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Artwork for SAGEN, WAS IST - Constantin Schreiber

SAGEN, WAS IST - Constantin Schreiber

Constantinschreiber

Dies ist mein privater Account. Hier teile ich meine Gedanken, persönliche Gespräche und Berichte zu Migration, Islam, Wohlstand, Macht, Identität. Ich glaube, wir sind an einem historischen Punkt, an dem alte Gewissheiten nicht mehr gelten und sich alles neu sortiert. Werden wir Gewinner oder Verlierer sein? Wird die Welt ein besserer Ort? Und was kann ich tun, was können wir tun, um die Veränderungen zu bestehen? Ich suche nach Antworten. In Europa, im Nahen Osten, weltweit. Kommt gerne mit.

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  • 70 episodes
  • daily
  • Avg 19 min
  • German
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  • #80
    Today · 29 min

    Proteste in Frankreich: "Das steht Europa bevor!"

    Die Proteste in Frankreich werfen eine beunruhigende Frage auf: Könnte die Eskalation auch auf andere europäische Länder übergreifen? Darüber habe ich mit der Ethnologin Susanne Schröter gesprochen. Sie warnt davor, die Entwicklungen als rein französisches Problem zu betrachten und erklärt, wie die Proteste von extremistischen Akteuren gekapert werden.

  • #79
    Yesterday · 15 min

    "Der Islam wird Nummer 1!"

    Alle demographischen Projektionen sagen voraus, dass der Islam in naher Zukunft zum ersten Mal in der Geschichte zur zahlenmäßig größten Religion werden wird. Das war für mich ein wesentlicher Anlass, "Die Kraft des Islam" zu schreiben: Was bedeutet das für globale Macht? Erleben wir eine Rückkehr der Religion in der Politik? Und wohin könnte sich der Islam entwickeln? Darüber sprach ich mit Gordon Repinski bei der Vorstellung meines neuen Buches.

  • #78
    Monday · 25 min

    FRANKREICH / EUROPA:" Ihr habt es noch nicht verstanden!"

    Die Gewaltbilder aus Frankreich passen zu der Debatte, die ich mit der Schriftstellerin Elke Schmitter und dem Philosophen Helmut Heit im Rahmen des Göttinger Literaturherbsts geführt habe. Wir waren uns einig, dass westliche Gesellschaften drohen, komplett auseinanderzufallen. Aber warum? Und lässt sich dieser Prozess überhaupt noch aufhalten?

  • #77
    Sunday · 17 min

    POLITIK: In der Phrasen-Hölle

    Die Politik hat eine Kunst perfektioniert: reden, ohne etwas zu sagen. Da werden Prozesse angestoßen, Signale gesetzt und Herausforderungen angenommen – nur konkrete Antworten bleiben aus. Warum flüchten sich Politiker in Worthülsen, statt Klartext zu reden? Willkommen in der Phrasen-Hölle, wo jedes Wort nach Verantwortung klingt und am Ende niemand etwas gesagt hat.

  • #76
    Saturday · 21 min

    Darf ich nicht durch Berlin-Neukölln gehen?

    Wüste Beschimpfungen erreichen mich nach einem kurzen Video aus Berlin-Neukölln. Mein Vergehen: Ich habe sachlich angekündigt, für eine Dokumentation die möglichen Verbindungen zwischen linken politischen Milieus und konservativem Islam zu untersuchen. Statt Argumenten folgten ein massiver Shitstorm, persönliche Beleidigungen und wilde Unterstellungen über angebliche Geldgeber. Warum diese Reaktionen so grotesk sind, was sie über unsere Debattenkultur verraten und weshalb ich mich davon nicht einschüchtern lasse

  • #75
    Friday · 20 min

    Kann man der LINKEN trauen?

    Erst rote Linien, dann große Empörung – und plötzlich wird in Berlin doch wieder verhandelt. Der Streit um Linken-Politikerin Vanessa Emde und den Umgang mit Antisemitismus stellt SPD und Grüne vor eine brisante Glaubwürdigkeitsfrage. Reicht eine gemeinsame Erklärung im Koalitionsvertrag wirklich aus, um grundlegende politische Widersprüche aus der Welt zu schaffen? Oder ist der Wunsch nach Macht am Ende stärker als die eigenen Prinzipien - während Berlin auf eine gefährliche gesellschaftliche Entwicklung zusteuert?

  • #74
    Thursday · 20 min

    BERLIN: Alles für die Macht?

    Erst rote Linien, dann große Empörung – und plötzlich wird in Berlin doch wieder verhandelt. Der Streit um Linken-Politikerin Vanessa Emde und den Umgang mit Antisemitismus stellt SPD und Grüne vor eine brisante Glaubwürdigkeitsfrage. Reicht eine gemeinsame Erklärung im Koalitionsvertrag wirklich aus, um grundlegende politische Widersprüche aus der Welt zu schaffen? Oder ist der Wunsch nach Macht am Ende stärker als die eigenen Prinzipien?

  • #73
    October 14 · 20 min

    Jenseits der Bubble

    Auf Anhieb Platz 7 auf der SPIEGEL-Bestsellerliste – und kein einziges großes etabliertes Medium hat mein Buch „Kraft des Islam“ bislang ausführlich vorgestellt. Während andere Autoren durch Talkshows, Interviews und Feuilletons gereicht werden, entscheiden meine Leser ganz ohne medialen Ritterschlag. Was sagt das über einen Medienbetrieb aus, der lange mitbestimmen konnte, welche Bücher Aufmerksamkeit bekommen – und welche nicht? Mein Erfolg zeigt: Die alten Meinungsmacher verlieren ihre Deutungshoheit, und das Publikum entscheidet zunehmend selbst, was relevant ist.

  • #72
    October 9 · 13 min

    HATE: "Ich bin kein Opfer, ich bin Gegner!"

    Hass sichtbar zu machen, heißt nicht, sich zum Opfer zu erklären. Es heißt, Einschüchterungsversuche offenzulegen und ihnen die Macht zu nehmen, Menschen zum Schweigen zu bringen. Kritik gehört zur Demokratie – Drohungen und Hass ersetzen keine Argumente. Deshalb gilt: Ich will kein Mitleid, ich lasse mich nicht einschüchtern – ich bin kein Opfer, ich bin Gegner.

  • #71
    October 7 · 14 min

    'From the river to the sea" - Was jeder über diesen Satz wissen sollte

    Ein Satz, der auf Demonstrationen weltweit gerufen wird – und dessen Bedeutung weit über einen vermeintlichen Ruf nach Freiheit hinausgeht. „From the river to the sea“ beschreibt ein Gebiet, in dem heute Israel und die palästinensischen Gebiete liegen, und genau deshalb ist die Parole antisemitisch. Wo endet legitime Solidarität mit den Palästinensern – und wo beginnt die Leugnung des Existenzrechts Israels?

  • #70
    October 6 · 11 min

    Bedrohung? Jetzt erst recht!

    Am 7. Oktober stelle ich in Dresden mein neues Buch „Kraft des Islam“ vor. Für die Veranstaltung sind Proteste angekündigt – stattfinden wird sie trotzdem. Es ist Teil unserer Freiheit, dass ich ein Buch schreibe und es vorstelle. Einschüchtern lasse ich mich nicht.

  • #69
    October 5 · 18 min

    Mein Islam-Comeback

    Nach fast zehn Jahren kehre ich mit meinem neuen Buch „Die Kraft des Islam“ zu einem Thema zurück, das mein Leben verändert hat: Dem Islam. Ich möchte verstehen, warum diese Religion eine solche gesellschaftliche und politische Macht geworden ist. Mein Comeback ist auch ein Bekenntnis zur journalistischen Freiheit: Einschüchterung soll nicht darüber entscheiden, welche Fragen gestellt werden dürfen.

  • #68
    October 4 · 17 min

    Frankreich: Kann das auch bei uns passieren?

    Wer beim Blick nach Frankreich glaubt, solche Bilder seien eine rein französische Eigenart, verwechselt bloße Beruhigung mit Erkenntnis. Denn die zerstörerische Dynamik aus wachsendem Misstrauen, gelähmten Institutionen und einer gefährlichen Bereitschaft zur Eskalation macht an keiner Landesgrenze halt. Auch in Deutschland erodiert das Vertrauen in den Rechtsstaat längst im Stillen, während die Politik allzu oft so tut, als ließen sich tiefsitzende Konflikte mit reiner Verwaltungssprache lösen. Frankreich zeigt uns daher nicht zwangsläufig unsere unmittelbare Zukunft, wohl aber den Preis, den eine Gesellschaft zahlt, wenn sie die Risse im eigenen Fundament zu lange für harmlose Kratzer hält.

  • #67
    October 3 · 13 min

    Mein tagesschau-Vermächtnis

    Wer spricht (bzw sprach) in deutschen Nachrichtensendungen eigentlich das beste Standarddeutsch? Eine neue Untersuchung des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache hat Nachrichtensprecher analysiert – und beim berühmten „langen Ä“ lande ausgerechnet ich mit 94 Prozent Normtreue auf Platz eins. Was zunächst nach einer amüsanten sprachwissenschaftlichen Randnotiz klingt, führt zu einer viel größeren Frage: Wie wichtig sind Aussprache, Präzision und sprachliche Standards für guten Journalismus? Und warum ich dafür plädiere, Sprache lebendig zu halten, mit Veränderungen aber gerade in Medien und offiziellen Texten behutsam umzugehen.

  • #66
    October 2 · 20 min

    ANGELA MERKEL:" Dann werden wir es vielleicht nicht schaffen!"

    Angela Merkel zweifelt plötzlich daran, ob „wir es schaffen“. Nur: Wer sechzehn Jahre regiert hat, ist kein unbeteiligter Beobachter dessen, was heute nicht mehr funktioniert. Russland, Migration, Bundeswehr, Reformstau – wie viel Merkel steckt in der Krise, vor der Merkel jetzt warnt? Und fragt sie sich eigentlich manchmal selbst, ganz ohne Kameras und Publikum: Was, wenn ich mich geirrt habe?

  • #65
    October 1 · 16 min

    Soll Bayern für Berlin zahlen?

    Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin stellt Markus Söder die Milliarden-Zahlungen an die Hauptstadt infrage und fordert, Hauptstadtvertrag und Länderfinanzausgleich neu zu diskutieren. Doch soll Bayern wirklich weniger für Berlin zahlen – oder gehört finanzielle Solidarität gerade zum Wesen des deutschen Föderalismus? Für beide Seiten gibt es Argumente. Entscheidend ist für mich die Frage: Wer Milliarden aus dem gemeinsamen System erhält, sollte transparent Rechenschaft darüber ablegen müssen, wie effizient und verantwortungsvoll dieses Geld eingesetzt wird.

  • #64
    September 30 · 27 min

    Ministerpräsident Kretschmer: "Vielleicht braucht man die Kettensäge!"

    Sachsens Ministerpräsident Kretschmer spricht über den Vertrauensverlust in die Politik und das Personalproblem der Union. Er erklärt, die CDU habe angesichts der immer stärker werdenden AfD noch bis Mitte nächsten Jahres, um den Trend zu drehen. Kretschmer setzt auf Wachstum und will Ausgaben radikaler kürzer. Für Migration sei er "dankbar" und erzählt vom Burger-Essen in migrantisch geprägten Vierteln.

  • #63
    September 29 · 25 min

    Das Gaza-Syndrom

    Sie tanzen auf dem Polizeiwagen, brüllen „Free Palestine“ und nennen das Solidarität – dabei würden sie unter genau den Fahnen, die sie schwenken, nicht als Verbündete gelten, sondern als Vergehen. Das Gaza-Syndrom ist keine Empörung. Es ist der Drang, endlich mit dem Rudel zu mobben, plus der alte Judenhass im neuen Tuch, plus eine gebildete Dummheit, die jeden Kontext streicht, sobald er die Hamas belastet.

  • #62
    September 28 · 17 min

    PHILIPP AMTHOR: Strandkorb-Gate

    Philipp Amthor lässt sich im Kanzleramt beim Aufstellen seines neuen Strandkorbs filmen – ausgerechnet in einer Zeit, in der die CDU politisch unter massivem Druck steht. Eine scheinbar harmlose Szene wird zum Symbol für die Frage, wie weit sich Berufspolitiker vom Alltag ihrer Wähler entfernen können. Was hat Amthor eigentlich geleistet, warum steigt er trotzdem immer weiter auf – und wo war jemand, der rechtzeitig sagte: „Philipp, vielleicht besser ohne Kamera“? Strandkorb-Gate – über politische Karrieren, fehlendes Gespür und eine Partei, die sich fragen muss, warum solche Bilder gerade jetzt so verheerend wirken.

  • #61
    September 27 · 14 min

    Das Drehbuch der LINKEN zur Macht?

    In meinem Roman „Die Kandidatin“ beschreibe ich, wie linke Schlagwörter über Antirassismus, Diskriminierung und Identitätspolitik mit islamistischen Interessen verknüpft und politisch instrumentalisiert werden. Wenn ich heute auf Elif Eralp und Teile der Berliner Linken schaue, entdecke ich Motive wieder, die mich beim Schreiben beschäftigt haben – etwa Debatten über antimuslimischen Rassismus und Palästina-Solidarität sowie die Kontroversen um antisemitische oder extremistische Positionen im Umfeld einzelner Parteigliederungen. Beim Vergleich von Fiktion und politischer Realität drängt sich mir fasrt schon die Frage auf: Hat DIE LINKE „Die Kandidatin“ gelesen und gedacht – super Idee, das machen wir genau so?

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