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Auf den Punkt · Tuesday · 11 min

Das BSW ist in zwei Lager gespalten

Auch wenn das Bündnis Sahra Wagenknecht bald einen anderen Namen bekommt – ab dem 1. Oktober soll es Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft heißen – ist seine Gründerin Sahra Wagenknecht noch immer das mit Abstand bekannteste Gesicht des BSW. Sie polarisiert – öffentlich und auch in der eigenen Partei. In der vergangenen Woche hat sie einen Streit mit dem Landesverband in Thüringen losgetreten, wo das BSW Teil der sogenannten Brombeer-Koalition mit CDU und SPD ist. Nachdem Ministerpräsident Mario Voigt von der CDU der Doktortitel aberkannt worden war, rief Wagenknecht ihn zum Rücktritt auf und forderte die BSW-Abgeordneten auf, die Koalition mit CDU und SPD zu verlassen. Für Thüringen schlug sie stattdessen eine Expertenregierung vor, die mit wechselnden Mehrheiten regieren solle, also auch mit der AfD, die in Thüringen stärkste Kraft ist. Von der Brandmauer gegen die AfD hält Wagenknecht nichts. Die meisten BSW-Abgeordneten im Landtag von Erfurt sehen das allerdings anders als Wagenknecht. Sie wollen sich von der Bundespartei nicht reinreden lassen, sondern lieber weiter regieren. Über den Streit im BSW spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Valerie Höhne aus dem Berliner Büro der SZ. Sie sagt: Im BSW gibt es schon lange verhärtete Fronten zwischen Pragmatikern und Befürwortern einer fundamentalen Opposition. Weitere Nachrichten: Urteil gegen Ukrainer wegen Agententätigkeit für Russland; mögliche Streiks im Einzelhandel. Zum Weiterlesen: Thüringen-Korrespondentin Iris Mayer kommentiert hier den Streit im BSW. Hier ist der Gastbeitrag zur AfD. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Nadja Schlüter, Lea Brüggemann, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Hier können Sie an unserer Umfrage mitmachen: Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Auch wenn das Bündnis Sahra Wagenknecht bald einen anderen Namen bekommt – ab dem 1. Oktober soll es Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft heißen – ist seine Gründerin Sahra Wagenknecht noch immer das mit Abstand bekannteste Gesicht des BSW. Sie polarisiert – öffentlich und auch in der eigenen Partei. In der vergangenen Woche hat sie einen Streit mit dem Landesverband in Thüringen losgetreten, wo das BSW Teil der sogenannten Brombeer-Koalition mit CDU und SPD ist.

Nachdem Ministerpräsident Mario Voigt von der CDU der Doktortitel aberkannt worden war, rief Wagenknecht ihn zum Rücktritt auf und forderte die BSW-Abgeordneten auf, die Koalition mit CDU und SPD zu verlassen. Für Thüringen schlug sie stattdessen eine Expertenregierung vor, die mit wechselnden Mehrheiten regieren solle, also auch mit der AfD, die in Thüringen stärkste Kraft ist. Von der Brandmauer gegen die AfD hält Wagenknecht nichts.

Die meisten BSW-Abgeordneten im Landtag von Erfurt sehen das allerdings anders als Wagenknecht. Sie wollen sich von der Bundespartei nicht reinreden lassen, sondern lieber weiter regieren. Über den Streit im BSW spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Valerie Höhne aus dem Berliner Büro der SZ. Sie sagt: Im BSW gibt es schon lange verhärtete Fronten zwischen Pragmatikern und Befürwortern einer fundamentalen Opposition.

Weitere Nachrichten: Urteil gegen Ukrainer wegen Agententätigkeit für Russland; mögliche Streiks im Einzelhandel.

Zum Weiterlesen: Thüringen-Korrespondentin Iris Mayer kommentiert hier den Streit im BSW. Hier ist der Gastbeitrag zur AfD.

Moderation, Redaktion: Philipp Saul

Redaktion: Nadja Schlüter, Lea Brüggemann, Luis Münch

Produktion: Imanuel Pedersen

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