
KI-Politik auf Bundesebene â Peter Hanke ĂŒber Ăsterreichs Industriestrategie 2035
In dieser Episode ist Peter Hanke zu Gast â seit MĂ€rz 2025 Bundesminister fĂŒr Innovation, MobilitĂ€t und Infrastruktur. Im GesprĂ€ch mit Ruben und Berni spricht er ĂŒber Ăsterreichs Industriestrategie 2035, die SchwĂ€che beim Skalieren von Startups, Europas AbhĂ€ngigkeit von US- und China-Infrastruktur â und warum digitale SouverĂ€nitĂ€t nur gemeinsam als Europa möglich ist đïž KI Platz eins â aber Strategie allein reicht nicht: In Ăsterreichs Industriestrategie 2035 steht KI an erster Stelle der neun SchlĂŒsseltechnologien, unterstĂŒtzt durch 5,5 Milliarden Euro aus dem FTI-Pakt. Hanke erklĂ€rt, warum gezielte Förderung statt GieĂkannenprinzip der richtige Weg ist â und wo die echte SchwĂ€che liegt: nicht in der Forschungsphase, sondern beim Sprung von der geförderten Idee zum skalierbaren Unternehmen. đȘđș Digitale SouverĂ€nitĂ€t ist eine europĂ€ische Aufgabe â keine österreichische: 70 Prozent der europĂ€ischen Datenverarbeitung lĂ€uft auf amerikanischen Systemen. Hanke ist ĂŒberzeugt: Ăsterreich allein ist zu klein fĂŒr echte UnabhĂ€ngigkeit. Europa braucht gemeinsame Rechenzentren, gemeinsame Finanzierung und den politischen Willen, DatensouverĂ€nitĂ€t als strategisches Ziel zu behandeln â und nicht erst, wenn der Exportbann kommt. đ€ Der Staat als erster Kunde: Startups verdursten oft nach zwei bis drei Jahren, weil der Kapitalmarkt in Ăsterreich strukturell schwĂ€cher ist als in anderen LĂ€ndern. Hankes Antwort: Ein âMade in Austria"-Aktionsplan, der öffentliche AuftrĂ€ge gezielt fĂŒr heimische Tech-Startups öffnet â und so die kritische erste Umsatzschwelle ĂŒberbrĂŒckt, bevor externe Investoren ins Spiel kommen.
