Skip to content
Artwork for Berlin Booth
MusicArts

Berlin Booth

Martin Daßinnies

Berlin Booth porträtiert Künstlerinnen, Bookerinnen, Barpersonal, Türsteherinnen, Partymacherinnen, Kollektive, Clubbetreiber*innen, sowie Publikum auf Augenhöhe und zeigt so die Einzigartigkeit der Club- und Ravekultur.


Unser Videocast zeichnet ein lebendiges Schaubild der Berliner Elektroszene und darüber hinaus. Wir porträtieren wichtige Persönlichkeiten aller Clubbereiche und zeigen die anhaltende Vitalität der elektronischen Szene.


Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Play
  • 22 episodes
  • weekly
  • Avg 51 min
  • German
Counted on this page — what you have heard stays on this device, so it is not something the list can be paged by.
  • S1 · E97
    Thursday · 1 hr 9 min

    Grey Young vom Gay Over Podcast über queeres Feiern, Kink-Kultur und Älterwerden

    Grey Young ist Host des queeren Podcasts "Gay Over" und gibt darin ziemlich ehrlich, manchmal auch radikal Einblicke in sein Leben als schwuler Mann in Berlin. Was 2021 als persönliches Projekt begann, ist heute ein Podcast mit vielfältigen Themen – vom Älterwerden bis zu Geschlechtskrankheiten – und wechselnden Gästen. Auch das Feiern und die Partykultur der Stadt gehören zu Greys Themen. Mit Berlin Booth sprach der Podcaster unter anderem über queere Perspektiven auf die Clubwelt, das KitKat und seine Kink-Kultur sowie über Körperbilder und Körperkult. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E96
    August 20 · 48 min

    Scheißmukke über Vinyl only, Freundschaft, Strausberg und gute Soundsysteme

    Scheißmukke, das sind die DJs Dreimal T, Degen, Schönfeld und Zarling. Das ursprünglich aus Brandenburg stammende Kollektiv hat sich mit seiner Partyreihe Ringelpietz in den letzten Jahren einen Namen gemacht. 2025 wurde Scheißmukke im Rahmen des Tags der Clubkultur von der Berliner Clubcommission ausgezeichnet und hinterließ bei Events wie der New-Faces-Reihe im Tresor einen nachhaltigen Eindruck. Beim Feel Festival traf Berlin Booth das Scheißmukke-Kollektiv und sprach mit ihnen über die Anfänge des Kollektivs, Freundschaft, ihre Liebe zum Vinyl, ihre Heimat Strausberg und die Frage, welche Rolle ein gutes Soundsystem für eine Party spielt. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E95
    August 13 · 55 min

    Antonio Riverón über identitätsstiftende Enten, grafischen Eskapismus, Inspiration und Partynächte

    1,20 mal 2 Meter groß und in mehr als vier Monaten entstanden: Für seine Berlin Club Map hat der Grafiker Antonio Riverón die Berliner Ravekultur sowie verschwundene und noch existierende Clubs auf einer einzigen Karte festgehalten. Das Besondere liegt dabei nicht nur in der Fülle der Inhalte. Riverón hat das großformatige Poster vollständig von Hand gezeichnet und bis ins kleinste Detail koloriert. Die Karte ist nicht nur Riveróns persönliche Auseinandersetzung mit der Berliner Clubszene, sondern zugleich seine Abschlussarbeit an der Universität der Künste Berlin – und der berufliche Einstieg in die hiesige Clubwelt. Berlin Booth sprach mit dem Künstler über grafischen Eskapismus, sein Ankommen in Berlin, identitätsstiftende Enten, Skaten und darüber, warum auf lange Clubnächte nicht zwangsläufig ein Kater folgen muss. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E94
    July 16 · 1 hr 3 min

    DJ Johana Jost über Autismus, mentale Gesundheit in der Clubkultur und den Druck der Szene

    Seit über vier Jahren ist Johana Jost als DJ in Berlin aktiv und veranstaltet gemeinsam mit einer Freundin die FLINTA*-zentrierte Partyreihe CREAM. Vor Kurzem sprach sie auf Instagram erstmals öffentlich darüber, dass sie Autistin ist und wie sich das auf ihre Arbeit auswirkt: von der Reizverarbeitung im Club bis zum Performancedruck hinter den Decks. Noch immer ist das Bild von Autismus von Klischees geprägt. Besonders Frauen werden häufig erst spät oder gar nicht diagnostiziert, neurodivergente Perspektiven bleiben vielerorts unsichtbar, auch in der Clubkultur. Mit Berlin Booth sprach Johana Jost darüber, warum mehr Aufklärung nötig ist, und über die Schattenseiten der DJ-Szene, das Spannungsfeld zwischen Suchtpotenzial und mentaler Gesundheit sowie den Druck, in einer Branche zu bestehen, in der die Grenzen zwischen Arbeit und Nachtleben oft verschwimmen. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E93
    July 9 · 54 min

    Fritz Windish über Höhen und Tiefen des Garbicz Festivals, Berliner Wurzeln und kulturellen Wandel

    Kaum jemand ist so eng mit der Entwicklung der Berliner Clubkultur verbunden wie Fritz Windish. Mit dem Label URSL, dem Duo Soukie & Windish sowie seiner langjährigen Arbeit im Umfeld von Kater und Holzmarkt hat er Orte und Ideen mitgeprägt, die weit über Berlin hinaus wirken. Als Produktions- und künstlerischer Leiter hat Windish das Garbicz Festival maßgeblich mitgeprägt. Aus dem Berliner Kosmos hervorgegangen, hat das Festival von Beginn an seine sehr eigene Identität entwickelt, in der Landschaft, Kunst und Musik untrennbar zusammengehören. Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Fritz Windish über die Entwicklung des Garbicz Festivals, den Wandel des Publikums und ein Berlin, dessen Veränderungen sich in der Clubkultur besonders deutlich spiegeln. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E92
    July 2 · 56 min

    Aena Spitz über Hitzeschutz, Ackerlogistik und die Utopie des Nation of Gondwana-Festivals

    Musikfestivals verändern sich und mit ihnen die Herausforderungen. Das zeigt sich auch bei der Nation of Gondwana: 2026 dauert das Festival erstmals vier statt drei Tage. Für das Organisationsteam bedeutet das weit mehr als einen zusätzlichen Festivaltag. Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Kreativdirektorin Aena Spitz über die praktischen Folgen der Verlängerung, den wachsenden Stellenwert von Hitzeschutz und die komplexe Logistik hinter einer temporären Stadt auf freiem Feld. Gleichzeitig geht es um die Frage, warum Festivals wie die Nation trotz gesellschaftlicher Veränderungen ihre Anziehungskraft behalten. Für viele Besucherinnen und Besucher sind sie nämlich Orte, an denen Gemeinschaft, Selbstbestimmung und Freiräume erlebbar werden. Was es braucht, um diese Räume entstehen zu lassen – und wie sich das Leben über Wochen auf einem Acker anfühlt, auf dem aus dem Nichts eine Kleinstadt entsteht, ist ebenso Thema des Gesprächs wie die Zukunft von Festivals unter neuen klimatischen Bedingungen. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E91
    June 25 · 47 min

    Tine Jpla über Technikbegeisterung, DIY-Reels und gelebte Feierkultur

    Seit mehr als einem Jahrzehnt bewegt sich Tine Jpla an der Schnittstelle von Clubkultur, Technik und künstlerischer Gestaltung. Ihre ersten, markanten Schritte machte sie 2014, als sie an der Entstehung des IFZ in Leipzig mitwirkte. Von 2014 bis 2024 war sie dort als Resident-DJ aktiv und gestaltete die Entwicklung des Clubs maßgeblich mit. Tine Jpla wirkt(e) an einer Vielzahl prägender Veranstaltungsreihen wie No Show, Q-TEKK, Pillenrealitæt, Connwax, Rillendisco und ://whatever mit. In ziemlich unterhaltsamen Reels beweist sie außerdem regelmäßig ihre Affinität zu elektronischen Gerätschaften. Berlin Booth unterhielt sich mit der DJ und Veranstaltungstechnikerin über ihre Zeit in Leipzig und Berlin, ihre Veranstaltungsreihen, über ihre Social-Media-Präsenz und die Kunstfertigkeit, mit Technik Menschen zu begeistern. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E90
    June 18 · 56 min

    Sanna Sand (Krachgarten Kollektiv) und Andreas Schropp live vom Wurzelfestival 2026

    Wer schon einmal auf einem Festival geduscht hat, kennt das Drama: lange Schlangen, mitunter improvisierte Sanitäranlagen und die Hoffnung auf ein paar Minuten warmes Wasser. Für Sanna Sand war das keine zufriedenstellende Lösung. Stattdessen entwickelte sie eine Idee, die heute zu den ungewöhnlichsten Attraktionen der Festivallandschaft zählt: „Human Wash“, die menschliche Waschanlage. Künstlerinnen, DJs und sogenannte „Schwamm-Kräfte“ verwandeln jede Waschsession in ein interaktives Spektakel aus Wasser, Musik und gemeinschaftlichem Erleben. Doch hinter den kreativen Installationen und dem besonderen Festivalflair steckt auch viel organisatorische Arbeit. Eine zentrale Rolle beim Wurzelfestival spielt dabei Andreas Schropp. Er begann 2022 als Praktikant und gehört heute zum festen Leitungsteam. Mit seinem Engagement steht er beispielhaft für den Generationswechsel, den das Festival derzeit durchläuft, und gestaltet die Zukunft der Veranstaltung aktiv mit. Berlin Booth traf Sanna Sand und Andreas Schropp während des Wurzelfestivals zum Gespräch. Wir sprachen über kreative Visionen und deren Umsetzung, über die Herausforderungen und Freuden der Festivalorganisation sowie über die Bedeutung subkultureller Veranstaltungen in einer Zeit, in der unabhängige Kulturorte und alternative Freiräume zunehmend unter Druck geraten. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E89
    June 11 · 54 min

    Anja Schneider über ihre Liebe zu Detroit, den Wandel Berlins und Diversität in der Szene

    Seit mehr als drei Jahrzehnten zählt Anja Schneider zu den prägenden Figuren der Berliner House- und Techno-Szene. 1994 zog sie nach Berlin, begann ihre Karriere beim Radio und etablierte sich in den 2000er-Jahren als international gefragte DJ und Produzentin. 2005 gründete sie gemeinsam mit Ralf Kollmann das einflussreiche Label Mobilee, bevor sie mit Sous Music ihr eigenes Label ins Leben rief. In ihrem Podcast "Anja Schneider Backstage" gewährt sie Einblicke hinter die Kulissen der elektronischen Musikszene. Berlin Booth sprach mit ihr nicht nur über die Eckpfeiler ihrer Musikkarriere und den Spirit der 1990er- und 2000er Jahre, sondern auch über das Reisen, Detroit und die Hürden, denen sie als Frau innerhalb der Szene begegnet ist. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E88
    May 28 · 43 min

    Jonas Radschuwait über Licht- und Stagedesign und seine Arbeit beim Whole-Festvial

    Jonas Radschuwait macht nicht einfach nur irgendwas mit Veranstaltungen. Wenn auf einer Festivalbühne jedes Licht sitzt, Produktionen reibungslos ineinandergreifen und das Publikum davon kaum etwas mitbekommt, steckt oft auch seine Arbeit dahinter. Seine Karriere begann in der Berliner Clubszene: Lange prägte er das Schwuz mit, heute ist seine Expertise bei Formaten wie dem Whole Festival, der re:publica oder der Most Wanted: Music gefragt. Dort sorgt er im Hintergrund dafür, dass große Produktionen funktionieren – präzise, flexibel und unter Hochdruck. Wir haben mit ihm über die Unterschiede zwischen Club- und Festivalproduktion gesprochen, über seinen persönlichen Weg durch die Berliner Nachtkultur und darüber, warum gute Veranstaltungsarbeit oft unsichtbar bleibt. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E87
    May 21 · 45 min

    Feel Festival-CEO Kira Taige über Kunst, kollektives Erleben und ihren Weg in die Festivalwelt

    Menschen eine Bühne zu geben und Freiräume für Kunst und Kultur zu schaffen – das ist der Antrieb von Kira Taige. Seit zwei Jahren leitet sie als Geschäftsführerin das Feel Festival und zählt längst zu den prägenden Stimmen der hiesigen Festivallandschaft. Mit ihr haben wir über ihren Weg von der Praktikantin zur Geschäftsführerin gesprochen, über nachhaltige Festivalstrukturen, kreative Verantwortung – und über die besondere Magie, wenn über Monate hinweg ein temporäres Dorf aus Kunst, Musik und Gemeinschaft entsteht. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E86
    May 14 · 49 min

    Dave Dinger über seine Anfänge in der Bar 25, Club als Sinnbild für Freiheit und mentale Gesundheit

    Dave Dinger gehört zu den prägenden Figuren der Berliner Partykultur. Er war nicht nur maßgeblich an der Entwicklung des Konzepts der legendären Bar 25 beteiligt, sondern formte als Gründungsmitglied des Bachstelzen-Kollektivs auch dessen Partys und Veranstaltungen zu eigenständigen sozialen, musikalischen und ästhetischen Räumen. Nach einem schweren Burnout richtet sich sein Fokus heute auf die Begleitung von Künstler*innen und Kollektiven. In Coachings und Beratungen gibt er seine langjährigen Erfahrungen aus der Arbeit mit kreativen Gemeinschaften weiter. Mit Berlin Boot sprach er über die Entstehung der Bar 25, die Gestaltung von Clubräumen als soziale Orte, Flowmanagement, die Veränderungen der Club- und Festivalkultur nach Corona und über das Gefühl des Aneinandervorbeilebens in einer Szene, die sich oft für besonders verbunden hält. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E85
    May 9 · 51 min

    Christian Reckmann vom Wurzelfestival über die Krise der Festivalszene und neue Perspektiven

    Christian Reckmann ist Mitgründer und Geschäftsführer der Secret Forest GmbH und Veranstalter des Festivals „Zurück zu den Wurzeln“. Seit über drei Jahrzehnten prägt er die Berliner Clubkultur- und Eventbranche. Sein Fokus: nachhaltige Eventstrukturen mit Bestand. Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Reckmann über die Krise der hiesigen Musikfestivals, die vor allem subkulturelle Festivals jenseits des Mainstreams trifft, über neue Wege aus der Krise, die Bedeutung von Communityarbeit – und darüber, warum das Wurzelfestival von Beginn an auf Inklusion gesetzt hat. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E84
    April 30 · 54 min

    Lara Hanto von whereto.dance über die elektronische Festivalszene, Zeltplatzleben und Gemeinschaft

    Lara Hanto ist das Gesicht hinter whereto.dance. Als Festival-Influencerin nimmt sie ihre Community sowohl mit zu den großen Bühnen als auch zu kleineren Festivals und liefert dabei Einblicke in die Welt des elektronischen Festivallebens. Doch ihr Alltag besteht nicht nur aus Musik und Euphorie. Als Influencerin ist sie ebenso mit den Schattenseiten sozialer Medien konfrontiert – Hasskommentare und Kritik gehören für sie zum digitalen Alltag. Mit Berlin Booth spracht sie über ihren allsommerlichen Festivalalltag, kreative Pausen, die schwierige Situation, in der sich viele Festivals heute wiederfinden, und ihren Umzug von Nordrhein-Westfalen nach Berlin. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E83
    April 23 · 50 min

    Klub Verboten-Gründer Karl über Social Media-Zensur, Fetisch-Kultur und sexpositive Partys

    Wie schafft man sichere Räume für Sexualität im Clubkontext – und wer trägt die Verantwortung dafür? Für Klub Verboten beginnt die Antwort beim Dialog: zwischen Gästen, Veranstaltenden, Clubbetreibenden und Behörden. Vor zehn Jahren schlug Klub Verboten einen neuen Weg ein und setzte zunächst in London ein Zeichen, das weit über die Stadt hinaus Wirkung zeigte. Heute prägt Klub Verboten auch in Berlin und international die Standards einer Kink-Community, in der Konsens, Respekt und klare Strukturen im Mittelpunkt stehen. Die Mission ist dabei unverändert: Räume zu schaffen, die Schutz und Verantwortung nicht nur versprechen, sondern aktiv leben – etwas, das in vielen sexpositiven Kontexten noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Gründer Karl Verboten über die Grenzen der Freiheit und die Zensur auf Instagram, die Ambivalenzen sexpositiver Partys – und seinen ganz persönlichen Weg zu Klub Verboten. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E82
    April 16 · 45 min

    TBXX vom Gleis 44 in Ulm über Clubkultur im Ländle, Sperrstunden und Durchhaltevermögen

    Seit Oktober 2025 wird das Gleis 44 in Ulm – nach langem Hin und Her bis hin zur Schließung – als gemeinnütziger Verein betrieben. Auf mehr als 2.000 Quadratmetern entfaltet sich ein vielschichtiges Programm: Ateliers und Werkstätten treffen auf Clubkultur, Workshops, Vorträge und Konzerte. Ein Ort, der sich nicht festlegen lässt. Der Weg dorthin war steinig. Von bürokratischen Hürden bis zu strukturellen Herausforderungen: Die Betreibenden mussten sich ihr Projekt buchstäblich erkämpfen. Wie sich das konkret angefühlt hat, erzählt Tim alias TBXX – Resident-DJ, Produzent und verantwortlich fürs Booking – im Gespräch mit Berlin Booth. Es geht um Anwohnerbeschwerden und Lärmschutz, um die Realität von Sperrstunden. Aber auch um die größere Frage, welche Rolle Nachtleben in Ulm heute spielt – als kultureller Resonanzraum ebenso wie als wirtschaftlicher Faktor. Und nicht zuletzt um den unbedingten Antrieb, Räume für Musik zu schaffen und zu erhalten. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E81
    April 9 · 50 min

    Günther Krabbenhöft über die Kraft von Techno, das Berghain, Individualismus und Konformität

    Günther Krabbenhöft ist eine Berliner Stil-Ikone. Seine einzigartige Erscheinung erregte 2015 durch einen zufälligen Schnappschuss eines Touristen internationale Aufmerksamkeit. Das Bild ging viral und machte ihn über Nacht berühmt. Nicht viel später entschied sich Krabbenhöft, die Nacht zum Tag zu machen und tauchte in die Berliner Techno- und Housewelt ein. Berlin Booth sprach mit Krabbenhöft über die Kraft elektronischer Musik, Individualismus und Konformität, das legendäre Berghain, sowie den feinen Unterschied zwischen Mode und dem Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E80
    April 2 · 51 min

    Daniel Stenger über Live-Sets, Heimat und Fernbeziehungen, Queen und Tischtennis

    DJ und Produzent Daniel Stenger alias Flashbaxx lebt Musik mit Leib und Seele. Seine DJ-Sets sind fließende Klangreisen: Mühelos verbindet er Downbeat mit House, durchzogen von warmen Disco-Vibes, groovigem Boogie sowie Einflüssen aus Jazz und Funk. Seit 2024 steht er auch als Live-Act auf der Bühne und verwandelt den Dancefloor mit Synthesizern und Samplern in ein pulsierendes Spielfeld seiner eigenen Disco- und House-Mash-ups. Berlin Booth hat mit ihm über seine Wurzeln in Aschaffenburg gesprochen, über seine Fernbeziehung zu Berlin, die nicht nur von Tischtennis geprägt ist, sowie über Queen und die Relevanz von Social Media. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E79
    March 26 · 47 min

    Reese über die Leipziger Clubszene, die Liebe zu House und das Groovers-Kollektiv

    Die Clubkultur ist allerorten in Bewegung, vor allem die kritischen Aspekte (Clubsterben, Preissteigerung) sind überall spürbar. In Leipzig haben in den vergangenen Jahren einige Clubs wie das IfZ und das Axxon geschlossen. Die Distillery hat auf dem Leipziger Messegelände 2025 ihre dritte Inkarnation gefeiert. Wie steht es also um die Leipziger Clubkultur und welche Rolle spielt House in der Stadt? Berlin Booth sprach mit DJ Reese über die Arbeit und Gründung des Kollektivs Groovers, Politik auf dem Dancefloor und den Spaß an der Gestaltung einer eigenen Radioshow. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E78
    March 19 · 41 min

    Tigerhead über Karriere mit Kind, Hater, Labelarbeit und Influcencer in der Booth

    Seit über 15 Jahren bewegt sich Tigerhead durch elektronsiche Grenzbereiche – und das mit einer Konsequenz, die man nicht lernen kann. Ihre Sets gelten als roh, intensiv und kompromisslos – eine Mischung aus industrieller Härte und rhythmischer Fragmentierung. Im Berghain, im Tresor oder in der inzwischen legendären Griessmuehle: Tigerhead hat sich ihren Platz im Techno erspielt und arbeitet gerade konsequent an ihrem eigenen Label 66.circuit. Berlin Booth hat sich mit ihr aber nicht nur über Musik und ihre Karriere unterhalten, sondern auch über die Vereinbarkeit von Kind und Nachtleben, den Umgang mit Hatern, Labelarbeit und die Rolle von Influencern in der Clubwelt. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Showing 1–20 of 22 episodes