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Artwork for Alle meine Mörder

Alle meine Mörder

Bernadette Krassay

Warum wird ein Mensch zum Mörder?

In Alle meine Mörder geht es nicht nur um spektakuläre Kriminalfälle , sondern um die Frage, was hinter ihnen steckt. Journalistin und Kriminologin Bernadette Krassay analysiert gemeinsam mit Strafverteidigern, Gerichtspsychiatern, Ermittlern und weiteren Experten echte Verbrechen aus kriminologischer, psychologischer und kriminalistischer Sicht.

Im Mittelpunkt stehen Täterbiografien, Motive, weibliche Täterinnen, Serienmörder und die Mechanismen, die zu schweren Straftaten führen.

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  • 7 episodes
  • weekly
  • Avg 36 min
  • German
  • #7
    Thursday · 44 min

    Teil 2: Spaziergang mit einem Mörder

    Eine karge Zelle, vier Wände, ein schmaler Lichtstreifen. Fünf Jahre lang kein anderes Gesicht als das des Gefängniswärters, keine Stimme außer der eigenen. Torsten Hartung sitzt seine Isolationshaft ab – abgeschnitten von jedem menschlichen Kontakt, allein mit sich selbst und den Taten, die ihn hierher gebracht haben. In dieser Stille passiert etwas, das er selbst als Damaskuserlebnis beschreibt. Ein Wendepunkt, der aus dem Mörder einen anderen Menschen macht. Im Gespräch mit Kriminologin Bernadette Krassay erzählt Torsten, wie er die Jahre völliger Einsamkeit überstand und welcher Mensch aus dieser Isolation hervorging. 🗣️ Maximilian T. Gut

  • #6
    August 27 · 24 min

    Teil 1: Spaziergang mit einem Mörder

    Er baute einen der größten Autoschieber-Ringe Europas auf, verschob Luxuswagen im Millionenwert quer durch den Kontinent und machte Geschäfte mit der Russen-Mafia. Doch die kriminelle Karriere von Torsten endete nicht beim Betrug, sie eskalierte bis zum Mord. Kriminologin Bernadette Krassay spricht mit ihm über die Tat, die sein Leben für immer veränderte: Wie kommt es dazu, dass aus organisierter Kriminalität ein Tötungsdelikt wird? Was ging in den Momenten vor der Tat in ihm vor und wie erklärt er sich selbst heute, Jahre später, was passiert ist? Und was machen fünf Jahre Isolationshaft mit einem Menschen? Ein Gespräch über Macht, Kontrolle und den Moment, in dem Sekunden alles verändern. 🗣️ Maximilian T. Gut

  • August 20 · 45 min

    Sind Frauen die besseren Mörder?

    Sie töten seltener, aber wenn, dann oft überlegter und geplanter. Sind Frauen die besseren Mörder? Oder werden sie einfach nur unterschätzt? Gemeinsam mit der renommierten Gerichtspsychiaterin Sigrun Roßmanith gehe ich dieser Frage auf den Grund. Sie hat zahlreiche Täterinnen persönlich begutachtet und gibt seltene Einblicke in ihre Begegnungen mit Frauen, die getötet haben. Warum morden Frauen? Wodurch unterscheiden sie sich von männlichen Tätern? Planen sie ihre Taten anders? Und weshalb bleiben viele Tötungsdelikte von Frauen lange unentdeckt? Wir sprechen über spektakuläre Fälle, die psychologischen Motive hinter weiblichen Tätern und darüber, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich in der gerichtspsychiatrischen Praxis immer wieder zeigen. 🗣️ Maximilian T. Gut

  • #4
    August 13 · 26 min

    Teil 2: Der Jäger und die Geliebte von Jack Unterweger

    Er gehört zu den berüchtigsten Serienmördern Österreichs: Jack Unterweger. Im zweiten Teil dieser Folge sprechen Star-Anwältin Astrid Wagner und der ehemalige Leiter der Mordkommission Ernst Geiger offen über ihre sehr persönlichen Begegnungen mit Jack Unterweger. Sie als seine Geliebte, er als der Mann, der ihn jagte und überführte. Wie kann ein und derselbe Mensch als charmant und liebevoll gelten und gleichzeitig als einer der grausamsten Serienmörder Österreichs? Wir sprechen über Manipulation, Narzissmus und die Grenzen der eigenen Wahrnehmung, wenn Nähe und Verbrechen aufeinandertreffen. Ich ordne den Fall aus kriminologischer Sicht ein: Welche Persönlichkeitsmerkmale, Lebensumstände und Tatmuster machten Jack Unterweger zu dem, was er war und warum wird sein Fall bis heute so kontrovers diskutiert? 🗣️ Maximilian T. Gut

  • #3
    August 6 · 21 min

    Teil 1: Der Jäger und die Geliebte von Jack Unterweger

    In dieser Folge von Alle meine Mörder treffen zwei Menschen aufeinander, die Jack Unterweger aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln erlebt haben: Star-Anwältin Astrid Wagner, seine Geliebte, und der ehemalige Leiter der Mordkommission Ernst Geiger, sein Jäger. Gemeinsam sprechen wir über den Menschen hinter den grauenhaften Morden, über Manipulation, Narzissmus und die Frage, wie unterschiedlich ein und dieselbe Person wahrgenommen werden kann. Ich ordne den Fall aus kriminologischer Sicht ein und beleuchte, welche Persönlichkeitsmerkmale, Lebensumstände und Tatmuster Jack Unterweger zu einem der bekanntesten Serienmörder Österreichs machten. Eine Folge über Wahrheit und Wahrnehmung und darüber, warum Jack Unterweger bis heute kontrovers diskutiert wird. 🗣️ Maximilian T. Gut

  • #2
    August 6 · 58 min

    Die Todeskrankenschwester

    Eine Krankenschwester, ein ahnungsloser Ehemann und der Verdacht auf einen eiskalten Mord aus Habgier: Sarah soll ihren Mann mit Medikamenten vergiftet haben, um an sein Vermögen zu gelangen. Nach seinem Tod spielte sie die trauernde Witwe, doch die Ermittler wurden misstrauisch. In dieser Folge analysiere ich den spektakulären Giftmord von Tegernsee aus kriminologischer Sicht: Warum töten Menschen aus finanziellen Motiven? Weshalb glauben manche Täter, mit einem scheinbar perfekten Plan ungestraft davonzukommen? Und welche Rolle spielen Manipulation, Selbstüberschätzung und fehlende Empathie bei solchen Taten? In dieser Podcastfolge spreche ich mit dem Münchner Strafverteidiger Mathias Grasel , der als Nebenkläger die Angehörigen des Opfers vertrat. Er erzählt auch, wie die Angehörigen des Opfers mit einer solchen Tat leben müssen. 🗣️ Maximilian T. Gut

  • #1
    August 6 · 33 min

    Der Eisenstangenmord

    Ein jahrelanger Nachbarschaftsstreit eskaliert und endet in einer tödlichen Gewalttat. Ein Familienvater greift zu einer Eisenstange und tötet am helllichten Tag ein pensioniertes Ehepaar auf brutalste Art und Weise. War es Mord? Oder handelte er in einem heftigen Affekt? In dieser Folge von Alle meine Mörder nehme ich einen der aufsehenerregendsten Kriminalfälle Oberösterreichs unter die Lupe, den sogenannten Leondinger Eisenstangen-Mord. Gemeinsam mit dem renommierten Strafverteidiger Andreas Mauhart analysiere ich, wie sich über Jahre Frustration, Kränkung und Konflikte aufbauen können und warum manche Menschen trotz extremer Belastungen niemals gewalttätig werden, andere aber schon. Ich erkläre euch die kriminologischen Hintergründe des Falls, die Persönlichkeit des Täters, die Rolle von Affekt und Kontrolle sowie die schwierige Abgrenzung zwischen Mord und Totschlag. Eine Folge über die Dynamik eskalierender Konflikte und über die Frage: Warum wird ein Mensch zum Täter? 🗣️ Maximilan T. Gut

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