
„Ich habe Liebe performt, damit du nicht gehst“ – Manu über emotionale Schutzmauern
Wie tief kann eine Verbindung sein, wenn man gar nicht mehr weiß, wann und wo sie eigentlich begonnen hat? Chris und der Tänzer und Choreograf Manu kennen sich seit Jahren, doch zum Abschluss dieser Staffel wagen sie einen radikalen Blick hinter die Kulissen ihrer eigenen Freundschaft. Inklusive des Moments, als ihre Verbindung durch starre Bedingungen und unbewusste Schutzmechanismen fast komplett wegbrach. Ein zutiefst berührendes Gespräch über das mediale Hamsterrad der Tanzszene, in dem Funktionieren über Menschlichkeit steht, und über die befreiende Praxis, das eigene Leben radikal zu verlangsamen. Manu teilt seine intimsten Erkenntnisse aus der Schattenarbeit: Warum wir oft unbewusst „Liebe performen“, um nicht verlassen zu werden, warum Empathie nichts mit „Nettsein“ zu tun hat und wieso es das größte Geschenk ist, den anderen Menschen einfach mal traurig oder unperfekt sein zu lassen.












