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Die Philosophin L. A. Paul nennt Elternschaft eine transformative Erfahrung: Man kann vorher nicht wissen, ob sie glücklich macht, weil man selbst ein anderer Mensch wird. Kinder zu kriegen ist eine Entscheidung, die man trifft, bevor man weiß, wer man danach sein wird. Die Glücksforschung nähert sich der Angelegenheit mit Fragebögen und Interviews. Sie erkundet, ob Eltern im Durchschnitt glücklicher sind als Kinderlose – und ob das Elternglück, das viele nach der Geburt eines Kindes erleben, von Dauer ist.
Johanna Michaels und Tobias Hürter diskutieren im Podcast über ihre eigenen Erfahrungen und sortieren die Studien und philosophischen Argumente. Als Tobias Hürter seine Tochter zum ersten Mal sah, überkam ihn ein Glücksgefühl, das ihn selbst überraschte. Sechzehn Jahre später sagt er: Dieses Glück ist geblieben. Johanna Michaels findet schön, dass er das erleben durfte – und mindestens ebenso schön, dass sie es nicht erleben muss. Sie will keine Kinder. Dieser Wunsch hat sich mit den Jahren nur verfestigt.
Eine Diskussion über das Parenting Paradox, Simone de Beauvoir und die Studie »Regretting Motherhood«, über Antinatalismus und darüber, warum es kein »Regretting Fatherhood« gibt. Elternglück ist nicht nur eine private Angelegenheit, sondern auch eine politische.
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