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Artwork for 7 Tage 1 Song

7 Tage 1 Song

Christoph Borries

Schenk einem Song mehrere Verabredungen mit Dir in einer Woche.
Es gibt so viele Songs die Kraft schenken, die Hoffnung wachsen lassen oder die etwas Kaputtes reparieren.
Dafür muss ich den Songs Zeit und Aufmerksamkeit schenken.
Hier gibt es jede Woche einen Song und drei Gedanken dazu.

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  • 28 episodes
  • weekly
  • Avg 10 min
  • German
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  • S1 · E343
    Monday · 18 min

    #343 NOFX - The Separation of Church and Skate

    Nils Neumann hat einen Aufsatz geschrieben „Propheten der Endzeit – Apokalyptische Rhetorik im Punk und im Neuen Testament“ dieser Aufsatz findet sich im neuen Jahrbuch für Biblische Theologie und behandelt apokalyptische Sprach- und Denkmuster. Der Aufsatz zeige, wie amerikanische Punkbands während der ersten Trump-Legislatur biblische Rhetorik aufnehmen und diese gegen den christlichen Nationalismus ihrer Zeit zum Einsatz bringen. Im Podcast erfahrt ihr, wie Punk Musik helfen kann urchristliche Entwicklungen besser zu verstehen. Ich freue mich, dass Nils in dieser Folge dabei ist. In dieser Folge kannst du überlegen Team Church – Team Punk/Skate – was spricht mich da an? Die Energie und die Stimmung macht mich jedenfalls neugierig – hier erstmal den Kirchenkritikern zuzuhören – und Autoritäten zu kritisieren ist erstmal nicht verkehrt – außerdem kann Provokation ja auch herausfordern einmal seinen Standpunkt zu überdenken. War Jesus Punk? Wie viel passt man sich an, um dazuzugehören? Welche Werte sollten aber nicht aufgebbar sein? NOFX beschweren sich über Punk-Bands die in den Mainstream geraten und dabei Werte verraten. Das ist überraschend nah am Urchristentum. Den machtlosen Menschen, Perspektive geben, marginalisierten Menschen einen Platz am Tisch anbieten, Einsatz für die Schwachen – eine kritische Grundhaltung gegenüber einer Gesellschaft, die Schwache ausgrenzt – all das sagen NOFX ist Punk und genau das hat auch Jesus gemacht – wahrscheinlich hat Jesus damals auch viele Menschen genervt – hör dir einfach mal Gedanke 3 dieser Folge an und überleg für dich – kann man das sagen: Jesus war ein Punk! ? Bild @susanmossphotography und @kirchencore Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/6Sq3GBhEF4AjlljUyQ1QDT?si=88748cab800c4b87 Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E342
    September 21 · 14 min

    #342 John Coltrane – A Love Supreme

    Vier Töne, langer Atem, ein Gebet – John Coltranes A Love Supreme Am 23.September 2026 würde John Coltrane hundert Jahre alt werden. Ein Musiker, der 1926 geboren wurde und bereits 1967 im Alter von nur vierzig Jahren starb. Trotzdem klingt seine Musik bis heute nicht wie ein Stück Vergangenheit. Sie wirkt eher wie eine Frage, die noch nicht beantwortet ist. Seine Musik ist sicher anstrengender als Pop oder Rock Songs – aber ich finde auf das Abenteuer – A Love Supreme mal ganz anzuhören, kann man sich einmal einlassen. John Coltrane war kein Musiker, der es seinen Hörerinnen und Hörern immer leicht machte. Seine Musik ist manchmal wild, manchmal laut, manchmal schwer zu durchschauen. Sie verlangt Aufmerksamkeit. Sie ist kein musikalischer Hintergrund, der einfach nebenbei laufen kann. Aber gerade darin liegt ihre besondere Kraft: Wer sich auf sie einlässt, entdeckt nicht sofort eine einfache Botschaft, sondern nach und nach eine Bewegung – eine Suche, ein Ringen, einen Weg. Das Album A Love Supreme wurde Ende 1964 an nur einem Tag aufgenommen und 1965 veröffentlicht. Es besteht aus vier miteinander verbundenen Teilen: Schon diese Titel erzählen eine Geschichte. Es geht um Anerkennung, Entschluss, Weg suche und schließlich um Lob und Gebet – dem Psalm. Gott atmet durch uns hindurch So dichtet John Coltrane in seinem Psalm zu A Love Supreme. Coltranes „Psalm“ besteht nicht aus einem gewöhnlich gesungenen Text. Sein Saxofon übernimmt die Rolle der Stimme. Coltrane hatte zu A Love Supreme einen begleitenden Gebetstext geschrieben, der im Album abgedruckt ist. In diesem Text finden sich Gedanken wie: Gott ist, Gott liebt, hilf uns, unsere Ängste und Schwächen zu überwinden. Am Ende steht der Dank. Dankbarkeit bedeutet nicht, dass im Leben alles gut ist. Dankbarkeit bedeutet auch nicht, Leid zu leugnen. Sie bedeutet, trotz aller Schwierigkeiten wahrzunehmen, dass das eigene Leben nicht nur aus Leistung besteht. Vielleicht verdanken wir uns mehr, als wir normalerweise zugeben. Anderen Menschen. Der eigenen Familie. Freundinnen und Freunden. Zufällen. Der Natur. Der Möglichkeit, überhaupt auf der Welt zu sein. Coltrane nennt dieses Gegenüber Gott. In seinem Psalm wird deutlich, dass für ihn alles miteinander verbunden ist: Gedanken, Taten, Klänge, Menschen, Erinnerungen und das Universum. Diese Sicht ist nicht einfach eine theoretische Lehre. Sie ist ein Versuch, die eigene Existenz als Teil eines größeren Zusammenhangs zu verstehen. In Coltranes Psalm heißt das dann übersetzt: Gott atmet durch uns hindurch, so sanft, dass wir es kaum bemerken — und doch ist es unser Ein und Alles. Birte spielt die 4 Töne von „A Love Supreme“ in dieser Folge Foto © Bob Thiele, Impulse! Records Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/3yF2Ue1SdMW0sglEv8DllU?si=f22d443647a24876 Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E341
    September 14 · 6 min

    #341 The Rolling Stones – Divine Intervention

    „Divine Intervention“ klingt wie ein Gebet mitten im Lärm unserer Gegenwart. Der Song ist gut und aktuell, weil er die Spannungen hörbar macht, die viele Menschen kennen: die Sehnsucht nach Heilung und Sinn, die Erfahrung von Angst und Unsicherheit, aber auch den Wunsch, nicht einfach zu resignieren. Theologisch kann „göttliches Eingreifen“ bedeuten: Gott lässt die Welt nicht sich selbst und ihren Krisen. Dieses Eingreifen ist nicht unbedingt ein spektakuläres Wunder, das alle Probleme sofort beseitigt. Es kann auch darin bestehen, dass Menschen sich berühren lassen, dass sie hinschauen, sich einmischen und füreinander Verantwortung übernehmen. Gott greift in die Welt ein, wenn Menschen den Mut finden, Frieden statt Feindbilder zu suchen, Gerechtigkeit statt Gleichgültigkeit einzufordern und Liebe gegen die kalte Logik des Eigennutzes zu setzen. Als negatives Bild dienen hier die Milliardäre, die sich in ihre Bunker im Himmel absetzen. Aber es gibt auch etwas anderes: Mm, when the walls cave in And the lights go dim And I drag you out again Zwischen „Divine Intervention“ und Street Fighting Man lässt sich eine Haltung des Nicht-Aufgebens hören. Besonders die Zeile „When they try to arrest you, I come to your rescue“ ist ein starkes Bild für Solidarität: Wenn jemand unter Druck gerät, wenn jemand zum Schweigen gebracht oder ausgegrenzt werden soll, dann gehe ich nicht weg. Ich stehe zu dir. Im Song erhält Mick Jagger eine so schreckliche Prognose für seine Zukunft, dass die Wahrsagerin zusammenbricht – und da erinnert sich Mick dann an Street Fighting Man - „What can a poor boy do, except to sing for a rock 'n' roll band?“. 2026 ist die Antwort im Angesicht des Untergangs dieselbe: Er kapituliert nicht vor den Mächtigen, er besorgt sich eine Gitarre und geht lieber „in einem flammenden Inferno unter“ I go to dance in the Flames, yeah – wenn die mir das Leben zur Hölle machen wollen – dann tanze ich in den Flammen – und ich helfe dir - And I drag you out again Foto © Kevin Mazur Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/1BqDpIOzTzfJCZZc89lpAe?si=4db6725db78a4199 Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E340
    September 7 · 8 min

    #340 Julia Meladin – Wasser zu Wein

    Das Lied hat mich angestiftet, mit diesem Podcast Julia direkt anzusprechen: Hallo Julia, du hast keinen Heiligenschein, kannst das Meer nicht teilen und kein Wasser zu Wein machen – aber mit deinem Song beschreibst du genau das, was diese Wunder in den biblischen Erzählungen wollen: Freiheit eröffnen, Alltägliches verwandeln und Menschen in echte Beziehung rufen. Deshalb ist diese Folge eine Botschaft an dich, aber auch an alle, die Deinen Song hören. Denn Worum es wirklich geht bei Wundern ist nicht, Naturgesetze zu brechen, sondern darum, Räume zu öffnen. Ein Weg öffnet sich, wenn jemand „Komm mit“ sagt oder wenn du dir selbst erlaubst, einfach anzufangen, zu fragen, aufzufordern. In deinem Song heißt es vielleicht: „Kein Heiligenschein — aber du sagst bleib einfach hier. Genau das ist es beieinanderbleiben – bleiben und nicht gehen – das kann so wunderschön sein. Julia, ich mag dein Lied, denn du nimmst die Bilder ernst, aber erklärst sie nicht tot. Du machst neugierig auf die Momente die „Wasser Wein lassen“ das kannst du nicht, aber scheinbar was anderes, was genauso gut ist. Es geht hier nicht, Wunder zu erzwingen, sondern den Mut zu haben, an einen neuen Weg zu glauben — und ihn dann zu gehen. Julia, dein Song ist eine Erlaubnis, aufzubrechen, auch wenn kein Weg zu sehen ist. Eine Erlaubnis, aus dem, was da ist, ein Fest zu machen. Eine Erlaubnis, du selbst zu sein – ohne Heiligenschein, ohne Superkräfte –Wenn du so singst, sagst du uns allen: „Wunder sind nicht weit weg. Sie passieren, wo wir uns finden. Also schau heute Abend, ob jemand die Hand ausstreckt. Schau, ob das Glas Wasser, das du trinkst, nicht plötzlich nach mehr schmeckt, weil es geteilt wird. Du brauchst keinen Heiligenschein dafür. Du brauchst nur Mut, Offenheit und jemanden, der bei dir bleibt. Und manchmal reicht das — um ein Leben ein Stück heller zu machen. Foto ©Marcus Mainz Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/6NXVKXBPnT5hMpcFJSf69v?si=5d18be74a06a41d2 Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E339
    August 31 · 14 min

    #339 Kummer – Schiff

    Im Podcast erzählt euch Sophie etwas über den Osten und der Song liefert ihr dafür drei Impulse. Es lohnt sich den Song genau zu hören, der er beschreibt, wie sich das anfühlt, wenn Menschen über einen reden und nicht mit einem. Leider stimmt das, denn der Osten wird oft „erklärt“, aber zu selten wird Erfahrung ernsthaft angehört. Das erzeugt das Gefühl, beobachtet, statt beteiligt zu sein. Es entsteht ein Gefühl dumm und weniger wert zu sein. Wo Anerkennung von Erfahrung fehlt, und praktische Entlastung ausbleibt, kippt Vertrauen. Wen soll ich dann wählen, wenn ich das Gefühl habe, echte „Rettungsringe“ fehlen. Der Song von Kummer kann helfen, um genauer hinzusehen, dort heißt es: Rostbraune Flecken an den Wänden unter Deck Und wenn man das Jahrzehntelang so lässt Dann geht das später nicht mehr von alleine weg Irgendwann wird ein Loch zu einem Leck Das „Leck“ ist keine plötzliche Katastrophe, sondern ein Prozess, der irgendwann auch die „erste Klasse“ erreicht. Viele Konflikte der Gegenwart sind Folgeerscheinungen von kleinen und großen Löchern früherer Entscheidungen – Abwanderung, Lohnlücken, dünne Infrastruktur, fehlende Repräsentanz – alles kleine Risse, die sich über Jahre summieren. Hier die Tipps aus dem Podcast mit denen Du dich genauer informieren kannst: Jana Hensel (Autorin und Journalistin) Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet https://www.ndr.de/kultur/epg/Das-Gespraech,sendung-4404698.html Marcant (Influencer und Investigativjournalist), Ich wurde vom AfD Demokratie-Fest geworfen … https://www.youtube.com/watch?v=4ZO3ayPGBKg Abgeschrieben? – Der Osten in den Medien - MDR Mediathek: https://www.mdr.de/video/mdr-videos/reportagen-dokus/video-abgeschrieben-der-osten-in-den-medien-mdr-100.html Max Schneller (politische Aktivist aus Sachsen-Anhalt): Maximal.Demokratisch – https://www.deutscher-engagementpreis.de/engagiertenfinder/engagiertendetails/6604-maximaldemokratisch Buchtipp: Jana Hensel – Wie alles anders bleibt Foto ©Philipp Gladsome Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/2nvIEvBaF8ZQ44VO5hz8N8?si=5515a198908749a5 Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E338
    August 24 · 9 min

    #338 Bruce Cockburn – Lovers In A Dangerous Time

    Wenn ich Lovers in a dangerous time höre denke ich nicht zuerst an große politische Bedrohungen, sondern an etwas Intimeres: an die Fragilität von Nähe, an Liebe, die nicht trotz der Gefahr – sondern in ihr möglich ist. Für mich ist das der Kernsatz im Lied: Nothing worth having comes without some kind of fight. Nichts was es wert ist, kommt ohne Auseinandersetzung. Auch in „Wahrlügen“, dem Buch meiner Tante, erscheint die Liebe nicht als heile Gegenwelt, sondern im Schatten von Krieg, Schweigen, Missverständnis und Projektion. Wir sind Liebende in gefährlichen Zeiten – aber die größte Gefahr ist vielleicht nicht der Krieg, sondern dass wir einander nicht wirklich sehen - und annehmen. Und vielleicht steht dagegen ein Gedanke von Spinoza, der dem Buch vorangestellt ist: Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung Eine Neigung zu Güte, Vertrauen, Gerechtigkeit Liebe ist nicht sicher, aber sie trägt. Nothing worth having comes without some kind of fight / Got to kick at the darkness till it bleeds daylight. Ein Brief meines Opas aus dem Krieg an seine Frau beinhaltet einen richtigen „kick“ gegen „darkness“: Mit heißen Küssen beschließe ich den Brief und bin Dein Helmut. Das ist keine Naivität, keine Sentimentalität. Es ist der Versuch, im Dunkel eine andere Wirklichkeit zu behaupten: Pläne machen, wo alles dagegenspricht. Mit Worten ein Licht zu entzünden, wo der Winter näher rückt. Heute sind unsere „Fronten“ andere: Krankheit, Erschöpfung, Entfremdung – und eine Welt, die keine Ruhe lässt. Der Kampf richtet sich nicht nur nach außen. Er beginnt dort, wo wir dem Dunkel in uns nicht das letzte Wort lassen. Die konkrete Einladung heißt: nicht aufschieben: klärende Gespräche, Zuspruch, kleine Feste, und ja, auch Küsse. Nähe ist verletzlich, sie kann wehtun. Aber vielleicht ist sie die einzige Weise, der Dunkelheit etwas entgegenzusetzen. Heute, nicht irgendwann. Die englischen Texte werden von George gelesen. https://mechthild-online.de/uber-mich/ Foto © Borries Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/6Vyzca2NYnQBKPhaEHhNDW?si=d79b6e4121fb4786 Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E337
    August 17 · 7 min

    #337 Fortuna Ehrenfeld – Ich seh dich überall

    Mein Freund Andreas kennt Martin Bechler von Fortuna Ehrenfeld, über diesen Kanal habe ich Audios von Martin über diesen Song bekommen, daraus ist diese Folge entstanden. In jedem Traum, in jedem Blick Kommt die Erinnerung zurück Du kannst es wenden, kannst es drehen Ich kann dich überall hier sehen Dieser Song erzählt eine sehr persönliche Geschichte. Gerade weil er so konkret ist, lädt er uns ein, unsere eigenen Bilder darin zu finden: Orte, Situationen, Sätze, die uns an Menschen erinnern, die fehlen. Lieder geben Gefühlen eine Form, die wir vielleicht nicht in Worte fassen können – und machen Trauer sagbar und hörbar. In dieser Folge erzählt euch Martin wie das bei ihm war –jemanden überall zu sehen. Psychologisch geschieht hier keine Geistererscheinung, sondern das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Emotion und Gedächtnis. Bildern und Geräuschen - das, was früher mit einer Person verbunden war, wird durch einen Auslöser reaktiviert. Für Trauernde kann das tröstlich und schmerzhaft zugleich sein: tröstlich, weil die Verbindung lebendig bleibt; schmerzhaft, weil die Lücke spürbar wird. Die Fähigkeit, Menschen in der Erinnerung „wiederzusehen“, zeigt, dass Beziehungen nicht allein an das Leben gebunden sind — sie bleiben als Erfahrung in unserem Inneren wirksam. Martin nennt das - Turnübungen für die Heilige Gemeinde – sich erinnern und zusammen trauern. Songs helfen Gefühle zu teilen und ich denke, jede und jeder hat so „ich seh dich überall Menschen“ und dann ist es schön mit anderen bei Fortuna Ehrenfeld zu sitzen und gemeinsam eine Träne laufen zu lassen – es ist schön nicht alleine zu sein Foto ©Michael Haegele Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/5B0EkpwcpMn6YjcFffkx2A?si=bef02ed2f25b4f14 Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E336
    August 10 · 13 min

    #336 Die Toten Hosen - Was früher einmal war

    Diese Folge ist mit Sebastian, er mag die Toten Hosen viel mehr als ich und zu ihrer letzten Runde sollen sie dann auch mal schön gewürdigt werden. Erzählen, was früher einmal war, ist das, was Menschen machen, wenn sie auf ein Leben oder einzelne Episoden zurückblicken. Auf Triumphe der Lieblingsmannschaft, beim Klassentreffen auf die eigene Schulzeit, auf legendäre Partynächte, auf die eigene Jugend. Wenn sich Menschen nach langer Zeit wieder begegnen oder wenn sie sich verabschieden. Bei Beerdigungen gehört der Rückblick auf das Leben fest dazu. Gerade nach einem langen und ereignisreichen Leben spendet er Trost, hilft an den Menschen zu erinnern und mit Kapiteln abzuschließen. So haben viele Lieder nicht nur für die Toten Hosen einen persönlichen Bezug, sondern auch für viele ihrer Fans, die mit den Liedern Erinnerungen und Trost verbinden. Sebastian schenkt euch mit seiner Perspektive ein Inspiration, wie ihr eure Geschichte mit den Hosen einordnen könnt. Und vielleicht merkt ihr dann: Sich erinnern, nicht vergessen, aber anders auf Dinge blicken – das kann dir ein Rückblick schenken. Dabei kannst du dir eingestehen, dass es vollkommen ok ist, wenn du Begebenheiten nach Jahren anders bewertet. Dass Veränderungen gut sind - gerade wenn es schmerzvolle Erinnerungen sind. “Was früher einmal war” ist kein getragenes Lied, keines, das hilft, Verlust und Schmerz zu verarbeiten. Dafür gibt es andere Lieder. “Was früher einmal war” ist später. Das ist, wenn man mit Abstand auf Dinge blickt, und betrachtet, wo man her- und wo man hingekommen ist und man manche Dinge, die im Moment groß erschienen, im Nachhinein nicht überbewertet. Dass es hilfreich sein kann, loszulassen. Foto © sl_mg Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/7zoXea9yqZss6TDQXJokCy?si=0a7b585e8e95432b Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E335
    August 3 · 9 min

    #335 Brings – Loss dir nix jefalle

    Mama Brings hat Recht Loß dir nix jefalle, du weiß woher du küss Wenn se froge, sach us Kölle un halt niemols ding Schnüss Helf denne, die et bruche un ston vör andre in Denn dann kannste sage, ich bin stolz kölsch ze sin Das passt auch mitten im Jahr, ganz ohne Session und so weiter zum Karnevalsmotto 2027 nämlich: „Morje es wat do drus mähs“ Damit ich eine Idee habe – was ich so machen kann, dazu brauche ich ein Glaubensbekenntnis und Sophie van Rheinlanden hat da eins für euch und ich finde wer das mitsprechen kann, der darf auch sagen „Ich bin stolz kölsch ze sin“ – denn das hat dann mehr mit meinem Herz zu tun als mit dem Geburtsort oder dem Dialekt den ich spreche. Hier mal ein kleiner Ausschnitt aus dem Glaubensbekenntnis, ihr könnt das im Podcast in Gedanke 1 ganz hören. …Ich glaube, dass wahre Stärke darin liegt sich für andere stark zu machen - vor allem für die, die es aus eigener Kraft nicht können Ich glaube an die unstillbare Neugier und den Mut zu Veränderungen. Ich glaube an Konfettiregen und an den Zauber von Musik. Ich glaube, dass gemeinsames Lachen uns selbst durch die dunkelsten Stunden trägt. Mama Brings erinnert uns daran – Leute es gibt keine Ausreden, es ist eigentlich ganz einfach – die Rettung der Welt beginnt bei dir vor der Haustür mit: „Helf denne, die et bruche un ston vör andre in“ In Gedanke 3 könnt ihr von Stephan Brings hören, wie das damals so gewesen ist, als man noch in Domestos getränkte Jeans getragen hatte. Foto ©Borries Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/5S3m81JiGHSwZ4jtd6NmF2?si=84eee838f9794a26 Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E334
    July 27 · 20 min

    #334 Savatage – Believe

    Jana hat die 7Tage1 Song so richtig ernst genommen und gibt euch im Podcast für jeden Tag eine kleine Übung mit – hier ihre Fragen für jeden Tag: Tag 1: Achte auf die Intensität und Melodien des Klaviers - Was fühlt sich in mir gut an, wenn ich diesen Song höre? Tag 2: Achte auf den Einsatz des Schlagzeugs, auf dessen Rhythmen - Woran möchte ich heute gerne glauben? Im wohlwollenden Sinn. Tag 3: Achte auf die Ruhe, die Stabilität des Basses - Was macht mich stärker, wenn ich daran denke? Tag 4: Achte auf die zarte, liebevolle und doch so kraftvolle Gitarre, die diesen Song zusätzlich mit ihren Melodien emotionale verstärkt - Welche gute Eigenschaft an mir möchte ich heute mehr sehen? Tag 5: Achte auf die Lyrics, die gesunden werden - Was gibt mir heute inneren Sonnenschein, Ruhe oder Kraft? Tag 6: Achte auf Jons großartige und so vielseitige Stimme und Stimmkraft. Welche Emotionen sind in welchen Worten zu erfühlen - Welcher kleine Schritt fühlt sich heute richtig an? Tag 7: Lasse das Lied in all seiner Komplexität als Gesamtkunstwerk in Gänze auf Dich wirken: Gedanken, Gefühle, Körper…nimm alles wahr, was es auslösen kann und nimm diese gute Energie mit in den Tag - Was ist heute Dein persönlicher „Believe“-Moment? https://jana-solvejg.rocks Foto © William Hames Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/6jCA4rJ4caeRuyTxvf9UvA?si=ef1745d57fa14b0c Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E333
    July 20 · 10 min

    #333 The Fray – How to Save a Life

    In dieser Folge ist Lukas Mi-Sa Nguyễn Egger mit dabei, er ist der Autor des Buches „Vielleicht im Sommer“ Im Buch geht es um den 15-jährigen Kian, aufgewachsen bei seinem kleinkriminellen Vater. Kian landet nach einem schweren Schicksalsschlag im Heim. Er weiß sofort, dass er dort nicht bleiben kann. Bei einem nächtlichen Fluchtversuch trifft er Marco, der ganz andere Gründe hat abzuhauen. Als es den beiden ungleichen Jungen gemeinsam gelingt auszubrechen, beginnt eine abenteuerliche Reise Richtung Meer. Bei solchen Romanen mit Roadtrip und Selbstfindung spielt oft Musik eine große Rolle und unser Song kommt im Buch vor. Im Podcast erzählt euch Lukas, warum das so ist. Der Sänger von The Fray heißt Isaac Slade. Er hat den Hit „How to Save a Life“ geschrieben, nachdem er als Mentor in einem Camp für drogenabhängige und straffällige Jugendliche gearbeitet hatte. Der Song handelt von einem jungen Mann, dem Slade trotz all seiner Bemühungen nicht helfen konnte. Slade begriff: Es gibt kein Handbuch dafür, wie man ein Leben rettet. Der Song entstand als das fiktive, perfekte Gespräch, das er damals gerne mit dem Jungen geführt hätte, um ihn wirklich zu erreichen. Im Song und der Geschichte im Buch wird deutlich, dass in schweren Phasen mental und psychisch der Weg zur Rettung nicht der ist, sich von den Emotionen zu distanzieren, sondern gerade in diesen Phasen kommt es darauf an, Verletzlichkeit und Nähe zuzulassen der Song und das Buch sine ein Plädoyer für Offenheit und Verletzlichkeit. Wenn etwas schief geht, nicht gleich die Schuldfrage stellen, sondern erst einmal in Beziehung bleiben und Trost spenden – das ist eine Erkenntnis aus „How to save a Life“. Foto © Epic Records Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/5fVZC9GiM4e8vu99W0Xf6J?si=27b9e5735fc14d1d Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E332
    July 13 · 6 min

    #332 Iris Mareike Steen – Haltlos

    Ich freue mich sehr, dass Iris selbst in dieser Folge dabei ist, sie singt und erzählt vom Hamsterrad, in dem sehr viele von uns gefangen sind. Wir rennen und kommen nicht voran, sondern wir funktionieren nur – die eigenen Ansprüche treten zurück, wir fühlen uns fremdbestimmt. Das fühlt sich nicht gut an und anstatt einen Schritt aus dem Hamsterrad rauszumachen, klammern wir uns an diese blöden Strukturen des Hamsterrades, weil wir die ja kennen. Langfristig tut das nicht gut und man versteht es dann nicht, weil man es ja so gewohnt ist. Und dann ist da diese Angst davor, was eigentlich passiert, wenn ich loslasse und ganz anders lebe. Das ist der Wunsch nach einer positiven Art der Haltlosigkeit also der Suche nach einer anderen Art von Halt, die nicht fremdbestimmt ist von Terminen und den Ansprüchen, die uns erreichen. In diesem Zusammenhang erzählt Iris in dieser Folge, dass sie dadurch manchmal mit ihrem Leben überfordert ist. Durch ihren Song möchte sie Mut machen aus seinen alten Mustern aufzubrechen. Dann bin ich zwar erstmal den vertrauten „Halt los“, aber ich habe die Chance meine tatsächlichen Bedürfnisse zu erkennen. Ein Schritt zurückzugehen, ist dann kein Rückschritt, sondern der Anfang eines Anlaufs, mit dem ich über eine Mauer springe, die mir bisher etwas versperrt hat. Iris will mit dem Song anregen, alle Ansprüche zu hinterfragen, in sich hineinzuhören, durchatmen und zu überlegen: Was will ich wirklich? Mal alles abzusagen und sich mal frei zu nehmen ist dann keine Faulheit, sondern gesund und extrem wichtig. Foto © Vanessa Wunsch Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/6Kg45GeZgu1rzywsJbXKxO?si=d563726722c84d0c Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E331
    July 8 · 8 min

    #331 Kitschkrieg, Blumengarten, Shirin David – Gut genug

    wir haben derzeit die Ausstellung "Klang meines Körpers" an unserer Schule – und meine Kollegin Marie, die ihr im dritten Gedanken hört und ich waren der Auffassung, dass wir das unbedingt mit dem viralen Hit „Du bist gut genug“ verbinden müssen. Popkultur arbeitet oft mit Extremen. Shirin David steht dafür stellvertretend: Auf der einen Seite ein Song wie „Bauch Beine Po“ — eine laute, ironische Auseinandersetzung mit Fitness- und Schönheitsidealen. Auf der anderen Seite zeigt sie in „Gut genug“ ihre persönliche, verletzliche Seite. Wenn wir auf die beiden Songs schauen, heißt es einmal: „Bauch, Beine, Po / Ist der Bauch nicht flach, hältst du den Atem an [...]“ hier ist der Körper ein Projekt, der Körper wird optimiert, kontrolliert und bewertet. In „Gut genug“ fragt sie: „Wann bin ich gut genug für mich? / Ich renne einem Bild hinterher, das es gar nicht gibt.“ — Shirin David wünsch sich, dass ihr Selbstwert nicht mehr von der medialen Inszenierung abhängt Was zum Weiterdenken: Im Berufsalltag, in der Ausbildung oder im Klassenraum, viele Berufe haben eine Sache gemeinsam… Richtig! der eigene Körper ist überall mit dabei. Er ist nicht irgendwo im Hintergrund, sondern erscheint oft als Visitenkarte. Er ist täglich präsent und damit ist er auch angreifbar - alle schauen, alle bewerten alle vergleichen. Oft sind wir selbst diejenigen, die am härtesten von allen auf den eigenen Körper schauen. Wir sagen dann: ich muss fitter werden, ich muss besser aussehen, als ob der eigenen Welt ständig neu verhandelt werden müsste. Als ob man sich jeden Morgen von vorne beweisen müsste, all diese Gedanken und diese emotionalen Belastungen können im schlimmsten Fall in eine Essstörung führen - sie sind quasi wie ein Rezept für eine Essstörung und genau an diesem Punkt setzt die Ausstellung Klang meines Körpers an Diese Ausstellung geht durch Schulen und Berufskollegs Jugendliche stehen vor Porträts und befassen sich mit diesen Personen, mit dem was gesagt wird die Schülerinnen und Schüler erkennen was hinter diesen Porträts steckt und sie werden unter anderem gefragt, was willst du dieser Person gerne mitteilen – und das ist eigentlich auch die Botschaft des Songs. In Gedanke 1+2 hört ihr Schülerinnen und Schüler des BBZ Grevenbroich. https://klang-meines-koerpers.de Foto ©Sony Music Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/7iNLydOMjLLb7BiwkdoPDU?si=01385a8d58be428b Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E330
    July 6 · 10 min

    #330 Bruce Springsteen – War

    Neben dem Song geht es heute auch die Gedanken, die Brian Zahnd in „A Farewell to Mars“ nennt –als Christen sollten wir uns vom Kriegsgott Mars verabschieden und auf das Kreuz und Jesus schauen. Bruce Springsteen hat das verstanden. Wenn er “War” bringt, ist das kein Nostalgiekitsch, sondern ein Stoppschild. Ein Moment, in dem die Bühne sagt: “Wir gewöhnen uns nicht an das Unmenschliche.” Übertrag das in den Klassenraum: Gewöhnst du dich an Sprache, die Menschen zu Zielen macht? Gewöhnst du dich an Formulierungen wie “kollateraler Schaden”? Sprache formt Moral. Wenn Worte entmenschlichen, kann Handeln schnell hinterherhumpeln. Unbedingt Videos dieser Tour schauen – erst die Ansprache und dann kommt es knüppeldick – ein Song voller Wucht und Kraft. https://youtu.be/YqYVcgCmd98?is=sRtyOkr0-0uWicx1 “War — huh — yeah.” Wir kennen die Hook. Sie ist keine Spielerei. Das ist ein Weckruf. Was taugt Krieg? Nichts. Absolut nichts. Und bevor jemand sagt: “So einfach ist das nicht” — lass uns ehrlich sein. Der Mythos der erlösenden Gewalt verkauft uns alte Ware im neuen Glanz: Erst zerstören, dann angeblich Frieden. Erst entmenschlichen, dann verhandeln. Erst drohen, dann heilen. Das ist keine Lösung, das ist die Spirale. Brian Zahnd nennt das die Mars-Logik. Der Kriegsgott flüstert: “Gewalt rettet.” Das Kreuz antwortet: “Nein.” Nicht weil Leiden heilig wäre, sondern weil Vergeltung niemals Wiederherstellung ist. Das Kreuz entlarvt: Gewalt bringt Gewalt zur Welt. Und die Rechnung zahlen nie die mächtigen Anführer, sondern die Gesichter ohne Namen — Mütter, Kinder, Nachbarn. Genau deshalb ist “War” so wichtig: Der Song bläst die Helden und Kriegs Romantik weg. Keine heroischen Posen. Nur die nackte Wahrheit: Krieg frisst Leben. Daher spielt Bruce Springsteen nach War derzeit oft Born in the USA – auch ein Song, der den Krieg anklagt, denn dieser verheizt Menschen. Foto ©Rob de Martin Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/6qF53MQdzqXXGach8fwkdv?si=fb984a3f766d48fb Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E329
    June 29 · 15 min

    #329 Kettcar – Glaube ohne Gott

    Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, es gibt keinen Song „Glaube ohne Gott“ von Kettcar, aber es gibt zwei Songs in denen das vorkommt – „Mit der Stimme eines Irren“ und „Zurück“ außerdem interessant die Bücher von Dorothee Sölle und Hartmut von Sass, die sich mit atheistisch glauben beschäftigen und auch das Buch von Martin Buber Ich und Du. Das Buch von Hartmut Sass – mit dem Titel „Atheistisch glauben“ und die beiden Kettcar Songs „Mit der Stimme eines Irren“ und Zurück“– beschreiben was mir theologisch wichtig ist – aber wie bekomme ich das zu fassen – als Pfarrer habe ich manchmal das Gefühl mit der Stimme eines Irren in einer noch bekloppteren Welt zu leben und gegen diesen Irrsinn anzureden, anzuhoffen und anzureden – in all der Verzweiflung ist es dann gut sichere Orte zu haben an die ich mich zurückziehen kann – zurück um mich selbst zu finden – „Ein Glauben ohne Gott“ – so singen Kettcar, und zunächst klingt das wie eine Absage an Religion. Aber je länger du hinhörst, desto deutlicher tritt eine andere Gestalt hervor: Glaube nicht als Bekenntnis zu einem entfernten Himmelswesen, sondern als Weise, das Leben zu führen; nicht als Flucht, sondern als Blick, der in diese Welt anderes reinschaut. Genau hier treffen sich Kettcar mit einer Theologie, die von Dorothee Sölle bis Hartmut von Sass reicht – oder den Evangelien, wo der Glaube eben Zwischen den Menschen passiert, im Dialog in der Zuwendung. Martin Buber hätte es so gesagt: Alles Wesentliche spielt sich im „Zwischen“ ab, nämlich zwischen Ich‑Du. Ich finde, Kettcars „Glaube ohne Gott“ ist im besten Sinn christlich: Ich denke Jesus würde da mitsingen. Hört euch beide Lieder mal an und überlegt von das eigentlich gesungen wird. Es geht um Kontakt zu den Mitmenschen, im Du wird Bereicherung entdeckt, in derselben Wirklichkeit tauchen auf einmal Möglichkeiten auf. Um es mit Martin Buber zu sagen es ist ein Glaube im Zwischen: Kein Besitz, sondern Begegnung; kein System, sondern Stimme; keine Flucht, sondern Nähe. Darauf kommt es an. Wir müssen keinen Gott vorschieben, um das zu tun, was Gottes Sache ist. Wir sollten anderen den Himmel nicht erklären, sondern ihn runter auf die Erde leben. Glaube ist etwas, dass ich nur – mit blinden Händen, mit zitternder Stimme –zeigen kann – und eben nicht mit ausgestrecktem Zeigefinger. Auf was es ankommt, das was uns unbedingt angeht ist da wo jemand sagt „Ich bin mehr, wenn ich hier bei dir bin“ Anke liest die Textstellen der Kettcar Songs. Ich freue mich sehr, dass Hartmut von Sass am Ende der Folge auch etwas zu Kettcar und Glaube ohne Gott sagt. Mehr dazu: https://www.swr.de/swr1/leute/theologe-hartmut-von-sass-ueber-glaube-und-kirche-100.html Foto: ©Borries Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/6jAxNXtrtI7ydWb5ypmC1J?si=3ae3933aeee14313 Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E328
    June 22 · 12 min

    #328 Rage Against The Machine – Killing in The Name

    In dieser Folge ist Marie Knaepper mit dabei, sie ist im Vorstand der Kölner Künstlerinnen und Künstler Initiative Arsch huh. Marie spricht in dieser Folge von einem Song, der ihr Kraft gibt Haltung zu zeigen und für Mitmenschlichkeit aufzustehen. Im Refrain dieses Songs kommt sehr oft „I won´t do, what you tell me“ vor. Marie ist und war viel auf Demonstrationen und sie glaubt, dass dieser Song ein wahnsinnig guter Protestsong ist, weil er eine klare Grenze zieht, der Song sagt genau hier ist keine Grauzone mehr, sondern macht deutlich was nicht mehr akzeptabel ist. Dabei versprüht der Song eine greifbare Wut, die aber nicht ohnmächtig ist, sondern diese Wut hat etwas Verwandelndes – sie fordert mich auf etwas zu tun – sie aktiviert mich. Dafür ist es wichtig eine Haltung zu haben - sich hinzustellen und keinen Platz zu machen, wenn sich da etwas in Richtung Ungerechtigkeit bewegt. In der nächsten Zeit wird es wichtig sein, gerade für die in der Gesellschaft einzustehen, die nicht im Blick sind, die nicht gesehen und gehört werden – laute Musik, klare Slogans können da helfen. Marie sagt dazu: „das wird kein einfacher Weg, da gibt es viel zu tun aber ich glaube für ein Leben in Frieden und Freiheit sollten wir ganz laut sein und ganz klare Kante zeigen und uns weiterhin in der Gesellschaft einbringen, denn wir sind ein Teil davon. Nicht aufgeben, nicht resignieren, sondern weiter mit Haltung nach vorne gehen. https://www.arschhuh.de Hört auch mal den Arsch huh Podcast: „Zäng Ussenander“ Foto © Scott Penner Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/59WN2psjkt1tyaxjspN8fp?si=672157b2a9be489b Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E327
    June 15 · 9 min

    #327 Harry Styles – Carla´s Song

    In Carlas Song spielt der Song „Bridge Over Troubled Water“ eine Rolle. In seiner 2026 Liveshow stellt Harry Styles unserem Song seinen Song „Satellite“ dazu. Beide werden vermischt und fliegen in der gleichen Umlaufbahn. „Carla’s Song“ ist hier der intime Anfang: Ich zeige dir die Karte, auf der ich mich nicht verlaufe. Diese Lieder helfen und heilen -„It’s all waiting there for you.“ Die Nachricht trifft ein. Dann kippt die Perspektive zu „Satellite“. Auch da: waiting for ya“. Aufeinander warten – zusammenbleiben – aushalten – treu sein. Wir sind verbunden, auch wenn wir Distanz halten müssen. Wir bleiben in Reichweite, auch wenn wir nicht greifen können. Das gibt uns Halt und Sicherheit. Warum funktioniert das mit diesen Songs? Nicht nur wegen Tonarten, sondern wegen Erzählung. Erst „Ich trage dich über Wasser“, dann „Ich bleibe in deiner Umlaufbahn, bis du landen kannst.“ Aneinander bleiben, und zusammen sein – selbst wenn weite Kreise gezogen werden müssen. Und genau das ist die Situation von „Carla’s Song“. Da sitzen zwei Menschen. Einer spielt vor, was Musik ihm gegeben hat, eben Paul Simons Melodie - „Bridge Over Troubled Water“. Und plötzlich ist es nicht nur Musik, es ist eine persönliche Beichte ohne peinliches Geständnis: Hör zu, das hat mich getragen, als meine Knie weich wurden. Das war meine Brücke. Und ich baue sie dir rüber, wenn du willst. Du musst nicht springen. Geh einfach Schritt für Schritt. It's all waiting there for you – Musik als sowas wie himmlische Rettung „It’s all waiting there for you.“ Als wollte die Musik sagen: Die Nachricht ist angekommen. Du bist nicht allein. Du musst nicht Heldin oder Held spielen. Nenn es „Ignorance or innocence“ – egal, wenn du das noch nicht kennt. Jetzt kennst du es. Jetzt kannst du es auch hören und dich darauf einlassen. Foto ©Borries privat Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/3QuRLv8zkIYH31O5VgEpmo?si=329d27e8c3984a7c Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E326
    June 8 · 12 min

    #326 Sarah Lesch - Heute

    Tut mir leid, ich hab keine Hoffnung für dich, das ist ein ganz schön harter Anfang für einen Song – Sarah nimmt uns mit auf eine Reise und zeigt uns wie aus diesem Anfang eine Hoffnung entstehen kann. Wir begegnen dabei unserer Sehnsucht, wir merken, dass wir uns gegenseitig brauchen und wir stellen fest das der Krieg der größte Betrug an der Menschlichkeit ist. Damit aus der Hoffnungslosigkeit vom Anfang Hoffnung wird, dürfen wir nicht stundelang über Lösungen debattieren, sondern „endlich die Werte und Würden und Worte in liebende Taten verwandeln“ Ich bin jemand die oder der jemand braucht. Ich schaffe es nicht allein – manchmal kann ich nur sagen „tut mir leid ich bin leer, ich habe keine Hoffnung für dich“ – wenn ich nicht mehr kann, dann brauche ich jemand. Und alles, was wir von uns glauben zu sein muss zerfallen und niederregnen Denn dann können wir uns dort und hier nochmal ganz von vorne begegnen Ich merke, dass ich jemanden brauche, aber zur Hilfe kann das nur werden, wenn ich so weich werde, dass die andere Person auch in mich reinkommt – wo ich zu hart bin und auf meinem Recht bestehe – wo ich glaube erstmal selbst jemand zu sein, dann erkenne ich die anderen nicht, die mir helfen können. Sie erreichen nicht mein Herz, denn das ist aus Stein – es ist eine Festung meiner Positionen. Musik kann der Anfang sein, sie kann uns zeigen Veränderungen sind möglich, sie kann uns helfen ein weiches, zärtliches Herz zu bekommen - auch dieser Song, kann uns verwandeln – hört ihn mal in dieser Woche ganz oft, das ist was ganz anderes, als ihn nur einmal zu hören. Es ist eine große Freude, dass Sarah Lesch in dieser Folge dabei ist. https://www.sarahlesch.de Foto © Sandra Ludewig Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/5n42KWM6oMAPtUD780vBSf?si=82a9707741794de1 Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E325
    June 1 · 9 min

    #325 -Public Enemy – Fight The Power

    Diese Folge erscheint, weil am 3.Juni Muhammad Ali seinen 10. Todestag hat – er wird The Greatest genannt und das nicht nur weil er so ein großer Boxer war, sondern auch ein großer Mensch – sein Kampf für Gleichberechtigung und der gleichen Würde für alle Menschen sollte bis heute Inspiration für uns alle sein In "Fight The Power" von Public Enemy wird dieser Widerstand gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit thematisiert. Der Song fordert die Menschen auf, sich gegen die Mächtigen zu erheben, die ihre Stimme und ihre Rechte unterdrücken. In einer Zeit, in der wir erneut mit autoritären Tendenzen konfrontiert sind, ist es wichtig, Alis Vermächtnis zu ehren und für Gerechtigkeit einzutreten. Die Parallelen zwischen Alis Kampf und den heutigen Kämpfen für soziale Gerechtigkeit sind unübersehbar. Der Mut, den Ali zeigte, ist eine Inspiration für die heutige Generation, die sich gegen Ungerechtigkeiten und Diskriminierung zur Wehr setzen will. In Gedanke 1 beantworten Sarzeh und Elgün vom BBZ-GV einige Fragen von mir, damit ihr merkt, wie unser Song und Muhammad Ali zusammenhängen. "Fight The Power" ermutigt uns, gegen Vorurteile und Stereotypen anzukämpfen. Der Song fordert die Zuhörer auf, die Machtstrukturen zu hinterfragen, die oft von Vorurteilen und Ignoranz geprägt sind. Indem wir Alis Menschlichkeit und seine Botschaft des Friedens in den Vordergrund stellen, können wir dazu beitragen, ein differenzierteres Verständnis des Islams zu fördern und Vorurteile abzubauen. Die Werte, für die Ali einstand – Respekt, Gerechtigkeit und Frieden – sind universell und können uns alle inspirieren. Es ist wichtig, dass wir diese Werte in unserem täglichen Leben umsetzen und uns für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen. Indem wir Alis Beispiel folgen, können wir aktiv gegen Ungerechtigkeiten kämpfen und ein positives Bild des Islams fördern, das die Menschlichkeit und den Frieden in den Vordergrund stellt. Foto © Universal Music Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/1yo16b3u0lptm6Cs7lx4AD?si=ac1e031c8dd24454 Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

  • S1 · E324
    May 25 · 9 min

    #324 Metallica – Nothing Else Matters

    Im vierten Jahr ihrer M72-Tour ist Metallica aktuell auf Europa-Tournee. Am Mittwoch 27. Mai machen sie auch Halt für ein Open-Air-Konzert im Stadion Letzigrund in Zürich in der Schweiz. Wir hören deshalb diese Woche im Podcast Samuel Hug aus der Schweiz. Er ist Pfarrer der Metalchurch, einer evangelisch-reformierten Kirchgemeinde für Metalfans. Wir haben deswegen Metallicas erfolgreichsten Song für diese Folge ausgewählt. Er beschreibt eine Beziehung zu einem Gegenüber, die so sicher ist, dass sie keine Geheimnisse mehr kennt. Diese Offenheit bringt im Anderen das ganz Eigene zum Vorschein. Sicher ist neben der Musik auch dieser Inhalt ein Teil des Erfolges dieses Songs. Vertrauen suche ich und finde es in dir - Nichts anderes zählt Mir ist es egal, was sie sagen / Mir ist es egal, welche Spielchen sie spielen / Mir ist es egal, was sie tun / Mir ist es egal, was sie wissen / Denn ich weiss, ja, ich weiss Samuel erzählt davon, wie wichtig es ist, sich von Gott gesehen und gekannt zu fühlen. Der Song kann mir helfen zu verstehen, wie gut es ist sich verstanden und geliebt zu fühlen auch dort, wo ich mir selbst ein Rätsel bin. Wo ich das empfinde, da kann ich mich sogar anderen Menschen gegenüber öffnen, bevor ich weiss, dass sie es gut meinen. Ich kann mich dann schon öffnen, bevor ich eine Sicherheit habe, dass ich nicht enttäuscht und verletzt werde. Weil da jemand ist, der mich trägt. Jemand, der mit mir auch den Schmerz des Verletzt-Werdens trägt. Weil da jemand ist, der mich erlöst und heilt. Und so wird am Ende die Vision von echten, tiefen, verlässlichen zwischenmenschlichen Beziehungen aus NOTHING ELSE MATTERS doch Realität! Nichts anderes zählt https://metalchurch.ch Foto © Universal Music Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/6QAsrXPnMSXIbV0yEJHlEX?si=acd0dfc3194047d2 Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

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