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SRF Wissen · Friday · 28 min

News: Hitze+++Schädliche Autoklimaanlagen+++Octopus Farm

Unsere Themen der Woche - mit Tiefe recherchiert. Wir liefern Kontext und Einordnung. 00:38 Die Hitze scheint kein Ende zu nehmen. Die Folgen sind messbar: Europaweit werden schon viele Tausend Hitzetote gezählt, in der Schweiz bis jetzt noch unter 500. Gesundheitsfolgen hat Hitze aber auch lange, bevor jemand stirbt. Interview mit Martina Ragettli (Katrin Zöfel) 05:10 Klimaanlagen von Autos: Auch der Ersatzstoff vom Ersatzstoff macht Umweltprobleme. Nach Freon (Ozonschädlich) und R134a (stark Klimawirksam) ist heute Tetrafluorpropen Pflicht. Doch auch dieses Kältemittel ist bereits heftig in der Kritik, weil ein Abbauprodukt davon die langlebige PFAS Chemikalie TFA ist. Diese Trifluor-Essigsäure lässt sich auch in der sauberen Luft auf dem Jungfraujoch messen - Forschende messen da die Zunahme dieses neuen, tückischen Kühlmittels. Eine Reportage. (Barbara Reye) 10:40 Tiefseebergbau: Kürzlich ging eine Konferenz zu Ende, die neue Regeln festlegen wollte. Nicht überall konnten sich die Länder aber einigen. Klar ist: Es gibt erneut keinen Startschuss für den Tiefseebergbau denn Dutzende Staaten haben sich an dieser Konferenz dagegen ausgesprochen. Staaten wie die USA allerdings machen trotzdem vorwärts. (Cathrin Caprez) 19:31 Legionellen in Basel: Beitrag aus dem Echo der Zeit mit Stand Montag, 3.8.26. Zu Legionellenausbrüchen kommt es immer wieder, trotzdem ist der Basler Fall aussergewöhnlich, vor allem aufgrund der vielen Erkrankten in einer kleinen Umgebung. (Daniel Theis). 23:20 Octopus Farm kommt doch nicht: Meeresfrüchte gehören in vielen Restaurants auf die Karte nicht nur in den Ferienregionen, auch bei uns in der Schweiz. Der spanische Fischereikonzern Nueva Pescanova hat auf Gran Canaria die erste Octopusfarm der Welt aufbauen wollen. 3’000 Tonnen Octopusfleisch hätten pro Jahr produziert werden sollen. Daraufhin hat es aber weltweit einen Aufschrei gegeben von Tierschützerinnen und Tierschützern. Die Hafenbehörden haben sich dann gegen die Octopusfarm gewehrt und einen Rechtsstreit angefangen. Nach fünf Jahren hat jetzt der Fischereikonzern entschieden, das Projekt sein zu lassen. (Cathrin Caprez)

0:00-28:19

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Unsere Themen der Woche - mit Tiefe recherchiert. Wir liefern Kontext und Einordnung.

00:38 Die Hitze scheint kein Ende zu nehmen. Die Folgen sind messbar: Europaweit werden schon viele Tausend Hitzetote gezählt, in der Schweiz bis jetzt noch unter 500. Gesundheitsfolgen hat Hitze aber auch lange, bevor jemand stirbt. Interview mit Martina Ragettli (Katrin Zöfel)

05:10 Klimaanlagen von Autos: Auch der Ersatzstoff vom Ersatzstoff macht Umweltprobleme. Nach Freon (Ozonschädlich) und R134a (stark Klimawirksam) ist heute Tetrafluorpropen Pflicht. Doch auch dieses Kältemittel ist bereits heftig in der Kritik, weil ein Abbauprodukt davon die langlebige PFAS Chemikalie TFA ist. Diese Trifluor-Essigsäure lässt sich auch in der sauberen Luft auf dem Jungfraujoch messen - Forschende messen da die Zunahme dieses neuen, tückischen Kühlmittels. Eine Reportage. (Barbara Reye)

10:40 Tiefseebergbau: Kürzlich ging eine Konferenz zu Ende, die neue Regeln festlegen wollte. Nicht überall konnten sich die Länder aber einigen. Klar ist: Es gibt erneut keinen Startschuss für den Tiefseebergbau denn Dutzende Staaten haben sich an dieser Konferenz dagegen ausgesprochen. Staaten wie die USA allerdings machen trotzdem vorwärts. (Cathrin Caprez)

19:31 Legionellen in Basel: Beitrag aus dem Echo der Zeit mit Stand Montag, 3.8.26. Zu Legionellenausbrüchen kommt es immer wieder, trotzdem ist der Basler Fall aussergewöhnlich, vor allem aufgrund der vielen Erkrankten in einer kleinen Umgebung. (Daniel Theis).

23:20 Octopus Farm kommt doch nicht: Meeresfrüchte gehören in vielen Restaurants auf die Karte nicht nur in den Ferienregionen, auch bei uns in der Schweiz. Der spanische Fischereikonzern Nueva Pescanova hat auf Gran Canaria die erste Octopusfarm der Welt aufbauen wollen. 3’000 Tonnen Octopusfleisch hätten pro Jahr produziert werden sollen. Daraufhin hat es aber weltweit einen Aufschrei gegeben von Tierschützerinnen und Tierschützern. Die Hafenbehörden haben sich dann gegen die Octopusfarm gewehrt und einen Rechtsstreit angefangen. Nach fünf Jahren hat jetzt der Fischereikonzern entschieden, das Projekt sein zu lassen. (Cathrin Caprez)