
Cyberangriffe auf Kühlsteuerung im Supermarkt
Ein Kühlalarm geht ein, und jemand muss sofort reagieren. Aber was, wenn der Auslöser kein Defekt ist, sondern ein Angriff aus dem Internet? In dieser Folge geht es darum, was in den letzten Wochen zu Angriffen auf Kühlanlagen in Frankreich und Anfang November in Deutschland gemeldet wurde. Und darum, was das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am 13. Oktober 2026 Betreibern kleiner Anlagen empfiehlt: den direkten Zugriff aus dem Internet unterbinden, VPN und Mehr-Faktor-Schutz einsetzen, Systeme aktuell halten und Sicherheitsupdates kurzfristig einspielen und prüfen, ob Geräte aus dem Internet erreichbar sind. Dein Auftrag für diese Woche: Frag den, der eure Technik einrichtet oder betreut: Was bei uns am Netz hängt, zum Beispiel Kühlung, Heizung oder Alarmanlage, ist das aus dem Internet erreichbar? Und wer hat Zugriff, auch aus der Ferne? Einordnung, Stand 7. November 2026: Die Angaben zu den Vorfällen beruhen auf Medienberichten. Wer dahintersteckt und wie die Angreifer hineingekommen sind, ist nicht bekannt, die Ermittlungen laufen, ein Zusammenhang der Fälle ist nicht belegt. Die Zahl der betroffenen Märkte in Frankreich wird in den Berichten uneinheitlich angegeben. Der Rat, die Alarmkette zu testen, stammt von Fachmedien für den Handel und nicht vom BSI. Das ist keine IT-Sicherheitsberatung für den Einzelfall. ByteRetter ist für alle kleinen und mittleren Betriebe da, die uns brauchen. Mehr unter byteretter.de.
