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Sprachpfade · Friday · 30 min

7.1 Eine kleine Geschichte des Sein(s)

Verben funktionieren eigentlich so: Sie haben einen Stamm (z.B. lach-) und mit diesem Stamm werden alle Verbformen gebildet (lach-st, lach-te, ge-lach-t). Doch unser Verb sein ist anders. Gaaanz anders: sein, bin, ist, sind, war, gewesen. Warum? Sein ist ein wahres Frankenstein-Verb, dessen Formen sich eigentlich aus DREI verschiedenen Verben zusammensetzen. Wie das passiert ist, warum wir das als Sprecher*innen hinnehmen und wie im Laufe der Zeit doch etwas Ordnung ins Chaos gekommen ist, erfahrt ihr in dieser brandneuen Folge Sprachpfade. Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Verwendete Literatur: Braune, Wilhelm/Heidermanns, Frank (2023): Althochdeutsche Grammatik I. Phonologie und Morphologie, 17. neu bearb. Aufl., Berlin/Boston, S. 449-451 „bin“ in: Kluge, Friedrich/Heidermanns, Frank (2026): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 26. grundlegend überarbeitete Aufl., Berlin/Boston, S. 149. „ist“ in: Kluge, Friedrich/Heidermanns, Frank (2026): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 26. grundlegend überarbeitete Aufl., Berlin/Boston, S. 547. „sein (2)“ in: Kluge, Friedrich/Heidermanns, Frank (2026): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 26. grundlegend überarbeitete Aufl., Berlin/Boston, S. 1026 „Wesen“ in: Kluge, Friedrich/Heidermanns, Frank (2026): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 26. grundlegend überarbeitete Aufl., Berlin/Boston, S. 1206. „bim, bin“ in: Lloyd, Albert L./Lühr, Rosemarie/Springer, Otto (1998): Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen II. Göttingen, https://ewa.saw-leipzig.de/articles/15220. „sein (1)“ in Pfeifer, Wolfgang (1993): Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache: https://www.dwds.de/d/wb-etymwb/sein. Alle Literatur ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! ___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6 ___ Unterstützend beim Schnitt und für die Postproduktion haben wir bei dieser Folge KI verwendet. Manche Plattformen nutzen KI für automatisierte Untertitel.

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Verben funktionieren eigentlich so: Sie haben einen Stamm (z.B. lach-) und mit diesem Stamm werden alle Verbformen gebildet (lach-st, lach-te, ge-lach-t). Doch unser Verb sein ist anders. Gaaanz anders: sein, bin, ist, sind, war, gewesen. Warum? Sein ist ein wahres Frankenstein-Verb, dessen Formen sich eigentlich aus DREI verschiedenen Verben zusammensetzen. Wie das passiert ist, warum wir das als Sprecher*innen hinnehmen und wie im Laufe der Zeit doch etwas Ordnung ins Chaos gekommen ist, erfahrt ihr in dieser brandneuen Folge Sprachpfade.

Ein Podcast von Anton und Jakob. 

Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade 

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Verwendete Literatur:  
  • Braune, Wilhelm/Heidermanns, Frank (2023): Althochdeutsche Grammatik I. Phonologie und Morphologie, 17. neu bearb. Aufl., Berlin/Boston, S. 449-451 
  • „bin“ in: Kluge, Friedrich/Heidermanns, Frank (2026): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 26. grundlegend überarbeitete Aufl., Berlin/Boston, S. 149.
  • „ist“ in: Kluge, Friedrich/Heidermanns, Frank (2026): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 26. grundlegend überarbeitete Aufl., Berlin/Boston, S. 547.
  • „sein (2)“ in: Kluge, Friedrich/Heidermanns, Frank (2026): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 26. grundlegend überarbeitete Aufl., Berlin/Boston, S. 1026
  • „Wesen“ in: Kluge, Friedrich/Heidermanns, Frank (2026): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 26. grundlegend überarbeitete Aufl., Berlin/Boston, S. 1206.
  • „bim, bin“ in: Lloyd, Albert L./Lühr, Rosemarie/Springer, Otto (1998): Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen II. Göttingen, https://ewa.saw-leipzig.de/articles/15220.
  • „sein (1)“ in Pfeifer, Wolfgang (1993): Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache: https://www.dwds.de/d/wb-etymwb/sein.
Alle Literatur ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! 

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Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: 

 anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com  

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https://on.soundcloud.com/ySNQ6 

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Unterstützend beim Schnitt und für die Postproduktion haben wir bei dieser Folge KI verwendet. Manche Plattformen nutzen KI für automatisierte Untertitel. 
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