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Was jetzt? · Yesterday · 12 min

Die lange Warteschlange der Justiz

Rund eine Million Strafverfahren sind derzeit bei der deutschen Strafjustiz offen, weil Staatsanwaltschaften und Gerichte mit der Menge der Fälle nicht hinterherkommen. Immer wieder führen Verzögerungen dazu, dass Tatverdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen werden müssen, weil die gesetzlich zulässige Haftdauer überschritten wird. Die Bundesregierung will mit mehr Personal und einer Digitalisierung der Gerichte gegensteuern. Gleichzeitig diskutieren Experten über schnellere Verfahren oder Änderungen im Strafprozessrecht. Warum die Justiz nicht hinterherkommt und welche Folgen das mit sich bringt, erläutert Eva Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. US-Präsident Donald Trump verzeichnet derzeit niedrige Zustimmungswerte. Fast 60 Prozent der Amerikaner lehnen seine Amtsführung laut Umfragen ab. Die Demokraten könnten von Trumps schwachen Umfragewerten profitieren, beschäftigen sich aber gleichzeitig mit einer internen Debatte über ihre politische Richtung. Bei der Vorwahl der Demokraten in Michigan gewann Abdul El-Sayed. Er gehört zum progressiven Flügel der Partei und vertritt ähnliche Positionen wie Zohran Mamdani, der Bürgermeister von New York. Wie das traditionelle Parteiestablishment auf diese Entwicklung reagiert und welche Auswirkungen die innerparteiliche Debatte auf die Wahlen haben könnte, erklärt Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Unsere neue Podcastserie »Mission Kanye – ein Stadion für eine Nacht« Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Überlastung der Strafjustiz: Schwer überlastet Überlastung der Justiz: Wenn Gerichte so überlastet sind, dass Verdächtige freikommen Der US-Überblick am Morgen: Trump attackiert Senatskandidaten, Haitianer verlieren Schutzstatus Vorwahl in Michigan: So wird es schwer gegen Donald Trump Senatsvorwahl in Michigan: Linker US-Demokrat El-Sayed gewinnt Vorwahl in Michigan Zwischenwahlen in den USA: Amerikas Progressive – prinzipientreu oder billig provozierend? Zohran Mamdani: Können die USA mit staatlichen Supermärkten den Hunger besiegen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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Rund eine Million Strafverfahren sind derzeit bei der deutschen Strafjustiz offen, weil Staatsanwaltschaften und Gerichte mit der Menge der Fälle nicht hinterherkommen. Immer wieder führen Verzögerungen dazu, dass Tatverdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen werden müssen, weil die gesetzlich zulässige Haftdauer überschritten wird. Die Bundesregierung will mit mehr Personal und einer Digitalisierung der Gerichte gegensteuern. Gleichzeitig diskutieren Experten über schnellere Verfahren oder Änderungen im Strafprozessrecht. Warum die Justiz nicht hinterherkommt und welche Folgen das mit sich bringt, erläutert Eva Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.

US-Präsident Donald Trump verzeichnet derzeit niedrige Zustimmungswerte. Fast 60 Prozent der Amerikaner lehnen seine Amtsführung laut Umfragen ab. Die Demokraten könnten von Trumps schwachen Umfragewerten profitieren, beschäftigen sich aber gleichzeitig mit einer internen Debatte über ihre politische Richtung. Bei der Vorwahl der Demokraten in Michigan gewann Abdul El-Sayed. Er gehört zum progressiven Flügel der Partei und vertritt ähnliche Positionen wie Zohran Mamdani, der Bürgermeister von New York. Wie das traditionelle Parteiestablishment auf diese Entwicklung reagiert und welche Auswirkungen die innerparteiliche Debatte auf die Wahlen haben könnte, erklärt Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT.

 

Und sonst so? Unsere neue Podcastserie »Mission Kanye – ein Stadion für eine Nacht«

 

Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

Redaktion: Helena Schmidt

Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

 

Weitere Links zur Folge: 

Überlastung der Strafjustiz: Schwer überlastet

Überlastung der Justiz: Wenn Gerichte so überlastet sind, dass Verdächtige freikommen

Der US-Überblick am Morgen: Trump attackiert Senatskandidaten, Haitianer verlieren Schutzstatus

Vorwahl in Michigan: So wird es schwer gegen Donald Trump

Senatsvorwahl in Michigan: Linker US-Demokrat El-Sayed gewinnt Vorwahl in Michigan

Zwischenwahlen in den USA: Amerikas Progressive – prinzipientreu oder billig provozierend?

Zohran Mamdani: Können die USA mit staatlichen Supermärkten den Hunger besiegen?

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