Artwork for Astronomie am Kepler
Science

Astronomie am Kepler

Norbert Siller und die Schüler:innen des Mehrschulenkurses Astronomie

Willkommen zu Astronomie am Kepler, dem Podcast des Mehrschulenkurses Astronomie am Keplergymnasium Graz, bei dem man in unseren Astronomieunterricht hineinhören kann! Dabei erzählen, diskutieren und plaudern wir über Astronomie und Raumfahrt, behandeln manchmal grundsätzliche, manchmal spezielle und manchmal auch aktuelle Themen und beantworten auch gerne Fragen der Hörerinnen und Hörer, besonders gerne die von Kindern und Jugendlichen (aber auch Erwachsene dürfen gerne was fragen!). Besonders wichtig ist uns, dass alles gut für Jung und Alt verständlich ist und trotzdem richtig, ohne falsche Verkürzungen. Wir sind als wisspod-podcast geprüft und anerkannt und werden von der Universität Graz wissenschaftlich betreut. Ad astra und clear skies!

  • 61 episodes
  • Updated July 6

Episodes61

  • Jun 30, 2025 · 25 min

    AK039 Astrosprechstunde - Wir beantworten eure Fragen

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! In der letzten Folge vor der Sommerpause beantworten wir noch einige der Fragen von Volksschulkindern, die bei uns auf der Sternwarte zu Besuch waren und noch einiges genauer wissen wollen! Hannah fragt uns, wie groß das Sonnensystem ist, was Jonathan gleich sehr fachlich beantwortet. Benedikt will wissen, wann die Planeten entstanden sind, und Valerian fragt sich, wie viele Sterne es in der Milchstraße gibt – was Noah und mich zum Nachdenken darüber bringt, wie man das überhaupt feststellen kann. Paul fragt sich, wie die Sternbilder entstanden sind, und wir greifen weit zurück in die Antike bis zum griechischen Universalgelehrten Erastothenes von Kyrene. Mattis fragt sich, ob es mehrere Universen gibt, was Alisah und Elisa in einem engagierten Dialog beantworten - soweit das möglich ist, denn es gibt verschiedenste Arten von Multiversen-Hypothesen, und alle sind sehr spekulativ und nicht zu belegen. Schließlich haben Livia und Viktoria noch Fragen zu Schwarzen Löchern, und neben einer Antwort verweisen wir auch auf unsere Folge AK020, in dem wir schon ähnliche Fragen beantwortet hatten. Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Bilder des Astrokurses gibt’s auf flickr. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

  • Jun 23, 2025 · 44 min

    AK038 Alles Gute, liebe ESA! 50 Jahre europäische Weltraumforschung

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! Am 30 Mai 2025 ist die Europäische Weltraumagentur ESA 50 Jahre alt geworden - Grund genug, um sie hier als ESERO Space Ambassador Schule zu feiern! Wir werfen kurze Blitzlichter auf die Organisation der Weltraumagentur und das Design ihrer Forschungsmissionen und hören den Astronomen Peter Habison mit Ausschnitten aus seinem Vortrag vom 6. Kepler Teleskoptreffen.

  • May 26, 2025 · 45 min

    AK036 An den Grenzen des Planetensystems

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! Gibt’s vielleicht weit außerhalb der Neptunbahn noch einen großen Planeten? Das ist die „Planet 9“ oder „Planet X“ – Hypothese, zu der es auch aktuelle Forschungsarbeiten gibt – und einen langen Artikel in Ausgabe 6/2025 der Astronomiezeitschrift Sterne und Weltraum, den wir besprechen. Wir haben übrigens in Folge 30 schon mal über Planet X gesprochen! Danach starten wir hinaus an die Ränder des Planetensystems, zum Kuipergürtel und der eigenartigen Story um die Entdeckung und Benennung dieser Himmelsregion. Genaueres kannst du dazu noch in Florian Freistetters Sternengeschichte Folge 174 erfahren (und nicht Folge 176, wie ich in dieser Folge irrtümlich gemeint hatte, obwohl auch diese Folge sehr interessant ist – da geht’s um kollidierende Galaxien). Wir stellen dann Haumea, Pluto, Eris und Makemake vor, die Zwergplaneten in diesem Kuipergürtel – ein Zwergplanet, Ceres, ist ja ganz woanders, im Asteroidengürtel, und war in Folge 19 schon einmal kurz Thema bei uns (wer mehr über Ceres wissen will, hört euch die Astro-Geo-Folge Planet der Frühstücksflocken an, die ist super!) Der Zwergplanet Haumea (mit der Asteroidennummer 136108) ist durch seine extreme Rotationsgeschwindigkeit sehr elliptisch, hat einen Ring und zwei Monde! Pluto, benannt nach dem Gott der Unterwelt, ist deutlich kleiner als bei seiner Entdeckung vermutet (und nicht zuletzt deswegen kein Planet mehr). Die Sonde New Horizons hat ihn besucht und interessante Details offenbart. Eris ist die „Plutokillerin“, etwa gleich groß und schwer wie der ehemalige Planet. Ihre gefrierende Atmosphäre ist ein sehr spezielles Feature, das wir auch beim letzten verbleibenden Zwergplaneten, Makemake, entdecken können. Auf kurzweilige Art und Weise werden im dwarf planet song alle 5 Zwergplaneten vorgestellt – wir finden, nicht nur für Kinder interessant! In ähnlichem Stil gibt’s auch Lieder über weitere Himmelskörper, die wir in der Folge nicht mehr besprochen haben, wie der Sedna-Song über diesen extrem weit von der Sonne entfernten ETNO. Am Ende der Folge beantworten wir noch die Fragen von Sophia zu der Zahl an Sternen auf der Welt und die von Felix, was denn eine Sternwarte so kostet. Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Bilder des Astrokurses gibt’s auf flickr. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

  • May 12, 2025 · 50 min

    AK035 Das 6. Kepler Teleskoptreffen

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! Das 6. KTT ist Geschichte! 40 Jugendliche und gut 20 Erwachsene waren zwischen 25. und 28. April auf der Koralpe und zitterten sich bei schlechtem Wetterbericht zu dann zumindest einer großartigen Beobachtungsnacht von Sonntag auf Montag. Aber das großartige Rahmenprogramm hat uns auch die Schlechtwettertage versüßt, und hier bekommt ihr einige Einblicke in unser Event, bei dem wir Jugendliche, Amateurastronomen, Wissenschaftler:innen und Wissenskommunikator:innen unter dunklem Sternenhimmel vereinen möchten, was uns auch ganz gut gelingt. Freitag war „Ruth-Tag“: Das Treffen eröffnete am Nachmittag unsere geliebte Planetariumsdirektorin, Autorin, Science-Busterin, Das Universum-Podcasterin und Galaxienexpertin Dr. Ruth Grützbauch mit einem Galaxiengeplauder. Gleich danach gabs nochmal Ruth, nämlich Ruth-Sophie Taubner, ihres Zeichens Astrobiologin und Wissenschaftskoordinatorin beim Institut für Weltraumforschung (IWF) Graz, die uns einiges über die Suche nach Leben in unserem Sonnensystem erzählte. Und am Abend nochmal Ruth, Ruth Grützbauch hatte ihr wunderbares aufblasbares Planetarium mit dabei und bot uns zwei Shows in ungewöhnlicher Location – im Heustall über den Kühen des Koralpenhofes, die begeistert die Milchstraße bemuhten. So konnten wir bei wunderbarem Planetariums-Sternenhimmel den bedeckten Himmel gut verschmerzen. Am Samstag kam dann besonderer Besuch, Dr. Peter Habison, gewesener Direktor der Wiener Sternwarten und Planetarien und nun Wissenschaftskommunikator für die Europäische Südsternwarte ESO und für die ESERO Austria (die Bildungsorganisation der Europäischen Raumfahrtsagentur ESA), und stellte uns in einem engagierten 90-Minuten-Vortrag das enorme Repertoire der laufenden ESA-Missionen vor. Am Nachmittag gabs, nicht minder faszinierend, zuerst einen recht fordernden Onlinevortrag vom Exoplanetenforscher Dr. Szilárd Csizmadia (DLR Berlin) zum kommenden Weltraumteleskop PLATO und danach einen bilderreichen Vortrag zu Polarlichtern von unserem „Mr. Pixngeek“ Matthias Pfragner vom Steirischen Astronomenverein StAV. Und Matthias bestritt auch noch den Abend mit einem Astrofotoworkshop, der ganz den Fragen der fotohungrigen Schüler:innen gewidmet war. Der Himmel blieb allerdings noch zu, also noch einmal ausschlafen und Kraft tanken für die angekündigte klare Nacht von Sonntag auf Montag! Zuvor gabs aber am Sonntag noch Tagesprogramm, Maturant und StAV-Mitglied Mattis Harreiter präsentierte seine ersten zwei Jahre als Astrofotograf, und am Nachmittag endete alles mit dem Anfang, dem Anfang von allem: die Astrophysikerin, Wissenschaftsjournalistin und AstroGeo-Podcasterin Franziska Konitzer aus München brachte uns die Entstehung der Urknalltheorie näher. Dann gings aber in die Vorbereitung der Beobachtungsnacht, wir bauten unseren mittlerweile recht umfangreichen Teleskoppark auf, so wie auch die angereisten Astronom:innen des StAV und unsere Besucher aus Ungarn (liebe Grüße, Tibor!) und der Keplerstadt Weil der Stadt (Thomas Holzhäuser, Mitglied der Keplergesellschaft und Leiter der Keplersternwarte in Keplers Geburtsstadt). Gut gestärkt von der hervorragenden Bewirtung im Gasthof Koralpenbick (überhaupt: Danke an die großartige Unterstützung des Treffens, wir fühlen uns bei euch gut beheimatet!) ging es dann in eine lange, die meiste Zeit klare Beobachtungsnacht. Und die kleine Gruppe, die den eingefallenen Hochnebel zwischen 1 und 2 Uhr gut übertaucht und nicht aufgegeben hat, wurden mit exzellenten Bedingungen bis zur Morgendämmerung belohnt. Bilder vom Event sind hier in unserer Fotobibliothek zu finden. Clear skies, bis nächstes Jahr am 7. KTT! Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Bilder des Astrokurses gibt’s auf flickr. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

  • Apr 28, 2025 · 33 min

    AK034 Space Debris - Weltraummüll

    Unsere Astrokursteilnehmerin und StAV-Vereinsmitglied Alisah-Martha hat sich etwas genauer mit dem Thema Weltraummüll beschäftigt, und wir sprechen heute ausführlich darüber. Davor gibts in den Space News aber einen Aufruf zur Mitarbeit an aktueller Sonnenforschung! In den Space News geht es heute um ein Citizen Science Projekt, also der Möglichkeit für jede und jeden, wissenschaftlich zu arbeiten, auf das uns das IWF Graz hingewiesen hat: Katerina Pesini von der Radboud Universität (Niederlande) bzw. dem Pariser Observatorium beschäftigt sich in ihrer Doktorarbeit mit Type III Radiobursts in der Sonnenkorona, die viel über die Dynamik auf der Sonne verraten könnten. Wir alle können in echten Solar Orbiter Daten diese Bursts identifizieren und so selbst wissenschaftliche Arbeit leisten. Betreibe also selbst Wissenschaft und hilf mit, in wissenschaftlichen Daten des Solar Orbiter Solar Radio Bursts Typ III zu identifizieren und zu einer aktuellen Doktorarbeit beizutragen! Es nicht schwer, alle Infos dazu finden sich hier. Anfang April 2025 fand in Bonn die 9. Europäische Weltraummüll-Konferenz statt (die erste war im April 1993). Trümmerteile in der Erdumlaufbahn werden zu einem immer größeren Problem, und Alisah-Martha hat sich in dieses Thema eingelesen und erzählt uns heute einiges darüber. Neben Resten von Raketenendstufen und Trümmerteilen kreisen auch einige Gegenstände um die Erde, die von Astronaut:innen verloren wurden. Manchmal sind diese Objekte tatsächlich auch von der Erde aus sichtbar. Aber selbst die kleinsten Trümmerteilchen können gefährlich sein, da sie mit Geschwindigkeiten bis zu 14 km/s unterwegs sein können – selbst Farbsplitter haben da Energien wie Antimaterial-Scharfschützenprojektile, wie uns Noah vorrechnet. Neben Kollisionen sind leider auch bewusste Zerstörungen von Satelliten eine Quelle solcher Trümmerteile, was schon einmal die Besatzung der ISS gefährdet hat. Durch die Vielzahl der Satelliten vor allem im LEO (Low Earth Orbit) steigt die Gefahr für das Kessler-Syndrom, einer Kettenreaktion an Zerstörung von Orbitern durch Trümmerteile, vor der Donald Kessler bereits 1978 gewarnt hatte. So gibt es viele Konzepte zur Müllvermeidung und Müllbeseitigung im Weltraum. Auch Österreich ist in der Forschung beteiligt, mit den CubeSat-Kleinstsatelliten Adler-1 und Adler-2. „Adler“ ist tatsächlich ein Akronym und steht für Austrian Debris detection Low Earth orbit Reconnoiter. Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Bilder des Astrokurses gibt’s auf flickr. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

  • Apr 14, 2025 · 48 min

    AK033 Kepler Latte und das Studium der Astronomie

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! Wir freuen uns sehr, euch zu dieser Crossoverfolge zwischen den Astronomiepodcasts Cosmic Latte von Eva Freistetter und Astronomie am Kepler vom MSK Astronomie am Keplergymnasium begrüßen zu dürfen! Eva ist zu uns an die Schule gekommen, und wir haben über das Astronomiestudium geplaudert. Davor geht es aber in den Space News noch um Staub in der Milchstraße! Und danach über das kommende 6. Kepler Teleskoptreffen. Diesmal geht es in den Space News um Dreck! Der Doktorand Xiangyu Zhang und sein Professor Gregory M. Green vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg haben die erste detaillierte 3D-Karte der Eigenschaften von kosmischem Staub in der Milchstraße erstellt. Der Fachartikel „Three-dimensional maps of the interstellar dust extinction curve within the Milky Way galaxy“ ist am 13.3.2025 im renommierten Fachblatt Science erschienen. Die Datengrundlage waren wieder einmal Messungen des Gaia Weltraumteleskops, und zwar Spektren von 130 Millionen Sternen. Die Veränderung des Sternenlichts durch den Staub verrät uns so einiges über die Dichte und Zusammensetzung der galaktischen Staubbänder in der Milchstraße. Staub im Weltraum ist dabei alles andere als langweilig und spielt eine wichtige Rolle bei der Sternentstehung, der Bildung von Planetensystemen und der Entstehung komplexer Moleküle im freien Weltraum. Hier kann man einiges dazu nachlesen. Jetzt aber zu Eva, die außer bei ihrem eigenen Podcast Cosmic Latte ja auch noch bei Das Universum mit dabei ist. Aber heute eben mit uns im Mix als Kepler Latte! Wir plaudern über das Astronomiestudium auf der Sternwarte in Wien, wo Eva mehr oder minder in der Zielgeraden ist, und meine Astros haben viele Fragen an Eva. Zuerst sprechen wir über das Zuviel oder Zuwenig an Komplexität, das viele Vortragende den Zuhörer:innen zumuten, dann geht’s voll hinein in etliche Fragen zum Astronomiestudium, dass dann doch recht anders aussieht, als sich viele das landläufig vorstellen. Danach dreht Eva noch den Spieß um und befragt Michi und Mattis zu ihren astronomischen Ambitionen. Am Schluss landen wir bei der Frage nach Aliens und nach der Häufigkeit von Leben im Universum, unseren Lieblings-Missionen und dem Hinweis auf das auch heuer wieder coole Programm am Kepler Teleskoptreffen, bei dem mit Franzi Konitzer (AstroGeo) und Ruth Grützbauch (Das Universum) auch zwei Astropodcast-Kolleginnen mit am Start sind.

  • Mar 31, 2025 · 35 min

    AK032 SPHEREx und Planetenhüpfen zu Mars und Jupiter

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! Wir sprechen in dieser Folge über die beiden Planeten, die uns noch in unserer Reihe fehlen: Mars und Jupiter. Davor blicken wir in den Space News auf die glückliche Rückkehr von Suni Williams und Barry Wilmore auf die Erde, die 10 Monate statt geplanter 7 Tage auf der ISS verbracht hatten, und stellen ein neues Weltraumteleskop ins Spotlight, das famose SPHEREx. Die Astronautin Suni Williams und der Astronaut Barry Wilmore kamen am Tag der Aufnahme dieser Folge, am 18. März 2025, kamen nach 43 (!) statt geplant einer verbrachten Woche auf der ISS endlich wieder wohlbehalten auf die Erde zurück, und wir sprechen ein bisschen darüber, was das alles für die beiden bedeutet. Danach geht es ausführlich um das neue Weltraumteleskop SPHEREx, das am 12.3.2025 gestartet ist und einerseits in die Tiefen des Weltraums blickt und uns etwas über den Anfang des Universums erzählen kann, andererseits aber auch die organischen Moleküle und das Eis in den Gas- und Staubwolken unserer eigenen Milchstraße untersuchen wird. Dann geht’s ans Planetenhüpfen zu unseren letzten beiden Stationen! Mars, der erstmals 1965 von der Sonde Mariner 4 im Vorbeiflug besucht wurde; die erste Landung schaffte aber erst Mars 1 (UdSSR) – allerdings hat die Sonde nur 20 Sekunden überlebt. Heute sind unter anderem die Marslaboratorien Curiosity und Perseverance am Mars unterwegs. Unter anderem mit Daten von Curiosity hat eine Forschungsgruppe um Adomas Valantinas von der Universität Bern herausgefunden, dass der Rost, der den Mars so rot färbt, kein normaler Rost (Hämatit) sein kann, sondern eher das Eisenhydrat Ferrihydrit, das nur unter Wasser entstehen kann – wieder ein Beleg dafür, dass in früheren Zeiten einmal große Meere den Mars bedeckt haben. Den Schlusspunkt unserer Reihe zu den Planeten bildet dann Jupiter, der König der Planeten, der mehr als doppelt so viel wiegt wie alle anderen Planeten zusammen. Dabei dreht er sich so schnell, dass er keine Kugel, sondern stark abgeplattet ist. Pioneer 10 war die erste Sonde, die uns Bilder vom Jupiter geschickt hat, so wie heute die aktuelle Jupitersonde Juno, die uns fantastische Fotos vom Riesenplaneten geboten hat. Keine Fotos, aber immer noch Daten bekommen wir von den 1977 gestarteten Voyagersonden. Diese mussten wieder Geräte abschalten, die restlichen 3 sollten dafür noch über 5 Jahre lang funktionieren und uns Informationen über den interstellaren Raum liefern. Wir sind beeindruckt! Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Bilder des Astrokurses gibt’s auf flickr. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

  • Mar 17, 2025 · 24 min

    AK031 Planetenhüpfen zu Merkur, Neptun und zurück

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! Wir machen diese Folge weiter mit dem Planetenhüpfen und sehen uns Merkur, Neptun und unseren Heimatplaneten aus astronomischer Sicht an. Davor gibt’s in den Space News topaktuelle Forschung von der Uni Wien über unseren Sprung durch die Radcliffewelle! 2020 gelang einer internationalen Forschungsgruppe rund um João Alves (Uni Wien) der Nachweis, dass die Riesenmolekülwolken (Sternentstehungsgebiete) vom Orionnebel bis hin zum Nordamerikanebel im Schwan zu einer Riesenstruktur gehört, die sich wellenförmig entlang der Milchstraße erstreckt, und nannten sie Radcliffewelle. Nun wurde auf Basis von v.a. Gaia-Daten in einer Doktorarbeit in Wien gezeigt, dass das Sonnensystem vor ca. 14 Mio. Jahren durch diese Welle getaucht ist – in der Gegend der Wolken, die wir jetzt im Orion sehen. Dabei kann interstellarer Staub auf die Erde gelangt sein. Genau zu dieser Zeit gab es auf der Erde auch eine markante Klimaabkühlung – ob das nur Zufall ist oder etwas miteinander zu tun hat, ist Gegenstand laufender Forschung. Im Hauptteil unserer Folge werfen wir wieder einen genaueren Blick auf einige Planeten unseres Sonnensystems und springen zuerst zum schnellsten Planeten Merkur (benannt nach dem Götterboten Mercurius), der erstmals von der Sonde Mariner 10 besucht wurde und im Dezember 2026 von der ESA-Raumsonde Bepicolombo genauer untersucht werden wird. Dann geht es quasi auf die Gegenseite, zum äußersten Planeten Neptun (benannt nach dem römischen Meeresgott). Von dem wissen wir noch wenig - Voyager 2 war die erste und bislang einzige Raumsonde, die diesen Planeten besucht hat. Neptun hat eine recht interessante Entdeckungsgeschichte, über die wir einiges erzählen. Schließlich geht es nach Hause zur Erde (altgriechisch: Gaia), um uns unseren eigenen Heimatplaneten auch einmal mit der „astronomischen Brille“ als Planeten anzusehen. Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Bilder des Astrokurses gibt’s auf flickr. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

  • Mar 3, 2025 · 31 min

    AK030 Asteroid 2024YR4 und unser Planetensystem

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! „Seltenes Ereignis: Alle Planeten stehen in einer Reihe“, war dieses Wochenende in den Medien zu lesen. Manche berichteten sogar, dass dies Erdbeben und Vulkanausbrüche auf der Erde ausgelöst hätte. Wir stellen in dieser Folge klar, was es damit jetzt wirklich auf sich hat. Davor berichten wir in den Space News über den Asteroiden 2024YR4, der, wie wir jetzt schon wissen, ziemlich sicher NICHT auf der Erde einschlagen wird, reden aber trotzdem darüber, was bei einem solchen Einschlag passieren würde. Und danach werfen wir einen Blick auf unsere Planeten Venus, Saturn und die kommende Kantenstellung seiner Ringe, Uranus und den geheimnisvollen Planet X. Über den Planeten Jupiter haben wir in dieser Folge zwar nichts erzählt, aber erwähnt, dass wir vor kurzem unser bis jetzt bestes Jupiterfoto von der Schulsternwarte aus gemacht haben! Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, Threads oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

  • Feb 17, 2025 · 37 min

    AK029 Gaia und ein neuer Blick auf unsere Milchstraße

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! Wir sprechen heute nochmal über die vielleicht bedeutendste ESA-Weltraumteleskopmission der vergangenen Jahre, Gaia, und blicken diesmal auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die mit den Daten bereits gewonnen wurden – oder besser gesagt einigen davon, denn Gaia berührt mehr oder minder alle Bereiche der Astronomie. Mit dem Daumensprung kann man sich Gaias Methode der Vermessung von Sternpositionen und Sternbewegungen gut verständlich machen. Aber das Weltraumteleskop kann noch mehr und bestimmt auch recht genau die Sterntypen in unserer Milchstraße: Gaia hat das bis jetzt umfangreichste Hertzsprung-Russel-Diagramm der Milchstraße aufgenommen. Beim HR-Diagramm gilt: je höher oben, desto heller, und je weiter rechts, desto kühler ist die Sternoberfläche. Oben links sind die heißen hellen blauen Riesensterne, oben rechts die kühlen hellen Roten Riesensterne, unten links die heißen kleinen Weißen Zwerge und von rechts unten nach links oben zieht sich die Hauptreihe der „normalen“ Sterne der Milchstraße. Am coolsten finden wir aber das aufgrund der Gaia-Daten neu bestimmte Aussehen der Milchstraße: in einem Lexikon der 80er-Jahre sieht die Milchstraße noch ganz anders aus als im aktuellen Wikipedia-Bild, wo bereits berücksichtigt ist, dass die Milchstraße eine Balkenspiralgalaxie ist. Dagegen zeigen die Daten von Gaia, dass wir in einer Flocculant-Galaxie leben – dazu gibt es ein wunderbares Video der ESA, die das Aussehen der Milchstraße aus den Gaia-Daten visualisiert. Außerdem: Ist die Milchstraße, ein galaxienfressendes Monster? Ist die Sagittarius-Zwerggalaxie unser Vater? Was fand Gaia alles heraus bei Galaxien, Asteroiden, offenen Sternhaufen, der Andromedagalaxie und unserer Kollision mit ihr? Und welche Sterne rund ums Sonnensystem sind uns schon einmal sehr nahe gekommen oder kommen uns in Zukunft sehr nahe? Über all das können uns die Gaia-Daten etwas sagen, und noch zu vielem mehr – wir bringen als Beispiele die Asteroseismologie und kristallisierende Weiße Zwergsterne. Auf das vollständige Datenset im DR4 müssen wir allerdings noch warten, es kommt erst 2026. Weitere Informationen zur Gaia-Mission findest du hier: Gaia-Website: https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Die_Mission_Gaia_im_Ueberblick ESA Gaia Youtubekanal: https://www.youtube.com/@esagaiamission2542 Vortrag Stefan Jordan: Erkenntnisse aus dem Gaia DR 2 (Mai 2019): https://www.youtube.com/watch?v=UvTNUiyvLyU Weitere Podcastfolgen zu Gaia in anderen Podcasts, z.B.: RZ106 Der Gaia-Sternkatalog 2 | Raumzeit Astrogeo –1,8 Milliarden Sterne Sternengeschichten Folge 88 Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, Threads oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

  • Jan 20, 2025 · 25 min

    AK027 Die PSP und das astronomische Kartenquiz

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! Nach unserer Weihnachtsferienpause geht’s nun ins zweite Jahr unseres Podcasts! Wir starten mit einem Blick auf die Parker Solar Probe, die so nahe an die Sonne herangeflogen ist wie noch nie eine Sonde zuvor. Und dann spielen wir ein astronomisches Kartenquiz! 0:43 Space News: die Parker Solar Probe hat am 24. Dezember 2024 ihr Perihel, also den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn erreicht, in nur gut 6 Mill. km Abstand, und damit einen Teil der extrem heißen Atmosphäre der Sonne durchflogen, der Sonnencorona. Wir reden über die Mission, darüber, wie eine Sonde diese Hitze aushalten kann, und die Bedeutung der Mission für das Verständnis des Weltraumwetters. 14:15 Das astronomische Kartenquiz: Wir haben ein astronomisches Kartenquiz geschenkt bekommen (danke, Lisa!) und uns im Kurs gleich mit Begeisterung drangemacht. Es geht vor allem um Sternbilder! 14:33 Der Bärenhüter (Bootes, ausgesprochen Bo-otes, „der mit den Stieren pflügt“) 16:00 Der Polarstern (Polaris) 16:37 Der Große Wagen (genaugenommen ein Asterismus, kein ganzes Sternbild, aber ein wichtiger „Wegweiser“, z.B. zum Polarstern) 17:25 Der Drache (Draco) 19:00 Ursa Major, der Große Bär (eigentlich eine Bärin) 19:55 Orion, der Himmelsjäger, und die Entstehung von Sternen, Polarlichtern und Sternschnuppen 21:24 Widder (Aries) 22:18 Krebs (Cancer) und sein wunderbarer Sternhaufen Präesepe (M44) Alle verlinkten Fotos zu dieser Folge sind eigene Aufnahmen und befinden sich in unserem flickr-Account, in dem du auch weitere Bilder von uns findest – du kannst dort gerne stöbern! Zwischen den Fragen und Antworten tickt unsere mechanische Kamera-Nachführung, die Omegon Minitrack LX3, mit deren Hilfe wir die Sternbilder mit unserer Canon 550D aufgenommen haben. Die wird wie eine Spieluhr aufgezogen und führt recht exakt die Kamera den Sternen nach – eine Stunde zumindest, dann klingelt die Montierung und muss neu aufgezogen werden. Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, Threads oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

  • Dec 9, 2024 · 1 hr 18 min

    AK025 Hör auf die Sterne! Asteroseismologie

    … Wir sind ein WissPodPodcast! Nein, wir sind jetzt kein Astrologiepodcast geworden – wir hören tatsächlich auf die Sterne, bzw. der BRG Kepler-Absolvent und Astronom Desmond Grossmann, der für seine Doktorarbeit auf Teneriffa die Schwingungen von Sternen auswertet. Dazu sprechen wir im Kurs über den Vortrag, den er für uns am 5.KTT gehalten hatte. Diesmal ist es hilfreich, sich beim Hören des Podcasts auch die Präsentation vom Vortrag anzusehen. 01:15 Sterne schwingen ein bisschen wie Glocken 08:46 Erdbeben sind super – zumindest für Geolog:innen 11:49 Auch Sterne beben 13:48 Die Suche nach Exoplaneten hilft der Asteroseismologieforschung 15:54 Mit Sternenlärm Sterne abwiegen und abmessen 17:59 Hinter den Kulissen: Was wir so im Astrokurs neben den Aufnahmen plaudern… 21:10 Verabschiedung 22:30 Vortrag Desmond Grossmann am 5. KTT: „Listen to the stars – asteroseismology“ Wie Desmond Grossmann und sein Team die Asteroseismologie zur Altersbestimmung von Sternen nutzen und was sich in Folge alles damit machen lässt, kann man beispielsweise in diesem Zeitungsartikel oder genauer in dieser Forschungsarbeit nachlesen. Auch seine bisherigen Forschungspapers sind interessant zu lesen! Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, Threads oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

  • Nov 25, 2024 · 30 min

    AK024 Die Atmosphären von Exoplaneten (Teil 2)

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! In der letzten Folge haben wir bereits über die Abschlussarbeit unseres Absolventen Kristof Szilas zu den Atmosphären von Exoplaneten gesprochen, zuletzt darüber, wie Planetenatmosphären entstehen. In dieser Folge schließen wir daran an und sprechen zuerst darüber, warum die Atmosphären von Venus und Erde so verschieden sind. Danach geht es ins Kapitel 5 von Szilas‘ Arbeit und darum, wie erdähnliche Planeten ihre Atmosphären wieder verlieren können. Um überhaupt herauszufinden, woraus eine Exoplanetenatmosphäre besteht, müssen wir das Licht, dass von diesen Planeten kommt, in seine Farben zerlegen und analysieren, also Spektroskopie betreiben. Wie und mit welchen Methoden das genau geht, steht in Kapitel 6 und wir gehen näher darauf ein. Unser jüngster Kursteilnehmer William fragt, wie eigentlich die Atmosphäre sein müsste, damit es eine Chance gibt, dass es dort Leben geben könnte, zumindest Kleinstlebewesen. Die Frage führt uns schließlich zur Frage der Biomarker: könnten wir anhand der Spektren der Atmosphäre Hinweise auf Leben finden? Sauerstoff und Methan wären ein solcher Hinweis, CO dagegen ein „Anti-Biomarker“. Die Space News kommen diesmal erst am Ende der Folge – und zwar, weil sie sehr unmittelbar das letzte Kapitel der Arbeit betreffen (und auch Williams Frage). Das Team rund um den Atmosphärenexperten Helmut Lammer vom IWF Graz hat die Frage nach höherem Leben in unserer Galaxie in drei zusammenhängenden Arbeiten (erschienen in der Fachzeitschrift „Astrobiology“) neu aufgerollt und eine Art neuer Drake-Gleichung erstellt – unter Einbeziehung unseres aktuellen Wissens und der neuesten Beobachtungsdaten. Das ernüchternde (oder beruhigende?) Ergebnis: höheres Leben in unserer Galaxie dürfte sehr selten sein, und es kann gut sein, dass wir „alleine“ in der Milchstraße sind. Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, Threads oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

  • Nov 11, 2024 · 24 min

    AK023 Die Atmosphären von Exoplaneten (Teil 1)

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! In dieser Folge stellen wir wieder einmal eine Astronomie-Abschlussarbeit aus dem BRG Kepler ins Zentrum: Kristof Szilas hat über die Atmosphären von Exoplaneten geschrieben. Der erste Exoplanet Dimidium (Pegasi 51b) wurde ja erst 1995 entdeckt; und so geht es zuerst einmal ausführlich um die Methoden der Exoplanetensuche. Danach gehen wir genauer darauf ein, wie sich eine Planetenatmosphäre überhaupt bildet und wie und wodurch sie sich verändert; dabei werfen wir insbesondere auch einen Blick auf die Entwicklung der Erdatmosphäre. Eine tolle (kostenlose) Planetensystem-Bau-Spielwiese ist die Simulation „Mein Sonnensystem“ auf PhET. Wem das gefällt, für den ist vielleicht auch die (allerdings zu kaufende) großartige Universe Sandbox etwas. Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, Threads oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

  • Oct 28, 2024 · 31 min

    AK022 Wenns im Universum kracht: Flare, Nova, Kilonova, Supernova, Hypernova

    … Wir sind ein WissPod-Podcast! In dieser Folge geht es um Sternexplosionen – die natürlich nicht wirklich krachen, denn im leeren Weltraum kann man nichts hören, wie wir später klären. Zuerst geht es aber in den Space News ausführlich um die kürzlich gestarteten Raummissionen Hera und Europa Clipper. Danach hanteln wir uns durch die Sternexplosionen – Flareausbrüche, Novae, Kilonovae, Supernovae, Hypernovae und GRBs. Junge Rote Zwergsterne können extreme Protuberanzen erzeugen, viel stärker als die, die wir in der Aufnahme während der Kursstunde in der Schulsternwarte aufgenommen hatten. Das kann einen solchen Flarestern mehr als 100x so hell machen wie sonst. Ein anderer Ausbruch an der Oberfläche eines Sterns, diesmal allerdings eines weißen Zwergsterns, ist eine Nova. Zum Zeitpunkt der Aufnahme warten wir immer noch vergeblich auf den Ausbruch von T Coronae Borealis, von dem schon in AK013 die Rede war. Helligkeiten misst man in der Astronomie mit Magnituden, einem etwas eigenartigen System, das wir hier nochmal erklären (wie früher schon in AK011 und AK013), bevor wir uns an die Erklärung der Nova machen. Eine Kilonova ist tatsächlich etwa 1000x so hell wie eine Nova und entsteht völlig anders, nämlich durch eine Neutronensternkollision, und eine Supernova ist nochmals um das zehn- bis tausendfache heller (je nach der Art der Supernova, ob eine Kernkllapssupernova Typ Ib oder Typ II oder eine thermonukleare Supernova Typ Ia, bei der ein Weißer Zwergstern zur Gänze explodiert). Das hellste überhaupt ist aber ein GRB, ein Gammastrahlenausbruch (Gamma Ray Burst), halt nur, wenn der sehr enge Strahlenkegel des GRB genau die Erde trifft. Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, Threads oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.