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Artwork for Böll.Mitschnitt

Böll.Mitschnitt

Heinrich-Böll-Stiftung

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  • 20 episodes
  • Avg 1 hr 8 min
  • German
  • Today · 1 hr 31 min

    Bedingungsloses Grundauskommen – Eine Antwort auf die Krise?

    Der Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens – oder auch –auskommens – fasziniert viele Menschen. Eine knappe Mehrheit der Deutschen befürwortete 2018 bei einer INSA-Umfrage monatliche bedingungslose Zahlungen an alle, wofür viele Sozialleistungen wegfallen würden. Angesichts der Corona-Krise und des befürchteten starken Anstiegs der Arbeitslosigkeit wird diese Forderung aktuell wieder breiter erhoben. In den vergangenen Wochen haben mehr als eine Million Menschen in Deutschland Petitionen zu einem Grundeinkommen in der Corona-Krise unterzeichnet. Die Publizistin und Kuratorin Adrienne Goehler stellt in ihrem neuen Buch das Grundein/auskommen in Beziehung zu Nachhaltigkeit und Entschleunigung. Sie erhofft sich einen Paradigmenwechsel vom „Müssen und Sollen“ zum „Können und Wollen“. In unserer Diskussion wollen wir das Grundauskommen im Verhältnis zur sozialökologischen Transformation in Krisenzeiten debattieren. Welche Auswirkungen hätte es auf gesamtwirtschaftliche Stabilität, ökologische Nachhaltigkeit, und soziale Ungleichheit? Mit: - Adrienne Goehler, Publizistin, Kuratorin, ehemalige Berliner Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur - Thomas Jorberg, Vorstandssprecher GLS Bank - Miriam Rehm, Juniorprofessorin für Sozioökonomie mit Schwerpunkt soziale Ungleichheit, Universität Duisburg/Essen - Thieß Petersen, Senior Advisor Bertelsmann Stiftung, und Lehrbeauftragter Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder Moderation: Anna Mayr, Journalistin und freie Autorin Mitschnitt der Online-Veranstaltung vom 5. Oktober 2020 Bild: Hanes Sturzenegger/flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

  • Today · 1 hr 18 min

    Grundkurs "CO₂-Bepreisung" - #2 Anreizseite und Rückverteilungsseite

    Dieser Grundkurs erklärt die Funktionen und Ausgestaltungsformen der unterschiedlichen Bepreisungsmodelle. Es wird dargestellt, was mit den Erlösen aus dem Emissionshandel passiert und wie die Rückverteilung emissionsmindernd und sozial gerecht organisiert werden kann. Mit: - Florian Zerzawy, Wissenschaftlicher Referent Energiepolitik, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V. Moderation: Dr. Stefanie Groll, Referentin Ökologie und Nachhaltigkeit, Heinrich-Böll-Stiftung Bild: Andreas Habich, Lizenz: CC BY-SA 3.0

  • Today · 57 min

    Grundkurs "CO₂-Bepreisung"#1 - Einführung und Hintergrund

    Dieser Grundkurs erklärt die Funktionen und Ausgestaltungsformen der unterschiedlichen Bepreisungsmodelle. Es wird dargestellt, was mit den Erlösen aus dem Emissionshandel passiert und wie die Rückverteilung emissionsmindernd und sozial gerecht organisiert werden kann. Mit: - Florian Zerzawy, Wissenschaftlicher Referent Energiepolitik, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V. Moderation: Dr. Stefanie Groll, Referentin Ökologie und Nachhaltigkeit, Heinrich-Böll-Stiftung Bild: Andreas Habich, Lizenz: CC BY-SA 3.0

  • Today · 40 min

    Marion Kraske im Gespräch mit Ellen Ueberschar über Bosnien und Herzegowina

    Im Gespräch mit Ellen Ueberschär blickt Marion Kraske, ehem. Büroleiterin Sarajevo Heinrich-Böll-Stiftung, blickt zurück auf Ihre Zeit in Bosnien und Herzegowina und die Arbeit des Büros, zuständig für BiH, Nord-Mazedonien, Albanien: wie hat sie von 2016-2022 die Rolle der Stiftung gesehen und interpretiert? Was waren die wichtigsten Erfolge, größte Herausforderungen? Wie sieht sie die Rolle internationaler Organisationen in Bosnien insgesamt? Welche Möglichkeiten, welche Grenzen, welche Fehler? Im Gespräch wird die besondere Rolle und Problematik des OHR beleuchtet, deutlich geworden zuletzt am Widerstand gegen eine Verlängerung des Mandats durch Russland; die Neubesetzung des OHR durch den deutschen Ex-Bundesminister Christian Schmidt und das vom scheidenden OHR Inzko Ende Juli erlassene Gesetz zur Strafbarkeit der Leugnung von Genozid und Kriegsverbrechen. Schließlich geht es um Perspektiven des EU-Erweiterungsprozesses im Blick auf Bosnien und Herzegowina, Nord-Mazedonien und Albanien. Mit Marion Kraske, ehem. Leiterin Sarajevo, Heinrich-Böll-Stiftung Ellen Ueberschär, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung Shownotes Why Bosnia needs an Anti-Genocide Denial Law, Jasmin Mujanovic 3. August 2021 https://balkaninsight.com/2021/08/03/why-bosnia-needs-an-anti-genocide-…) Bürgerzorn in Mostar - „Die EU spricht mit der Mafia, nicht mit uns, Marion Kraske, 3.November 2020 https://ba.boell.org/de/2020/11/03/buergerzorn-mostar-die-eu-spricht-mi…

  • Today · 1 hr 33 min

    Welt im Lockdown – Die globale Krise und ihre Folgen

    Gemeinsam sprechen Harald Schumann (Investigate Europe) und Barbara Unmüßig (Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung) mit dem Wirtschaftshistoriker Adam Tooze über sein neues Buch: „Welt im Lockdown“. Es ist eine Chronik der durch das Coronavirus ausgelösten globalen Krise, einer Krise wie keine andere zuvor. Das Buch erzählt die Geschichte der zwölf Monate vom Ausbruch der Pandemie bis zur Amtsübernahme von Präsident Biden bis Januar 2021. In ihrem faszinierenden Gespräch reden die drei über die Erfolge der Krisenbekämpfung durch die Zentralbanken und ihre Nebenwirkungen in Form von wachsender Ungleichheit. Sie sprechen über die drohende Austeritätspolitik, über steigende Energiepreise, über den Wettstreit von USA und China, die Auswirkungen der Pandemie auf den globalen Süden und die Notwendigkeit einer globalen Impfoffensive. Abschließend geht es um die Lehren aus der Pandemie für die Bewältigung der Klimakrise. Shownotes Videomitschnitt zur Veranstaltung https://www.youtube.com/watch?v=LN9_EpLxIEAe Das Buch ist erschienen im C. H. Beck-Verlag. https://www.chbeck.de/welt-lockdown/product/32388695

  • Dec 13, 2022 · 42 min

    Die Zeit des Rechtspopulismus

    Die Zufriedenheit mit der Demokratie ist zwar hoch. Aber Ausländerfeindlichkeit, Antifeminismus und sexistische Einstellungen bleiben auf einem hohen Niveau. Zu diesem Ergebnis kommt die zehnte Leipziger Autoritarismus-Studie. Eine Paneldiskussion an der Uni Kiel auf der Tagung „Die Zeit des Rechtspopulismus“ beschäftigt sich mit den Ergebnissen der Studie und geht der Frage nach welches Bild der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Rechtspopulisten zeichnen. Ole Meinefeld von der Heinrich-Böll-Stiftung im Gespräch mit Johannes Kiess vom Else-Frenkel-Brunswik-Institut, Lea Liese, Literaturwissenschaftlerin von der Uni Basel und der Journalistin Carolin Wiedemann.

  • Dec 6, 2018 · 57 min

    An der schwarzblauen Donau: Rechte Mediennetzwerke auf dem Vormarsch

    Was ist los in Österreich? Nina Horaczek (Chefreporterin der Wochenzeitung falter) klärt über rechte Mediennetzwerke und die Führer der neuen Regierung auf. Im Gespräch mit Martin Kaul (Redakteur der Wochenzeitung taz) redet sie über rechtspopulistische Strategien und deren Enttarnung.

  • Jan 5, 2018 · 1 hr 56 min

    Der Friedensnobelpreis 2017 - Das Atomwaffenverbot und die deutsche Außenpolitik

    Mit der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN), Trägerin des Friedenobelpreises 2017 Eröffnung: Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung Key Note: Sascha Hach, International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) Diskussionsrunde mit: - Anne Balzer, Communication & Research, ICAN Deutschland - Agnieszka Brugger, MdB, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen - Dr. Patricia Flor, Botschafterin, Beauftragte der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle, Leiterin der Abteilung für internationale Ordnung, Vereinte Nationen und Rüstungskontrolle, Auswärtiges Amt Moderation: Giorgio Franceschini, Heinrich-Böll-Stiftung Der Friedensnobelpreis ging in diesem Jahr an die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), einer langjährigen Partnerorganisation der Heinrich-Böll-Stiftung. Damit würdigt das Nobelkomitee ICANs umfassenden Beitrag für das Zustandekommen des internationalen Vertrages über das Verbot von Kernwaffen (Nuclear Weapon Ban Treaty). Dieser bahnbrechende Vertrag war am 7. Juli 2017 von der Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten verabschiedet worden. Die Bundesrepublik blieb - gemeinsam mit den meisten NATO-Partnern - den Verhandlungen zu diesem Abkommen fern und signalisierte, dass sie ein Kernwaffenverbot ohne Einbindung der existierenden Atommächte für wenig zielversprechend hält. Stattdessen strebe man eine Politik der kleinen Schritte an, um in Abstimmung mit den Kernwaffenstaaten auf das Langzeitziel einer nuklearwaffenfreien Welt hinzuarbeiten. Dies wirft eine Reihe von Fragen auf – insbesondere für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik: Ist der Weg der schrittweisen nuklearen Abrüstung vor dem Hintergrund umfassender weltweiter nuklearer Modernisierungsprogramme noch glaubwürdig? Wie positioniert sich die Bundesregierung zur von ICAN aufgeworfenen humanitären Dimension der Nuklearfrage? Wäre ein Kernwaffeneinsatz mit den Prinzipien des humanitären Völkerrechts vereinbar? Foto: Nobel Prize medal inscribed to F. G. Banting. Urheber/in: Thomas Fisher Rare Book Library, UofT. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons License.

  • Nov 24, 2017 · 1 hr 33 min

    Europäischer Energiesalon: Nach den Wahlen in Deutschland und Frankreich

    Wie Frankreich und Deutschland im Sinne einer gemeinsamen europäischen Energie- und Klimapolitik zueinander finden können? "Erst mal müssen die beiden Länder darüber reden, welche Leichen sie im Keller haben", meint der grüne Europapolitiker Claude Turmes, sei es die deutsche Kohleindustrie, der Dieselskandal oder die französische Liebe für Atomkraft. Franca Diechtl von der Deutschen Energie-Agentur hingegen plädiert für ein positives Narrativ bei dem Bestreben einer engeren Zusammenarbeit und für mehr bürgernahe Kooperationen an den deutsch-französischen Grenzen. Hierüber und über weitere Möglichkeiten der deutsch-französischen Zusammenarbeit für eine erfolgreiche europäische Energiewende diskutierten am 21. November 2017: - Claude Turmes, Mitglied des Europäischen Parlaments, Grüne/EFA - Andreas Rüdinger, Institut du développement durable et des relations internationales, Iddri - Franca Diechtl, Deutsche Energie-Agentur Moderation: Rebecca Bertram, Heinrich-Böll-Stiftung Die ganze Diskussion als Audiomitschnitt finden Sie hier zum Nachhören. Bild: NASA GSFC / CC-BY

  • Oct 9, 2017 · 1 hr 14 min

    Potentiale des Theaters 2.0 - Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Ingrid Hentschel (FH Bielefeld)

    Vortrag von Prof. Dr. Ingrid Hentschel (FH Bielefeld), im Anschluss Gespräch mit ihr und Andreas Altenhof (Co - Sprecher Rat für die Künste, Berlin), moderiert von Patrick Wildermann (freier Kulturjournalist, Tagesspiegel, TIP, Galore), Ingrid Hentschel und Andreas Altenhof (Co-Sprecher Berliner Rat für die Künste) erörterten gemeinsam Handlungs-empfehlungen für eine soziale, kritische und diverse Theaterlandschaft. 1. Vortrag Prof. Ingrid Hentschel (ca 15 min) „Vielfalt statt Einfalt – Potentiale des Theaters 2.0“ 2. Gespräch Ingrid Hentschel, Andreas Altenhof, Patrick Wildermann (ca 40 min)

  • Jul 21, 2017 · 1 hr 33 min

    Europäischer Energiesalon: Was bedeutet der Brexit für die europäische Energie- und Klimapolitik?

    Wahrnehmungen aus London, Brüssel und Berlin Die europäische Energie- und Klimapolitik ist in den vergangenen Jahren maßgeblich von Großbritannien geprägt worden. Der Brexit kommt für die Energie- und Klimapolitik der Europäischen Union zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Intern befindet sich die Union in zähen Verhandlungen über die Neuausrichtung des europäischen Emissionshandels, die Umsetzung der Energy Union, sowie die EU-weiten Energie- und Klimaziele bis 2030. Außerdem muss entschieden werden, welche Rolle die europäische Klimadiplomatie ohne die USA als Verbündete spielen kann und wie die Klimapolitik in dieser turbulenten geopolitischen Situation Prioritätsthema bleibt. Gespräch am 6. Juli 2017 über die Zukunft der europäischen Energie- und Klimapolitik nach dem Brexit. Wir diskutierten darüber, wie sich das Fehlen Großbritanniens auf die Dynamik der EU-Klimapolitik auswirken wird, und darüber, welche neuen europäischen Allianzen notwendig sind, damit die europäischen Energie- und Klimaziele für 2030 nachhaltig vorangetrieben werden. Mit: - Martin Nesbit, Institute for European Environmental Policy (London) - Lisa Fischer, E3G (Brüssel) - Felix Matthes, Öko-Institut (Berlin) Moderation: R. Andreas Kraemer, IASS und Ecologic Institut Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit E3G. Aus der Reihe: Europäischer Energiesalon Bild: NASA Visible Earth/Puclic Domain

  • Jun 27, 2017 · 27 min

    Ralf Fücks: Die Herausforderungen politischer Arbeit

    Unter dem Titel „Rahmenbedingungen und Herausforderungen politischer Arbeit – welche Kompetenzen künftig gefragt sind“ hat Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, zum Auftakt einer Konferenz von GreenCampus zu den Perspektiven der politischen Weiterbildung im Februar 2017 sieben Thesen vorgestellt. Für Fücks kein Blick in die Glaskugel, sondern die aus mehreren prägenden Megatrends abgeleiteten Anforderungen an eine demokratische Politik.

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