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Crashkurs - Wirtschaft trifft Geschichte · Mar 27, 2025 · 25 min

Industriesterben - Wäre Deutschland mit weniger Industrie schlechter dran?

Die Industrie hat Deutschland stark gemacht, doch nun kriselt sie - viele Unternehmen bauen Stellen ab. Kommt jetzt die Deindustrialisierung? Und: Wäre das so schlimm? Denn die Geschichte zeigt: Wir haben viel Erfahrung mit sterbenden Industrien. Das erwartet euch in dieser Folge: (00:00) Wir erleben eine Deindustrialisierung (Moritz Schularick) (01:40) 1987: Stahlkocher in Duisburg-Rheinhausen protestieren gegen Schließung (02:25) Warum gehen Industrien zugrunde? Erster Grund: Konkurrenz aus Billiglohnländern (03:00) Zweiter Grund: teure Energie (04:40) Industriesterben in Deutschland: nirgendwo so verheerend wie im "Rust Belt" der USA (Lutz Raphael) (05:35) Sterben von "old industries" in Großbritannien und Margaret Thatchers positive Beeurteilung (06:50) Stahlkocher in Deutschland bekamen Zeit, Würde und Geld (08:00) Weniger Industrie bedeutet nicht unbedingt mehr Arbeitslose (08:20) Gewerkschaften als Reformmotor (10:05) Wertschätzung ist wichtig (12:25) Ostdeutschland - Treuhand deindustrialisiert in Zeitraffer (15:00) Vergessene Deindustrialisierung im Westen: Textil- und Schuhindustrie (17:10) Industrien gehen, Dienstleistung kommt (19:45) „Industriefetisch“ der Deutschen (Schularick) (20:15) Was bleibt in Deutschland? Hightech, Forschungsintensives (21:30) Rüstungsindustrie kann Fabriken und Arbeitskräfte übernehmen (22:45) Ausblick: Strukturwandel abpuffern (24:00) Appell Schularick: Neues umarmen, Polarisierung vermeiden Es kommen zu Wort: Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft Lutz Raphael, Prof. em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: "Jenseits von Kohle und Stahl": Lutz Raphaels Buch über die Folgen der Deindustrialisierung "Es wird Wachstum und Wohlstand in Deutschland kosten": Interview mit Moritz Schularick zu den wirtschaftlichen Folgen der US-Präsidentschaftswahl „Ohne eine veränderte Wirtschaftspolitik droht Deindustrialisierung“?: Interview mit ifo-Präsident Clemens Fuest Hintergrund zur umstrittenen Treuhand-Bilanz Host: Sandra Pfister Autorin: Eva Bahner Redaktionelle Mitarbeit: Dorothee Holz, Benjamin Hammer Produktion und Sounddesign: Alex Hardt +++++ Wenn euch diese Episode gefallen hat, abonniert und bewertet den Podcast! Ihr habt Feedback für uns? Dann schreibt an crashkurs@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.

0:00-25:21

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Die Industrie hat Deutschland stark gemacht, doch nun kriselt sie - viele Unternehmen bauen Stellen ab. Kommt jetzt die Deindustrialisierung? Und: Wäre das so schlimm? Denn die Geschichte zeigt: Wir haben viel Erfahrung mit sterbenden Industrien.

Das erwartet euch in dieser Folge:

(00:00) Wir erleben eine Deindustrialisierung (Moritz Schularick)
(01:40) 1987: Stahlkocher in Duisburg-Rheinhausen protestieren gegen Schließung                                
(02:25) Warum gehen Industrien zugrunde? Erster Grund: Konkurrenz aus Billiglohnländern
(03:00) Zweiter Grund: teure Energie
(04:40) Industriesterben in Deutschland: nirgendwo so verheerend wie im "Rust Belt" der USA (Lutz Raphael)
(05:35) Sterben von "old industries" in Großbritannien und Margaret Thatchers positive Beeurteilung
(06:50) Stahlkocher in Deutschland bekamen Zeit, Würde und Geld
(08:00) Weniger Industrie bedeutet nicht unbedingt mehr Arbeitslose
(08:20) Gewerkschaften als Reformmotor
(10:05) Wertschätzung ist wichtig
(12:25) Ostdeutschland - Treuhand deindustrialisiert in Zeitraffer
(15:00) Vergessene Deindustrialisierung im Westen: Textil- und Schuhindustrie
(17:10) Industrien gehen, Dienstleistung kommt
(19:45) „Industriefetisch“ der Deutschen (Schularick)
(20:15) Was bleibt in Deutschland? Hightech, Forschungsintensives
(21:30) Rüstungsindustrie kann Fabriken und Arbeitskräfte übernehmen
(22:45) Ausblick: Strukturwandel abpuffern
(24:00) Appell Schularick: Neues umarmen, Polarisierung vermeiden   
        
Es kommen zu Wort:

  • Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft
  • Lutz Raphael, Prof. em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier

Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:


Host: Sandra Pfister
Autorin: Eva Bahner
Redaktionelle Mitarbeit: Dorothee Holz, Benjamin Hammer
Produktion und Sounddesign: Alex Hardt
 
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