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Wissensreise durch die Länder der Erde · Wednesday · 20 min

Kasachstan – Steppe, Baikonur und das größte Binnenland der Erde

Ein endloses Meer aus Gras, ein Himmel ohne Grenzen und ein Land, das größer ist als ganz Westeuropa: Kasachstan ist das größte Binnenland der Erde und zugleich eines der am wenigsten bekannten. In dieser Folge reisen wir durch die Weite der Steppe, von den goldenen Grabschätzen der Skythen über die Karawanen der Seidenstraße bis zu den Reiterheeren Dschingis Khans. Wir erkunden Baikonur, jenen Ort mitten in der Steppe, von dem aus die Menschheit mit Sputnik und Juri Gagarin zum ersten Mal ins All aufbrach. Wir begegnen den dunklen Kapiteln der Sowjetzeit, der Hungersnot, dem Atomtestgelände und dem sterbenden Aralsee, aber auch der Hoffnung, die im wiederkehrenden Wasser des nördlichen Sees liegt. Wir lernen die Adlerjägerinnen und Adlerjäger kennen, die Heimat des wilden Apfels und die Rückkehr der Saiga-Antilope. Eine ruhige Reise durch ein Land der Extreme, zwischen Nomadentraum und moderner Nation, zwischen Wunde und Weite. Olcott, M. B. (2002). Kazakhstan: Unfulfilled promise. Carnegie Endowment for International Peace. Cameron, S. (2018). The hungry steppe: Famine, violence, and the making of Soviet Kazakhstan. Cornell University Press. Micklin, P. (2007). The Aral Sea disaster. Annual Review of Earth and Planetary Sciences, 35, 47–72. https://doi.org/10.1146/annurev.earth.35.031306.140120 Beckwith, C. I. (2009). Empires of the Silk Road: A history of Central Eurasia from the Bronze Age to the present. Princeton University Press.

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Ein endloses Meer aus Gras, ein Himmel ohne Grenzen und ein Land, das größer ist als ganz Westeuropa: Kasachstan ist das größte Binnenland der Erde und zugleich eines der am wenigsten bekannten. In dieser Folge reisen wir durch die Weite der Steppe, von den goldenen Grabschätzen der Skythen über die Karawanen der Seidenstraße bis zu den Reiterheeren Dschingis Khans. Wir erkunden Baikonur, jenen Ort mitten in der Steppe, von dem aus die Menschheit mit Sputnik und Juri Gagarin zum ersten Mal ins All aufbrach. Wir begegnen den dunklen Kapiteln der Sowjetzeit, der Hungersnot, dem Atomtestgelände und dem sterbenden Aralsee, aber auch der Hoffnung, die im wiederkehrenden Wasser des nördlichen Sees liegt. Wir lernen die Adlerjägerinnen und Adlerjäger kennen, die Heimat des wilden Apfels und die Rückkehr der Saiga-Antilope. Eine ruhige Reise durch ein Land der Extreme, zwischen Nomadentraum und moderner Nation, zwischen Wunde und Weite.


Olcott, M. B. (2002). Kazakhstan: Unfulfilled promise. Carnegie Endowment for International Peace.


Cameron, S. (2018). The hungry steppe: Famine, violence, and the making of Soviet Kazakhstan. Cornell University Press.


Micklin, P. (2007). The Aral Sea disaster. Annual Review of Earth and Planetary Sciences, 35, 47–72. https://doi.org/10.1146/annurev.earth.35.031306.140120


Beckwith, C. I. (2009). Empires of the Silk Road: A history of Central Eurasia from the Bronze Age to the present. Princeton University Press.