
Überleben im Zweistromland: Das reiche Erbe und die dramatische Lage der Christen im Irak
Ref.: Dr. Matthias Kopp, Theologe, Archäologe und Journalist Matthias Kopp ist bekannt als Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz. Nur wenige wissen, dass er nicht nur Theologe und Journalist, sondern auch Archäologe ist. Seine Leidenschaft gilt dabei dem Nahen Osten, ganz besonders dem Irak. Dort, im historischen Mesopotamien, liegen nicht nur die Wiege der menschlichen Zivilisation, sondern auch biblische Landschaften wie die Heimat Abrahams, das Babylonische Reich und die Ninive-Ebene. Sogar der paradiesische Garten Eden wird im Zweistromland verortet. Dass nun die uralten christlichen Gemeinschaften im Irak und dem benachbarten Syrien vor ihrem Ende stehen, erfüllt Kopp mit großer Sorge: "Wenn es nicht zu einer politischen Wende im Land kommt und stattdessen radikalisierende Weltbilder weiter zunehmen, droht das Christentum zu erlöschen." In der Lebenshilfe schildert der Autor von "Iraks christliches Erbe" die aktuelle politische Lage im Zweistromland, das Erstarken des radikalen Islam und die Diplomatie des Heiligen Stuhls in der Region. Außerdem geht es natürlich um das reiche Vermächtnis der Christen im Irak und ihren verzweifelten Kampf ums Überleben.