Skip to content
Artwork for BOOK SHOT. Literatur beflügelt.
ArtsBooks

BOOK SHOT. Literatur beflügelt.

Valerie Springer

Die Schriftstellerin Valerie Springer spaziert durch die zeitgenössische Literatur. In jedem 5-Minuten-Shot liefert ihr Bücherpodcast kurz und knapp Inhaltsangabe, Leseprobe und Autoreninfo eines von ihr ausgewählten Buches. Ihre Empfehlungen sind Ungewöhnliches abseits des Massenware-Mainstreams sowie Neuerscheinungen, Bekanntes und auch Bestseller.
Ihr Motto: Literatur beflügelt, Lesen befreit.

Play
  • 23 episodes
  • weekly
  • Avg 5 min
  • German
Counted on this page — what you have heard stays on this device, so it is not something the list can be paged by.
  • S2026 · E157
    Wednesday · 5 min

    Bookshot-Special Unterwegs mit Büchern: Der Anker der Kindheit

    Mit Pixi-Büchern und den Geschichten der älteren Schwester begann Valerie Springers Weg zum Lesen. Weil die Schwester nicht immer vorlesen wollte, lernte das Kind, sich die Geschichten selbst zu erschließen. In Unterwegs mit Büchern erinnert sich Valerie Springer an jene frühe Erfahrung von Unabhängigkeit, Trost und Freiheit.

  • S2026 · E156
    September 2 · 5 min

    Bookshot-Special Unterwegs mit Büchern: Was geschieht, wenn ich lese?

    Lesen verändert den inneren Zustand und gibt der Zeit einen anderen Takt. Ein Text begegnet Erinnerungen, Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen – und wird deshalb von jedem Menschen anders gelesen. Zum Auftakt ihrer Sonderserie Unterwegs mit Büchern fragt Valerie Springer, was Bücher in uns auslösen und hinterlassen.

  • S2026 · E155
    August 26 · 5 min

    „1999 Meter über dem Meer“, Roman von Caroline Wahl

    Caroline Wahls neuer Roman 1999 Meter über dem Meer erscheint am 28. August bei Rowohlt. Im Juli hatte Springer Wahls Roman Die Assistentin vorgestellt. Nun hier ein Ausblick auf ein neues Buch über Freiheit, Rollen, erfundene Identitäten und eine junge Frau, die nicht mehr brav in das Leben passen will, das andere für sie vorgesehen haben. Valerie Springer: „Dreist, freiheitslustig, gegenwärtig.“

  • S2026 · E154
    August 19 · 5 min

    „Lotto“, Roman von Tine Melzer

    In Tine Melzers neuem Roman Lotto steht eine junge Frau im Mittelpunkt, die nach einem Unfall ihr Gesicht verbirgt und nur noch über ihre Stimme mit fremden Menschen in Kontakt tritt. Die Erzählerin arbeitet in einem Callcenter, hört zu, spricht, verkauft, und wird für andere zu einer Person, der sie mehr erzählen, als sie eigentlich wollten. Valerie Springer: „Präzise, eigenwillig, stimmnah.“

  • August 15 · 14 min

    Sondersendung: Die Analogen sterben aus.

    Sondersendung zum Jahrestag des ersten Smartphones der Welt! Am 16. August 1994 kam der IBM Simon auf den Markt, jenes Gerät, das heute als erstes Smartphone der Welt gilt. Drei Jahrzehnte später ist digitale Technik aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Wer sich mit ihr schwertut, erlebt nicht selten, wie schnell daraus ein Nachteil wird. Diese Sondersendung handelt jedoch nicht von der Sehnsucht nach VHS-Kassetten, Papierfahrkarten oder Telefonen mit Wählscheibe. Valerie Springer richtet den Blick auf eine Generation, die noch einen Alltag vor der umfassenden Digitalisierung kennt. Deren Erfahrungen können helfen, die gegenwärtige Entwicklung einzuordnen: Was ist tatsächlich Fortschritt? Was geht verloren, wenn Schnelligkeit zum wichtigsten Maßstab wird? Und weshalb braucht eine demokratische Gesellschaft neben technischem Können auch Sorgfalt, Erfahrung und Urteilskraft?

  • S2026 · E153
    August 12 · 5 min

    „Tolstois Bart und Tschechows Schuhe“ von Wladimir Kaminer

    Wladimir Kaminers Buch Tolstois Bart und Tschechows Schuhe tägt den Untertitel Streifzüge durch die russische Literatur. Und es ist ein höchst amüsanter Streifzug. Kaminer erzählt darin von Dostojewski, Tolstoi, Tschechow, Bulgakow, Majakowski, Nabokov und Daniil Charms, aber nicht als trockene Literaturgeschichte, sondern als persönliche, anekdotische und sehr vergnügliche Annäherung an die großen Autoren seiner Herkunft. Valerie Springer: „Kenntnisreich, leichtfüßig, wissensvermittelnd.“

  • S2026 · E152
    August 5 · 5 min

    „Real Americans“, Roman von Rachel Khong

    Rachel Khongs Roman Real Americans erzählt von drei Generationen einer chinesisch-amerikanischen Familie: Lily Chen, Tochter chinesischer Einwanderer, ihr Sohn Nick und Lilys Mutter May. Der Roman beginnt in New York kurz vor der Jahrtausendwende und führt zurück bis ins China der Mao-Zeit. Es geht um Liebe, Herkunft, sozialen Aufstieg, Familiengeheimnisse, Genetik und die Frage, was einen Menschen zu dem macht, der er ist. Valerie Springer: „Weit, gegenwärtig, generationenreich.“

  • S2026 · E151
    July 29 · 5 min

    „Im ersten Licht“, Roman von Norbert Gstrein

    Norbert Gstreins Roman Im ersten Licht erzählt von Adrian Reiter, geboren 1901. Als Jugendlicher wird er durch einen gezielten Axthieb seines Vaters kriegsuntauglich gemacht. Er muss nicht in den Ersten Weltkrieg ziehen, aber der Krieg verschwindet deshalb nicht aus seinem Leben. Gstrein erzählt ein Menschenleben im Schatten zweier Weltkriege ... und von Schuld, Davonkommen, Schweigen und später Liebe. Valerie Springer: „Empathisch, analysierend, nachwirkend.“

  • S2026 · E150
    July 22 · 5 min

    „Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung“ von Siri Hustvedt

    Siri Hustvedts Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung entstand nach dem Tod ihres Mannes, des Schriftstellers Paul Auster. Hustvedt schreibt über Liebe, Erinnerung und über ein gemeinsames Leben, das mit dem Tod nicht einfach verschwindet. Es ist ein sehr persönliches Buch und auch ein Nachdenken darüber, wie die Toten in den Lebenden weiter anwesend bleiben. Valerie Springer: „Intim, klug, geisternah.“

  • S2026 · E149
    July 15 · 5 min

    „Die Assistentin", Roman von Caroline Wahl

    Charlotte wollte Musikerin werden. Aber sie muss etwas Vernünftiges tun, schon wegen der Eltern, wegen der Zukunft, wegen der Frage, wie man sich ein eigenes Leben aufbaut. Also nimmt sie eine Stelle in einem Verlag an und landet im Vorzimmer eines mächtigen Verlegers. Was zunächst nach Nähe zum Zentrum der Literaturwelt aussieht, wird für sie immer mehr zu einer Prüfung: beruflich, körperlich, psychisch und privat. Valerie Springer: „Lässig, flüssig, gegenwärtig.“

  • S2026 · E148
    July 8 · 5 min

    »Die Riesinnen«, Roman von Hannah Häffner

    Schauplatz in Hannah Häffners Roman Die Riesinnen ist das fiktive Dorf Wittenmoos im Schwarzwald. Im Mittelpunkt stehen drei Frauen aus drei Generationen: Liese, Cora und Eva. Sie alle sind groß, dünn und auffällig ... und sie passen nicht recht in die Dorfgemeinschaft. Der Roman erzählt von Herkunft, Körpern, Müttern und Töchtern, vom Wald, vom Bleiben und Weggehen ... und von der Frage, wie viel Heimat Halt gibt und wie viel sie einem nimmt. Valerie Springer: „Erdig, eigenwillig, wurzelstark.“

  • S2026 · E146
    June 24 · 5 min

    »Kekeli«, Roman von Jessica Mawuena Lawson

    Im Mittelpunkt von Jessica Mawuena Lawsons Debütroman „Kekeli“ steht eine junge Frau in einer süddeutschen Kleinstadt. Kekeli lebt angepasst und eher unauffällig, bis ihre Cousine Afi aus Togo zu Besuch kommt und sie mit Fragen konfrontiert, die bisher kaum ausgesprochen wurden: Was bedeutet Herkunft? Was heißt Zugehörigkeit? Und wie viel weiß man eigentlich über die eigene Familie? Valerie Springer: „Jung, gegenwärtig, identitätssuchend.“

  • June 19 · 5 min

    Sondersendung Weltflüchtlingstag 2026

    Ankommen ist noch lang kein Zuhause. Diskussionen über Migration sind von Angst, Streit und Überforderung geprägt. Valerie Springer spricht in ihrer Sondersendung zum Weltflüchtlingstag darüber, dass Bücher neue Sichtweisen ermöglichen. Sie spricht über Literatur zu Flucht, Exil und verlorenen Sprachen. Bücher lösen keine politischen Konflikte. Aber sie helfen, Debatten weniger grobschlächtig zu führen!

  • S2026 · E145
    June 17 · 5 min

    »Die Straße«, Roman von Robert Seethaler

    Schauplatz in Robert Seethalers neuem Roman ist die Heidestraße, eine Straße, die weder im Zentrum liegt noch ganz am Rand. Besucher kommen kaum hierher, und doch spielt sich in ihr ein ganzes Leben ab: Alltag, Sorge, Einsamkeit, Liebe, Streit, Krankheit, Hoffnung, Gerüchte und Veränderung. Robert Seethaler verknüpft die Geschichten der Bewohnerinnen und Bewohner zu einem Mosaik aus Augenblicken. Valerie Springer: „Vielstimmig, alltäglich, menschenkundig.“

  • S2026 · E144
    June 10 · 5 min

    »The Artist«, Roman von Lucy Steeds

    Lucy Steeds’ Roman The Artist. Die Farben des Lichts spielt in Südfrankreich im Jahr 1920: Der junge Journalist Joseph Adelaide reist in die Provence, um den berühmten Maler Édouard Tartuffe zu porträtieren. Doch statt eines gewöhnlichen Interviews erwartet ihn ein abgelegenes Haus, ein verschlossener Künstler, dessen geheimnisvolle Nichte Ettie, und eine Welt aus Licht, Farben und Abhängigkeiten. Valerie Springer: „Sinnlich, geheimnisvoll, farbensatt.“

  • S2026 · E143
    June 3 · 5 min

    »Mittelberge«, Roman von Kerstin Specht

    Erzählt wird die Lebensgeschichte von Sophie, die in den 1930er-Jahren in einem oberfränkischen Dorf aufwächst. Es ist eine Welt der Bauernhöfe, der Arbeit, der Armut, der Nachbarschaft, der Kirche, der Krankheit und der unausgesprochenen Regeln. Der Roman begleitet Sophie von der Kindheit bis in die Wirtschaftswunderzeit. Valerie Springer: „Karg, poetisch, eigensinnig.“

  • S2026 · E142
    May 27 · 5 min

    „Diamanten“, Roman von David Vajda

    Im Mittelpunkt des Romans steht eine Familie, die über mehrere Länder und Milieus verstreut ist: zwischen Berlin, Griechenland, Belgrad, der Provence und Hollywood, zwischen Boheme, Filmwelt und deutschem Großbürgertum. Vier erwachsene Geschwister haben ihre Mutter verloren. Der Vater nennt sie seine Diamanten. Doch die vertrauten Familienworte, das Essen, der Wein und der Sarkasmus können eine schmerzhafte Lücke nicht schließen. Valerie Springer: „Tragikomisch, schillernd, zärtlich.“

  • S2026 · E141
    May 20 · 5 min

    „Eine andere Geschichte“, Roman von Charles Lewinsky

    Los Angeles, 1959: Der alte Filmproduzent Curtis Melnitz kann nicht schlafen. Albträume verfolgen ihn, Schlaftabletten bekommt er nur unter einer Bedingung: Er muss regelmäßig zu einem Psychoanalytiker gehen. Dort beginnt er zu erzählen, von Hollywood, Berlin, der frühen Filmindustrie, von Flucht, Erinnerung und den Bildern, die ihn nicht loslassen. Jede Sitzung wird zu einem Kapitel seines Lebens. Valerie Springer: „Filmisch, erzählfreudig, erinnerungssatt.“

  • S2026 · E140
    May 13 · 5 min

    »Das glückliche Schicksal«, Roman von Matthias Nawrat

    Matthias Nawrat erzählt von der jungen Psychologin Wanda, die Anfang der 80er Jahre aus Polen nach Venedig reist, um einen im Exil lebenden Wissenschaftler zu befragen. Die Gespräche mit ihm führen weit über ein akademisches Interview hinaus: in die Geschichte Polens, in die Gewalt des 20. Jahrhunderts, in Lager, Systeme, Ideologien und in die Frage, ob ein Mensch anständig bleiben kann, wenn die Verhältnisse ihn vernarbt haben. Valerie Springer: „Dunkel, klug, beunruhigend.“

Showing 1–20 of 23 episodes