
Tatort Niedersachsen: Der Hells Angel, der keiner war - der Fall Karsten Wrede
Karsten Wrede sagt: „Ich wurde Opfer der spanischen Justiz – und der Hysterie um die Hells Angels.“ Seit 14 Jahren kämpft er gegen die Folgen eines Gefallens unter Freunden. Zwei Briefe hat er für Paul E. eingeworfen. Heute steht deshalb eine Verurteilung wegen Bedrohung in seinem Führungszeugnis. Ein Urteil, das ihn seine Existenz, seine Arbeit mit Kindern und seinen Ruf kostete. Kontakte zu Menschen wie Paul E. und Frank Hanebuth wurden dem 61-Jährigen Krav-Maga-Trainer aus Wolfenbüttel zum Verhängnis. 2013 saß er ein Jahr lang in Spanien hinter Gittern - für eine Tat, die es nicht gab. Denn aus Sicht der spanischen Ermittler gehörte Wrede einer kriminellen Vereinigung an: den Hells Angels. Im Interview erzählt der 61-Jährige seine Geschichte: Wie seine Bekanntschaft mit den Rockern ihn ins Visier der Polizei brachte, wie seine Verhaftung ablief, was er im Gefängnis in Deutschland und Spanien erlebte – und warum ihn die Ereignisse bis heute nicht loslassen. Das Interview basiert auf einer monatelangen Recherche unseres Kriminalreporters Erik Westermann, der Wredes Erzählungen anhand zahlreicher Akten, Bescheide und Gesprächen mit Ermittlern, Juristen und weiteren Beteiligten geprüft hat. Die ganze Geschichte mit allen Hintergründen und Einordnungen zum Fall Karsten Wrede findet ihr auf Braunschweiger-Zeitung.de! Hinweis: Solltest du selbst von Suizidgedanken betroffen sein, sprich mit anderen Menschen darüber. Hilfe bietet die Telefonseelsorge rund um die Uhr unter 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 – kostenlos und anonym. Weitere Informationen und einen Chat findest du unter telefonseelsorge.de Braunschweiger Zeitung | Aktuelle Nachrichten Aktuelle Nachrichten und Informationen aus Braunschweig, der Region und Niedersachsen sowie aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Boulevard und Ratgeber.
