Skip to content
Artwork for CRASHKURS KRISE
EducationHow ToGovernment

CRASHKURS KRISE

Andreas Karsten, Manuel Weiskopf

Crashkurs Kr!se – Impulse, Lösungen und Perspektiven fürs Krisenmanagement und den Bevölkerungsschutz
Wie gelingt es, Entscheidungsträger zu überzeugen, mehr in den kommunalen Bevölkerungsschutz zu investieren?
Wie übt man Stabsarbeit mit Menschen, die noch nie etwas davon gehört haben?
Und was tun, wenn plötzlich hunderte Spontanhelfende vor dem Rathaus stehen?
In Crashkurs Krise diskutieren die Katastrophenschützer Andreas Karsten und Manuel Weiskopf praxisnah, aktuell und mit einem Augenzwinkern die drängenden Herausforderungen für Städte, Landkreise und Gemeinden.

Dabei geht es um Themen wie:Strategien für bessere Krisenvorsorge in der VerwaltungKommunikation mit politischen Entscheider:innenUmgang mit spontan Helfenden in GroßschadenslagenÜbungen, Szenarien und Doppelnutzen-Ansätze im BevölkerungsschutzStrukturen, Kooperationen und realistische GefahrenanalysenOb du im Kreishaus oder im Rathaus arbeitest, in einem KatS-Stab Verantwortung trägst oder einfach mehr darüber erfahren willst, wie Deutschland im Krisenfall besser funktionieren kann – hier bekommst du Impulse, die bleiben.
Neue Folgen alle 4 Wochen – mit exklusiven Sonderfolgen zu aktuellen Lagen.
🎧 Du willst mitreden? Reiche deine Frage oder deinen Fall ein – vielleicht wird er Thema einer der nächsten Folgen.
📬 Exklusiv nach Anmeldung:
Früher Zugriff auf neue Episoden, exklusive Sonderfolgen und direkter Draht zu den Hosts. 👉 Jetzt anmelden unter anmelden.debak.eu/dialog und Teil der Crashkurs-Community werden!

Play
  • 19 episodes
  • monthly
  • Avg 29 min
  • German
  • #19
    September 15 · 22 min

    Kommunale Krisenorganisation auf einer DIN-A4-Seite: Wer macht was im Ernstfall?

    (Folge 19) Kommunale Krisenorganisation auf einer DIN-A4-Seite: Wer macht was im Ernstfall? Wie funktioniert die kommunale Krisenorganisation im Ernstfall? Wer führt die Einsatzkräfte, was macht der Verwaltungsstab und wer entscheidet über Prioritäten? Am Beispiel eines großflächigen Stromausfalls im Winter erklären Andreas Karsten und Manuel Weiskopf die Aufgaben von Führungsstab, Verwaltungsstab, Bürgermeister, Landrat, Rat und Kreistag. Du erfährst, wie kommunales Krisenmanagement organisiert wird, wie die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Blaulichtorganisationen funktioniert und wer in einer Krise welche Verantwortung trägt. Kapitel: 00:00:00 – Intro: Kommunale Krisenorganisation im Ernstfall 00:01:25 – Stromausfall und Blackout als Krisenszenario 00:02:48 – Die drei Komponenten der kommunalen Krisenorganisation 00:05:05 – Führungsstab im Katastrophenschutz: Aufgaben und Grenzen 00:07:01 – Verwaltungsstab in der Krise: Verwaltung unter Zeitdruck 00:08:28 – Einstabsmodell und Zweistabsmodell 00:10:16 – Wer entscheidet im kommunalen Krisenstab? 00:11:33 – Praxisbeispiel: Pflegeheim beim Stromausfall 00:12:59 – Krisenführung durch Bürgermeister und Landrat/Landrätin 00:15:15 – Zusammenarbeit von Landkreis und Gemeinden 00:16:22 – Aufgaben von Rat und Kreistag in der Krise 00:19:57 – Kommunale Krisenorganisation auf einer DIN-A4-Seite 00:21:03 – Zusammenfassung und Download Inhalt der Episode: • Führungsstab, Verwaltungsstab und politische Gesamtverantwortung • Kommunales Krisenmanagement und Katastrophenschutz • Kurz-, mittel- und langfristige Aufgaben in der Krise • Prioritäten, Delegation und Entscheidungsbefugnisse • Rolle von Bürgermeister, Landrat, Rat und Kreistag • Einstabsmodell und Zweistabsmodell • Zusammenarbeit von Verwaltung, Gefahrenabwehr und Blaulichtorganisationen 📄 Download der DIN-A-4-Seite zur Folge: 👉 https://storage.googleapis.com/mailerlite-uploads-prod/n1672001/fpkM7jr1pSFXOxMeeBPaRqTlRE4VO1MpDxmBRwaB.pdf Mehr CRASKURS KRISE: 👉 https://hallo.debak.eu/podcast #Krisenmanagement #Bevölkerungsschutz #Katastrophenschutz

    • Chapters
  • #18
    August 11 · 25 min

    Resilienz mit kleinem Haushalt: Wie du deine Kommune trotzdem krisenfester machst (Teil 2)

    (Folge 18) Resilienz mit kleinem Haushalt: Wie du deine Kommune trotzdem krisenfester machst (Teil 2) Kein großes Budget – und trotzdem musst du liefern. Wie du deine Kommune im Bevölkerungsschutz, Katastrophenschutz und Krisenmanagement krisenfester machst, ohne dich in Technik, Prestigeprojekten oder Papierplänen zu verlieren. In Teil 2 geht es um die Investitionen, die sich bei kleinem Haushalt fast immer lohnen: Führungssystem, Kommunikationsfähigkeit und Arbeitsfähigkeit der Verwaltung. Andreas Karsten und Manuel Weiskopf sprechen darüber, warum analoge Lösungen oft robuster sind als teure Technik, warum Üben wichtiger ist als perfekte Pläne, und wie Landkreise und Kommunen ihre Zusammenarbeit so organisieren, dass sie auch bei Ausfällen handlungsfähig bleiben. Außerdem geht es um die politische Realität: Wie bekommst du Mittel im Rat oder Kreistag durch? Und welche Anschaffungen sehen nach Sicherheit aus, enttäuschen in der Praxis aber regelmäßig. Links aus der Folge: 01 Wie überzeugt man politische Entscheidungsträger, mehr in den Bevölkerungsschutz zu investieren? Inklusive Strategien, die noch nie funktioniert haben. https://youtu.be/UeGii1X7IHs 09 Ellerau 1 - Kleine Kommune, großer Plan: Ellerau macht sich blackout-sicher. https://youtu.be/FG19ltcNWNk 10 Ellerau 2 - Blackout-Vorsorge der Profis: Ellerau testet seinen Krisenplan. https://youtu.be/zxK-aHtDb8w Krisenkoffer für Führungskräfte 12 Resilienz-Landkarte 1: 7 Felder, auf denen du deine Kommune krisenfester machst. https://youtu.be/NYKrr52gszs Kapitel: 00:00:12 – Intro & Rückblick: Resilienz mit kleinem Haushalt, Teil 2 00:02:44 – Kleiner Haushalt, großer Hebel: Welche Investitionen sich fast immer lohnen 00:03:57 – Führungssystem stärken: Auftragstaktik, Personalauswahl und Stabsarbeit 00:05:37 – Kommunikationsfähigkeit in der Krise: analoge Lösungen 00:09:10 – Arbeitsfähigkeit im Rathaus: BCM, Verwaltungshelfer, Notbetrieb 00:12:13 – Planen reicht nicht: Warum Üben im Krisenmanagement unverzichtbar ist 00:13:56 – Landkreis & Kommunen: Informationsfluss, Abstimmung und das „rote Telefon“ 00:17:24 – Politik überzeugen: Wie du Mittel für Resilienz besser durchbekommst 00:19:43 – Fehlkäufe vermeiden: Welche Investitionen in der Praxis oft wenig bringen 00:22:22 – Fazit: Prioritäten setzen, 80%-Lösung denken, zuerst in Wirkung investieren Inhalt der Episode: • Welche Investitionen bei wenig Budget im Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement den größten Hebel haben • Warum gute Führung in der Krise heißt: delegieren, Mikromanagement vermeiden und die richtigen Leute für die Stabsarbeit auswählen • Weshalb analoge Kommunikation im Katastrophenschutz oft robuster ist als komplizierte Technik • Wie Infopunkte, Lautsprecherlösungen und einfache Abläufe helfen, die Bevölkerung auch bei Ausfällen zu erreichen • Was eine Verwaltung braucht, um im Krisenfall arbeitsfähig zu bleiben: BCM, Notbetrieb, Druckmöglichkeiten, Ausweichstandorte und zusätzliche Helfer • Warum Pläne ohne Übungen wenig wert sind – und Krisenmanagement immer Mannschaftssport bleibt • Welche Hebel ein Landkreis hat, um mit Städten und Gemeinden auch bei Kommunikationsausfällen arbeitsfähig zu bleiben • Wie du im Rat oder Kreistag besser argumentierst, wenn du Geld für Resilienz, Katastrophenschutz und kommunale Krisenvorsorge brauchst • Welche Anschaffungen oft nach Sicherheit aussehen, in der Praxis aber wenig bringen: zu komplexe Technik, unbeübte Pläne und überdimensionierte Lösungen Mehr Crashkurs Krise: 👉 https://hallo.debak.eu/podcast 👉 Registriere dich und bekomme neue Folgen vor der Veröffentlichung! 👉 Schick uns deine Fragen!

  • #17
    July 14 · 30 min

    Resilienz mit kleinem Haushalt: Wie du deine Kommune trotzdem krisenfester machst (Teil 1 von 2)

    (Folge 17) Resilienz mit kleinem Haushalt: Wie du deine Kommune trotzdem krisenfester machst (Teil 1 von 2) Kein großes Budget, aber die Krise kommt trotzdem. Wie du deine Kommune im Bevölkerungsschutz, Katastrophenschutz und Krisenmanagement resilienter machst, ohne auf teure Prestigeprojekte zu setzen. In dieser Folge von CRASHKURS KRISE sprechen Andreas Karsten und Manuel Weiskopf darüber, wie kommunale Resilienz auch mit kleinem Haushalt und wenig Budget aufgebaut werden kann: mit klaren Prioritäten, einfachen Mitteln, robuster Vorbereitung und Maßnahmen, die im Ernstfall wirklich helfen. Was hält eine Kommune arbeitsfähig, und was bringt betroffenen Menschen echten Mehrwert? Außerdem geht es um eine einfache Logik für bessere Entscheidungen im Krisenmanagement: Welche Maßnahmen lohnen sich wirklich? Und welche Dinge sehen gut aus, helfen aber weder der Bevölkerung noch der Verwaltung spürbar weiter? Kapitel: 00:00:00 – Intro: Resilienz mit kleinem Haushalt – worum es in Teil 1 geht 00:01:16 – Was Resilienz in der Kommune wirklich heißt: handlungsfähig bleiben und schnell wieder stabil werden 00:03:38 – Wenig Geld, viele Aufgaben: Ressourcen in Kommune und Verwaltung gezielt einsetzen 00:04:22 – Schnell handlungsfähig werden: Chaosphase, Notfallplan und Stabsraum 00:08:19 – Welche Maßnahme bringt wirklich Resilienz? Die vier Prüffragen für Investitionen 00:17:37 – No-Regret-Maßnahmen: Was wenig kostet, aber im Bevölkerungsschutz viel bringt 00:24:01 – Kernkrisenstab aufbauen: Entscheidungskompetenz, Öffentlichkeitsarbeit und Krisenkompetenz 00:27:31 – Krise oder Alltag? Und welche Leistungen der Verwaltung weiterlaufen müssen Inhalt der Folge: • Warum Resilienz für Kommunen nicht heißt, jede Gefahr zu verhindern – sondern trotz Belastung arbeitsfähig zu bleiben und schneller wieder stabil zu werden • Wie du im Bevölkerungsschutz, Katastrophenschutz und Krisenmanagement auch mit knappem Haushalt wirksame Hebel findest • Warum ein funktionierender Stabsraum keine teure Spezialtechnik braucht, sondern einfache, robuste und betreibbare Lösungen • Welche vier Prüffragen dir helfen, Prestigeprojekte auszusortieren und Investitionen nach echtem Mehrwert zu bewerten • Warum Betreibbarkeit oft wichtiger ist als High-End-Technik – gerade in der kommunalen Krise • Welche No-Regret-Maßnahmen jede Kommune kennen sollte • Warum Zivilgesellschaft, Unternehmen, Vereine und Nachbarschaftshilfe im Krisenfall unverzichtbar sind • Wie du Schritt für Schritt eine krisenfestere Kommune aufbaust, auch wenn Geld und Personal knapp sind Mehr Crashkurs Krise: 👉 https://hallo.debak.eu/podcast 👉 Registriere dich und bekomme neue Folgen vor der Veröffentlichung! 👉 Schick uns deine Fragen!

  • #16
    June 9 · 24 min

    Chefsache Bevölkerungsschutz - deine Rolle als Führungskraft in der Kommune (Teil 2)

    (Folge 16) Chefsache Bevölkerungsschutz – deine Rolle als Führungskraft in der Kommune (Teil 2) Bonus: Am Ende der Folge skizzieren Andreas und Manuel einen 90-Tage-Fahrplan für Entscheider:innen, mit dem du strukturiert Resilienz in deiner Kommune aufbaust! Die Krise ist da! Deine Aufgabe: Die Krise lösen (Pflicht), am Besten die Krise gut lösen (Kür)! Was du jetzt als kommunale Führungskraft im Bevölkerungsschutz, Katastrophenschutz und Krisenmanagement tun musst, inklusive... Warum du nicht alles selbst entscheiden solltest, wie du Strategie & Prioritäten setzt, den Krisenstab arbeitsfähig hältst und warum Krisen-Kommunikation nach innen und außen so entscheidend ist. Link zu Teil 1 (Folge 15): https://youtu.be/ny2WRbsS_SI Kapitel: 00:00:00 – Intro & Rückblick: Teil 2, Rolle der Führungskraft und Pflicht vs. Kür 00:02:24 – Start im Ereignis: Alarmierung, Krise oder Regelorganisation, Hochfahren 00:02:46 – Delegation statt Alleinentscheidung: Krisenstab arbeiten lassen 00:05:38 – Pflicht-Basics: Strategische Ziele setzen & Prioritäten definieren 00:06:45 – Kommunikation als Pflicht: Orientierung, Zuversicht, Ehrlichkeit 00:08:15 – Nach der akuten Lage: Präsenz, Vertrauen, Kritik & subjektive Betroffenheit 00:11:54 – Nachbereitung: Lernen, Lessons Learned, Wertschätzung & Konsequenzen 00:14:46 – Bonus: Der 90-Tage-Fahrplan für mehr Resilienz (inkl. Transparenz, Übungen, Umsetzung) Inhalt der Episode: • Was im Ereignis wirklich Chefsache ist: Rahmen setzen, Prioritäten klären, Entscheidungen ermöglichen – statt Mikromanagement • Wie du Delegation im Krisenstab richtig nutzt: klare Entscheidungsräume, saubere Aufträge, verlässliche Lagebilder • Welche strategischen Ziele in der Krise typischerweise Vorrang haben – und warum „nicht alles gleichzeitig“ Führung ist • Warum Krisenkommunikation nach innen und außen mehr ist als Pressearbeit: Orientierung geben, Vertrauen halten, Selbsthilfe ermöglichen • Was nach der Lage zählt: Präsenz, Umgang mit Kritik, Aufarbeitung und Umsetzung von Erkenntnissen • Bonus: Der 90-Tage-Fahrplan für Entscheider:innen – was du sofort sortieren, anstoßen und üben solltest, um die Resilienz deiner Kommune zu erhöhen Mehr Crashkurs Krise: 👉 Podcast-Übersicht: https://hallo.debak.eu/podcast 👉 bekomme neue Folgen vor der Veröffentlichung!

  • #15
    May 12 · 28 min

    Chefsache Bevölkerungsschutz - deine Rolle als Führungskraft in der Kommune (Teil 1 von 2)

    (Folge 15) Chefsache Bevölkerungsschutz: deine Rolle als Führungskraft in der Kommune (Teil 1 von 2) Wenn die Krise bei dir im Ort ausbricht (Hochwasser, Stromausfall, IT-Ausfall): Wer ist zuständig – und wer wird trotzdem verantwortlich gemacht? In dieser Folge klären wir, warum Bevölkerungsschutz / Katastrophenschutz / Krisenmanagement für kommunale Führungskräfte zur Chefsache wird – auch dann, wenn die formale Zuständigkeit woanders liegt. Du bekommst eine klare Orientierung zu Rolle, Verantwortung, Entscheidungswegen und dazu, wie du deine Verwaltung vor der Krise so aufstellst, dass sie im Ernstfall handlungsfähig bleibt: von Vulnerabilitätsanalyse über kritische Leistungen/Kernprozesse bis hin zu Krisenorganisation, Delegation und Übungskonzept. Kapitel: 00:00:00 – Intro: Crashkurs Krise & Einstieg ins Thema 00:02:03 – „Wenn es knallt“: Sichtbarkeit, Erwartungsdruck & warum die Spitze gefragt ist 00:05:05 – Einordnung: Tagesgeschäft, Notlage, Krise & Katastrophe 00:09:36 – Gesamtverantwortung bleibt: Delegieren ja, abgeben nein 00:11:24 – Zuständigkeiten im Katastrophenfall: Gemeinde, Kreis & Zusammenarbeit 00:15:41 – Vorbereitung statt Allgefahren: Vulnerabilitätsanalyse als Startpunkt 00:16:42 – Kritische Leistungen: „Top 5“ je Amt und Priorisierung für die Gesamtverwaltung 00:19:47 – Krisenorganisation: Entscheidungsfähigkeit, Rollen & Stabsarbeit 00:22:41 – Üben, ausbilden, vorsorgen: vom Training bis zur externen Unterstützung 00:26:09 – Zusammenfassung & Ausblick: Teil 2 startet „in der Krise“ (Pflicht vs. Kür) Inhalt der Episode: • Warum Bürger:innen im Ernstfall Bürgermeister:in/Landrat sehen wollen – unabhängig von formalen Zuständigkeiten • Wie du Krise vs. Katastrophe sinnvoll abgrenzt (und warum beides ähnliche Führungsanforderungen erzeugt) • Was „Chefsache“ konkret heißt: Gesamtverantwortung, Delegation, Entscheidungslogik • Vorbereitung in der Verwaltung: Vulnerabilitäten erkennen statt im Allgefahrenansatz zu versinken • Praktisches Vorgehen: kritische Leistungen/Kernprozesse identifizieren und priorisieren • Was eine funktionierende Krisenorganisation / Krisenstab braucht (Rollen, Entscheidungen, Abläufe) • Warum Übungen & Ausbildung sowie die Einbindung von Netzwerkpartnern (Resilienz) echte Erfolgsfaktoren sind • Literatur: Andreas H. Karsten: Leitfaden für das Kommunale Krisenmanagement. Hilfestellungen und Handlungsanweisungen für Verantwortliche in den Kommunen. 2. überarbeitete Auflage, Kohlhammer 2025. Mehr Crashkurs Krise: 👉 Podcast-Übersicht: https://hallo.debak.eu/podcast 👉 bekomme neue Folgen vor der Veröffentlichung!

  • #14
    April 14 · 26 min

    Resilienz-Landkarte: 7 Felder, auf denen du deine Kommune krisenfester machst (Teil 3 von 3)

    (Folge 14) Resilienz-Landkarte: 7 Felder, auf denen du deine Kommune krisenfester machst (Teil 3 von 3) Wie wird deine Kommune krisenfester – nicht nur im Verwaltungsstab, sondern im ganzen System aus Verwaltung, Bevölkerung und Partnern? In Teil 3 schließen wir die Resilienz-Landkarte ab – mit den letzten 2 von 7 Resilienz-Feldern: soziale Resilienz & Bürgerschaftseinbindung (Feld 6) sowie Lernen, Üben, Nachschärfen (Feld 7). Du bekommst konkrete Ansätze, wie du Bürger, Netzwerke und Unternehmen sinnvoll einbindest (ohne Chaos im Ernstfall) – und wie aus Resilienz ein dauerhafter Prozess wird, statt ein einmaliges Projekt. Zum Schluss zeigen wir, wie du mit einer Ampel-Bewertung (Rot/Gelb/Grün) einen Selbstcheck über alle 7 Felder machst – und daraus die nächsten Schritte ableitest. Links aus der Folge: https://cdn.shopify.com/s/files/1/0651/3990/0630/files/Checkliste_-_Resilienz-Landkarte.pdf?v=1770726556 "Ellerau - eine kleine Kommune macht sich Blackout-sicher!" https://youtu.be/FG19ltcNWNk Kapitel: 00:00 – Intro & worum es in Teil 3 geht (Feld 6 & 7) 00:00:40 – Resilienz-Feld 6: Soziale Resilienz & Bürgerschaftseinbindung – warum das euch entlastet 00:02:12 – Selbsthilfe & Vorsorge: Was Bürger/Unternehmen können, bevor der Staat hilft 00:05:12 – Spontanhelfende & Ehrenamt: Hilfe nutzen, ohne den Einsatz zu sprengen 00:10:19 – Netzwerke & Unternehmen einbinden: realistisch koordinieren statt „wir rufen mal an“ 00:13:38 – Resilienz-Feld 7: Lernen, Üben, Nachschärfen – Resilienz als Prozess 00:23:43 – Ampel-Selbstcheck (Rot/Gelb/Grün) für alle 7 Felder + Ausblick/Abschluss Inhalt der Episode: • Resilienz-Feld 6: Wie du soziale Resilienz aufbaust – mit Bürgern, Nachbarschaft, Netzwerken und Unternehmen • Wie du Spontanhelfende strukturierst, damit aus Hilfsbereitschaft echte Entlastung wird • Warum Selbsthilfe (z. B. einige Tage Vorsorge) das System stabilisiert – und was Kommunen dafür tun können • Resilienz-Feld 7: Wie Übungen wirklich wirken (Zielgruppen, Dosierung, Auswertung) – und warum „gelernt“ erst zählt, wenn sich etwas messbar ändert • Wie du mit einer Ampel-Bewertung schnell siehst, wo deine Kommune steht – und welche Maßnahmen als Nächstes Priorität haben Mehr Crashkurs Krise: 👉 Podcast-Übersicht: https://hallo.debak.eu/podcast 👉 bekomme neue Folgen vor der Veröffentlichung!

  • #13
    March 24 · 24 min

    Resilienz-Landkarte: 7 Felder, auf denen du deine Kommune krisenfester machst (Teil 2 von 3)

    (Folge 13) Resilienz-Landkarte: 7 Felder, auf denen du deine Kommune krisenfester machst (Teil 2 von 3) Wie krisenfest ist deine Kommune wirklich – und was wird in Krisen am häufigsten unterschätzt? In Teil 2 unserer dreiteiligen Serie geht es um die nächsten 2 von 7 Resilienz-Feldern der Resilienz-Landkarte: Verwaltungskultur & Mitarbeitende sowie vermittelnde Kommunikation nach innen und außen. Du bekommst eine klare Orientierung, woran Resilienz im Alltag oft scheitert – nicht an Technik, sondern an Kultur, Führung unter Stress und Kommunikation, die Vertrauen schafft statt zu eskalieren. Außerdem packen wir wieder etwas in den Krisenkoffer: konkrete, kompakte Dinge, die du als Führungskraft in der Krise sofort brauchst (ohne erst im Ordner zu suchen). Kapitel: 00:00 – Intro & Rückblick: Felder 1–3 aus Teil 1 00:00:55 – Resilienz-Feld 4: Verwaltungskultur & Mitarbeitende – warum das in Krisen entscheidet 00:03:12 – Fehlerkultur & Vertrauen: Zusammenarbeit unter Stress 00:05:56 – Delegieren statt Mikromanagement: Auftragstaktik in der Krise 00:11:35 – Resilienz-Feld 5: Vermittlende Kommunikation – warum Krisen oft über Kommunikation eskalieren 00:16:31 – Deutungshoheit & Lage-Update: Was du kommunizieren musst (und wie) 00:23:00 – Vorbereitet kommunizieren: Bürgertelefon, Leuchttürme, Warn-Apps (NINA/KatWarn) & Abschluss Inhalt der Episode: • Resilienz-Feld 4: Welche Kultur eine Verwaltung braucht, damit Teams im Krisenmodus funktionieren (Fehlerkultur, Vertrauen, Konfliktfähigkeit, Belastungsgrenzen) • Warum Delegation und Führung über Auftrag (statt Mikromanagement) im Ernstfall ein echter Resilienz-Hebel sind • Resilienz-Feld 5: Warum Krisen so oft kommunikativ eskalieren – und wie du das vermeidest • Was ein gutes Lage-Update leisten muss und warum die Kommune die Deutungshoheit behalten sollte • Welche Bausteine du vorbereiten kannst (z. B. Bürgertelefon, Standardinfos, Anlaufstellen/„Leuchttürme“, Warn-Apps) – damit Kommunikation schneller und konsistenter wird Mehr Crashkurs Krise: 👉 Podcast-Übersicht: https://hallo.debak.eu/podcast 👉 bekomme neue Folgen vor der Veröffentlichung! 👉 Teil 3 bekommst du am 10.3.26, wenn du dich registrierst.

  • #12
    March 10 · 33 min

    Resilienz-Landkarte: 7 Felder, auf denen du deine Kommune krisenfester machst (Teil 1 von 3)

    (Folge 12) Resilienz-Landkarte: 7 Felder, auf denen du deine Kommune krisenfester machst (Teil 1 von 3) Wie krisenfest ist deine Kommune wirklich – und wo musst du zuerst ansetzen? In Teil 1 unserer dreiteiligen Serie stellen wir die Resilienz-Landkarte vor und gehen direkt in die ersten 3 von 7 Resilienz-Feldern. Du bekommst einen strukturierten Überblick, wie du die eigene Kommune bewertest, priorisierst und daraus konkrete Verbesserungen ableitest – statt nur über Einzelmaßnahmen zu sprechen. Außerdem geht es um den Krisenkoffer für die Chefetage: kurze, sofort nutzbare Spickzettel und Checklisten, damit in den ersten Stunden nicht gesucht, sondern gehandelt wird. Kapitel: 00:00 – Intro & worum es in der Serie geht 04:16 – Der Krisenkoffer: Spickzettel & Checklisten für die Chefetage 08:41 – Die Resilienz-Landkarte: 7 Resilienz-Felder als Überblick 08:45 – Resilienz-Feld 1: Führung & Entscheidungsstrukturen 21:37 – Resilienz-Feld 2: Vorbereitung statt Reaktion 25:05 – Resilienz-Feld 3: Robuste Abläufe & Redundanzen (z. B. Notstrom) 32:30 – Ausblick auf Teil 2/3 & Abschluss Inhalt der Episode: • Was die Resilienz-Landkarte leistet – und warum der Überblick über 7 Resilienz-Felder in der Kommune so hilfreich ist • Resilienz-Feld 1: Wie du Führung, Rollen und Entscheidungen so klärst, dass du auch bei Unsicherheit handlungsfähig bleibst • Resilienz-Feld 2: Warum Vorbereitung wichtiger ist als Reaktion – und wie du Arbeitsfähigkeit und Prioritäten absicherst • Resilienz-Feld 3: Was „robuste Abläufe“ und „Redundanz“ wirklich heißen (und warum Notstrom allein nicht reicht) • Der Krisenkoffer für die Chefetage: Welche kompakten Tools im Ernstfall sofort greifen müssen Mehr Crashkurs Krise: 👉 Podcast-Übersicht: https://hallo.debak.eu/podcast 👉 bekomme neue Folgen vor der Veröffentlichung!

  • #11
    February 10 · 28 min

    KI für Stabsübungen im Verwaltungsstab - Chancen und Risiken?

    KI für Stabsübungen im Verwaltungsstab - Chancen und Risiken? Wie gut eignen sich KI-Drehbücher, um Stabsarbeit im Verwaltungsstab wirklich zu üben – und wo wird es für Krisenstab und Katastrophenschutz gefährlich? In dieser Folge testen Andreas und Manuel einen echten KI-Vorschlag für eine Stabsübung im Verwaltungsstab – vom Prompt über Szenario, Zeitplanung und Einspieler bis zur Auswertung. Dabei zeigen sie Schritt für Schritt, wo KI bei Stabsübungen und beim Stabsarbeit üben hilft, wo sie grobe Fehler macht und warum die Erlasslage und die reale Stabsorganisation im Verwaltungsstab immer der Maßstab bleiben müssen. Bei der Analyse des KI-Drehbuchs erhaltet ihr ganz nebenbei viele konkrete Tipps für Stabsübungen: vom Umgang mit Realzeit vs. Übungszeit über sinnvolle Einspieler bis hin zu typischen Akzeptanzkillern im übenden Stab. Zum Schluss geht es um zusätzliche Einsatzmöglichkeiten von KI im laufenden Stab: Unterstützung bei Warnmeldungen, Pressemitteilungen, Protokollen im Lagezentrum und als Filter gegen die Informationsflut im Krisenstab – inklusive klarer Grenzen und Risiken. Inhalt der Episode: • Wie KI ein Drehbuch für eine Stabsübung im Verwaltungsstab erstellt – und wo die größten Fallstricke liegen • Warum Stabsübungen und Stabsarbeit üben nur funktionieren, wenn Szenario, Organisation und Erlasslage wirklich zusammenpassen • Welche typischen Fehler KI bei Rollen, S-Funktionen, Kommunikationsausfällen und Einspielern macht • Welche konkreten Tipps Andreas und Manuel für die Planung und Durchführung von Stabsübungen geben • Wo KI im laufenden Verwaltungsstab und Krisenstab sinnvoll unterstützen kann – und wo menschliche Verantwortung unverzichtbar bleibt Mehr Crashkurs Krise: 👉 Exklusive Bonusfolgen, neue Episoden früher & eigene Fragen einreichen: https://hallo.debak.eu/podcast

  • #10
    January 13 · 37 min

    Blackout-Vorsorge der Profis: Ellerau testet seinen Krisenplan (Teil 2)

    Blackout-Vorsorge der Profis: Ellerau testet seinen Krisenplan (Teil 2) Wie setzt eine kleine Gemeinde ihren Blackout-Plan praktisch um? In Teil 2 berichten Bürgermeister Ralf Martens und Feuerwehrchef Jan Ahlers, wie Ellerau seinen Krisenplan real getestet, lokale Partner eingebunden und echte Abläufe durchgespielt hat.Die Gemeinde zeigt eindrucksvoll, was Bevölkerungsschutz vor Ort bedeutet – und wie eine resiliente Kommune entsteht: durch Zusammenarbeit, klare Strukturen und regelmäßige Übungen. Mit Feuerwehr, THW, Apotheken, Spedition, Supermarkt, Hausmeistern und Infrastrukturbetreibern entsteht ein Netzwerk, das auch im längeren Stromausfall handlungsfähig bleibt.In einer großen Übung mit 27 Teilnehmenden zeigt sich, was bereits trägt – und was noch verbessert wird: Funkreichweiten, Notstrom, Kommunikationswege, Schlüsselorganisation und Abläufe im Krisenstab. Diese Folge ist ein starkes Beispiel für kommunales Krisenmanagement, wie wir es bei DeBAk immer wieder empfehlen: praxisnah, kollaborativ und lernorientiert. Noch Fragen? gemeinde@ellerau.de Inhalt der Episode:• Wie Ellerau Bevölkerungsschutz lokal organisiert • Warum persönliche Kontakte die Basis jeder resilienten Kommune sind • Welche Infrastrukturfragen für Gemeinden wirklich entscheidend sind • Was die große Blackout-Übung gezeigt hat • Wie Ellerau seine Bürgerinnen und Bürger im Notfall erreicht Mehr Crashkurs Krise:👉 Exklusive Bonusfolgen, neue Episoden früher & eigene Fragen einreichen: https://hallo.debak.eu/podcast

  • #9
    Dec 16, 2025 · 26 min

    Kleine Kommune, großer Plan: Ellerau macht sich blackout-sicher (Teil 1)

    Kleine Kommune, großer Plan: Ellerau macht sich blackout-sicher (Teil 1) Was tun, wenn der Strom länger ausfällt – und niemand von außen helfen kann? In dieser Folge von Crashkurs Krise zeigen Bürgermeister Ralf Martens und Feuerwehrchef Jan Ahlers aus Ellerau (6.200 Einwohner), wie eine kleine Kommune mit begrenzten Mitteln ein beeindruckendes Konzept für einen längerfristigen Stromausfall entwickelt hat. Aus einer einfachen Frage – „Was machen wir, wenn der Strom länger weg ist?“ – entsteht ein kompletter Krisenplan: mit Leuchttürmen / Notfallinformationspunkten, klaren Rollen („Leuchtturmwärter“), realistischen Abläufen und einer Alarmierung, die auch ohne funktionierende Kommunikation funktioniert.Ein inspirierendes Beispiel dafür, wie kleine Gemeinden gemeinsam mit Feuerwehr, Politik und Verwaltung eigene Strukturen aufbauen und echte Vorsorge treffen können. Noch Fragen? gemeinde@ellerau.de Inhalt der Episode: • Warum Ellerau nicht auf den Landkreis warten wollte • Wie Feuerwehr und Politik gemeinsam einen Arbeitskreis gründeten • Welche Gebäude als Leuchttürme dienen • Wie ein Krisenplan in einer kleinen Gemeinde entsteht • Warum klare Rollen wichtig sind • Wie die Feuerwehr im Blackout einsatzfähig bleibt Mehr Crashkurs Krise: 👉 Exklusive Bonusfolgen, neue Episoden früher & eigene Fragen einreichen: https://hallo.debak.eu/podcast

  • #8
    Dec 2, 2025 · 27 min

    Wie lenken wir die Informationsflut, bevor der Stab untergeht?

    Folge 8 – Wie lenken wir die Informationsflut, bevor der Stab untergeht? In der Krise zählt Klarheit – doch je mehr Daten, desto größer das Rauschen. In dieser Folge sprechen Andreas Karsten und Manuel Weiskopf darüber, wie Stäbe den Informationsfluss in der Krise steuern, bewerten und priorisieren, ohne in der Infoflut unterzugehen. Von KGS und Sichterfunktionen, über Social Media Monitoring und Pressearbeit, bis hin zu klaren Meldeketten, Zeitmanagement und rückwärts geplanter Kommunikation – du erfährst, wie Krisenstäbe Informationen filtern, verteilen und verständlich machen. 💡 Themen dieser Folge: Informationsfluss & Kommunikationsstrukturen im Stab Social Listening, Pressemonitoring & KI-Unterstützung Rolle der KGS und der Sichter im Informationsmanagement Qualifikation, Teamarbeit & Redundanz in Schlüsselrollen Zeitsteuerung, Rückmeldungen & Controlling im Stab 📍 Crashkurs Krise – Impulse, Lösungen und Perspektiven für Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz. 👉 Jetzt reinhören, abonnieren & Feedback geben auf hallo.debak.eu/dialog

  • #7
    Nov 4, 2025 · 27 min

    Was brauchen wir, um in der Chaosphase der Krise kommunizieren zu können?

    Wenn’s kracht, zählt jede Minute. Server tot, Telefone stumm, keiner weiß so richtig, was los ist – willkommen in der Chaosphase. Genau jetzt zeigt sich, ob deine Verwaltung kommunikationsfähig ist oder im Durcheinander versinkt. In dieser Folge erfährst du: Wie du die ersten 30 Minuten überstehst, ohne in Panik zu verfallen. Welche Infos Mitarbeitende wirklich brauchen – und welche nur stören. Warum klare Sprache wichtiger ist als jedes Lagebild. Wie du Kommunikation vorbereitest, bevor’s ernst wird. Und wie analoge Wege helfen, wenn alles Digitale ausfällt. Praxis pur – keine Theorie. Damit Kommunikation in der Chaosphase funktioniert.

  • #4
    Aug 12, 2025 · 29 min

    Wie funktioniert ein Verwaltungsstab auch mit wenig Personal?

    Wie funktioniert ein Krisenstab, wenn Personal knapp ist? Was tun, wenn die eigene Kommune keinen voll besetzten Verwaltungsstab stellen kann – und trotzdem handlungsfähig bleiben muss? In dieser Folge zeigen wir, wie ein Stab auch in kleiner Besetzung funktionieren kann. Wir sprechen über flexible Rollenverteilung, die Aufgaben der Koordinierungsgruppe Stab (KGS), sinnvolle Schichtmodelle und die pragmatische Zusammenlegung von S-Funktionen. Außerdem geht es um typische Probleme in übergroßen Stäben – und um die Frage, warum klare Kommunikation oft wichtiger ist als eine formale Idealstruktur. Themen u. a.: Verwaltungsstab mit wenig Personal Aufgaben der KGS Schichtmodelle und Kombination von S-Funktionen Risiken großer Runden Praxisnahe Tipps für klare Strukturen und Abläufe

  • #3
    Jul 15, 2025 · 41 min

    Wie nutzt man das Potenzial Spontanhelfender im Bevölkerungsschutz richtig?

    In dieser Episode von CRASHKURS KRISE sprechen Andreas Karsten und Manuel Weiskopf über das herausfordernde und zugleich chancenreiche Thema Spontanhelfende im Katastrophenschutz. Was tun, wenn plötzlich Hunderte Menschen helfen wollen – aber niemand weiß, wo, wie und womit? Anhand des fiktiven Charakters Heidi Schwarzmeier beleuchten die beiden Experten: wie Kommunen mit wenig Geld erste Strukturen schaffen können, warum Registrierung mehr Schutz für Helfende bietet, was es mit Clustern à la UN-OCHA auf sich hat, warum Sonnencreme und Insektenschutz keine Nebensache sind, und weshalb Führungskräfte keine Angst vor Unterstützung haben sollten – sondern sie üben müssen. Ziel ist ein Miteinander auf Augenhöhe: Behörden, Zivilgesellschaft, Firmen und Spontanhelfende in einem System, das vorbereitet ist – bevor es knallt. Melde dich hier an, um neue Folgen vorab und Sonderfolgen exklusiv zu bekommen - und deine Fragen einzureichen: anmelden.debak.eu/dialog

  • #2
    Jun 16, 2025 · 32 min

    Wie übt man Stabsarbeit so, dass auch Neulinge den Bevölkerungsschutz verstehen - und mitgestalten?

    Wie übt man Stabsarbeit, wenn kaum jemand Erfahrung im Bevölkerungsschutz hat? Neue Übung angesetzt – aber die Teilnehmenden haben noch nie in einem Stab gearbeitet? Willkommen in der Realität vieler Kommunen! In dieser Folge sprechen Andreas Karsten und Manuel Weiskopf über den Spagat zwischen Theorie und Praxis, überforderten Einsteiger:innen und cleverem Übungseinstieg. Warum einfache Übungen nicht langweilig sein müssen Was „Übungskünstlichkeit“ bringt – und wo sie an Grenzen stößt Wieso man manchmal besser die Mondlandung übt als den nächsten Stromausfall Und ganz nebenbei: wie man mit wenig Aufwand, aber viel Klarheit, wertvolle Lerneffekte erzeugt – ohne dass jemand frustriert nach Hause geht. Jetzt reinhören und den Podcast abonnieren: CRASHKURS KRISE

Showing 1–19 of 19 episodes