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Weltunordnung · July 2 · 1 hr 1 min

Steht Albanien zum Verkauf, Inva Halili?

Das Land gilt als Sinnbild für einen gescheiterten Staat, der zentrale Funktionen wie die Gesundheitsversorgung oder das staatliche Gewaltmonopol nur noch eingeschränkt gewährleisten kann. Doch seit Mai 2026 protestieren Hunderttausende unter dem Motto „Albanien ist nicht zu kaufen“ gegen ein geplantes Luxus-Tourismusprojekt auf der Insel Sazan. Dahinter steht die Trump-Familie. Ministerpräsident Edi Rama möchte Albanien zu einem Tourismusstandort ausbauen. Was macht es da schon, dass das geplante Luxushotel mitten in einem Naturschutzgebiet gebaut werden soll? In dieser Folge spricht Felix Jaitner mit Inva Halili über die sogenannte Flamingo-Revolution in Albanien. Inva wurde in Albanien geboren, ist Gewerkschafterin und begleitet die Entstehung und Etablierung der Linken in Albanien seit Jahren solidarisch. Sie war bei den Protesten vor Ort und hat viele Gespräche mit Aktivist:innen und Teilnehmenden geführt. Welche Folgen hatten die neoliberale Transformation und der Zusammenbruch staatlicher Strukturen in den 1990er Jahren? Welche Rolle spielt die EU in Albanien – und wäre ein Beitritt aus linker Perspektive überhaupt wünschenswert? Und wie verändert die Kooperation in der Flüchtlingspolitik, Stichwort „Albanien-Modell", das Land?" Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org Alle Podcasts der Rosa-Luxemburg-Stiftung: www.rosalux.de/podcasts Du möchtest keine Podcast-Folge mehr verpassen? Abonniere unseren monatlichen Newsletter. Shownotes: Gresa Hasa (2026): Albaniens „Flamingo-Revolution“, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Analyse. Felix Jaitner, Krunoslav Stojaković (2025): Südosteuropa und der EU-Erweiterungsprozess, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Policy Brief. Inva Halili (2023): In Albanien entsteht eine neue Linke, Jacobin. Lea Ypi (2022): Frei. Erwachsenwerden am Ende der Geschichte, Suhrkamp, Roman. Intro-Musik: Charles Bradley – The World (is going up in Flames)

0:00-1:01:37

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Das Land gilt als Sinnbild für einen gescheiterten Staat, der zentrale Funktionen wie die Gesundheitsversorgung oder das staatliche Gewaltmonopol nur noch eingeschränkt gewährleisten kann. Doch seit Mai 2026 protestieren Hunderttausende unter dem Motto „Albanien ist nicht zu kaufen“ gegen ein geplantes Luxus-Tourismusprojekt auf der Insel Sazan. Dahinter steht die Trump-Familie. Ministerpräsident Edi Rama möchte Albanien zu einem Tourismusstandort ausbauen. Was macht es da schon, dass das geplante Luxushotel mitten in einem Naturschutzgebiet gebaut werden soll?

In dieser Folge spricht Felix Jaitner mit Inva Halili über die sogenannte Flamingo-Revolution in Albanien. Inva wurde in Albanien geboren, ist Gewerkschafterin und begleitet die Entstehung und Etablierung der Linken in Albanien seit Jahren solidarisch. Sie war bei den Protesten vor Ort und hat viele Gespräche mit Aktivist:innen und Teilnehmenden geführt.

Welche Folgen hatten die neoliberale Transformation und der Zusammenbruch staatlicher Strukturen in den 1990er Jahren? Welche Rolle spielt die EU in Albanien – und wäre ein Beitritt aus linker Perspektive überhaupt wünschenswert? Und wie verändert die Kooperation in der Flüchtlingspolitik, Stichwort „Albanien-Modell", das Land?"

Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org

Alle Podcasts der Rosa-Luxemburg-Stiftung: www.rosalux.de/podcasts

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Shownotes:

Gresa Hasa (2026): Albaniens „Flamingo-Revolution“, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Analyse.

Felix Jaitner, Krunoslav Stojaković (2025): Südosteuropa und der EU-Erweiterungsprozess, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Policy Brief.

Inva Halili (2023): In Albanien entsteht eine neue Linke, Jacobin.

Lea Ypi (2022): Frei. Erwachsenwerden am Ende der Geschichte, Suhrkamp, Roman.

Intro-Musik: Charles Bradley – The World (is going up in Flames)

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