
transcript
show notes
Wo soll das eigentlich alles hin? Die Frage kommt mir oft, wenn ich auf einen vollen Kalender schaue. Das Schwierige daran ist nicht, dass zu viel Unwichtiges darin steht. Es ist, dass so vieles davon gut ist. Gerade deshalb fällt es schwer, etwas wegzulassen.
In dieser Episode geht es um zwei Arten von „genug". Die eine lässt sich am Kalender festmachen. Die andere ist schwerer zu sehen: das Gefühl, nicht genug getan zu haben, das bleibt — egal, wie viele Aufgaben schon abgehakt sind.
Ich erzähle auch, wie ich früher mit meiner eigenen Grenze umgegangen bin. Ich war im Schaffermodus und habe unter Druck weitergemacht. Rückblickend ist dabei vieles zu kurz gekommen: Ich war physisch anwesend, aber ohne Präsenz.
Kein Zeitmanagement-Modell und keine Technik. Eher eine Frage, die ich selbst nicht ein für alle Mal beantworten kann.
In dieser Episode:
• Warum es so schwer ist, etwas wegzulassen, wenn vieles davon gut ist
• Die erste Art von „genug" — am Kalender messbar, und was dort gar nicht auftaucht
• Die zweite Art — das Gefühl, das mit dem Kalender nicht Schritt hält
• Mein Schaffermodus, und was er gekostet hat
• Woran ich heute merke, dass eine Grenze erreicht ist
• Warum eine schwierige Aufgabe für mich noch kein Grund ist aufzuhören
• Wenn Weglegen nicht möglich ist: Termin, Verantwortung, finanzielle Gründe
• Warum „genug" nicht heißt, keine Wünsche mehr zu haben
Zum Nachdenken:
Wenn du zu etwas Ja sagst — wozu sagst du damit vielleicht leise Nein?
Hinweis: Ich beschreibe eigene Erfahrungen, keine Diagnosen. Nachlassende Konzentration oder anhaltende Erschöpfung können viele Ursachen haben — ein voller Kopf erklärt nicht, woher er kommt. Neue, starke oder anhaltende Beschwerden gehören ärztlich abgeklärt.
Mehr über meine Arbeit: https://www.life-change-management.de
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