
38_KI-im-vertrieb_selbermachen-oder-experte
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show notes
Künstliche Intelligenz senkt die Einstiegshürde, sich eigene Lösungen zu bauen. Allerdings ersetzt KI nicht das Fachwissen darüber, welcher Prozess gebraucht wird, wie dieser zuverlässig funktioniert und woran man ein gutes Ergebnis erkennt.
Aktuell pendeln Unternehmen häudif zwischen zwei Extremen: Die einen installieren KI-Standardtools und hoffen auf den großen Hebel. Die anderen entwickeln eigene KI-gestützte Lösungsansätze — oft ohne die dahinter liegenden Prozesse wirklich zu beherrschen.
Aber was passiert, wenn man einen Prozess an KI delegiert, den man selbst noch gar nicht richtig beherrscht?
In dieser Folge spreche ich mit Jurij Tkaciov, Gründer von sallsa.ai, genau über diese Frage — am konkreten Beispiel Vertrieb. Jurij kommt ursprünglich aus der Ingenieurphysik, ist über Tonerkartuschen und Serverwartung in den Vertrieb und zur Kaltakquise gekommen und bringt heute rund 20 Jahre Vertriebserfahrung sowie mehrere mitgegründete Start-ups in vier Ländern mit. Mit sallsa.ai bietet er eine Mensch+KI-Lösung an, mit der er kalte LinkedIn-Kontakte in warme Gespräche verwandelt, ohne die persönliche Ansprache an die KI abzugeben.
Wir sprechen darüber:
✔ warum KI laut Jurij vor allem ein Multiplikator ist — für gute Prozesse genauso wie für Fehler
✔ wie sich Vertrieb seit Corona mehrfach gedreht hat, von Online-Overkill zurück zur persönlichen Ansprache
✔ wo KI bei der Leadqualifizierung wirklich Zeit spart — und wo Human in the Loop zwingend bleibt
✔ warum Vertrieb und Marketing heute näher zusammenrücken als früher
✔ welche rechtlichen Grenzen bei automatisierter Kaltakquise gelten (§ 174 TKG in Österreich)
✔ wie Jurij mit „Nein" umgeht und warum er sie als Vertriebler einsteckt - und Unternehmen "warme" Kontakte übergibt
✔ warum am Anfang jeder Automatisierung erst die genaue Prozessbeschreibung steht, nicht das Tool
Eine klare Botschaft dieser Folge: KI kann Analyse, Vorarbeit und Routine übernehmen.
Das eigentliche Gespräch, persönliche Ansprache und — und die Entscheidung, was am Ende rausgeht — bleibt beim Menschen.
Kontakt: Jurij Tkaciov https://tkaciov.com
Das „Große Ganze“ sehen
Gerade KI - die menschliches Denken nachahmt – setzt für gelingende Transformation voraus, dass Menschen und Mitarbeiter im Zentrum der Betrachtung stehen.
"Ein Unternehmen ist eine Ansammlung von Menschen, die zu einem bestimmten Zweck zusammenarbeiten". Dabei geht es darum, Ängste ernst zu nehmen und gleichzeitig Begeisterung für neue Möglichkeiten der Digitalisierung zu wecken.
In "Vom Hype zum Handeln" werden wir
- KI-Entwicklungen besprechen und einsortieren
- Experteninterviews mit Praktikern bieten
- konkrete Implementierungsbeispiele vorstellen
- eigene Experimente und Erfahrungen teilen
- verschiedene Anwendungsfelder beleuchten
Deine Hosts: Experten aus digitalem Marketing, Organisationsentwicklung / IT
Mit ihrem digitalen bzw. IT-Hintergrund geht es den Hosts Petra und Daniel darum, den Blick weg von Technik, hin zum zentralen Erfolgsfaktor für digitale Transformation zu lenken: Dem aktiven Gestalten von und für Menschen in Organisationen.
Petra LIEBL
Als erfahrene Onlineexpertin und zertifizierte Digitalberaterin verbindet Petra Strategie, digitales Marketing und KI zu wirkungsvollen Online-Lösungen für Unternehmer:innen.
👉🏼 www.contentbakery.at info@contentbakery.at
Weitere Beiträge zum Thema digitale Transformation findest gesammelt du unter https://vom-hype-zum-handeln.com .





