
#Witchtok: TikTok-Trend, Naturglaube oder Scam?
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In der frühen Neuzeit war es quasi ein Todesurteil, als Hexe bezeichnet zu werden: Allein in Deutschland wurden tausende Frauen als vermeintliche "Hexen" ermordet. Und heute? Bezeichnen sich viele junge Frauen selbst als Hexen, posten unter
witchtok Content über Zaubersprüche und Rituale, arbeiten als Influencerinnen und positionieren sich feministisch.
Reporterin Christina Fee Moebus kommt selbst aus einem "Esoterik-offenen" Haushalt und will herausfinden, wie diese neue Art der Spiritualität aussieht: Was macht die modernen Hexen aus? Dafür besucht sie eine Kräuterhexe in ihrem Garten in Hannover – und einen "Vollmond-Ritual"-Workshop der bekannten "Witchfluencerin" Shisha Rainbow, der sie etwas verwirrt zurücklässt.
Mit Shisha Rainbow redet sie darüber, ob Hexerei feministisch ist – und darüber, ob sie durch ihren Social-Media-Content zur Kommerzialisierung von Hexerei beiträgt. Diese Kommerzialisierung kritisiert die Psychologin Sarah Pohl. Sie arbeitet mit Menschen, die Esoterik-Abzocken zum Opfer gefallen sind.
Reporterin: Christina Fee Moebus
Redaktion: Matthias Scherer
Technische Produktion: Eva Garthe
Unser aktueller Podcast Tipp: "Lost Sheroes – Frauen, die in den Geschichtsbüchern fehlen"
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"Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb.
Diese Episode ist eine Produktion von Radio Bremen 2025.
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