über den Perspektivrahmen der Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts bis hin zu Klafkis epochaltypischen Schlüsselproblemen – wird sichtbar, wie Themen exemplarisch und vielperspektivisch bearbeitet werden können. Dabei wird auch klar, dass Sachunterrichts­didaktik ein ständiges Pendeln zwischen wissenschaftlicher Komplexität und kindgerechter Vermittlung ist – „zu viel Welt und zu wenig Zeit", wie es der Sachunterrichtsdidaktiker Walter Köhnlein treffend formuliert hat. Weitere Themen sind: Die Ziele des Sachunterrichts als Fach der Welterschließung und grundlegenden Allgemeinbildung. Vielperspektivität und Vernetzung: Wie große Themen aus mehreren Blickwinkeln exemplarisch bearbeitet werden. Klafkis epochaltypische Schlüsselprobleme als didaktischer Kompass für die Themenwahl. Der Spagat zwischen Sach- und Kindorientierung – das Pendel als Bild für professionelles Unterrichten. Die zentralen fachlichen Konzepte im neuen österreichischen Lehrplan der Primarstufe. Der Stellenwert der politischen Bildung in der Volksschule und der Einsatz von Erklärvideos als kindgerechter Zugang zu komplexen Themen – ausgezeichnet mit dem Staatspreis für exzellente Hochschullehre. Die Bedeutung schwieriger Themen im Sachunterricht: von sexueller Bildung bis zu Gerechtigkeit und Demokratie. Eine Folge über die Besonderheiten eines Fachs mit „zu viel Welt und zu wenig Zeit" und darüber, wie Lehrer*innen Kinder dabei begleiten können, sich ihre Welt aktiv, vielperspektivisch und reflektiert zu erschließen. Ressourcen und Links: Profil von Stefan Meller auf LinkedIn Meller, S. (2024). Erklärvideos im Sachunterricht : eine explorative Studie zum Umgang von Lehrkräften mit dem audiovisuellen Medium. Springer VS. Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts (GDSU): Perspektivrahmen Sachunterricht. Kahlert, J. (5. Aufl.). Der Sachunterricht und seine Didaktik. Klinkhardt/UTB. Zeitschrift Grundschule Sachunterricht (Friedrich Verlag): Klafki, W. (1996). Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik – Epochaltypische Schlüsselprobleme. Beltz. Weitere Informationen zum Ars Docendi - Staatspreis für exzellente Hochschullehre für Stefan Meller

  • S2 · E4
    April 8 · 39 min

    14. Wie können Lehrende und Lernende Fragen zu Sprache klären? Mit Sandra Reitbrecht

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog spreche ich mit der Didaktikerin und Linguistin Sandra Reitbrecht (Universität Bamberg) über den Einsatz von Korpora im Deutschunterricht und darüber, wie Lehrende und Lernende Fragen zur Sprache datenbasiert klären können. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Korpora als Werkzeuge genutzt werden können, um Sprachbewusstsein, Sprachkompetenz und Sensibilität für Sprachwandel zu fördern. Wir diskutieren, was Data-Driven-Learning konkret bedeutet und wie Korpora sowohl für Lernende als auch für Lehrende didaktisch nutzbar sind. Sandra zeigt, wie digitale Korpora nicht nur Normfragen beantworten, sondern auch Einblicke in Sprachgebrauch, Variation und gesellschaftliche Veränderungen geben können. Anhand konkreter Beispiele – von Wort-Kombinationen über morphologische Bewusstheit bis hin zu historischen Veränderungen von Wortfrequenzen – wird deutlich, wie Korpora im Unterricht und in der Lehrer*innenbildung eingesetzt werden können. Dabei wird auch sichtbar, dass der Nutzen von Korpora stark von der Begleitung durch Lehrende und der Fähigkeit zur gezielten Recherche abhängt. Weitere Themen sind: Wie Lernende durch Citizen-Science-Ansätze im Sprachunterricht selbst zu Forschenden werden können. Der Einsatz von Korpora zur Analyse von Sprachwandel und zur Förderung der Bildungssprach.e. Unterschiedliche Arten von Korpora: geschriebene, gesprochene, lernenden- und fehlerannotierte Korpora. Corpus Literacy: welche Kompetenzen Lehrende brauchen, um Korpora effektiv zu nutzen Digitale Tools und Spiele, die den Zugang zu Sprachdaten vereinfachen und motivierend gestalten Eine Folge über neue Wege, Sprache datenbasiert zu erforschen, und darüber, wie Lehrende und Lernende dabei gemeinsam Sprachbewusstsein entwickeln können. Ressourcen und Links: Profil von Sandra Reitbrecht auf der Webseite der Universität Bamberg KorDaF: Korpora Deutsch als Fremdsprache DWDS: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache Leibniz-Institut für deutsche Sprache Vyatkina, N. (2024). Corpus applications in language teaching and research: The case of data-driven learning of German. Routledge. https://doi.org/10.4324/9781003223627

  • S2 · E4
    March 25 · 43 min

    13. Wie zeigt sich Diskriminierung im Unterricht und was kann man dagegen tun? Mit Peter Riegler

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog spreche ich mit dem Bildungswissenschaftler Peter Riegler (Pädagogische Hochschule Wien) über diskriminierungskritische Ansätze in Bezug auf Unterricht und Lehrer*innenbildung. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Unterricht nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Vorstellungen von „Normalität“ mitprägt und damit oft unbewusst Diskriminierung (re)produzieren kann. Wir diskutieren, was ein diskriminierungskritischer Ansatz konkret bedeutet und warum er immer mit Selbstpositionierung beginnt: Welche Perspektiven bringe ich als Lehrperson mit? Welche Normen erscheinen mir selbstverständlich? Und wie schreiben sich diese in Unterrichtssituationen ein? Anhand konkreter Unterrichtsbeispiele – von Personenbeschreibungen bis zu Gruppenarbeiten – zeigt sich, wie Differenz, Zuschreibungen und Machtverhältnisse im Klassenzimmer verhandelt werden. Dabei wird deutlich, dass Diskriminierung nicht nur in offensichtlichen Situationen entsteht, sondern auch in alltäglichen Routinen und scheinbar neutralen Aufgaben. Weitere Themen sind: Warum „offene Lernformen“ nicht automatisch gerecht sind und welche Rolle die aktive Intervention von Lehrpersonen dabei spielt. Wie sich gesellschaftliche Normalitätsvorstellungen in Unterrichtsgesprächen und Gruppenarbeiten reproduzieren. Die Bedeutung von Fallarbeit in der Lehrer*innenbildung, um diskriminierungskritische Perspektiven zu entwickeln. Herausforderungen für Studierende, Theorie in konkrete Handlungsmöglichkeiten zu übersetzen. Unterschiede und Gemeinsamkeiten (in der Wahrnehmung) von Diversität in städtischen und ländlichen Kontexten. Eine Folge über Unterricht als Ort der Weltdeutung und darüber, wie Lehrpersonen sensibler mit Differenz, Macht und eigenen Annahmen umgehen können. Ressourcen und Links Toni Morrison (2023): Rezitativ - Hamburg: Rowohlt Tupoka Ogette (2021): Exit racism: rassismuskritisch denken lernen - Münster: Unrast Olaolu Fajembola & Tebogo Nimindé-Dundadengar (2021): "Gib mir mal die Hautfarbe". Mit Kindern über Rassismus sprechen - Weinheim: Beltz. Lupita Nyong’o (2019): Sulwe Daldry, S. (Regisseur). (2000). Billy Elliot [Film]. Universal Pictures. Kinderbuchserie Little People, Big Dreams vom Insel Verlag. Roland Reichenbach (2025): Die Krise der Imagination - Gießen: Psychosozial-Verlag

  • S2 · E3
    March 11 · 41 min

    12. Wie lernt man Englisch, im Unterricht und darüber hinaus? Mit Alexandra Schurz-Vogelsang

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog unterhalte ich mich mit der Englischdidaktikerin Alexandra Schurz-Vogelsang (Universität Wien) über Ziele, Konzepte und Umsetzung von Englischunterricht, von kommunikativer Kompetenz bis zu innovativen Lehrformaten. Wir sprechen darüber, wie Englischunterricht heute über Grammatik und Vokabeln hinausgeht und Lernende befähigen kann, die Sprache als Lingua Franca zu nutzen, um mit Menschen aus anderen Regionen der Welt in Kontakt zu treten. Dabei geht es auch um die Balance zwischen Fluency und Accuracy, implizitem und explizitem Lernen sowie die Integration von Englisch aus der Freizeit in den Unterricht. Weitere Themen sind: Wie eTwinning-Projekte authentische Kommunikation ermöglichen und Schüler*innen motivieren Praxisbeispiele zu Extensive Reading und Viewing Projects in der Volksschule und Unterstufe Strategien, um Angst vor dem Sprechen zu reduzieren und Lerngelegenheiten zu erweitern Wie theoretische Konzepte aus Fachdidaktik und Spracherwerbsforschung im Unterricht konkretumgesetzt werden können. Eine Folge über Englischunterricht als Ort für kommunikative Kompetenz, handlungsorientierten Unterricht und motivierende Lernsettings. Ressourcen und Links Profil von Alexandra Schurz-Vogelsang auf der Website der Universität Wien eTwinning-Plattform Friedrich Verlag – Materialien für Englischunterricht (Unter- und Oberstufe)

  • S2 · E2
    February 25 · 44 min

    11. Kunstdidaktik zwischen Alltag, Macht und Teilhabe – wie funktioniert das im Unterricht? Mit Birke Sturm

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit der Kunstpädagogin und Kulturwissenschaftlerin Birke Sturm (Universität Mozarteum) über Ziele, Herausforderungen und gesellschaftliche Dimensionen von Kunstunterricht. Wir sprechen darüber, warum Kunst nicht nur im Museum stattfindet, sondern in alltäglichen ästhetischen Praktiken wie Mode, Social Media oder Memes. Dabei geht es auch um Fragen von Macht im Hinblick aufRepräsentation und Teilhabe: Wer kommt ins Museum? Wer wird sichtbar? Und wie kann Kunstunterricht Schüler*innen zu einem bewussteren Umgang mit visueller Kultur befähigen? Weitere Themen sind Chancen und Grenzen der Kompetenzorientierung im Kunstunterricht die Spannung zwischen technischem Können und kreativer Freiheit warum Prozesse im Kunstunterricht oft wichtiger sind als Produkte wie Beispiele aus Kunstgeschichte und Gegenwart helfen können, Bildpraktiken zu verstehen Eine Folge über Kunstunterricht als Ort der Reflexion, Selbstermächtigung und gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Ressourcen und Links Profil von Birke Sturm auf der Website der Universität Mozarteum Schoppe, A. (2011). Bildzugänge: methodische Impulse für den Unterricht (1. Aufl.). Klett. Gaztambide-Fernández, R. (2013). Why the Arts Don’t Do Anything: Toward a New Vision for Cultural Production in Education. Harvard Educational Review, 83(1), 211–237. https://doi.org/10.17763/haer.83.1.a78q39699078ju20 myow.org – Workbook Arts Eduation diskrit-kubi.net - Diskriminierungskritische Perspektiven an der Schnittstelle Bildung/Kunst

  • S2 · E1
    February 11 · 48 min

    10. Wie kann man (literarisches) Lernen unterstützen? Mit Jochen Heins

    In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit Jochen Heins (Professor für Didaktik der deutschen Literatur an der Universität Hildesheim) über Formen derUnterstützung in Lernprozessen, insbesondere aus literaturdidaktischer Perspektive. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schüler:innen zu einer eigenständigen Auseinandersetzung mit literarischen Gegenständen befähigt werden können und welche Rolle Aufgabenstellungen dabei spielen. Jochen Heins reflektiert seinen eigenen Werdegang – vom Lehramtsstudium in Hamburg bis zur Professur in Hildesheim – und erläutert, wie er durch empirische Forschung und theoretische Ansätze (u. a. kognitive Problemlösepsychologie) zu einem differenzierten Verständnis von Unterstützungsformen gelangt ist. Ein zentrales Thema ist das Scaffolding: Wie können Lehrpersonen Lernprozesse durch gezielte Lenkung und schrittweise Reduktion von Unterstützung so gestalten, dass Schüler:innen zunehmend eigenständig literarische Texte erschließen? Dabei geht es auch um die Balance zwischen Offenheit und Lenkung: Zu starke Steuerung kann bei leistungsstarken Schüler:innen zu Irritationen führen, während zu wenig Unterstützung bei Lernenden mit schwierigeren Voraussetzungen zu einer Reduktion der Verstehenspotenziale führen kann. Heins betont, dass die Qualität von Aufgabenstellungen immer im Verhältnis zum literarischen Gegenstand und den Lernvoraussetzungen der Schüler:innen zu sehen ist. Ein weiterer Fokus liegt auf der literarischen Kultur als ganzheitlichem Ansatz: Wie können Lehrpersonen durch gemeinsame Leserunden, Autor:innenbegegnungen oder kreative Formate wie Poetry Slams ein Umfeld schaffen, in dem Literatur als persönlichbereichernd erlebt wird? Heins plädiert dafür, Studierende in der Lehrer:innenbildung darin zu stärken, eigene Verstehensprozesse zu reflektieren und daraus Aufgabenstellungen abzuleiten. Ressourcen und Links Webseite von Jochen Heins Deutsch – Unterrichtspraxis für die Klassen 5 bis 10 (2023). Lernaufgaben im Literaturunterricht (Ausgabe Nr. 75). Friedrich Verlag. Heins, J. (2018). Lernaufgaben im Literaturunterricht – Zwischen normativer Diskussion, empirischer Wirkungsforschung und (unterrichts)praktischen Konsequenzen. Leseforum.ch, 3. Steinmetz, M. (2020). Verstehenssupport im Literaturunterricht : Theoretische und empirische Fundierung einer literaturdidaktischen Aufgabenorientierung. Springer Fachmedien Wiesbaden. Heins, J. (2017). Lenkungsgrade im Literaturunterricht : Zum Einfluss stark und gering lenkender Aufgabensets auf das Textverstehen. Springer Fachmedien Wiesbaden. Winkler, I. (2011). Aufgabenpräferenzen für den Literaturunterricht : Eine Erhebung unter Deutschlehrkräften. VS Verlag für Sozialwissenschaften / Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden. Keywords literaturdidaktik, scaffolding, unterstützungsformen, aufgabenstellung, literaturunterricht, verstehensprozesse, lenkungsgrade, kognitive psychologie, literarische kultur, lehrerbildung, differenzierung, bildungsgerechtigkeit, leseförderung,schulische praxis, empirische forschung, didaktische konzepte

  • February 4 · 47 sec

    Staffel 2 - Trailer

    Staffel 2 von Didaktik:Dialog startet am 12. Februar. Alle zwei Wochen neue Gespräche aus Didaktik und Lehr-/Lernforschung über guten Unterricht, Theorie-Praxis-Verbindungen und persönliche Zugänge zum Lehren und Lernen. Jetzt folgen und keine Folge verpassen.

  • S1 · E9
    Sep 3, 2025 · 34 min

    9. Lehrer*in werden: Erfahrungen, Tipps und Perspektiven zum Berufseinstieg (Sonderfolge zum Finale von Staffel 1)

    Beschreibung: In dieser Sonderfolge zum Staffelfinale von Didaktik:Dialog blickt Denis Weger gemeinsam mit allen Gästen der Staffel auf den Berufseinstieg als Lehrer:in zurück. Was hat ihnen geholfen? Welche Stolpersteine gab es und was würden sie heute anders machen? Die Folge versammelt persönliche Erfahrungen, ehrliche Tipps und vielfältige Perspektiven aus der Praxis: von der ersten eigenen Klasse über den Umgang mit Unsicherheiten bis hin zur Frage, wie man langfristig Freude am Beruf behält. Die Gäste teilen konkrete Strategien für den Start: Wie findet man den eigenen Stil zwischen Idealismus und Schulrealität? Welche Netzwerke und Ressourcen sind wirklich hilfreich? Wie geht man mit Überforderung um und wo liegt der Unterschied zwischen Perfektionismus und professioneller Entwicklung? Besonders spannend: Die Gespräche zeigen, dass viele Herausforderungen unabhängig von Schulform oder Fach sind – ob in der AHS, BHS oder im sprachlichen, künstlerischen oder naturwissenschaftlichen Unterricht. Eine Folge für alle, die kurz vor dem Studienabschluss stehen, gerade angefangen haben oder sich einfach fragen: „Wie würde ich heute meinen Start gestalten?“ Keywords: Berufseinstieg Lehrer:in, Lehrer werden, Referendariat Tipps, Schulstart Erfahrungen, Unterrichtspraxis, Lehreralltag, Lehrerbildung Österreich, erste Klasse, Überforderung Lehramt, Netzwerke Lehrkräfte, Schulentwicklung, Lehrerperspektiven, Didaktik Dialog, Denis Weger, Lehramtsstudium, Schulrealität, Lehrercoaching, Lehrercommunity

  • S1 · E8
    Aug 20, 2025 · 53 min

    8. Musikdidaktik mit Magdalena Reicht-Steinmeyr

    Beschreibung: In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit ⁠⁠Magdalena Reicht-Steinmayr⁠⁠ (Kunstuniversität Graz) über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Musikdidaktik. Ausgehend von ihrem künstlerisch-wissenschaftlichen Doktorat reflektiert Magdalena, welche Rolle kreative Prozesse und künstlerische Forschung im Musikunterricht spielen – und wie sie dazu beitragen können, Unterricht prozessorientiert und vielfältig zu gestalten. Ein zentrales Thema ist die Frage, wie didaktische Konzepte in der Lehrerbildung und im Schulalltag verankert werden können – gerade in einem Fach wie Musik, das stark von persönlichen Zugängen, schulischen Rahmenbedingungen und inhaltlicher Vielfalt geprägt ist. Magdalena betont, dass es Mut braucht, offene Lernprozesse zuzulassen, Schüler*innen in ihrer Kreativität ernst zu nehmen und den Prozess über das Produkt zu stellen. Dabei geht es auch um theoretische und strukturelle Fragen: Welche Konzepte von Musikpädagogik sind in Österreich wirksam? Wie lange dauert es, bis neue Ideen in der Unterrichtspraxis ankommen? Und wie können wissenschaftliche Erkenntnisse in der Lehrer*innenbildung nachhaltig umgesetzt werden? Magdalena gibt Einblick in ihre Forschung und teilt konkrete Impulse für eine prozessorientierte und kreative Unterrichtsgestaltung. Ressourcen und Links: ​Magdalena Reicht-Steinmayr auf der Webseite der Kunstuniversität Graz ​Julia Wienke: Musikdidaktische Konzeptionen (iMooX-Kurs)⁠ ​Jank, Werner (2021) (Hg.): Musikdidaktik. Praxishandbuch - Berlin: Cornelsen Keywords: musikpädagogik, musikdidaktik, künstlerische forschung, unterricht, prozesslernen, kreative prozesse, österreich, lehrerausbildung, didaktische konzepte, ressourcen, vielfalt, kreativität, schule, musikunterricht, bildung, lehrerbildung, prozessorientierung, herausforderungen

  • S1 · E7
    Aug 10, 2025 · 50 min

    7. Fremdsprachendidaktik mit Julia Ruck

    Beschreibung: In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit ⁠Julia Ruck⁠ (Emory University) über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven in der Fremdsprachendidaktik. Ausgehend von ihrer persönlichen Bildungsbiografie reflektiert Julia, wie das Lernen von Sprachen ihr Denken und ihre Haltung zur Bildung geprägt hat und warum kritisches Denken, soziale Verantwortung und die Berücksichtigung individueller Kontexte zentrale Rollen im Sprachunterricht spielen sollten. Ein zentrales Thema ist der Ansatz der Multiliteracies, der es ermöglicht, mit vielfältigen Textformen und Ausdrucksweisen zu arbeiten, Lernende in ihrer Lebenswelt abzuholen – und ihnen auch Lebenswelten anderer zugänglich zu machen. Julia betont, dass Unterrichtsmethoden flexibel und kontextsensibel gestaltet werden müssen, um Sprachentwicklung ganzheitlich zu fördern. Dabei geht es auch um theoretische Bezüge – etwa zur soziokulturellen Theorie von Vygotsky – sowie um Forschungslücken im Bereich Mehrsprachigkeit und Multimodalität. Julia teilt Impulse aus ihrer eigenen Forschung und empfiehlt Literatur, die Lehrpersonen zur Reflexion anregen kann. Themen dieser Folge: Fremdsprachenlernen als persönliche Entwicklung Multiliteracies im Sprachunterricht Kritisches Denken und Teilhabe im Klassenzimmer Soziokulturelle Theorie und Sprachentwicklung Forschung zu Mehrsprachigkeit und multimodaler Bildung Anpassung von Unterrichtsmethoden an lokale Kontexte Sprache als Werkzeug zur Konstruktion von Wirklichkeit Empfehlungen für eine reflektierte didaktische Praxis Ressourcen und Links: Webseite von Julia Ruck The Center for Advanced Research on Language Acquisition (CARLA) Paesani, K., Dupuy, B., Liskin-Gasparro, J., & Lacorte, M. (2015). A multiliteracies framework for collegiate foreign language teaching (Theory and practice in second language classroom instructions). Pearson. bell hooks: Teaching to Transgress. Education as the Practice of Freedom. Routledge Keywords: fremdsprachendidaktik, multiliteracies, unterrichtsmethoden, kritisches denken, bildung, sprachentwicklung, internationale bildung, forschungslücken, lehrpersonen, soziale verantwortung

  • S1 · E6
    Jul 23, 2025 · 50 min

    6. Informatikdidaktik mit Oswald Comber

    Beschreibung: In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit ⁠Oswald Comber (Universität Wien)⁠ über aktuelle Perspektiven der Informatikdidaktik. Im Fokus steht die Frage, wie Informatikunterricht gestaltet sein muss, um sowohl technologische als auch gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen. Gemeinsam diskutieren sie, was hinter dem Konzept des Computational Thinking steckt, welche Rolle algorithmisches Denken im schulischen Kontext spielt und warum Kreativität und fächerübergreifendes Lernen zentrale Bestandteile zeitgemäßer Informatikdidaktik sind. Die Episode beleuchtet zentrale didaktische Theorien, wie die Cognitive Load Theory, sowie konkrete Unterrichtspraktiken, die das Lernen erleichtern und den Zugang zu komplexen Inhalten fördern. Oswald Comber zeigt auf, wie Metaphern helfen können, abstrakte Informatikkonzepte greifbar zu machen, und wie wichtig es ist, gesellschaftliche Perspektiven in die Informatikdidaktik einzubeziehen. Es geht auch um die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der zukünftigen Gestaltung von Bildung und darum, wie Lehrpläne an die Bedürfnisse der Lernenden angepasst werden sollten. Ein Gespräch über die Chancen und Herausforderungen digitaler Bildung, die Zukunft der Informatik in der Schule und über die Lehrperson als Gestalter:in eines kritischen, kreativen und reflektierten Informatikunterrichts. Themen dieser Folge: Computational Thinking im Schulalltag Algorithmisches Denken und Problemlösen Kreativität und fächerübergreifende Ansätze Didaktische Konzepte wie Cognitive Load Theory Metaphern im Informatikunterricht Rolle der Informatik in der Gesellschaft Einsatz von KI in der Bildung Lehrpläne und Anpassung an Lernbedürfnisse Professionalisierung von Lehrpersonen in der digitalen Bildung Ressourcen und Links: Oswald Comber⁠ auf der Webseite der Universität Wien Brinda, T., Brüggen, N., Diethelm, I., Knaus, T.,Kommer, S., Kopf, C., Missomelius, P., Leschke, R., Tilemann, F., & Weich, A. (2019). Frankfurt-Dreieck zur Bildung in der digital vernetzten Welt - ein interdisziplinäres Modell Coleman, G. (Ed.). (2023). The Big Book of Computing Pedagogy. Raspberry Pi Press. Hubwieser, P. (2013). Didaktik der Informatik: Grundlagen, Konzepte, Beispiele. Springer-Verlag. Stechert, P. (n.d.). Kurze Videos rund um die Informatik-Didaktik und das Lernen mit digitalen Medien[VideoChannel]. YouTube.https://www.youtube.com/@peerstechert2288 Keywords: informatikdidaktik, computational thinking, digitale bildung, gesellschaftliche perspektiven, algorithmisches denken, fächerübergreifendes lernen, kreative bildung, lehrmethoden, herausforderungen in der bildung, zukunft der informatik

  • S1 · E5
    Jul 9, 2025 · 57 min

    5. Interkulturelles Lernen mit Jasmin Peskoller

    Beschreibung: In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit Jasmin Peskoller (Universität Innsbruck) über die Bedeutung interkulturellen Lernens im Kontext schulischer Bildung. Im Zentrum steht die Frage, wie Lehrpersonen in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft Schüler:innen gerecht werden können – jenseits von Schlagwörtern und oberflächlichen Maßnahmen. Gemeinsam diskutieren sie, warum Kultur kein statisches Konzept ist, wie jede Unterrichtssituation interkulturelle Aspekte berührt und welche Rolle Empathie, Reflexion und Forschung dabei spielen. Die Episode beleuchtet, wie der Lehrplan interkulturelle Bildung seit den 1990er-Jahren verankert und warum diese Vorgaben in der Praxis oft zu wenig beachtet werden. Jasmin Peskoller plädiert dafür, interkulturelles Lernen nicht als Zusatz, sondern als grundlegende Perspektive auf Bildung zu verstehen. Sie erläutert, warum Fremdsprachenunterricht besonders geeignet ist, um kulturelle Vielfalt zu thematisieren, und wo es mehr Unterstützung für Lehrpersonen braucht, insbesondere in der Lehrer:innenbildung und in der Entwicklung didaktischer Materialien. Dabei geht es auch um den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis, die Bedeutung qualitativer Evaluation und um konkrete Ressourcen zur Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts. Im Fokus stehen die Herausforderungen im Alltag ebenso wie die strukturellen Voraussetzungen, um Schule zu einem diskriminierungssensiblen Ort des Lernens und der Teilhabe zu machen. Ein Gespräch über das Potenzial von Diversität, die Notwendigkeit kritischer Bildungsarbeit und die Rolle der Lehrperson als zentrale Akteur:in gesellschaftlicher Transformation. Themen dieser Folge: Interkulturelles Lernen im Schulalltag Der Lehrplan und die Verankerung von Diversität Komplexität von Kultur und Umgang mit Differenz Lehrer:innenbildung und Professionalisierung Empathie als didaktisches Prinzip Forschung und Praxis im Dialog Herausforderungen im Schulsystem Materialien und Ressourcen zur Weiterbildung Ressourcen und Links: Webseite von Jasmin Peskoller Jasmin Peskoller auf LinkedIn Grundsatzerlass Interkulturelle Bildung (2017) Publikationen von Jasmin Peskoller zum Thema: Peskoller, J. (2025). Lebenswelt. In F. Dervin(Ed.), The concise Routledge encyclopaedia of new concepts for interculturality. Routledge. Peskoller, J., & Kart, A. (2025). Insightsinto contemporary multilingual and intercultural teaching practices from the perspective of secondary school learners in Austria. In S. Karpava (Ed.), Multilingualism and multiculturalism: Language teaching and learning (pp. 118–139). BRILL. Peskoller, J., & Hirzinger-Unterrainer, E.(2025). Stay critiCUL – The imperative for educators to take a critical and reflective approach to culture, diversity, and interculturality in their classroom practice. In F. Dervin (Ed.), Handbook of critical interculturality in communication and education (pp. 129–144). Routledge. Peskoller, J., & Bader, C. (2024). Exploringthe intercultural potential of comics in early secondary EFL classrooms in Austria. Language Teaching for Young Learners, 6(1), 1 24. https://doi.org/10.1075/ltyl.00061.pes Peskoller, J., & Hirzinger-Unterrainer, E. (Eds.). (2024). Das Potenzial von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität [Special issue]. Zeitschrift für Fremdsprachenforschung. Peskoller, J. (2021). The multicultural classroom:Learning from Australian First Nations perspectives. Nota Bene – Bilingualism and Intercultural Dialog, 2. Ibidem/Columbia University Press. Keywords: interkulturelles Lernen, Diversität, Bildung, Lehrer:innenbildung, Fremdsprachenunterricht, Empathie, Unterrichtsqualität, Kultur, Schüler:innen, Lehrplan, Forschung, gesellschaftliche Transformation, Unterricht, Lehrer:innenfortbildung, Bildungspolitik

  • S1 · E4
    Jun 25, 2025 · 42 min

    4. Physikdidaktik mit Angelika Bernsteiner

    Beschreibung: In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit Angelika Bernsteiner (Universität Graz) über zentrale Fragen der Physikdidaktik und Naturwissenschaftsdidaktik. Im Fokus stehen die Ziele naturwissenschaftlicher Grundbildung, der Umgang mit Schüler*innenvorstellungen und die didaktische Rekonstruktion von Fachinhalten.Gemeinsam diskutieren sie, wie Lehrkräfte physikalische Inhalte elementarisieren können, um Lernprozesse besser zu gestalten – und warum Vorstellungen von Schüler*innen nicht als Fehlkonzepte, sondern als Lernressourcen betrachtet werden sollten. Angelika erklärt, wie Inokulation als Ansatz genutzt werden kann, um Jugendliche für Fake News und Desinformation zu sensibilisieren, insbesondere im digitalen Kontext. Außerdem geht es um Forschungslücken, empirische Studien und konkrete Materialien für einen evidenzbasierten Physikunterricht. Themen dieser Folge: ​Ziele und gesellschaftliche Relevanz der Physikdidaktik ​Schüler*innenvorstellungen im Physikunterricht ​Didaktische Rekonstruktion und Elementarisierung ​Inokulation als Methode gegen Fake News ​Design-Based Research in der Unterrichtsentwicklung ​Einsatz digitaler Medien im naturwissenschaftlichen Unterricht ​Unterstützung von Lehrkräften durch evidenzbasierte Materialien ​Herausforderungen in der Sekundarstufe 2 ​Verbindung von empirischer Forschung und Unterrichtspraxis Ressourcen und Links: ​Profil von Angelika Bernsteiner auf der Webseite der Uni Graz ​Schecker, Horst; Wilhelm, Thomas; Hopf, Martin; Duit, Reinders (2018) (Hg.): Schülervorstellungen und Physikunterricht - Berlin/Heidelberg: Springer. ​Wilhelm, Thomas; Schrecker, Horst; Hopf, Martin (2021) (Hg.): nterrichtskonzeptionen für den Physikunterricht - Berlin/Heidelberg: Springer. ​Kubsch, Marcus; Sorge, Stefan; Arnold, Julia; Graulich, Nicole (2021) (Hg.): Lehrkräftebildung neu gedacht. Ein Praxishandbuch für die Lehre in den Naturwissenschaften und deren Didaktiken - Münster/New York: Waxmann (Open Access) ​Graulich, Nicole; Arnold, Julia; Sorge, Stefan; Kubsch, Marcus (2024): Lehrkräftebildung von morgen. Beiträge der Naturwissenschaftsdidaktiken zur Förderung überfachlicher Kompetenzen - Münster/New York: Waxmann (Open Access) ​www.physikdidaktik.at Keywords:Physikdidaktik, Naturwissenschaftsdidaktik, Schüler*innenvorstellungen, Inokulation, Fake News, Unterrichtsmaterialien, digitale Medien, Lehrkräftebildung, empirische Forschung, Design-Based Research, Elementarisierung, Wissenschaftskommunikation, Physikunterricht

  • S1 · E3
    Jun 11, 2025 · 1 hr 3 min

    3. Deutsch-/Literaturdidaktik mit Marc Kudlowski

    Beschreibung: In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit ⁠Marc Kudlowski⁠ (Universität zu Köln) über zentrale Fragen der Deutschdidaktik mit Fokus auf die Literatur-/Lesedidaktik. Im Mittelpunkt stehen Verstehensprozesse, Reflexion, Medienintegration und die Transformation literarischer Texte. Gemeinsam beleuchten sie, wie kreative Unterrichtsmethoden Schüler*innen dazu anregen können, Literatur nicht nur zu lesen, sondern als Mittel zur Selbst- und Weltreflexion zu nutzen. Marc teilt praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen und Chancen des Literaturunterrichts, diskutiert die Rolle von Medienkompetenz, und spricht über das Spannungsfeld zwischen Forschung und Praxis. Außerdem geht es um das Schreiben als epistemisches Werkzeug und darum, wie Literatur durch kreative Ansätze lebendig wird. Themen dieser Folge: Ziele der Deutsch- und Literaturdidaktik Mustererkennung und Reflexion im Literaturunterricht Medienintegration und Transformation von Texten Schreiben als Erkenntnisprozess Kreative Methoden im Deutschunterricht Bedeutung der Literaturrezeption Verbindung von Bildung, Praxis und Forschung Ressourcen und Links: Profil von ⁠Marc Kudlowski⁠ auf der Webseite der Uni Köln Podcast ⁠SozioPod⁠ YouTube-Kanal ⁠LITERATUR IST ALLES⁠ Blog ⁠Schule Social Media⁠ von Philippe Wampfler ⁠YouTube-Kanal von Philippe Wampfler⁠ Podcast ⁠Bremer Bilderbuch-Gespräche⁠ Podcast ⁠Medienverbünde für den Deutschunterricht⁠ Keywords: Deutschdidaktik, Literaturdidaktik, Verstehen, Medienintegration, Mustererkennung, Reflexion, Unterrichtsmethoden, Schreiben, Kreative Ansätze, Bildung, Literaturrezeption, Unterricht, Medienkompetenz, Transformation, Forschung, Praxis, Ziele, Literaturunterricht

  • S1 · E2
    May 28, 2025 · 47 min

    2. Mathematikdidaktik mit Evita Lerchenberger

    Keywords Mathematikdidaktik, Grundvorstellungen, Lebensweltbezug, Fehlvorstellungen, Mathematik im Alltag, Strategien, Mathe mag ich, Spiele Zusammenfassung In dieser Episode von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit Evita Lerchenberger (Universität Graz) über die verschiedenen Aspekte der Mathematikdidaktik. Sie beleuchten die Bedeutung von Grundvorstellungen, den Lebensweltbezug der Mathematik und über Mathematik abseits des Rechnens. Zudem wird das Projekt "Mathe mag ich" vorgestellt, das darauf abzielt, das Interesse junger Menschen an Mathematik zu fördern und deren Relevanz im Alltag zu verdeutlichen. Die Diskussion schließt mit einem Ausblick auf die Zukunft der Mathematikdidaktik und Empfehlungen für Ressourcen. Takeaways Mathe ist nicht nur Rechnen, sondern vor allem die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Lebensweltbezug ist entscheidend für das Lernen. Fehlvorstellungen müssen im Unterricht adressiert werden. Mathematik kann in vielen Lebensbereichen angewendet werden. Das Projekt "Mathe mag ich" fördert das Interesse an Mathematik. Strategien im Spiel können mathematische Konzepte verdeutlichen. Die Relevanz von Mathematik im Alltag sollte betont werden. Mathematikdidaktik benötigt einen Lebensweltbezug. Ressourcen und Links: Profil von Evita Lerchenberger auf der Webseite der Universität Graz Projektseite von "Mathe mag ich" Pólya, G. (1971). Die Schule des Denkens: Vom Lösen mathematischer Probleme. Vieweg. YouTube-Kanal "phartimetik" von Christian Spannagel YouTube-Kanal "ArsMathematicaEducandi von Benjamin Rott Chapters 00:00 Einführung in die Mathematikdidaktik 03:34 Der Weg zur Mathematikdidaktik 06:11 Ziele der Mathematikdidaktik 08:36 Grundvorstellungen und Fehlvorstellungen 10:59 Mathematik im Alltag und Spielstrategien 13:16 Mathematik ohne Rechnen 15:57 Mathematische Strategien und Logik 20:14 Mathematik als eigenständige Wissenschaft 22:35 Didaktische Prinzipien im Mathematikunterricht 24:47 Phänomenologie und Lebensweltbezug im Unterricht 27:50 Lücken in der mathematikdidaktischen Forschung 29:33 Relevanz der Mathematik im Alltag 31:07 Gesellschaftliche Wahrnehmung von Mathematik 34:46 Ressourcen für Mathematikdidaktik 44:44 Mathematik neu denken 46:04 Didaktische Konzepte und Grundvorstellungen Alle Folgen und Information zum Podcast www.didaktik-dialog.com www.instagram.com/didaktikdialog Verantwortlicher: Denis Weger (www.denisweger.com)

  • S1 · E1
    May 14, 2025 · 52 min

    1. Religionspädagogik (kath.) mit David Novakovits

    Keywords Religionsdidaktik, Religionsunterricht, Wertevermittlung, religiöse Bildung, Lehrmethoden, interreligiöses Lernen, Fachdidaktik, Lehrerbildung, Unterrichtsmethoden, Religionspädagogik Zusammenfassung In dieser Episode des Podcasts "Didaktik:Dialog" spricht Denis Weger mit David Novakovits (Universität Wien) über Religionsdidaktik und -pädagogik. Sie diskutieren die Unterschiede zwischen Religionsunterricht und Glaubensvermittlung, die Bedeutung von Werten im Religionsunterricht und die Möglichkeit, religiöse Weltzugänge zu ermöglichen. Zudem werden verschiedene didaktische Konzepte wie Elementarisierung und ästhetisches Lernen vorgestellt. David teilt seine persönlichen Erfahrungen und gibt praktische Hinweise für Lehrpersonen, um den Religionsunterricht ansprechend und relevant zu gestalten. Takeaways Religionsdidaktik ist eine Unterkategorie der Religionspädagogik. Glaubensvermittlung ist nicht das Ziel von Religionsdidaktik. Das Ziel religiösen Lernens ist religiöse Bildung im Sinne einer Auseinanderstzung mit religiösen Weltzugängen. Elementarisierung ist ein zentrales Prinzip der Religionsdidaktik. Religionsunterricht muss die Mündigkeit der Schüler*innen fördern. Die Bibel kann für Schüler*innen heute wieder interessant sein. Ressourcen und Links: Profil von David Novakovits auf der Webseite der Universität Wien Rudolf Engler (2013): Religion gibt zu denken. München:Kösel. Katechetische Blätter. Zeitschrift für religiöses Lernen inSchule und Gemeinde Chapters 00:00 Einführung in die Religionspädagogik 06:12 Unterschied zwischen Religionspädagogik und Religionsdidaktik 09:12 Der Weg zur Religionsdidaktik 11:53 Ziele der Religionsdidaktik 14:33 Überzeugung und Freiheit im Religionsunterricht 17:13 Wertevermittlung im Religionsunterricht 19:38 Religiöser Weltzugang und seine Bedeutung 27:46 Einführung in die Religionsdidaktik 28:13 Zentrale Prinzipien der Religionsdidaktik 30:22 Elementarisierung in der religiösen Bildung 31:20 Ästhetisches Lernen und religiöse Bildung 33:57 Methoden der Religionsdidaktik 38:43 Herausforderungen in der Religionsdidaktik 43:05 Wichtige Erkenntnisse für Lehrpersonen 46:31 Ressourcen für Religionsdidaktik 49:23 New Chapter Alle Folgen und Informationen zum Podcast www.didaktik-dialog.com www.instagram.com/didaktikdialog/ Verantwortlicher: Denis Weger (www.denisweger.com)

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