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5 Minus · April 26 · 22 min

Vorschläge zur Sanierung des Systems - erläutert von Dr. Laura Dalhaus

Über Laura’s Vorschläge zur Rettung des Gesundheitssystems wurde viel diskutiert. Der DAK-Chef hat zu Vorschlägen aufgerufen – Laura hat gleich 22 Stück rausgebracht. Um sie besser zu erläutern, gibt es nun diese Folge: 1. Über- und Fehlversorgung in der Kieferorthopädie beenden In diesem Bereich kommt es offenbar häufig zu Behandlungen, die nicht primär medizinisch begründet sind. Ziel ist es, unnötige Maßnahmen zu vermeiden und die Versorgung stärker an tatsächlichem Bedarf auszurichten. 2. Erstattung von Cannabisblüten streichen Auch wenn Cannabis in bestimmten Therapien eingesetzt wird, sieht Laura keine zwingende Notwendigkeit für eine Finanzierung durch die GKV. Cannabis ist legal. 3. Honorare für Katarakt-OPs senken Die derzeitige Vergütung steht aus ihrer Sicht in keinem ausgewogenen Verhältnis zu anderen Fachbereichen. Eine Anpassung könnte dazu beitragen, die Verteilung der Mittel gerechter zu gestalten. 4. Hautkrebs-Screening abschaffen Das Screening wurde eingeführt, um die Mortalität zu senken – ein Effekt konnte bisher jedoch nicht nachgewiesen werden. Ohne belegbaren Nutzen stellt sich die Frage nach der weiteren Finanzierung. 5. Arzneimittelkosten stärker regulieren Durch konsequente Nutzung von Rabattverträgen und Kosten-Nutzen-Bewertungen sollen ineffiziente Ausgaben reduziert werden. Der Fokus liegt auf wirtschaftlicher und wirksamer Therapie. 6. Bürgergeldempfänger aus Steuermitteln finanzieren Die Finanzierung dieser Leistungen sollte nicht ausschließlich über die GKV erfolgen. Stattdessen wird eine gesamtgesellschaftliche Lösung über Steuermittel gefordert. 7. Zucker-, Alkohol- und Tabaksteuer erhöhen Durch höhere Besteuerung gesundheitsschädlicher Produkte sollen Anreize zur Verhaltensänderung geschaffen werden. Gleichzeitig könnten gesündere Alternativen entlastet werden. 8. DMPs (Disease Management Programme) abschaffen Da der Nutzen vieler Programme nicht eindeutig belegt ist, stellt Laura deren Effizienz infrage. Sie plädiert für eine individuellere Versorgung statt standardisierter Programme. 9. Ambulantisierung im ambulanten System Leistungen sollten dort erbracht werden, wo sie am effizientesten sind – im ambulanten Bereich. Eine Verlagerung in den stationären Sektor verursacht unnötige Mehrkosten. 10. Abrechnungsbetrug im Krankenhaus beenden Fehlanreize in der Abrechnung führen dazu, dass Leistungen unnötig verteuert werden. Hier fordert Laura mehr Transparenz und klare Regeln. 11. Sektorengrenzen überwinden Unterschiedliche Vergütungssysteme für gleiche Leistungen erschweren das System. Einheitliche Rahmenbedingungen könnten für mehr Fairness sorgen. 12. Level 1 i-Krankenhäuser - Kleine Versorgungszentren im ambulanten Bereich schaffen Für bestimmte Behandlungen braucht es keine vollstationäre Versorgung. Solche Strukturen könnten eine effizientere und patientenfreundlichere Alternative sein. 13. Satzungsleistungen der GKV streichen Leistungen ohne evidenzbasierte Grundlage sollten nicht Teil der solidarischen Finanzierung sein. Der Fokus sollte auf wirksamer Medizin liegen. 14. Verursacherprinzip einführen Ein stärkerer Bezug zwischen Verhalten und Kosten könnte Anreize für gesundheitsbewusstes Handeln schaffen. Diskutiert wird dies analog zu Risikozuschlägen. 15. Positivliste für GKV-Leistungen Eine klare Definition des Leistungskatalogs würde mehr Transparenz schaffen. Nur evidenzbasierte und sinnvolle Therapien sollten übernommen werden. 16. Quartalsschein wieder einführen & Arztbesuche begrenzen Durch bessere Steuerung der Patient:innenströme könnten unnötige Mehrfachkontakte reduziert werden. Das würde Ressourcen im System schonen. 17. Digitalisierung und Deckelung der Verwaltungskosten Effizientere digitale Prozesse könnten Verwaltungskosten senken. Gleichzeitig soll die Ausgabenstruktur transparenter und begrenzt werden. 18. Zusatzleistungen für Kassenmitarbeiter begrenzen Auch im Verwaltungssystem gibt es Einsparpotenzial. Zusatzleistungen sollten überprüft und gegebenenfalls reduziert werden. 19. Werbemaßnahmen der Krankenkassen abschaffen Da die Leistungen der Krankenkassen weitgehend vergleichbar sind, erscheint Werbung verzichtbar. Die eingesparten Mittel könnten sinnvoller genutzt werden. 20. Büro- und Gebäudekosten reduzieren Durch flexiblere Arbeitsmodelle könnten Kosten für Infrastruktur gesenkt werden. Das betrifft insbesondere teure Standorte und Büroflächen. 21. Prüf- und Rechtsverfahren reduzieren (Blue-Ocean-Strategie) Viele Verfahren verursachen mehr Kosten als Nutzen. Eine stärkere Priorisierung könnte Ressourcen sparen. 22. Bürokratie insgesamt abbauen Übermäßige Bürokratie belastet das System erheblich. Eine Vereinfachung der Prozesse würde sowohl Zeit als auch Geld sparen. Zum Kurs für PAs und PCM: https://bryght.social/shop/790 Zur Communtiy für PAs und PCM: https://bryght.social/communities/physician-assistants-by-laura-dalhaus/memberships Folg Laura auch hier: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-laura-dalhaus-mahm-5470b597/ Instagram: https://www.instagram.com/lauradalhaus/ TikTok: https://www.tiktok.com/@laura.dalhaus Mehr über Laura: https://linktr.ee/lauradalhaus Unterstütz die Mission: https://www.paypal.com/paypalme/podcast5minus oder https://buymeacoffee.com/lauradalhaus Zum Shop von Laura: https://lauradalhaus-shop.de/

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Über Laura’s Vorschläge zur Rettung des Gesundheitssystems wurde viel diskutiert. Der DAK-Chef hat zu Vorschlägen aufgerufen – Laura hat gleich 22 Stück rausgebracht.

Um sie besser zu erläutern, gibt es nun diese Folge:

1. Über- und Fehlversorgung in der Kieferorthopädie beenden


In diesem Bereich kommt es offenbar häufig zu Behandlungen, die nicht primär medizinisch begründet sind. Ziel ist es, unnötige Maßnahmen zu vermeiden und die Versorgung stärker an tatsächlichem Bedarf auszurichten.


2. Erstattung von Cannabisblüten streichen


Auch wenn Cannabis in bestimmten Therapien eingesetzt wird, sieht Laura keine zwingende Notwendigkeit für eine Finanzierung durch die GKV. Cannabis ist legal.


3. Honorare für Katarakt-OPs senken


Die derzeitige Vergütung steht aus ihrer Sicht in keinem ausgewogenen Verhältnis zu anderen Fachbereichen. Eine Anpassung könnte dazu beitragen, die Verteilung der Mittel gerechter zu gestalten.


4. Hautkrebs-Screening abschaffen


Das Screening wurde eingeführt, um die Mortalität zu senken – ein Effekt konnte bisher jedoch nicht nachgewiesen werden. Ohne belegbaren Nutzen stellt sich die Frage nach der weiteren Finanzierung.


5. Arzneimittelkosten stärker regulieren


Durch konsequente Nutzung von Rabattverträgen und Kosten-Nutzen-Bewertungen sollen ineffiziente Ausgaben reduziert werden. Der Fokus liegt auf wirtschaftlicher und wirksamer Therapie.


6. Bürgergeldempfänger aus Steuermitteln finanzieren


Die Finanzierung dieser Leistungen sollte nicht ausschließlich über die GKV erfolgen. Stattdessen wird eine gesamtgesellschaftliche Lösung über Steuermittel gefordert.


7. Zucker-, Alkohol- und Tabaksteuer erhöhen


Durch höhere Besteuerung gesundheitsschädlicher Produkte sollen Anreize zur Verhaltensänderung geschaffen werden. Gleichzeitig könnten gesündere Alternativen entlastet werden.


8. DMPs (Disease Management Programme) abschaffen


Da der Nutzen vieler Programme nicht eindeutig belegt ist, stellt Laura deren Effizienz infrage. Sie plädiert für eine individuellere Versorgung statt standardisierter Programme.


9. Ambulantisierung im ambulanten System


Leistungen sollten dort erbracht werden, wo sie am effizientesten sind – im ambulanten Bereich. Eine Verlagerung in den stationären Sektor verursacht unnötige Mehrkosten.


10. Abrechnungsbetrug im Krankenhaus beenden


Fehlanreize in der Abrechnung führen dazu, dass Leistungen unnötig verteuert werden. Hier fordert Laura mehr Transparenz und klare Regeln.


11. Sektorengrenzen überwinden


Unterschiedliche Vergütungssysteme für gleiche Leistungen erschweren das System. Einheitliche Rahmenbedingungen könnten für mehr Fairness sorgen.


12. Level 1 i-Krankenhäuser - Kleine Versorgungszentren im ambulanten Bereich schaffen


Für bestimmte Behandlungen braucht es keine vollstationäre Versorgung. Solche Strukturen könnten eine effizientere und patientenfreundlichere Alternative sein.


13. Satzungsleistungen der GKV streichen


Leistungen ohne evidenzbasierte Grundlage sollten nicht Teil der solidarischen Finanzierung sein. Der Fokus sollte auf wirksamer Medizin liegen.


14. Verursacherprinzip einführen


Ein stärkerer Bezug zwischen Verhalten und Kosten könnte Anreize für gesundheitsbewusstes Handeln schaffen. Diskutiert wird dies analog zu Risikozuschlägen.


15. Positivliste für GKV-Leistungen


Eine klare Definition des Leistungskatalogs würde mehr Transparenz schaffen. Nur evidenzbasierte und sinnvolle Therapien sollten übernommen werden.


16. Quartalsschein wieder einführen & Arztbesuche begrenzen


Durch bessere Steuerung der Patient:innenströme könnten unnötige Mehrfachkontakte reduziert werden. Das würde Ressourcen im System schonen.


17. Digitalisierung und Deckelung der Verwaltungskosten


Effizientere digitale Prozesse könnten Verwaltungskosten senken. Gleichzeitig soll die Ausgabenstruktur transparenter und begrenzt werden.


18. Zusatzleistungen für Kassenmitarbeiter begrenzen


Auch im Verwaltungssystem gibt es Einsparpotenzial. Zusatzleistungen sollten überprüft und gegebenenfalls reduziert werden.


19. Werbemaßnahmen der Krankenkassen abschaffen


Da die Leistungen der Krankenkassen weitgehend vergleichbar sind, erscheint Werbung verzichtbar. Die eingesparten Mittel könnten sinnvoller genutzt werden.


20. Büro- und Gebäudekosten reduzieren


Durch flexiblere Arbeitsmodelle könnten Kosten für Infrastruktur gesenkt werden. Das betrifft insbesondere teure Standorte und Büroflächen.


21. Prüf- und Rechtsverfahren reduzieren (Blue-Ocean-Strategie)


Viele Verfahren verursachen mehr Kosten als Nutzen. Eine stärkere Priorisierung könnte Ressourcen sparen.


22. Bürokratie insgesamt abbauen


Übermäßige Bürokratie belastet das System erheblich. Eine Vereinfachung der Prozesse würde sowohl Zeit als auch Geld sparen.




Zum Kurs für PAs und PCM: https://bryght.social/shop/790

Zur Communtiy für PAs und PCM: https://bryght.social/communities/physician-assistants-by-laura-dalhaus/memberships


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