
Carry-Trades: Das Yen-Risiko - Tichys Börsenwecker vom 29. Juli 2026
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Den Yen haben die meisten Anleger bei uns und auch in den USA höchstens ganz unten auf dem Zettel. Dabei wird die japanische Währung gerade ziemlich wichtig – paradoxerweise, weil der Yen derzeit fast historisch schwach ist.
Das hat zu einer regelrechten Explosion von sogenannten Carry-Trades geführt. Dabei jonglieren Spekulanten im großen Stil mit Währungs- und Zinsdifferenzen. Solange der Yen schwach bleibt, funktioniert das Geschäft ausgezeichnet.
Genau da liegt das Risiko: Je länger der Yen fällt, desto mehr Anleger setzen auf eine Fortsetzung dieser Abwärtsbewegung. Die Investments werden immer größer und immer einseitiger.
Ein plötzlicher Kurswechsel kann dann aus einem Währungsproblem einen globalen Liquiditätsschock machen.
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