
#3 Schwanger sein heißt hinlegen und schonen. Oder?
transcript
show notes
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📌 DARUM GEHT'S IN DIESER FOLGE
- Zwei Perspektiven auf ein Thema: Tami vom Trainingsreiz her, Bibi vom Beckenboden her
- 36 Grad und drei Schwangere, die sagen: kein Problem – Bewegung tut in dieser Phase einfach gut
- Tami im Rückblick: „eher eine strengere Trainerin", laut, und man hat sie schon an der Kreuzung gehört
- Sport als Beruf, nicht als Hobby – und was das für die eigene Schwangerschaft bedeutet hat
- Zwölf Wochenstunden Gruppentraining bis Ende November, Geburt im Februar
- Wie aus dem eigenen Ausprobieren das Mama-to-be-Training in der BASEFIVE entstanden ist
- Erste vs. zweite Schwangerschaft: anderes Ausgangsniveau, andere Schwerpunkte, andere Alltagsbeanspruchung
- Bergauf, bergab und ein Druckgefühl im unteren Bauch – der Moment, in dem der Beckenboden Thema wird
- Warum Bibi sich nicht als Fitnesstrainerin für den ganzen Körper bezeichnet
- Biancas Schwangerschaftsbegleitung: Audios, WhatsApp-Begleitung, ortsunabhängig – zuletzt sogar bis Bali
- Der tiefe Bauchmuskel: der Muskel, den man wirklich die ganze Schwangerschaft trainieren kann
- Ab der 28. Woche gezielt entspannen lernen – weil die Geburt Entspannung unter Anspannung verlangt
- Eine Gebärmuttersenkung, die in der 30. Woche weg war – und warum das trotzdem niemand versprechen kann
- Warum die erste Schwangerschaft für viele der erste Berührungspunkt mit dem Beckenboden ist
- Gehirn-Muskel-Verbindung: warum sie vor der Geburt aufgebaut werden sollte, nicht erst danach
- Anspannen können ist das eine – loslassen können das andere
- 60 Prozent aller Sportlerinnen haben ein Defizit im Beckenboden
- Die Athletin, die vor der Geburt noch Kraft aufbauen will – und Biancas ehrliche Antwort dazu
- Wachstumshormone in der Schwangerschaft: gutes Fenster für Kraftaufbau oder nicht?
- Warum jetzt kein guter Zeitpunkt ist, mit Downhill oder Crossfit anzufangen
- Weder nur schonen noch Höchstleistung – sondern das Wohlbefinden steigern
- Laufen in der Schwangerschaft: Tamis Laufband-Geschichte direkt nach dem Schwangerschaftstest
- Eine Stunde Laufen heißt eine Stunde Impact auf den Beckenboden – wie man abwägt
- Sprungübungen: warum kurze, kleine Impacts oft länger möglich sind, als man denkt
- Koordinationsübungen, abfedernde und stoppende Bewegungen – Vorbereitung auf den Alltag
- Bauchmuskeltraining: Rippenbogen und Hüfte, Ausatmung, isometrische Übungen statt Crunches
- Plankposition, ja – aber wie viele Frauen können sie in der Schwangerschaft wirklich halten?
- Gruppe oder 1:1? Warum Bibi in der Gruppe oft die besseren Verläufe sieht
- Maximal zwölf Teilnehmerinnen – warum Bewegungsqualität vor Gewicht und Intensität kommt
- Frauen aus der Physio, die wegen Rückenbeschwerden kommen und im Training bleiben
- Der gesellschaftliche Druck: nach sechs Monaten wieder arbeiten – und warum es nicht funktioniert hat
- „Was ist eigentlich meine Regel?" – Monate mit Büchern über Vereinbarkeit und das eigene Wertesystem
- Weibliche Energie in der Schwangerschaft: annehmen, feinwerden, nicht nur reinballern
- Was ein starker Beckenboden mental macht – Selbstvertrauen über die Körpermitte
- Das Fazit der beiden: Die Benefits überwiegen
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💬 ZITATE AUS DER FOLGE
„Schwanger sein heißt hinlegen, schonen, bloß nichts Schweres heben. Oder, Baby?"
„Man hat mich eigentlich schon vorne an der Kreuzung gehört, wenn ich im Training war."
„Prinzipiell würde ich sagen: lieber mehr Bewegung als zu wenig."
„Es geht nicht darum, sich nur zu schonen und nur hinzulegen. Es geht aber auch nicht darum, Höchstleistungen zu bringen als Schwangere."
„Ich bin dann mit dem Schwangerschaftstest auf das Laufband gestiegen."
„60 Prozent aller Sportlerinnen haben ein Defizit im Beckenboden."
„Bitte mach das mit deiner Krafttrainerin aus, ich kann dir nur aus Beckenbodenperspektive meinen Senf dazugeben."
„Ich hätte gern, dass Frauen so weich werden wieder – dass sie einfach mal in diese weibliche Energie kommen."
„Es ist ein aktives Loslassen."
„Sie soll jetzt nicht von 0 auf 100 Crossfit starten. Einfach wirklich Rücksprache mit dem Körper halten."
„Was ist aber meine Regel? Was ist denn für mich der Wert, was wichtig ist?"
„Benefits überwiegen. Definitiv – ja, man soll trainieren."
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🤰 DIE WICHTIGSTEN TAKEAWAYS
- Bewegung in der Schwangerschaft ist in den allermeisten Fällen sinnvoll – aber individuell. Rücksprache mit Gynäkologin oder Gynäkologe bleibt die Basis.
- Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, mit einer komplett neuen, risikoreichen Sportart anzufangen. Was der Körper kennt, darf weitergehen.
- Der Beckenboden kann und soll beides: anspannen und loslassen. Loslassen ist aktives Training, nicht Nichtstun.
- Der tiefe Bauchmuskel lässt sich über die ganze Schwangerschaft trainieren – haltende, isometrische Übungen statt Crunches.
- Kraftaufbau ja, aber mit Blick auf den Druck im Bauchraum. Nicht jede Übung, die vorher funktioniert hat, ist jetzt die richtige.
- Wohlbefinden ist der Maßstab, nicht die Leistung: besserer Schlaf, weniger Rückenbeschwerden, mehr Energie.
- Der mentale Teil zählt mit – Durchhalten und Loslassen sind beides Teil der Geburt.
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👤 ÜBER DIE BEIDEN
Tamara Riesterer ist Trainerin und Gründerin der BASEFIVE in Innsbruck. Ihr Zugang kommt aus dem aktiven Trainingsbereich: Trainingsreiz, Muskelaufbau, Herz-Kreislauf-System – und die Frage, wie sich das sinnvoll in eine Schwangerschaft integrieren lässt. Aus dem eigenen Ausprobieren in ihrer ersten Schwangerschaft ist das Mama-to-be-Training entstanden.
Bianca Schiltz arbeitet mit Frauen an Körpermitte und Beckenboden – vor Ort in der Praxis und mit Audiobegleitung für zuhause. Ihre Schwerpunkte: Beckenboden, tiefe Bauchmuskulatur, Rektusdiastase und Nabelbruch. Ihre Schwangerschaftsbegleitung funktioniert ortsunabhängig, per Audio und WhatsApp.
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🎧 IN DER FOLGE ERWÄHNT
- Mama-to-be-Training in der BASEFIVE – Gruppenkurse mit maximal zwölf Teilnehmerinnen
- Biancas Schwangerschaftsbegleitung mit Audios und WhatsApp-Begleitung
- Kostenloses Erstgespräch
- Audiotraining für Körpermitte und Beckenboden
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🔗 LINKS
Frauensache auf Instagram: Link zu Instagram Audiotraining / Erstgespräch: Link zum Erstgespräch BASEFIVE: Website BASEFIVE auf Instagram: Link zu Instagram
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ℹ️ HINWEIS
In dieser Folge sprechen wir aus unserer Erfahrung als Trainerinnen über Bewegung in der Schwangerschaft. Das ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Jede Schwangerschaft ist anders – sprich bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, bevor du etwas veränderst oder neu beginnst.
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