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Der Rest ist Geschichte

Deutschlandfunk

Lange her, aber nicht vorbei: Jede Woche stellen wir Fragen der Gegenwart und suchen Antworten in der Geschichte. Ob Nahostkonflikt, Reichsbürger oder Trumps Amerika - wir liefern das historische Wissen, um die Debatten von heute zu verstehen.

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Episodes193

  • Jun 26, 2025 · 48 min

    Bürokratie - Mag keiner, braucht jeder

    Das Römische Reich wäre nicht groß und mächtig geworden ohne Bürokratie. Staaten brauchen Verwaltung – und auch Bürger profitieren davon. Zur Wahrheit gehört aber auch: Bürokratie hat das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte erst ermöglicht. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:50) Die Aufgaben der Bürokratie (05:10) Rom, Ägypten, China: Wie alles anfing mit der Verwaltung (11:00) Bürokratie der katholischen Kirche: Ohne Schrift geht nichts (21:22) Die preußische Verwaltung entsteht im 17. Jahrhundert (28:40) Kulturkampf in Preußen: Der Staat nimmt der Kirche die Verwaltung ab (35:00) Schreibtischtäter: Bürokratie und Holocaust (42:03) Bürokratie und Planwirtschaft in der DDR Unsere Gäste in dieser Folge: Die Historikerin Ute Frevert war bis 2024 Direktorin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, zu ihren Schwerpunkten gehören die Geschichte der Gefühle und Gesellschaftsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Sie ist Präsidentin der Max-Weber-Stiftung. Wolfgang Seibel ist Verwaltungswissenschaftler. Er war Professor an der Universität Konstanz. Forschung zu Geschichte und Gegenwart der Bürokratie. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Anja Reinhardt Regie und Produktion: Thomas Ibrahim Faktencheck: Johanna Klenke, Kathrin Krautwasser, Florian Twente Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über Steuern KI verstehen über KI für Behörden Hintergrund-Sendung über Bürokratie Weiterführende Links: Bericht des Bundesfinanzministeriums über die Finanzverwaltung in der NS-Zeit Artikel bei der Bundeszentrale für politische Bildung über Bürokratie im chinesischen Kaiserreich "Der Rest ist Geschichte" live! Am 19. September sind wir live beim Beats & Bones-Podcastfestival im Berliner Naturkundemuseum. Infos gibt es hier. Wir verlosen 5x2 Tickets, schreibt an: derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de Am 7. Oktober sind wir live im Haus der Geschichte in Bonn, alle Infos hier Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: Crashkurs: Wirtschaft trifft Geschichte +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • Jun 19, 2025 · 46 min

    Öffentlich-Rechtliche - "Staatsferne" war neu für die Deutschen

    Zu links, zu teuer, zu behäbig: Es gibt Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Entstanden sind die Sender nach 1945 auf Wunsch der West-Alliierten – zum Schutz der Demokratie. In der jungen Bundesrepublik fanden das nicht alle gut. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:20) Rundfunk im besetzten Deutschland nach 1945 (06:05) Das britische BBC-Modell für West-Deutschland (09:05) Gründung der ARD 1950 (12:55) Staatsferne des Rundfunks als Lehre aus der NS-Zeit (21:00) Konrad Adenauers Pläne für ein „Deutschlandfernsehen“ (28:00) 1984: Der private Rundfunk kommt (32:13) Deutsche Einheit: West-Rundfunk für Gesamtdeutschland (37:27) Digitalisierung und Medienwandel im 21. Jahrhundert Unsere Gäste in dieser Folge: Ulrike Weckel ist Historikerin und Professorin an der Universität Gießen. Dort forscht sie unter anderem zu Mediengeschichte. Christoph Classen ist Historiker am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, sein Fachgebiet: Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autorin: Josephine Kuban Regie und Produktion: Robert Hausburg Faktencheck: Andreas Schöllig, Johanna Klenke und Laura Mattausch Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Kalenderblatt über die Gründung der ARD Der Rest ist Geschichte über die TV-Serie "Holocaust" Der Rest ist Geschichte über TV-Duelle Weiterführende Links: Artikel bei der Bundeszentrale für politische Bildung über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ARD-Seite zur Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks "Der Rest ist Geschichte" live! Am 19. September könnt Ihr uns beim Beats & Bones-Podcastfestival im Berliner Naturkundemuseum live erleben. Infos und Tickets gibt es hier. Wir verschenken 10 Tickets, bitte schreibt dazu an: derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: Konsum und Konkurs: Abschiedstour durchs Warenhaus +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • Jun 12, 2025 · 44 min

    Queere Geschichte - Liebe, Sex und Konzentrationslager

    Selbst im Westen sind queere Menschen wieder in Gefahr: Rechtspopulisten und autoritäre Politiker wettern gegen "Gendergaga". Für ihre Gleichberechtigung haben Schwule, Lesben und Transpersonen lange gekämpft, manche bezahlten dafür mit dem Leben. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:12) Karl Heinrich Ulrichs - der erste Aktivist für Schwulenrechte (08:09) Juristische Debatten über Strafen für Homosexualität im 19. Jahrhundert (10:10) Magnus Hirschfeld - Vorkämpfer sexueller Freiheit im 20. Jahrhundert (14:51) Falsche biologische Erklärungen und gefährliche ärztliche Maßnahmen (17:55) Das Schicksal der dänischen Malerin Lili Elbe (20:25) Die Homosexuellenbewegung der Weimarer Zeit (25:01) Nationalsozialistische Verfolgung queerer Menschen (28:21) Paragraph 175 in Bundesrepublik und DDR (33:20) 1969: Stonewall-Proteste in der Christopher Street in New York (35:58) Liberalisierung des Strafrechts in der Bundesrepublik (38:30) Berührungspunkte mit der Frauenbewegung (39:38) Gleichberechtigung im 21. Jahrhundert - und anti-queere Rückschritte Unsere Gäste in dieser Folge: Rainer Herrn ist Medizinhistoriker und forscht unter anderem zur Geschichte geschlechtlicher und sexueller Minderheiten. Er arbeitet für die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und die Berliner Charité. Martin Lücke ist Historiker und Professor an der Freien Universität Berlin. Einer seiner wissenschaftlichen Schwerpunkte ist Geschlechter- und Sexualitätsgeschichte. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autorin: Magdalena Pulz Regie und Produktion: Tim Baumann Faktencheck: Andreas Schöllig, Simon Tamyalew, Florian Twente Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die Ehe Der Rest ist Geschichte über den Umgang mit Menstruation Der Rest ist Geschichte über Abtreibung Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Kalenderblatt über Homosexualität als "Krankheit" Deutschlandfunk-Feature über den Kampf für die legale homosexuelle Liebe +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • Jun 5, 2025 · 48 min

    Israels rechte Siedler - Boden und Bibel

    Israel will den Gazastreifen dauerhaft besetzen. Was als Verteidigung gegen den Terror der Hamas begann, ist aus Sicht radikaler jüdischer Siedler die Chance, ihr Land zu vergrößern. Sie berufen sich auf Gott und Geschichte. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:00) Der Begriff „Eretz Israel“ und die Minderheit religiöser Siedler (06:22) Der Zionismus als politisches Projekt im 19. Jahrhundert (09:20) Theodor Herzl veröffentlicht 1896 sein Buch „Der Judenstaat“ (16:50) Wladimir Zeev Jabotinsky und der revisionistische Zionismus (25:52) Gründung des Staates Israel 1948 (29:55) Der Sechstagekrieg 1967 wird zur Geburtsstunde der Siedlerbewegung (37:12) Der Oslo-Friedensprozess in den 1990er Jahren (40:00) Mord an Israels Ministerpräsident Rabin – der Friedensprozess scheitert Unsere Gäste in dieser Folge: Steffen Hagemann ist Politikwissenschaftler an der Universität Kaiserslautern. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Israel und die Siedlerbewegung. Von 2018 bis 2022 leitete er die Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv. Michael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, außerdem lehrt er Israelstudien an der American University in Washington D.C., zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des Zionismus. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Regie und Produktion: Thomas Ibrahim Recherche und Redaktion: Monika Dittrich Faktencheck: Jule Dieterle und Lino Krukenberg Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über Israel Der Rest ist Geschichte über Palästina Der Rest ist Geschichte über die Hamas Weiterführende Links: Theodor Herzls „Der Judenstaat“ im Volltext Israel-Dossier bei der Bundeszentrale für politische Bildung Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen aller Art schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • May 28, 2025 · 43 min

    Geschichte der Türkei - Das Erbe einer Modernisierungsdiktatur

    Krisen und Protesten zum Trotz: Präsident Recep Tayyip Erdoğan hält sich in der Türkei seit mehr als 20 Jahren an der Macht. Seine Vision ist eine Türkei in der Tradition des Osmanischen Reichs, sein Vorbild ein Sultan aus dem 19. Jahrhundert. Das erwartet Euch in dieser Folge: (01:18) Die Türkei als Nachfolgerin des Osmanischen Reichs (05:07) Die Politik des Neo-Osmanismus (10:03) Mustafa Kemal Atatürk ruft 1923 die Republik Türkei aus (14:14) Atatürks Weg in den Westen (17:39) Laizität und Legenden (23:30) Die Folgen der Türkisierungspolitik (30:00) Die Rolle des Militärs: Kemalismus und Putsche (39:35) Die Türkei unter Präsident Erdoğan Unsere Gäste in dieser Folge: Maurus Reinkowski ist Turkologe und Historiker. Er ist Professor für Nahoststudien an der Universität Basel, 2021 erschien von ihm: "Geschichte der Türkei. Von Atatürk bis zur Gegenwart" (C.H. Beck). Cengiz Günay ist Direktor des Österreichischen Instituts für internationale Politik. Forschung unter anderem zur Demokratieentwicklung in der Türkei und zur Rolle des Islams. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autor: Christian Röther Regie und Produktion: Thomas Ibrahim Faktencheck: Jule Dieterle, Noah Niederschmidt, Teresa Czaja und Laura Mattausch Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die Kurden Der Rest ist Geschichte über Kalifate Der Rest ist Geschichte über Syrien Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Hintergrund über 20 Jahre AKP-Regierung in der Türkei Aufsatz in "Aus Politik und Zeitgeschichte" über die Außenpolitik der Türkei +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • May 15, 2025 · 45 min

    US-Zölle - Alles schon mal da gewesen

    Zölle rauf, Zölle runter: Die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump wirkt chaotisch. Er will die amerikanische Wirtschaft schützen und andere Länder bestrafen. Diese Politik hat Tradition in den USA – und sie war auch mal erfolgreich. Das erwartet Euch in dieser Folge: (03:50) Donald Trumps historisches Vorbild: William McKinley, 25. US-Präsident (08:30) Zollpolitik im nationalistischen Diskurs (12:30) Lange Tradition des Protektionismus in den USA (14:44) Zölle zum Schutz der Wirtschaft und als Staatseinnahme (22:40) Deutsch-amerikanische Handelsbeziehungen im 19. Jahrhundert (25:30) Wirtschaftskrise und Zollerhöhung nach dem Ersten Weltkrieg (34:50) Gründung von GATT und WTO (38:42) Die Folgen von Trumps Handelspolitik Unsere Gäste in dieser Folge: Cornelius Torp ist Historiker und Professor an der Universität Bremen. Zu seinen Fachgebieten gehören die Geschichte der Globalisierung und der Protektionismus in den USA. Jan-Otmar Hesse ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Bayreuth. Forschung u.a. zu Kapitalismus und Weltwirtschaftskrise. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Anja Reinhardt Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg Faktencheck: Kathrin Krautwasser und Laura Mattausch Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über "Checks and Balances" in den USA Der neue Westen über Trumps Weltordnung Der Rest ist Geschichte über Steuern Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Nachrichtenüberblick zum US-Zollpaket Analyse der Bundeszentrale für politische Bildung zur Wirtschaftspolitik unter Donald Trump Unser Podcast-Tipp: Crashkurs: Wirtschaft trifft Geschichte, immer am letzten Freitag im Monat +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • May 8, 2025 · 25 min

    Nach dem Holocaust (4/4) - "Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung"

    Wie ist das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 zu bewerten? Der Sieg der Alliierten über die Nazi-Herrschaft war für die Deutschen auch eine Niederlage, aber nicht nur. Vor 40 Jahren fand Bundespräsident Richard von Weizsäcker die richtigen Worte. Das erwartet Euch in dieser Folge: (01:24) Richard von Weizsäcker: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung.“ (10:07) Eine Rede wird zum Erfolg – im In- und Ausland (16:14) Kritik am Begriff „Befreiung“ (21:00) Die Beispiellosigkeit des Holocausts Unser Gast in dieser Folge: Norbert Frei ist emeritierter Professor für Geschichte an der Universität Jena. Zahlreiche Veröffentlichungen und Studien zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg Recherche und Redaktion: Monika Dittrich Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den Niederlanden Der Rest ist Geschichte über die TV-Serie "Holocaust" Weiterführende Links: Die Rede von Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985 im Volltext Video des Deutschen Bundestags mit Auszügen aus der Weizsäcker-Rede Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • May 8, 2025 · 26 min

    Nach dem Holocaust (3/4) - Nazi-Vergangenheit? Gab es nicht in der DDR

    Die DDR verstand sich als antifaschistischer Staat, bevölkert von kommunistischen Widerstandskämpfern. Die Geschichte des Nationalsozialismus schob man der Bundesrepublik zu. An jüdische Opfer wurde in der DDR so gut wie gar nicht erinnert. Das erwartet Euch in dieser Folge: (00:37) DDR-Mythos Ernst Thälmann (05:27) Selbstdefinition als das „andere Deutschland“ (08:29) Die NS-Vergangenheit als westdeutsche Geschichte (13:00) Die Waldheimer Prozesse 1950 (15:15) Gedenken an jüdische NS-Opfer in der DDR (17:30) 1988: Erinnerung an die Reichspogromnacht (23:07) Die Aufarbeitung von zwei Diktaturen nach 1990 Unser Gast in dieser Folge: Katrin Hammerstein ist Historikerin. Sie leitet den Fachbereich Gedenkstättenarbeit bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Ihre Doktorarbeit hat sie über den Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik, der DDR und Österreich geschrieben ("Gemeinsame Vergangenheit - getrennte Erinnerung?", Wallstein 2017). Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg Recherche und Redaktion: Monika Dittrich Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den Niederlanden Der Rest ist Geschichte über die Aussöhnung mit Dänemark Weiterführende Links: Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung über Erinnerungskultur in DDR und Bundesrepublik Deutschlandfunk-Text über Ernst Thälmann Unser Podcast-Tipp: "Der Tag" vom Deutschlandfunk - Montag bis Freitag um 17 Uhr mit den wichtigsten Themen des Tages +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • May 1, 2025 · 24 min

    Nach dem Holocaust (2/4) - Die Wucht einer Fernsehserie

    Im Januar 1979 hängen Millionen Bundesbürger vor ihren Fernsehern. Sie schauen die US-Serie "Holocaust" - und viele von ihnen sind schockiert und aufgerüttelt. Die Serie sollte die Debatte über NS-Verbrechen verändern. Das erwartet Euch in dieser Folge: (03:40) Der Begriff „Holocaust“ kam mit der US-Serie in den deutschen Diskurs (06:07) Von Hadamar bis Auschwitz: Was die Serie erzählt (13:28) Kritik an der Ausstrahlung (16:50) Die Debatte über die Verjährung von Mord und die Wirkung der Serie (19:30) Weltmeister der Vergangenheitsbewältigung? Unser Gast in dieser Folge: Katrin Hammerstein ist Historikerin. Sie leitet den Fachbereich Gedenkstättenarbeit bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Ihre Doktorarbeit hat sie über den Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik, der DDR und Österreich geschrieben ("Gemeinsame Vergangenheit - getrennte Erinnerung?", Wallstein 2017). Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg Recherche und Redaktion: Monika Dittrich Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den Niederlanden Der Rest ist Geschichte über die Aussöhnung mit Dänemark Weiterführende Links: Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung über die Serie "Holocaust" und ihre Wirkung Artikel bei Deutschlandfunk Kultur über die Serie "Holocaust" Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • May 1, 2025 · 38 min

    Nach dem Holocaust (1/4) - Das Grauen vor Gericht

    Als 1963 der erste große Auschwitz-Prozess begann, saß eigentlich eine ganze Nation auf der Anklagebank: Es war der Versuch, das Menschheitsverbrechen Holocaust juristisch aufzuarbeiten. Teil eins der Serie über Wendepunkte der Erinnerung. Das erwartet Euch in dieser Folge: (03:00) Die Tonbänder aus dem Auschwitz-Prozess (06:34) Juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen vor 1963 (12:00) Die Rolle des Juristen Fritz Bauer für den Auschwitz-Prozess (19:39) Individuelle Täterschaft oder Rädchen in der Mordmaschine? (22:19) Die Urteile im ersten Auschwitz-Prozess 1965 (28:10) Wende in der Rechtsprechung – der Fall Demjanjuk Unser Gast in dieser Folge: Norbert Frei ist emeritierter Professor für Geschichte an der Universität Jena. Zahlreiche Veröffentlichungen und Studien zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg Recherche und Redaktion: Monika Dittrich Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den Niederlanden Der Rest ist Geschichte über die Aussöhnung mit Dänemark Weiterführende Links: Tonbandmitschnitte des Auschwitz-Prozesses Digitale Ausstellung über Fritz Bauer als Staatsanwalt Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • Apr 23, 2025 · 46 min

    Das Konklave - Wie Priester zu Päpsten werden

    Wenn ein neuer Papst gesucht wird, kommen die Kardinäle der katholischen Kirche im Vatikan zu einem Konklave zusammen. Bis heute haben die Papstwahlen etwas Geheimnisvolles - früher waren sie manchmal auch lebensgefährlich. Das erwartet Euch in dieser Folge: (01:42) Die Faszination des Geheimen (06:23) Wie das Papstamt entstanden ist (12:02) Wer wählt den Papst? (15:51) Die längste Papstwahl der Geschichte (19:52) Das erste Konklave aller Zeiten (23:06) Konklave ohne Komfort (24:49) Weltliche Mächte nehmen Einfluss auf die Papstwahlen (27:14) Absprachen und Seilschaften (30:27) Die "Leichensynode" - ein toter Papst wird exhumiert (33:29) Die Päpste als weltliche Herrscher (35:37) Geheime Wahlen in der Sixtinischen Kapelle (38:59) Offene Machtspiele und stummes Wählen (41:40) Sollte das Konklave reformiert werden? Unsere Gäste in dieser Folge: Hubert Wolf ist Kirchenhistoriker und Professor an der Universität Münster. 2017 erschien von ihm: "Konklave. Die Geheimnisse der Papstwahl" (C.H. Beck). Stefan von Kempis ist Historiker, Journalist und Redakteur bei Vatican News in Rom. 2025 erschien von ihm: "Weißer Rauch und falsche Mönche. Eine andere Geschichte der Papstwahl" (Herder). Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autor: Christian Röther Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über das Zölibat Der Rest ist Geschichte über die Ehe Der Rest ist Geschichte über Jesus von Nazareth Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Nachruf zum Tod von Papst Franziskus Deutschlandfunk-Beitrag über den Film "Konklave" und seine Rolle bei den Oscars Deutschlandfunk-Beitrag zum ersten Konklave Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: Der Hintergrund im Deutschlandfunk - Analyse und Einordnung jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen aller Art schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • Apr 17, 2025 · 45 min

    Der 8. Mai (6/6) - Das Wunder der deutsch-französischen Aussöhnung

    Kriege und Gewalt prägten das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich über lange Zeit. Heute gilt die deutsch-französische Freundschaft als Motor Europas. Wie konnte das gelingen nach so viel Blutvergießen? Letzte Folge der Serie. Diese Folge ist eine Wiederholung von 2024. Das erwartet Euch in dieser Folge: (03:10) Die Teilung des fränkischen Reiches im 9. Jahrhundert (06:00) Französische Revolution und deutsche Nationalbewegung (14:23) Deutsch-Französischer Krieg 1870/71 (18:16) Vom Ersten in den Zweiten Weltkrieg (27:10) Das „Wunder“ der Annäherung nach 1945 (31:13) Robert Schuman und die Idee der Montanunion (35:36) Frankreichs Staatspräsident Charles de Gaulle spricht 1962 vor deutschen Jugendlichen (37:37) Der Élysée-Vertrag 1963 (39:00) Helmut Kohl und François Mitterrand 1984 in Verdun (40:22) Die Beziehungen Frankreichs zur DDR Unsere Gäste in dieser Folge: Andreas Wirsching ist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und Professor für Neueste Geschichte an der Universität München. 2019 erschien von ihm als Co-Autor: "Von Erbfeinden zu guten Nachbarn" (Reclam). Claire Demesmay ist Politikwissenschaftlerin und Expertin für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Sie forscht u.a. am Zentrum Marc Bloch. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Katharina Peetz O-Töne: Lisa Rompillon Regie und Produktion: Thomas Ibrahim Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen (Folge 1 der Serie) Der Rest ist Geschichte über die deutsch-niederländischen Beziehungen (Folge 2) Weiterführende Links: Hintergrund-Text über den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 Der Elysée-Vertrag von 1963 im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • Apr 17, 2025 · 46 min

    Der 8. Mai (5/6) - Großbritannien - Nach dem Bombenkrieg kam die Beatlemania

    Die Briten haben den Nazis im Zweiten Weltkrieg erbitterten Widerstand geleistet, sie haben enorme Opfer gebracht – und die Deutschen schließlich mit den Alliierten besiegt. Bei der Aussöhnung nach 1945 halfen Queen und Popkultur. Das erwartet Euch in dieser Folge: (03:34) Die Folgen britischer Appeasement-Politik (11:05) "London Blitz": Deutschlands Angriff auf die britischen Inseln (16:00) Großbritannien als Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden (20:00) Nürnberger Prozesse und Entnazifizierung ab 1945 (27:24) 1965: Queen Elizabeth besucht die Bundesrepublik (30:47) Das britische Verhältnis zur DDR (34:00) Minirock, Beatles, James Bond: Die Rolle britischer Popkultur (39:44) Deutsche Wiedervereinigung und britische Sorgen (43:16) 2016: Das Brexit-Referendum Unsere Gäste in dieser Folge: Der britische Historiker Richard Evans ist emeritierter Professor an der Universität Cambridge, sein Spezialgebiet ist die deutsche Geschichte. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Hitler-Diktatur. Karina Urbach ist Historikerin, Schriftstellerin und Expertin für die deutsch-britischen Beziehungen. 2020 veröffentlichte sie ein Buch über ihre jüdische Großmutter: „Das Buch Alice. Wie die Nazis das Kochbuch meiner Großmutter raubten“ (Propyläen). Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Anja Reinhardt Regie und Produktion: Tim Baumann Faktencheck: Jule Dieterle, Merle Körber, Kathrin Krautwasser, Florian Twente Redaktion: Monika Dittrich Mehr zur Serie in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen Der Rest ist Geschichte über deutsche Besatzung und Weltkrieg in den Niederlanden Der Rest ist Geschichte über die deutsch-dänische Aussöhnung Weiterführende Links: Aufsatz von Historiker Richard Evans im Guardian: "Why are we obsessed with the Nazis?" DLF-Hintergrund-Text über den Brexit Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • Apr 17, 2025 · 47 min

    Der 8. Mai (4/6) - Deutsche, Tschechen und die Last der Vergangenheit

    Die Tschechoslowakei erlebte in der Nazi-Zeit entsetzlichen Terror: verraten von Verbündeten, von Hitler zerschlagen, von Deutschen tyrannisiert. Nach dem Weltkrieg reagierten die Tschechen mit wilder Vertreibung. Folge vier der Serie. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:25) Appeasement-Politik und Münchner Abkommen 1938: Die Tschechoslowakei verliert das Sudetengebiet an das Deutsche Reich (07:30) Gründung der demokratischen Tschechoslowakei 1918 (10:10) 15. März 1939: Die Wehrmacht marschiert in Prag ein (13:03) 1942: Attentat auf Reinhard Heydrich und der Rachefeldzug der Nazis (14:50) Prager Aufstand und Kriegsende im Mai 1945 (20:25) Edward Beneš und die Dekrete (24:27) Vertreibung der Deutschen nach Kriegsende (30:30) Sozialistische Freundschaft zwischen Tschechoslowakei und DDR (35:35) Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 (39:00) Samtene Revolution in der Tschechoslowakei 1989 (41:05) Václav Havel: Wegbereiter der deutsch-tschechischen Aussöhnung Unsere Gäste in dieser Folge: Der tschechische Historiker Ota Konrád ist Professor für deutsche und österreichische Studien an der Universität Prag. Er forscht unter anderem zu den deutsch-tschechischen Beziehungen. Die Historikerin Christiane Brenner arbeitet am Collegium Carolinum in München, einem Forschungsinstitut für die Geschichte Tschechiens und der Slowakei. Zu ihren Schwerpunkten gehört die tschechische und deutsche Erinnerungsgeschichte. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autorin: Josephine Kuban Regie und Produktion: Carina Schroeder Redaktion: Monika Dittrich Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den Niederlanden Der Rest ist Geschichte über die Aussöhnung mit Dänemark Weiterführende Links: Kalenderblatt-Text über den Prager Aufstand Hintergrund-Text über die Beneš-Dekrete Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • Apr 10, 2025 · 43 min

    Der 8. Mai (3/6) - Versöhnung auf Dänisch

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hätten die Dänen Gebiete von Deutschland bekommen können. Wollten sie aber nicht. Stattdessen kümmerten sie sich um deutsche Flüchtlinge – und das nach Jahren der Besatzung. Folge drei der Serie. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:19) Der Deutsch-Dänische Krieg 1864 und die „blutende Grenze“ (06:00) Nach dem Ersten Weltkrieg: Referendum über die Grenzziehung (12:45) „Unternehmen Weserübung“: Deutschlands Überfall auf Dänemark 1940 (20:10) 1943 legt die dänische Regierung ihre Amtsgeschäfte nieder (24:33) Mai 1945: Dänemark wird befreit, doch deutsche Flüchtlinge bleiben (32:25) Nach dem Krieg: Dänemark will die Grenze von 1920 nicht verschieben (35:50) Bonn-Kopenhagener Erklärungen 1955 Unsere Gäste in dieser Folge: Thomas Wegener Friis ist Historiker und Professor an der Süddänischen Universität in Odense (Dänemark). Forschung und Veröffentlichungen unter anderem zu den deutsch-dänischen Beziehungen, zur Grenzziehung und den jeweiligen Minderheiten in beiden Ländern. Astrid Schwabe ist Professorin für Public History an der Universität Flensburg, sie arbeitet unter anderem in einem länderübergreifenden Geschichtsvermittlungsprojekt mit deutschen und dänischen Studierenden. Forschungsschwerpunkt zu regionaler Zeitgeschichte. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autor: Christian Röther Regie und Produktion: Robert Hauspurg Faktencheck: Kathrin Krautwasser und Lino Krukenberg Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die Befreiung in Polen Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den Niederlanden Der Rest ist Geschichte über Grönland Weiterführende Links: Kalenderblatt-Text über das Referendum zur deutsch-dänischen Grenze 1920 Kalenderblatt-Text über die Rettung dänischer Juden im Zweiten Weltkrieg Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • Apr 10, 2025 · 46 min

    Der 8. Mai (2/6) - Niederlande - Wunden, Wut und späte Selbstkritik

    Die Terrorherrschaft der Nazis hat die Niederlande geprägt: Nirgendwo sonst in Westeuropa gab es so viele jüdische Holocaust-Opfer. Nach dem Krieg dominierte Pragmatismus, erst spät begann die Debatte über eigene Verantwortung. Teil zwei der Serie. Das erwartet Euch in dieser Folge: (01:57) Das Kriegsende in den Niederlanden (03:29) 1940 marschiert die Wehrmacht in die Niederlande ein (05:22) Judenverfolgung und Entrechtung (10:50) Die Geschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank (13:34) Das Durchgangslager Westerbork (17:44) Der Hungerwinter 1944/45 (22:05) Ambivalentes Verhältnis nach Kriegsende (28:50) „Generalbereinigung“ 1963 und ein deutscher Prinzgemahl (31:33) Bundespräsident Gustav Heinemann besucht 1969 die Niederlande (34:10) Die Niederlande und die DDR (36:00) Gemischte Gefühle bei der Wiedervereinigung 1989/90 (40:30) Debatten über die niederländische Rolle während der deutschen Besatzung Unsere Gäste in dieser Folge: Die Historikerin Katja Happe leitet die Gedenkstätte Ladelund in Nordfriesland. Zu ihren Forschungsgebieten gehört die Judenverfolgung in den Niederlanden 1940-1945. Der niederländische Historiker Friso Wielenga hat mehr als zwanzig Jahre das Zentrum für Niederlande-Studien der Universität Münster geleitet. Forschung und Veröffentlichungen zu den deutsch-niederländischen Beziehungen. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autorin: Sonja Ernst Regie und Produktion: Thomas Ibrahim Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App: Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in Polen - erster Teil der Serie Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union Kalenderblatt über Anne Frank Weiterführende Links: Digitales niederländisches Archiv über Kollaboration während der deutschen Besatzung Deutschlandfunk-Reportagen über das Trauma der deutschen Besatzung in den Niederlanden Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • Apr 10, 2025 · 49 min

    Der 8. Mai (1/6) - Kriegsende in Polen - bittere Befreiung

    80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schauen wir in einer Serie auf unsere Nachbarn: Wie haben sie es geschafft, die Deutschen wieder zu ertragen – nach Hitler und Holocaust? Folge eins: Polen. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:45) Der Zweite Weltkrieg beginnt 1939 mit einer Lüge (08:18) Polen als Tatort des deutschen Völkermords an den europäischen Juden (12:40) Auschwitz – Symbol des Holocaust (16:28) Das Warschauer Ghetto (20:00) 1944: Warschauer Aufstand der polnischen Heimatarmee (22:03) Potsdamer Konferenz 1945 und die Westverschiebung Polens (25:33) Das Görlitzer Abkommen zwischen DDR und Polen von 1950 (31:56) 1965: Die polnischen Bischöfe schreiben ihren deutschen Amtsbrüdern (35:50) Bundeskanzler Willy Brandt und der Kniefall von Warschau 1970 (40:33) Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990: Anerkennung der Westgrenze Polens Unsere Gäste in dieser Folge: Agnieszka Wierzcholska, geboren in Warschau, ist Historikerin. Sie forscht zur deutsch-polnischen Geschichte und den polnisch-jüdischen Beziehungen. Der Historiker Peter Oliver Loew ist Direktor am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt, Veröffentlichungen und Forschung zu den deutsch-polnischen Beziehungen. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Katharina Peetz Regie und Produktion: Carina Schroeder Faktencheck: Florian Twente und Andreas Schöllig Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App: Kalenderblatt über die Konferenz von Jalta 1945 Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union Weiterführende Links: Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung über die deutsch-polnischen Beziehungen Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes über Willy Brandts Besuch in Polen 1970 und den Kniefall von Warschau Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • Apr 3, 2025 · 44 min

    Sudan - "Ein ignorierter Krieg"

    Diktator Omar al-Baschir hat den Sudan 30 Jahre lang unterjocht. Als er 2019 gestürzt wurde, schienen Demokratie und Frieden in dem afrikanischen Land zum Greifen nah. Doch nun herrscht ein blutiger Bürgerkrieg. Er hat eine Vorgeschichte. Das erwartet Euch in dieser Folge: (03:52) Im Sudan kämpfen zwei Männer um die Macht (06:00) 1956 wird das Land unabhängig (13:17) 1989 putscht sich Diktator Omar al-Baschir an die Macht (18:20) 2011: Der Südsudan spaltet sich ab (19:00) Der Darfur-Konflikt (22:58) Revolution und Sturz des Diktators 2019 – doch das Regime bleibt (31:06) Massaker von Khartum 2019 (33:35) Die Übergangsregierung scheitert Unsere Gäste in dieser Folge: Anna Osius ist ARD-Korrespondentin in Kairo, der Sudan gehört zu ihrem Berichtsgebiet. Im Februar konnte sie in das Land reisen. Gerrit Kurtz ist Friedens- und Konfliktforscher bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Der Sudan gehört zu seinen Forschungsgebieten. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Sonja Ernst Regie und Produktion: Carina Schroeder Faktencheck: Johanna Klenke, Lino Krukenberg, Laura Mattausch, Florian Twente Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die Hamas Der Rest ist Geschichte über Syrien Der Rest ist Geschichte über die Huthi im Jemen Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Artikel über den Krieg im Sudan Artikel von Gerrit Kurtz im Magazin "Internationale Politik" über den Sudan Unser Podcast-Tipp: Crashkurs: Wirtschaft trifft Geschichte, immer am letzten Freitag im Monat +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

  • Mar 29, 2025 · 40 min

    Podcast-Tipp - "Der neue Westen" - Gespräche zur Weltlage

    Gehören die USA jetzt nicht mehr zum Westen? Auf diese Frage antwortet der Historiker Volker Depkat in der ersten Folge von „Der neue Westen“. Ein neuer Podcast, den wir Euch heute außer der Reihe empfehlen. Dittrich, Monika