ABC der Genetik

Polymorphismus: Die Vielfalt im Erbgut

Dec 15, 2025 · 16 min · 14.1 MB
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In Folge P unserer Serie ABC der Genetik fragen wir: Was bedeutet eigentlich „genetischer Polymorphismus“? Und warum machen uns diese kleinen Unterschiede im Erbgut so individuell? Gemeinsam mit dem Genetik-Experten Prof. Dr. Jörn Walter sprechen wir darüber, wie Polymorphismen entstehen, in welchen Fällen sie sich in Populationen dauerhaft halten und welche Bedeutung sie für Evolution, Gesundheit und personalisierte Medizin haben. Wir erklären, welche Arten von Varianten es gibt, warum die meisten davon völlig harmlos sind und wie einzelne Polymorphismen, von Laktasepersistenz bis hin zu Arzneimittelreaktionen, unseren Alltag beeinflussen können.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Polymorphismen sind häufige, dauerhafte genetische Varianten in der Population und Grundlage unserer biologischen Vielfalt.
  • Am häufigsten kommen Veränderungen einzelner Basen vor (SNP = single nucleotide polymorphism) – jeder Mensch trägt rund 4–5 Millionen davon.
  • Sie entstehen durch Mutationen, die sich in einer Population über viele Generationen etablieren.
  • Die meisten Varianten sind neutral; einige beeinflussen Merkmale wie Stoffwechsel, Pigmentierung oder Krankheitsrisiken.
  • Polymorphismen sind das Rohmaterial der Evolution und ermöglichen Anpassung und Selektion.

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Weiterführende Links:

Sprecher*innen: Johanna Stegmann, im Gespräch mit dem Genetik-Experten Prof. Dr. Jörn Walter

Redaktion: Isabelle Ernst, Nina Gasparoni, Johanna Stegmann, Ulrike Träger

Musik und Geräusche: Happy Jingle - Golden Days von TurtleBeats https://pixabay.com/music/happy-childrens-tunes-happy-jingle-golden-days-307184/

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