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Artwork for Clonedike
ArtsFashion & Beauty

Clonedike

Clonedike

Clonedike ist die Schatzsuche unter den Middle Eastern Fragrances. Zwischen bekannten Duftideen, Neuinterpretationen und eigenständigen Düften schauen wir darauf, was auf der Haut tatsächlich bleibt: Duftbild, Entwicklung, Charakter, Stärken und Schwächen – und, wenn eine belastbare Referenz existiert, die Nähe zu bekannten Designer- oder Nischendüften. Kurz, pointiert und ohne Marketingnebel.

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  • 46 episodes
  • daily
  • Avg 4 min
  • German
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  • October 3 · 4 min

    Lattafa Vintage Radio – Der Auftakt täuscht über den Rest

    Lattafa Vintage Radio setzt Pflaume früh ins Zentrum und stellt ihr Bergamotte, Lavendel und Salbei entgegen. Der Auftakt kann rau, chemisch oder künstlich süß wirken, doch mit der Zeit wird das Bild wärmer, weicher und cremiger. Sandelholz, Palo Santo und andere warme Hölzer tragen den Drydown, während die Pflaume oft präsent bleibt. Zum Initio Paragon ist die Nähe klar, ohne dass beide gleich wirken. Vintage Radio erscheint meist süßer, fruchtiger und heller, Paragon dunkler, trockener und holziger; im Drydown können sie enger zusammenrücken. Mira bündelt die Quellen zu einem Verlauf, bei dem der erste Eindruck nicht das letzte Wort hat. Die Leistung liegt meist bei etwa sechs bis neun Stunden, mit deutlich schwankender Projektion. Vintage Radio verbindet präsente Pflaume mit cremigen Hölzern und wird nach rauem Start deutlich runder.

  • October 2 · 3 min

    Al Haramain Détour Noir – Der Apfel landet im Ofen

    Al Haramain Détour Noir startet oft kantiger, zitrischer und synthetischer, bevor sich das Duftbild deutlich beruhigt. Danach rücken Vanille, warme Gewürze und cremige Hölzer zusammen. Statt knackigem grünem Apfel entsteht häufig eher der Eindruck von gewürztem Apfelkuchen. Gerade nach dem Auftakt wird die Nähe zu Layton von Parfums de Marly deutlich. Layton wirkt im direkten Vergleich meist tiefer, weicher abgestimmt und klarer apfelig, während Détour Noir geradliniger und vanilliger bleibt. In der Luft kann dieser Abstand jedoch schnell kleiner werden. Mira ordnet die unterschiedlichen Eindrücke zum Verlauf und zur Performance ein. Sechs bis neun Stunden Haltbarkeit und eine anfangs deutliche Projektion bilden dabei den häufigsten Rahmen. Ein kantiger Auftakt führt in eine warme, cremige Layton-Nähe mit weniger Tiefe.

  • October 1 · 4 min

    FOMO Fraglover's Tea – Der Tee kommt später

    FOMO Fraglover's Tea beginnt trockener, dunkler und holziger, als sein Name erwarten lässt. Schwarzer Tee ist zwar zentral, tritt anfangs aber hinter grüner Frische, Kampfer und trockener Würze zurück. Im Verlauf wird das Bild runder, wärmer und geschlossener. Tee, Holz und weichere Facetten finden besser zusammen, während die kontrollierte Süße im Hintergrund bleibt. Mira ordnet die wiederkehrenden Eindrücke aus den Quellen ein und zeichnet besonders diesen Wandel vom kantigeren Auftakt zum harmonischeren Drydown nach. Mit Gucci pour Homme II teilt Fraglover's Tea schwarzen Tee, grüne Würze und eine ruhige, kultivierte Grundstimmung. Der größte Unterschied liegt im Auftakt; nach etwa einer halben bis dreiviertel Stunde wird die Nähe deutlich stärker. Ein kultivierter Schwarzteeduft, dessen Stärke sich erst nach dem trockeneren Auftakt vollständig zeigt.

  • September 30 · 3 min

    Paris Corner Rifaaqat – Vanille bekommt Widerhaken

    Paris Corner Rifaaqat setzt auf eine dunkle, würzige Vanille, die von Pfeffer, Harz, Weihrauch und Leder eingerahmt wird. Der Auftakt kann scharf und rau wirken und bei manchen sogar Assoziationen an verbranntes Gummi oder Plastik hervorrufen. Im Verlauf verliert die Gewürzschärfe an Druck. Vanille, Holz und Rauch rücken enger zusammen, der Duft wird cremiger und runder, ohne seine kantige Seite vollständig abzulegen. Mira ordnet dabei die wiederkehrenden Eindrücke der Quellen ein und macht auch gegensätzliche Wahrnehmungen sichtbar. Zu Yves Saint Laurent Babycat besteht eine deutliche Nähe, besonders im Drydown. Babycat wird jedoch häufiger als subtiler und komplexer beschrieben, während Rifaaqat in der Ausarbeitung etwas direkter wirkt. Eine kantige Vanille, deren rauer Auftakt einem deutlich runderen Drydown Platz macht.

  • September 29 · 4 min

    Maison Alhambra Kismet Magic – Von der Bar in die Patisserie

    Maison Alhambra Kismet Magic startet mit kräftiger Cognacwärme, präsentem Zimt und einer dichten Süße. Im Verlauf treten Vanille, Praline und cremige Gourmandfacetten stärker hervor, sodass der Eindruck zunehmend vom Spirituosenakkord in Richtung Dessert wandert. Der Auftakt kann dabei rau, synthetisch oder scharf wirken. Die Nähe zu Kilian Angels' Share ist deutlich: Beide verbinden Cognac, Zimt und üppige Gourmandsüße. Kismet Magic wirkt im Vergleich häufig süßer, dichter und schokoladiger, während Angels' Share öfter feiner, komplexer und holziger beschrieben wird. Mira ordnet die unterschiedlichen Wahrnehmungen zu Entwicklung, Qualität und Performance ein. Besonders überzeugend zeigt sich Kismet Magic häufig nach dem etwas kantigeren Start, wenn die cremige Süße übernimmt. Ein dichter Cognac-Zimt-Gourmand, der nach rauem Start deutlich cremiger und runder wird.

  • September 28 · 3 min

    Emir Frenetic Delicieuse – Puder bleibt, Kirsche kommt und geht

    Emir Frenetic Delicieuse startet mit Lavendel, Minze und frischer Würze, bevor Vanille, Tonka, Karamell und Praline deutlich mehr Raum bekommen. Dabei wird der Duft zunehmend cremig, süß und vor allem pudrig. Die Sauerkirsche bleibt die große Variable: Sie kann klar hervortreten, schwach bleiben oder nahezu verschwinden. Mira ordnet diese unterschiedlichen Wahrnehmungen ein und trennt die stabile Gourmandbasis von den weniger verlässlichen Facetten. Zu Dior Fève Délicieuse ist die Nähe ausgesprochen groß, besonders direkt nach dem Aufsprühen. Das Dior-Vorbild wirkt teils feiner und komplexer, während Frenetic Delicieuse wiederholt pudriger erscheint und sich im Drydown stark annähert. Ein warmer, pudriger Gourmand mit verlässlicher Tonka-Basis und auffallend wechselhafter Kirsche.

  • September 27 · 4 min

    Maison Alhambra Winsome – Fast deckungsgleich, bis die Tiefe zählt

    Maison Alhambra Winsome startet würzig mit Pfeffer, frischen und grünen Akzenten und entwickelt sich zunehmend in eine wärmere, süßere Richtung. Patchouli rückt stärker nach vorn, während Vanille, Amber und Holz den Drydown abrunden. Die Nähe zu Yves Saint Laurent Tuxedo bleibt über weite Strecken auffällig groß. Unterschiede zeigen sich weniger in der Grundidee als in der Feinzeichnung: Tuxedo wirkt häufiger tiefer und reicher, Winsome etwas leichter oder würziger. Gerade beim Patchouli wird dieser Abstand am greifbarsten. Mira ordnet direkte Vergleiche, Duftverlauf und unterschiedliche Wahrnehmungen ein und trennt stabile Gemeinsamkeiten von variableren Details. Winsome bleibt dabei ein warm-würziger, erwachsener Duft mit klarer Patchouli-Prägung. Winsome trifft die vertraute Richtung sehr genau, verliert aber etwas Tiefe und Feinzeichnung.

  • September 26 · 3 min

    Khadlaj Shiyaaka Silver – Sauberkeit übernimmt die Hauptrolle

    Khadlaj Shiyaaka Silver startet frisch, grün und auffällig sauber. Neroli, Rosmarin und Pfeffer treffen auf weiße Blüten, bevor Iris, Hölzer und Vetiver den Duft pudriger und weicher wirken lassen. Die Grundrichtung bleibt dabei erstaunlich stabil. Die Nähe zu Amouage Reflection Man ist deutlich: florale Sauberkeit, pudrige Seifigkeit, Kräuter und helle Hölzer prägen beide. Shiyaaka wirkt jedoch meist leichter, grüner und geradliniger, während dem Verlauf etwas von der Tiefe und feinen Struktur des Vorbilds fehlt. Mira ordnet die wiederkehrenden Eindrücke aus den Quellen ein und trennt den gemeinsamen Duftcharakter von abweichenden Wahrnehmungen. Nach einem teils scharfen Auftakt zeigt sich die Komposition überwiegend glatt, gepflegt und klassisch. Saubere florale Eleganz mit klarer Verwandtschaft, aber weniger Tiefe und Feinzeichnung.

  • September 25 · 4 min

    FOMO A Fraghead's Asylum – Süßer Zitruskomfort ist nicht sein Hauptfach

    FOMO A Fraghead's Asylum startet hell mit Grapefruit und Zitrone, setzt dieser Frische aber früh eine herbe, trockene Struktur entgegen. Pfeffrige Würze, Vetiver und trockene Hölzer geben dem zunächst leichten Eindruck zunehmend Kontur. Die Nähe zu Roja Parfums Elysium Parfum Cologne ist deutlich, besonders im weiteren Verlauf. Asylum wirkt dabei häufig fokussierter, trockener und weniger vielschichtig; vereinzelt rückt er auch etwas in Richtung Elysium Eau Intense. Mira ordnet die wiederkehrenden Eindrücke aus den Quellen ein und trennt gemeinsame Beobachtungen von abweichenden Wahrnehmungen. Die Haltbarkeit bewegt sich meist im mittleren Bereich, während die Projektion nach einem gut wahrnehmbaren Start vergleichsweise früh hautnaher wird. Herbe Zitrik und trockener Vetiver geben vertrauter Frische einen klareren, kantigeren Schwerpunkt.

  • September 24 · 4 min

    Emir Celestial – Kaltes Metall wird tragbarer

    Emir Celestial eröffnet mit kühler Mineralik, metallischen Eindrücken, frischer Zitrik und trockenem Leder. Dazu können ozonische, aquatische oder leicht klinische Facetten kommen, bevor sich der Duft später etwas weicher, floraler und holziger zeigt. Die Nähe zu Marc-Antoine Barrois Ganymede ist deutlich: Celestial greift dieselbe mineralisch-metallische Grundidee auf, wirkt dabei häufig heller, weniger metallisch und etwas zugänglicher. Ganymede wird im Vergleich öfter als feiner, komplexer und intensiver beschrieben. Mira ordnet die wiederkehrenden Eindrücke aus den Quellen ein und berücksichtigt dabei auch deutlich abweichende Wahrnehmungen. Die ungewöhnliche Mineralik bleibt der prägende Charakterzug, während Wirkung und Performance stärker schwanken. Ungewöhnliche Mineralik, tragbarer gewichtet und dennoch klar charakterstark statt konventionell frisch.

  • September 23 · 4 min

    Maison Alhambra Sceptre Malachite – Pfeffer schärft das Tropenbild

    Maison Alhambra Sceptre Malachite verbindet deutlich wahrnehmbare Mango mit grüner Zitrusfrische, schwarzer Johannisbeere und trockener Würze. Der Auftakt kann dabei pfeffrig, harsch oder leicht synthetisch wirken. Im Verlauf wird die Frucht weicher und cremiger. Moschus, Amber und helle Hölzer bringen mehr Wärme, während die grüne Fruchtidee erhalten bleibt und nicht vollständig in Süße kippt. Die Nähe zu God of Fire von Stéphane Humbert Lucas ist deutlich, ohne beide Düfte gleichzusetzen. Malachite wirkt häufig grüner, zitrischer und etwas weniger glatt. Mira ordnet ein, wo sich die Quellen beim Duftbild treffen und wo die Angaben zu Haltbarkeit und Projektion auseinandergehen. Grüne Frucht, pfeffriger Biss und ein weicherer Drydown geben dem Duft klaren Eigencharakter.

  • September 22 · 3 min

    Maison Alhambra Sceptre Bronzite – Grapefruit, die länger bleibt

    Maison Alhambra Sceptre Bronzite beginnt klar mit Grapefruit und hält diese frische, leicht herbe Richtung ungewöhnlich lange. Ingwer bringt Würze hinzu, während Ambroxan, Moschus und Holz später mehr Gewicht bekommen, ohne den zitrischen Kern vollständig zu verdrängen. Die Komposition wirkt geradlinig und geschlossen statt stark wandelbar. Auch bei der Performance bleibt das Bild solide: meist fünf bis sieben Stunden Haltbarkeit, mit kräftigerer Projektion vor allem während der ersten ein bis zwei Stunden. Mira ordnet außerdem die deutliche Nähe zu Le Gemme Tygar von Bvlgari ein und trennt gemeinsame DNA von vollständiger Gleichsetzung. Gerade die lange erhaltene Grapefruit-Frische prägt dabei Bronzites Profil. Geradlinige Grapefruit-Frische, sauber umgesetzt und mit deutlich erkennbarem Tygar-Bezug.

  • September 21 · 3 min

    French Avenue Atlantis – Wassermelone statt Meeresrauschen

    French Avenue Atlantis stellt süße Wassermelone klar ins Zentrum. Orange bringt zusätzliche Frische, Kokosnuss eine cremig-tropische Seite, während aquatische Eindrücke meist im Hintergrund bleiben. Entscheidend ist die Spannweite der Wahrnehmung: Die Melone kann saftig und erstaunlich authentisch wirken, ebenso aber an Candy, Bubblegum oder Vape-Aromen erinnern. Im weiteren Verlauf können Vanille, Kakao oder wärmere Facetten stärker hervortreten. Die Haltbarkeit fällt überwiegend ausdauernd aus, bei Projektion und Sillage gehen die Erfahrungen dagegen deutlich auseinander. Mira ordnet diese Gegensätze ein und zeigt, warum gerade die Wassermelone den Charakter bestimmt. Wavechild von Room 1015 ist dabei der redaktionell klar gestützte Bezugspunkt. Ein tropisch-süßer Melonenduft, dessen Reiz zwischen saftiger Frucht und Candy-Charakter liegt.

  • September 20 · 4 min

    Nusuk Fawah Midnight – Mehr Gewürz als Zuckerguss

    Nusuk Fawah Midnight setzt auf eine warme Zimt-Honig-Süße, die oft an Apfelkuchen, Zimtschnecken oder anderes Gebäck erinnert. Darunter liegen jedoch immer wieder dunklere Harze, leichte Rauchigkeit und gelegentlich Kirsche oder Pflaume. Im Verlauf verliert die Würzsüße etwas von ihrer Spitze; Vanille, Amber und Benzoe können stärker hervortreten. Mira ordnet ein, wo sich die Quellen bei diesem Grundverlauf treffen und wo sie bei Booziness, Fruchtigkeit oder dunkleren Facetten auseinandergehen. Parfums de Marly Oajan bleibt die zentrale Referenz: häufig sehr nah, aber nicht zuverlässig deckungsgleich. Die Projektion startet meist deutlich, während die Haltbarkeit häufig ungefähr sieben bis zehn Stunden erreicht. Ein Zimt-Honig-Gourmand, bei dem unter dem Gebäck mehr Gewürz als Zuckerguss steckt.

  • September 18 · 4 min

    Rayhaan Aquatica – Frische mit scharfer Kante

    Rayhaan Aquatica setzt von Beginn an auf eine dominante, spritzige Limette. Kokos, Rum und Süße treten zunächst zurück und runden den Duft meist erst später cremiger ab. Der Verlauf bleibt dabei vergleichsweise geradlinig auf Limette und Kokos konzentriert. Gerade der intensive Auftakt polarisiert: Je nach Wahrnehmung wirkt die Zitrik frisch und belebend oder scharf, synthetisch und reinigerartig. Mira ordnet diese gegensätzlichen Eindrücke redaktionell ein und gewichtet dabei die wiederkehrenden Gemeinsamkeiten der Quellen. Die Nähe zu Creed Virgin Island Water ist deutlich gestützt, Aquatica erscheint jedoch meist zitrischer, dichter und rauer. Die Performance liegt überwiegend im soliden Bereich, mit stärkerer Projektion zu Beginn und häufig fünf bis acht Stunden Haltbarkeit. Direkte Limettenfrische mit cremigem Ausklang, deren scharfer Auftakt über Gefallen oder Ablehnung entscheidet.

  • September 14 · 4 min

    French Avenue Vulcan Feu – Grüne Mango mit ordentlich Druck

    French Avenue Vulcan Feu stellt Mango klar ins Zentrum, aber nicht als bloß süße Tropenfrucht. Zitrik, Ingwer und grünlich-herbe Akzente geben dem Auftakt Frische und Spannung, während die Süße je nach Wahrnehmung saftig oder deutlich sirupartiger ausfallen kann. Im Verlauf wird der Duft meist cremiger, holziger und wärmer, ohne die Mango vollständig loszulassen. Synthetische, stechende oder seifige Facetten bleiben eine wiederkehrende Gegenposition zum überwiegend runden Eindruck. Mira ordnet die wiederkehrenden Quellenaussagen zu Duftbild, Verlauf, Qualität und Performance redaktionell ein. Die Projektion startet kräftig, die Haltbarkeit liegt häufig bei sieben bis acht Stunden oder darüber. Direkte, druckvolle Mango mit frischer Würze, cremigem Verlauf und gelegentlich synthetischen Kanten.

  • August 30 · 4 min

    Rue Broca Théorème Matrix – Bekannter Auftakt, eigener Drydown

    Rue Broca Théorème Matrix beginnt mit heller Ananas, Zitrus und schwarzer Johannisbeere in einer deutlich vertrauten Duftfamilie. Entscheidend ist jedoch die Entwicklung danach: Die Fruchtigkeit verliert an Gewicht, während Hölzer, Patchouli, Lavendel und würzige Akzente den Duft trockener und dunkler werden lassen. Mira ordnet diese Entwicklung redaktionell zwischen Absolu Aventus und Nishane Hacivat ein und arbeitet zugleich heraus, warum keine einzelne Vorlage den gesamten Verlauf erklärt. Besonders der würzig-holzige Drydown schafft Abstand zum bekannten Auftakt. Die Machart wirkt überwiegend sauber und harmonisch. Bei der Performance bleibt das Bild weniger eindeutig: Die Haltbarkeit schwankt deutlich, während die Projektion meist nach einer kräftigeren Anfangsphase zurückgeht. Vertraut im Auftakt, aber im würzig-holzigen Drydown überraschend eigenständig und charaktervoll.

  • August 30 · 3 min

    Jean Lowe Immortel – Scharfer Auftakt, souveräner Verlauf

    Jean Lowe Immortel startet mit einer markanten Verbindung aus Grapefruit und Ingwer. Die Frische wirkt spritzig und herb, während die Würze im Auftakt durchaus scharf, trocken oder synthetisch ausfallen kann. Im weiteren Verlauf wird der Duft ruhiger und aromatischer. Grüne, aquatische und kräuterartige Facetten treten stärker hervor, später ergänzen Ambroxan und Amber die weiterhin erkennbare zitrische Grundstruktur. Die Entwicklung bleibt dabei eher graduell als dramatisch. Mira ordnet die wiederkehrenden Eindrücke aus den Quellen ein und trennt den breiten Konsens von abweichenden Erfahrungen. Besonders deutlich zeigt sich die Nähe zu Louis Vuitton L’Immensité, wobei Immortel meist kräftiger und würziger eröffnet. Haltbarkeit und Projektion bewegen sich überwiegend im mittleren bis guten Bereich. Ein kantiger Freshie, der nach scharfem Start deutlich souveräner und ausgewogener wird.

  • August 30 · 4 min

    Le Falconé Symphony Melody – Vom Zitruslicht in die Wärme

    Le Falconé Symphony Melody startet meist hell und zitrisch, entwickelt sich aber schnell über grüne, aromatische und würzige Facetten weiter. Im Drydown gewinnen Amber, Vanille, Hölzer und eine weiche Lederwirkung an Gewicht. Die Nähe zu Roja Parfums Elysium ist deutlich, ohne den Duft darauf zu reduzieren. Wiederholt wirkt Symphony Melody dichter, wärmer, grüner und weniger dauerhaft frisch als die bekannte DNA erwarten lässt. Mira ordnet die wiederkehrenden Eindrücke aus den Quellen ein und trennt stabile Gemeinsamkeiten von abweichenden Wahrnehmungen. Die Haltbarkeit fällt meist solide bis gut aus, während die Projektion deutlich uneinheitlicher beschrieben wird. Seine Stärke liegt damit weniger in maximaler Frische als in einem vielseitigen, kultivierten Gesamtbild mit erkennbarem Eigenprofil. Bekannte Frische-DNA, aber grüner, wärmer und eigenständiger als der Auftakt vermuten lässt.

  • August 30 · 4 min

    Khadlaj Island Dreams – Sprudelnde Zitrik mit mehr Druck

    Khadlaj Island Dreams setzt auf eine helle, direkte Zitrusidee: Grapefruit, Bergamotte und Ingwer wirken spritzig, leicht herb und beinahe kohlensäureartig. Später treten Moschus und Ambroxan stärker hervor und geben dem Duft eine saubere, geradlinige Basis. Die Nähe zu Louis Vuitton Symphony ist redaktionell gut gestützt. Island Dreams wird dabei häufig als kräftiger, kantiger und weniger fein ausbalanciert beschrieben; besonders die Eröffnung kann für manche deutlich synthetisch oder reinigerartig wirken. Mira ordnet diese Spannbreite ein und trennt den klaren Konsens von den abweichenden Wahrnehmungen. Insgesamt bleibt ein frischer, präsenter und unkomplizierter Duft für warmes Wetter mit meist kräftigem Start und häufig guter Haltbarkeit. Direkte Grapefruit-Frische mit viel Energie, sauberer Basis und bewusst kantigerer Wirkung.

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