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Sports

Sitzfleisch

Christoph Strasser, Florian Kraschitzer & Podcastwerkstatt

Ultracycling-Profi Christoph Strasser und sein ehemaliger Betreuer Florian Kraschitzer, der mittlerweile selbst erfolgreich an Ultracycling-Events teilnimmt, geben in „Sitzfleisch“ spannende Einblicke in die Welt des Radsports. Von aktuellen Rennen bis hin zu neuesten Trends im supported und unsupported „Weitradlfoan“ – die beiden sprechen über Training, Taktik und das Leben auf dem Rad.
Begonnen hat die Idee zu Sitzfleisch mit der ersten Staffel, bei der sich alles ums Race Across America (RAAM) von Straps drehte. In den folgenden Staffeln wurden die Themen vielfältiger und behandelten Rennen, wie das Race Around Austria und weitere 24 Stunden Radmarathons, als auch das erstmalige Antreten bei unsupported Bikepacking Rennen mit detaillierten Specials zum Transcontinental und dem Three Peaks Bike Race.
Straps und Flo berichten von ihren eigenen Erlebnissen, haben spannende Persönlichkeiten im Studio zu Gast und alle gemeinsam teilen sie ihre Erfahrungen mit der Community: Authentisch und humorvoll ist „Sitzfleisch“ der ideale Begleiter für alle, die das Radfahren lieben.

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  • 20 episodes
  • Updated Monday

Episodes20

  • Monday · 1 hr 15 min

    #304 Christoph Strasser beim Transcontinental Race 2026 (Teil 1)

    Nach Flos erster Solo-Episode ist Straps wieder an Bord: Lungenfacharzt-Termin erledigt, Funktionstest und Röntgen perfekt, Trainingsräder rollen wieder. Vorweg die Gratulation: Robin Gemperle liefert einen dominanten Start-Ziel-Sieg mit einem Setup, das Straps' Verwunderung auslöst – keine Trinkflaschen am Rad, sondern Trinkblasen unter dem Trikot und ein Kängurubeutel am Bauch. Bei den Damen entscheidet Sarah Bosslet ein kopf-an-kopf-Rennen für sich. Beide Leistungen: absolute Klasse. Von dort springen wir in den chronologischen Rennbericht: Straps verliert bei der Anreise in Oslo fast sein Rad, verpasst deshalb den Flug nach Trondheim und wird nachts vor der Airbnb-Adresse von einem alten TCR-Bekannten aus Dubai gerettet. Das war ungemütlich, aber nicht so schlimm wie bei Jürgen und dem Feedback der Woche: Er wollte beim Bright Midnight sein erstes Ultra fahren – Norwegian Airlines nahm das Rad aber nicht mit, DNS am Flughafen. Absoluter Horror. Die Routenplanung wird ausführlich seziert: die banned roads rund um Checkpoint 2 im slowakischen Naturschutzgebiet, die Fährenlogistik von Schweden nach Polen mit gleich drei möglichen Zielhäfen und die entscheidende Grenze zwischen Albanien und Griechenland – geschlossen von 21 bis 7 Uhr, was am Ende sogar den Sieg mitentscheidet. In Trondheim beeindruckt die Stimmung, das Wasser überall, Zimtschnecken zum Verlieben und ein Olympia-Stützpunkt mit Schneehaufen unter Sägespänen fürs kommende Wintersporttraining. Beim Bike-Check trifft Straps auf Robert Müller, den „Aerobert", der sein bisheriges Wasserkanister-Setup mit einer PVC-Halbkugel als Aeroverkleidung auf ein neues Level hebt – online bestellt, mit Kabelbindern auf einem selbst zurechtgesägten Carbonrahmen-Stück montiert. Zum Abschluss die Zahlen aus dem Startparcours: 195 Kilometer, 1.700 Höhenmeter, 6:26 Stunden, 272 Watt Durchschnitt – und trotzdem 20 Minuten Rückstand auf Robin. Ein deutliches Zeichen, was in dieser Ausgabe an der Spitze los war. Nicolas Chatelet, der Vorjahresführende, fährt bei identischen Werten wie 2025 – und liegt trotzdem hinter Robin. Die nächsten Wochen kommen zwei Episoden pro Woche. Danach wartet eine Überraschung. +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • Thursday · 1 hr 30 min

    #303 - Vom Drei-Gang-Rad zum Bright Midnight mit Lilli Scheuermann

    Flo sitzt zum ersten Mal seit über sechs Jahren ohne Straps am Mikro – und holt sich dafür eine Gesprächspartnerin, deren Geschichte erst vor fünf Jahren beginnt. 2021 kauft Lilli Scheuermann ihr erstes Gravelbike, vorher war sie mit einer Klapperkiste mit drei Gängen zum Bäcker gefahren. Über YouTube-Dokus stolpert sie ins Bikepacking, 2023 folgt die erste Solotour: 430 Kilometer in vier Tagen. Beim Salt and Lake in Österreich regnet es zwei Tage durch, drei Grad am Berg, keine Handschuhe, keine gescheite Regenjacke. Sie leidet, sie finished, sie ist angefixt. Dann entdeckt sie das Bright Midnight. Zehn Monate Vorbereitung, den ganzen Winter durchgefahren, jedes Teil getestet, das Zelt raus, der Schlafsack rein. In Norwegen kommt trotzdem alles: Kälte am ersten Tag, zwei Stürze aufs Knie, eine Nacht auf dem Boden eines Campingplatz-Duschraums, Unterleibschmerzen am Anstieg zum Checkpoint, ein Kilometer Sumpf in einer halben Stunde, Kotbeutel über den nassen Socken, ein fast gerissener Schaltzug und vier bis fünf Stunden Reparatur mit Isotape am Straßenrand. Und dann der Gegner, mit dem sie nicht gerechnet hatte – nicht die Beine, sondern der Kopf. Am 17-Kilometer-Anstieg macht er zu. Oben am Sognefjell, halb zehn abends, 90 Kilometer auf dem Tacho, fällt die Entscheidung zu scratchen. Ein Gespräch über Zweifel, die schon lange da sind, über die Frage, warum man sich das antut, wenn Profis rausfliegen, und darüber, wie der Videoschnitt zur Therapie wurde. Am Ende blickt Lilli schon nach vorne: Mitte September, Borderline 700, erstmals mit dem Rennrad, 40 Kilometer Kopfsteinpflaster inklusive. Lillis Video zum Bright Midnight ist absolut sehenswert – die Landschaft dort ist besser transportiert als in jeder Erzählung. Das sehenswerte YouTube-Video von Lilli: https://youtu.be/CSrrX0zDPTY?si=4HCQEFtVmkJd5FoW +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • July 23 · 1 hr 23 min

    #302 - Bright Midnight (2/2): Der Sturz, die Mitternachtssonne und das wichtigste Finish

    Vier Tage. 1.100 Kilometer. Mehr als 20.000 Höhenmeter. Und ein Rennen, das von der ersten Minute an alles fordert. Im zweiten Teil der Bright Midnight-Story nimmt Florian Kraschitzer uns mit auf die entscheidenden Tage seines Rennens durch Norwegen. Zwischen Regen, Kälte und der Mitternachtssonne wird schnell klar: Dieses Rennen gewinnt man nicht mit Bestzeiten, sondern mit Geduld, klugen Entscheidungen und der Fähigkeit, Rückschläge anzunehmen. Nach den Problemen zu Beginn beruhigt sich der Magen, die Beine finden ihren Rhythmus – doch Norwegen bleibt unberechenbar. Wetterwechsel im Minutentakt, endlose Schotterstraßen, spektakuläre Fjorde und die besondere Magie einer Nacht, die niemals wirklich dunkel wird, prägen das Rennen. Doch mit jedem Kilometer entstehen neue Herausforderungen: Atemprobleme zwingen Flo immer wieder vom Rad, Schlaf wird zur strategischen Entscheidung und ein Hotelzimmer mit warmer Dusche und heißem Essen wird zum vielleicht wichtigsten Wendepunkt des gesamten Rennens. Als der Körper langsam wieder mitspielt, schlägt das Rennen erneut zurück. Ein Sturz in einer nächtlichen Abfahrt stellt plötzlich die Frage, ob das Ziel überhaupt noch erreichbar ist. Warum Flo sich trotz Verletzungen bewusst fürs Weiterfahren entscheidet und weshalb dieses Finish heute zu seinen wichtigsten überhaupt zählt, erzählt er in dieser Episode. +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • July 20 · 1 hr 9 min

    Die 95 Regeln der Radsportjünger: Flo und Straps über die Velominati

    REUPLOAD Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 29.11.2024 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust! Wer kennt sie nicht, oder hat schon mal davon gehört? Die berühmten 95 Regeln des Rennradfahrens sind Kult! Flo und Straps nehmen sie unter die Lupe, diskutieren, interpretieren und hinterfragen sie, oder können sie mit eigenen Anekdoten bestätigen. In der heutigen Episode darf man aber nicht alles ganz ernst nehmen, was besprochen wird, denn es geht um die Velominati, und deren bedingungslose Liebe für das schnelle Radfahren – nicht einfach nur als Freizeitvergnügen oder als Art der Fortbewegung, sondern als Ausdruck einer eigenen Lebensart. Sie haben sich formiert, um das kulturelle Erbe des Straßenradsports zu feiern und zu wahren, samt dem steten Streben nach sportlicher Höchstleistung im Sattel und absoluter Eleganz im Auftreten. Markenzeichen und Erfolgsgeheimnis der Velominati ist eine unvergleichlich trockene Mischung aus echter Passion für den Radsport, enormem Fachwissen, großer Klappe und viel Sinn für Humor. Wie eine Art Fight Club auf zwei schmalen Reifen treten sie an, um ihre Leser in die Etikette und geheimen Rituale des Radsports einzuweihen und die frohe Botschaft zu verkünden, was guten Stil beim Rennradfahren ausmacht. Nicht nur unser Sitzfleisch Team sondern auch die Medien sind von den „keepers of the cog“ begeistert: „Der Humor der Verfasser ist so staubtrocken wie der Mont Ventoux jenseits der Baumgrenze, ihre Großmäuligkeit manchmal so dreist wie Mark Cavendish im Sprint.“ Das deutschsprachige Buch der Velominati, neue Sitzfleisch Beanies und #weitradlfoan Langarmshirts findet ihr unter www.ultracyclingshop.com Link: die 95 Regeln – Velominati, keepers of the cog: www.velominati.com +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • July 16 · 1 hr 30 min

    #301 - Bright Midnight (1/2): Wenn die Schaltung am Start streikt und Alufolie zum Retter wird

    Diese Folge steht im Zeichen zweier großer Rennen. Straps sitzt im Grazer Studio, Flo schaltet aus Norwegen zu, wo hinter ihm ein See, ein Bergpanorama und ein ganzer Moskitoschwarm auf ihn warten. Er hat gerade das Bright Midnight gefinisht, ein 1.100-Kilometer-Ultra durch die norwegischen Fjälls, und nimmt uns in diesem ersten von zwei Teilen mit auf die erste Rennhälfte. Straps wiederum steht kurz vor dem Absprung: Wenn diese Episode erscheint, ist er schon auf dem Weg zum Transcontinental Race. Deshalb beginnt die Folge mit einer TCR-Vorschau. Straps wagt sich erstmals mit Tubeless-Reifen an ein großes Rennen, eine Umstellung, vor der er lange Respekt hatte. Ausgerechnet beim Fotoshooting steckt plötzlich eine vier Zentimeter lange Schraube senkrecht im Reifen, und die Dichtmilch hält dicht. Eine unfreiwillige Generalprobe, die ihn im letzten Moment bestärkt. Dazu blicken die beiden auf ein brutal stark besetztes Starterfeld mit Robin Gemperle als großem Favoriten und Jana Kesenheimer als bekanntestem Namen im Frauenfeld, und Straps legt ein Tool ans Herz: routevalidator.com, das ein Fan namens Vincent aus purer Begeisterung programmiert hat, um Routen gegen die Banned Roads zu prüfen. Dann übernimmt Flo, und seine Bright-Midnight-Vorgeschichte ist eine einzige Pannenserie. Erst kommt die falsche Schuhschachtel mit dem falschen Modell, dann klappt am Wohnmobil der Radträger auf der Fahrt zum Supermarkt herunter, und Lenker samt teurem elektronischem Schalthebel schleifen kilometerweit über den Asphalt. Straps kontert mit seiner eigenen Horrorgeschichte vom Rad, das einst senkrecht schwebend vom Radträger hing. Trotz allem bleibt Flos Rad der Hingucker der Veranstaltung, so sehr, dass Straps kurzerhand die neue Kategorie "Rad des Monats" ausruft. Der eigentliche Wahnsinn beginnt aber am Renntag. Nach einer durchfallgeplagten Nacht, einem im Halbschlaf durchgeführten Firmware-Update und einem umgekippten Rad steht Flo am Start, tritt in den ersten Anstieg und die komplett elektronische Schaltung ist tot. Kein Licht, keine Reaktion, das ganze Feld rollt vorbei. Er dreht um, schiebt zurück zum Basecamp, und ausgerechnet Rennorganisator Justinas Leveika höchstpersönlich fixt das Problem mit einer Kugel Alufolie zwischen den Kontakten. Ein Provisorium, das tatsächlich das ganze Rennen hält. Die Szene löst eine kluge Debatte darüber aus, wo beim Unsupported-Racing eigentlich die Grenze verläuft und warum Flo die klar formulierten Regeln des TCR am Ende doch zu schätzen weiß. Von da an geht es ums nackte Durchbeißen: Magenkrämpfe, eine volle Blase, stundenlang nichts essen können, bis nach sechs Stunden ein Hotelrestaurant die Wende bringt. Flo erzählt vom ungewohnten Erlebnis, plötzlich unter ganz anderen Leuten zu fahren, die mit Brotmesser und Speck am Aussichtspunkt picknicken, von den fast schon magischen norwegischen 24-Stunden-Supermärkten, in denen man allein wie ein Kind durch die hell beleuchteten Gänge streift, und von seiner obersten Regel bei einstelligen Temperaturen: bloß nicht nass werden, koste es noch so viele Regenjacken-Stopps. Am Checkpoint 1, wo halb Norwegen das WM-Spiel gegen Brasilien verfolgt, endet dieser erste Teil. Wie es weitergeht, hört ihr in einer Woche in Teil 2, während Straps längst selbst beim Transcontinental unterwegs ist. GPS-Tracking TCRNo12: https://www2.followmychallenge.com/live/tcrno12/ Banned roads: https://www.google.com/maps/d/u/0/viewer?mid=1kGsSeXJEoxSe1-JXMqRrHSqgPkXlWc0I&ll=48.30221875576889%2C12.032001315884646&z=4 Routevalidator: https://routevalidator.com/ Brightmidnight Replay: https://www.followmychallenge.com/live/bright-midnight-2026 +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • July 9 · 1 hr 44 min

    #300 Auf den Hund gekommen - Hannes Pöhl über Hundebegegnungen beim Radfahren

    Für viele Ultra-Radfahrer gehören Hundebegegnungen zu den prägendsten – und manchmal beängstigendsten – Erfahrungen auf langen Rennabenteuern. Gemeinsam mit Hannes Pöhl tauchen Straps und Flo deshalb tief in die Welt der Hunde ein. Hannes ist nicht nur mehrfacher Finisher des Race Around Austria und erfahrener Ultraradfahrer, sondern hat über viele Jahre sogenannte Problemhunde aus Südosteuropa aufgenommen, resozialisiert und ihnen ein neues Zuhause gegeben. Im Gespräch erzählt er von Tierschutzprojekten in Bosnien, Rumänien und Kroatien, von Straßenhunden, Tötungsstationen und den oft schwierigen Lebensrealitäten hinter dem Thema. Vor allem aber erklärt er, wie Hunde denken, warum sie Radfahrer verfolgen, was in ihrem Kopf passiert, wenn plötzlich jemand durch ihr Revier fährt – und wie man in kritischen Situationen richtig reagiert. Straps berichtet von eigenen Begegnungen mit Hütehunden in Rumänien und der Türkei, Flo spricht offen über seine Angst vor Hunden, und gemeinsam versuchen sie zu verstehen, wie man gefährliche Situationen entschärfen kann. Warum Wegfahren oft die schlechteste Idee ist, weshalb Ruhe und Geduld so wichtig sind und was Hunde tatsächlich von uns wollen, wird dabei ebenso diskutiert wie die größten Irrtümer rund um Bellen, Schwanzwedeln und vermeintlich aggressives Verhalten. Zum Abschluss gibt es noch einen kurzen Abstecher in Hannes’ eigene Radsportgeschichte – von Alpaka-Socken über Race Around Austria bis zum Abschied von den ganz langen Rennen. Eine Folge über Hunde, die weit mehr erzählt als nur, wie man sicher an ihnen vorbeikommt. +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • July 6 · 1 hr 6 min

    Unsere Anfänge im Ultracycling

    REUPLOAD Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 24.10.2024 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust! Unsere Anfänge im Ultracycling Straps und Flo blicken in der neuen Folge von Sitzfleisch auf ihre ersten 24-Stunden-Rennen und Radmarathons zurück – und wie alles angefangen hat. Sie erzählen von den Hürden, die sie am Anfang meistern mussten, was sie angetrieben hat und wie sie sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt haben. Natürlich dürfen Anekdoten aus den ersten Rennen nicht fehlen! Von abenteuerlichen Trainingsmethoden bis hin zu den Veränderungen in Sachen Radtechnik wird alles besprochen. Wattmesser, der Einstieg in den Sport und die gute alte Zeit des Radfahrens kommen dabei auch nicht zu kurz. Am Ende bleibt klar: Egal welches Setup – der Spaß am Radfahren steht immer im Vordergrund! Nachtrag: Diese Episode lässt auch das Bikeboard wieder aufleben: https://bikeboard.at/forum/topic/248206-podcast-sitzfleisch/#comment-3085758 +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • July 2 · 1 hr 30 min

    #299 Ausblick auf Bright Midnight und TCR mit Peter Kronberger

    Als Peter Kronberger vor sieben Jahren eigentlich nur für ein Jahr nach Norwegen übersiedelte, ahnte er wohl nicht, dass daraus ein neues Zuhause werden würde. Zwischen den Fjorden rund um Stavanger fand er nicht nur einen Lebensmittelpunkt, sondern auch die perfekten Bedingungen, um sich Schritt für Schritt zu einem der stärksten österreichischen Ultra Radsportler zu entwickeln. Im Gespräch mit Straps und Flo erzählt Peter von seinen Anfängen auf den Trails rund um den Grünberg, von den ersten Triathlon-Jahren und den frühen Abenteuern beim Race Around Austria. Der große Durchbruch kam schließlich beim Transcontinental Race 2024. Mit viel Vorbereitung, aber ohne große Rennerfahrung auf internationaler Bühne, mischte er von Beginn an vorne mit. Doch das TCR zeigte auch seine gnadenlose Seite: Auf einer berüchtigten Gravel-Passage in Albanien zerstörten mehrere Defekte sämtliche Pläne. Mit leerem Ersatzteillager, improvisierten Reparaturen und einer gehörigen Portion Frust kämpfte sich Peter trotzdem weiter durchs Rennen. Dass er nicht nur stark fahren, sondern auch strategisch denken kann, bewies er wenig später beim Race Across East Germany. Dort gewann er mit akribischer Vorbereitung, perfekter Materialplanung und einer beeindruckenden Effizienz, die selbst Veranstalter und Konkurrenten staunen ließ. Natürlich geht es auch um Norwegen: um endlose Sommertage, dunkle Winter, raues Wetter, hervorragenden Gravel und die Besonderheiten, die Teilnehmende beim diesjährigen Transcontinental Race erwarten. Dabei gibt Peter spannende Einblicke in sein neues „Heimatland“ und verrät, warum man dort lieber ein paar Gramm mehr an warmer Kleidung einpacken sollte. Und wie motiviert er für seine zweite Teilnahme am TCR ist. Peter Kronberger auf Instagram: https://www.instagram.com/peter_kronberger/ +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • June 26 · 1 hr 29 min

    #298 - RAAM 2026 Spezial: Philipp Kaider und die 8er Teams

    Das RAAM ist zurück – und mit ihm die österreichische Vormachtstellung. Diesmal melden sich Straps und Flo ganz frisch direkt nach dem Zieleinlauf, live aufgenommen, kaum dass Philipp Keider in Atlantic City angekommen ist. Philipp gewinnt das Race Across America 2026 zum zweiten Mal in Folge, in 8 Tagen, 18 Stunden und 58 Minuten, und damit deutlich schneller als im Vorjahr. In dieser Folge erzählen die beiden von den schönsten und wildesten Geschichten des heurigen Rennens, von 5.000 Kilometern nonstop quer durch die USA, von der Wüstenhitze über den 3.300 Meter hohen Wolf Creek Pass bis in die steilen Appalachen. Vor allem aber davon, warum sich ein scheinbar klarer Vorsprung im Sattel niemals locker anfühlt – auch nicht mit 20 Stunden Polster. Straps und Flo, die das Rennen selbst gefahren sind bzw. jahrelang im Betreuerteam erlebt haben, kennen das Gefühl, dass das Fertigfahren bis zwei Kilometer vor der Ziellinie zach bleibt. Ein großes Thema ist Philipp Kaiders mentale Entwicklung: vom selbst gemachten Druck, an dem er früher oft gescheitert ist, hin zum befreiten Drauflosfahren. Ausgerechnet als er den Vorsprung auf seine Vorjahreszeit fast eingebüßt hatte, scheint ihn das Loslassen wieder schneller gemacht zu haben. Dazu gibt es die Sprachnachrichten, die Straps mit Philipp während des Rennens hin und her geschickt hat, inklusive Sattelkondom, Windeleimer-Talk und reichlich Schmäh. Mindestens genauso beeindruckend ist das Comeback von Thomas Mauerhofer. 2018 wurde er beim RAAM von einem Auto erfasst und zog sich schwere Halswirbelverletzungen zu, nur Minuten entschieden über eine mögliche Querschnittslähmung. 2019 brach er nach kurzer Zeit ab, weil das nächtliche Radfahren psychisch noch nicht möglich war. Sieben Jahre später steht er wieder am Start, fährt lange ganz vorne mit und nimmt seine offene Rechnung in Angriff. Für ihn geht es aber nicht um den Sieg, sondern ums Finishen. Dazu gibt es die ganzen Geschichten am Rande: warum Elena Roch heuer nicht starten konnte und schon voll am Comeback arbeitet, ein kleines Solo-Feld von nur 18 Starter:innen, Veteran Valerio Zamboni und die ewige Frage der richtigen Schlafstrategie, ein frühes DNF nach Sturz auf der tückischen Glass-Elevator-Abfahrt, und ein Blick auf die Tour Divide, wo zur gleichen Zeit Streckenrekorde purzeln. Spannend wird es auch bei den Teams: Zwei deutsche 8er-Teams am Start, beide völlig unterschiedlich unterwegs. Die SV Enge-Sande jagt mit perfekter Aero-Position und durchorganisierten fliegenden Nachtwechseln den Streckenrekord, kassiert dafür aber eine umstrittene Stunde Penalty und verpasst die 5-Tage-Marke am Ende hauchdünn. Auf der anderen Seite Team No Limits rund um Joey Kelly, Fritz Meinecke, Rick Zabel, Robert Förstemann und Sebastian Trimborn, die vor allem eine starke Show abliefern. Und mittendrin Carlotta Schumacher mit ihrem Vier-Frauen-Team, das ordentlich Tempo macht und Spenden für misshandelte Frauen und Kinder sammelt. Zum Feedback der Woche passt das perfekt: Auf YouTube surde gefragt, ob das RAAM zu sehr zum Influencer-Hype-Event wird, und Nina hat darauf geantwortet. Straps und Flo nehmen sich beide Sichtweisen ehrlich vor, zwischen dem Aufwand der ernsthaften Solofahrer:innen und der Frage, warum mehr Aufmerksamkeit für den Radsport letztlich etwas Gutes ist. Schaut in die Shownotes, dort sind ein paar Links, um das RAAM weiter mitzuverfolgen – es sind noch einige Fahrer:innen auf der Strecke! +++++ RAAM Live Tracking: https://trackleaders.com/raam26 die Protagonisten auf Instagram: Philipp Kaider: https://www.instagram.com/philipp_kaider_cycling/ Thomas Mauerhofer: https://www.instagram.com/tom.mauerhofer.ultracycling/ Team SV Enge Sande: https://www.instagram.com/sve_ultracycling/ Team Four Women/Carlotta Schumacher: https://www.instagram.com/lottipower/ Team No Limits: https://www.instagram.com/p/DZ_snUTldbO/?img_index=1 +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • June 22 · 1 hr 23 min

    #History - Das Great American Bike Race 1982 und die frühen RAAM Jahre

    REUPLOAD Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 12.04.2024 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust! #History - Das Great American Bike Race 1982 und die frühen RAAM Jahre Endlich ist es soweit und wir blicken mit der History-Reihe auf die Ursprünge des Ultracycling, und in dieser Ausgabe speziell auf die Anfänge des RAAM, zurück. Santa Monica Pier, 1982: Vier Männer trafen sich auf ihren Stahlrädern, um einmal quer durch die USA zu radeln. Drei davon hatten schon ihre eigenen Erfahrungen auf der Langstrecke bis hin zu Kontinental-Durchquerungen gemacht, ein anderer war ehemaliger Radprofi, mehrfacher Olympia-Teilnehmer und Ironman-Weltmeister. Doch ein Rennen dieser Dimension gab es noch nicht. Das war die erste Austragung des „Great American Bike Race“, die Strecke führte bis zum 5000 Kilometer entfernten Ziel beim Empire State Building in New York. Es war ein wilder Ritt, keiner der Athleten wusste so wirklich, worauf er sich da einließ - ein Abenteuer konnte beginnen, allerdings eines mit Renncharakter. Im Jahr darauf wurde die Mutter aller Ultracycling Rennen in „Race Across America“ umbenannt, nun standen bereits 12 Namen – darunter die erste weibliche Teilnehmerin – auf der Startliste. In den Folgejahren entwickelte sich das Rennen weiter, es wurde bekannter und zog immer mehr Menschen in seinen Bann. Warum machen wir das überhaupt und widmen uns „alten Geschichten“? Weil wir die Leistungen gar nicht genug würdigen und respektieren können, aber auch um die Entwicklung unseres Lieblingssports besser zu verstehen. Und natürlich auch um von den Pionieren des #weitradlfoan zu lernen. Und: manchmal ist es gut, heutige Leistungen mit damals zu vergleichen. Das relativiert vieles und hält uns am Boden. Man sieht, dass vor über vier Jahrzehnten die Leute schon ähnlich gut waren, natürlich gab es im Bereich der Ausrüstung – Stichwort dünne Reifen, schmale Lenker ohne Aufleger, brutal harte Übersetzung, keine Funkverbindung, kein klimatisiertes Begleitfahrzeug – komplett andere Voraussetzungen. Sind heute alle fitter? Nein. War früher alles besser? Nein. Es war anders. Vergleicht man zum Beispiel die Durchschnittsgeschwindigkeit von Lon Haldeman, dem Sieger von 1983, mit aktuellen Zeiten, wäre er im Jahr 2019 Dritter geworden, und 2023 hätte er bei den Männern sogar gewonnen – ja, das war das grandiose Jahr, in dem die Schweizerin Isabelle Pulver Gesamtsiegerin wurde. Auch die Rekordfahrt von Pete Penseyres aus 1986 wurde erst 28 Jahre später von Christoph Strasser verbessert, und bei den Frauen ist Seana Hogans schnellstes RAAM aus 1995 sogar noch heute unübertroffen. Wir widmen uns aber nicht nur den ersten Jahren des RAAM, sondern portraitieren auch die Persönlichkeiten, die diese Ära prägten, und haben auch einige kuriose Geschichten und absurde Rekorde aus ihren Biografien in der "Hall of Fame der Ultracycling Association" entdeckt. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Feedback! Wie hat euch diese History Episode gefallen? Sollten wir solche Themen in Zukunft öfters besprechen? Welche historischen Ereignisse in Bezug auf „weitradlfoan“ interessieren euch? Youtube Video vom GABR 1982: https://www.youtube.com/watch?v=kNrzfZSY8Vs Youtube Video – John Haldeman Interview zur RAAM Entwicklung: https://www.youtube.com/watch?v=4cUbdtsUEfE Youtube Video – Lon and Susan's 1986 Transcontinental Tandem Record: https://www.youtube.com/watch?v=kICztnbd8Pc RAAM Ergebnisse der 80er Jahre: https://www.raceacrossamerica.org/history/rec1982.htm Ultracycling Hall of Fame: https://ultracycling.com/hall-of-fame/ John Howards Speed Rekord: https://www.youtube.com/watch?v=HeYaSvB-pnw +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • June 18 · 1 hr 9 min

    #297 Conny Schlosser: Von der Hantelstange zur Europameisterin

    Manche Menschen brauchen ein Leben lang, um ihren Sport zu finden, andere wechseln ihn einfach und werden trotzdem Europameisterin. Conny Schlosser kommt vom olympischen Gewichtheben, hielt dort sogar den österreichischen Rekord im Reißen in ihrer Gewichtsklasse, und stieg erst mit 33 aufs Rennrad um. Drei Jahre später, mit drei Töchtern, einem Umzug ins Burgenland und einer ordentlichen Portion Ehrgeiz im Gepäck, hat sie gerade die 24-Stunden-Europameisterschaft in Kroatien gewonnen. In dieser Folge erzählt Conny bei Straps und Flo von ihrem Weg von der Hantelstange aufs Zeitfahrrad, von der ersten ernüchternden Ausfahrt über 25 Kilometer bis zu 714 Kilometern am Stück in Kroatien. Sie spricht über die mentale Schlacht, so lange am Zeitfahrrad zu sitzen, über das Nervensystem, das nach zwei Großereignissen in kurzer Zeit einfach nicht mehr frisch war, und über den Biss, der sie die selbst gesetzten 700 Kilometer trotzdem durchziehen ließ. Ein großes Thema ist das Wetter, vor allem beim Race Around Niederösterreich, das Conny bislang nur im Regen kennt. Dauergegenwind, ein Höllental, das seinem Namen alle Ehre macht, und die hart erkaufte Lektion über trockene Hände und das richtige Maß an Kleidung am Semmering, wo zu viel Regenjacke fast zum Verhängnis wurde. Dazwischen klären Straps und Flo mit Conny die Parallelen und die Gegensätze zwischen Gewichtheben und Ultracycling, von explosiver Maximalkraft in Sekundenbruchteilen bis zur Kunst, über 24 Stunden hinweg einfach nicht nachzugeben. Am Ende geht es um das, was wirklich zählt: nicht der Pokal im Regal, sondern das Verschieben der eigenen Grenzen, der Zusammenhalt im Team und Menschen, die ohne jeden Bezug zum Radsport plötzlich mitfiebern. Conny erzählt vom Vertrauen ins eigene Bauchgefühl und davon, wie viel der Sport in den ganz normalen Alltag mit Familie und Job zurückgibt. Dazu gibt es ein Feedback der Woche von Martin und Manfred über ein gebrochenes Kurbelblatt, einen Asfinag-Stützpunkt und einen Mechaniker, der aus reiner Begeisterung half. Conny Schlosser auf Instagram: https://www.instagram.com/liv_love_cycling/ +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • June 11 · 1 hr 42 min

    #296 Franz-Josef Lässer über den verrücktesten Versuch seines Lebens

    Manchmal beginnt eine große Geschichte mit einem zufälligen Gespräch und ein paar fehlenden Fingern. Franz-Josef Lässer, von allen nur FJ genannt, kam 2001 mit einer Beeinträchtigung an der linken Hand zur Welt und hat sich davon nie ausbremsen lassen. Vom Handstand quer durch den Turnsaal über die Mountainbike-Strecke des Bike Clubs Stattegg bis in die Weltspitze des Paracyclings führte ihn ein Weg, den er selbst vor fünf Jahren für undenkbar gehalten hätte. Heute trägt er das Weltmeistertrikot und arbeitet an einem Projekt, das ihn an seine absoluten Grenzen bringt. In dieser Folge sitzt FJ bei Straps und Flo im Studio der Podcastwerkstatt und nimmt uns mit hinter die Kulissen seines bislang verrücktesten Vorhabens: dem Stundenrekord auf der Bahn. Eine Stunde, Runde um Runde, 17,3 Sekunden pro 250 Meter, immer exakt an der Schwelle. Position, Linie, Leistung, alles muss stimmen, 208 Mal hintereinander. Wir reden über das gnadenlose Bahntraining, über die geheime Waffe Hitzetraining statt Höhenluft, über Aerodynamik im Windtunnel und darüber, warum heiße Luft am Ende über Weltrekorde entscheidet. FJ erklärt das vielschichtige Klassifizierungssystem im Paracycling, von C über H bis T, und spricht offen über eine Sportförderung, die in Wahrheit eher Belohnung als Förderung ist und bei der am Ende kein einziger Euro auf dem eigenen Konto landet. Genau deshalb finanziert er seinen Rekordversuch zu einem Großteil aus dem eigenen Förderbudget und über Crowdfunding, begleitet von einem cineastischen Filmprojekt. Dazwischen gibt es ein berührendes Hörerfeedback von Ordensbruder Stefan, der über einen Zufall am Jakobsweg und beim Start des Transcontinental Race zum treuen Sitzfleisch-Hörer wurde. Und natürlich klären Straps und FJ am Ende noch das Versprechen aus dem Intro: Wie brutal fühlt sich eine Stunde am absoluten Limit wirklich an? Selten unter fünf von zehn, oft eher zwölf von zehn. Den Trailer, alle Infos und das Crowdfunding findet ihr unter https://franzjoseflässer.at/ sowie auf Instagram und GoFundMe. FJ auf Instagram: www.instagram.com/franzjosef.laesser +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • June 8 · 1 hr 18 min

    Did Not Finish: Die Kunst vom Weitermachen und Aufgeben im Ultracycling. Mit Ulrich Bartholmoes.

    REUPLOAD Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 19.01.2024 veröffentlicht und wir versuchen ab sofort etwas Neues. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust! Did Not Finish: Die Kunst vom Weitermachen und Aufgeben im Ultracycling. Mit Ulrich Bartholmoes. Der Moment, wo man aufgeben muss, sich unlösbare Probleme einstellen, oder man aus Vernunft aussteigt, ist immer sehr bitter. Es gibt aber unterschiedlichste Gründe, warum jemand das Ziel nicht erreicht. Und vor allem gibt es auch viele verschiedene Gründe, warum jemand überhaupt an den Start eines Ultra Radrennens geht. Wo ist die Grenze? Auf welcher Basis entscheidet man, ob man weiterfährt oder nicht? Bereut man im Nachhinein, ausgestiegen zu sein? Oder bereut man es vielleicht sogar, wenn man um jeden Preis das Ziel erreichen will und sich damit langfristig gesundheitliche Probleme einhandelt? Ist das vermeintliche Warnzeichen des Körpers nur der innere Schweinehund, der getarnt als „Stimme der Vernunft“ durch die getrübte Wahrnehmung und die mentale Müdigkeit ein körperliches Problem als Ausrede vorschiebt? Diese Fragen beschäftigen uns immer wieder, und daher haben wir heute Ulrich aka UBA zu uns eingeladen, der beide Seiten kennt: Einerseits hat er überragende Erfolge auf unterschiedlichen Terrains gefeiert, gehört seit Jahren zur absoluten Spitze im unsupported Ultracycling, musste aber auch schon Rückschläge einstecken. In der Saison 2023 erlebte er nach dem DNF beim Race Around Rwanda, worüber auch sein Film „Dirt, Sweat, Fever.“ erzählt, seinen bisher größten Erfolg, als er die Tour Divide gewann. Flo Kraschitzer und Christoph Strasser sind auch selbst schon gescheitert, im Endeffekt kann man daraus aber die wichtigsten Lernerfahrungen ziehen – wenn man selbstkritisch analysieren kann und ehrlich zu sich selbst ist. Der legendäre Mike Hall hat es mit diesen Worten gesagt: „Never scratch at night“. Denn nachts trifft man in scheinbarer Aussichtslosigkeit meist keine guten Entscheidungen. Wenn man trotzdem am Punkt angelangt ist, wo man entscheiden muss, sollte man sich selbst fragen: „Kann ich mir im Nachhinein etwas vorwerfen? Fahre ich, um ein Abenteuer zu erleben, um zu finishen, oder um zu gewinnen? Will ich das selbst, oder lasse ich mich von außen unter Druck setzen?“ Das Fazit der heutigen Sitzfleisch Episode: Am schönsten sind Erfolge dann, wenn es mehrere Anläufe braucht. Geht etwas beim ersten Mal superglatt, ist die Genugtuung nicht so groß. Auszusteigen ist keine Schande. Das Einzige, was man wirklich bereut, ist es nie versucht zu haben. Ulrich Bartholmös auf Instagram: https://www.instagram.com/ubartholmoes Dirt, Sweat, Fever. auf Youtube: www.youtube.com/watch?v=OJENkJNL4XY Round Table „Scratching from Ultracycling Races” auf dotwatcher.cc: https://dotwatcher.cc/feature/roundtable-scratching-from-ultra-distance-races-part-1 +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • June 4 · 1 hr 10 min

    #295 - Rund um Sachsen Teil 2: Der Filterkaffee-Turbo

    Eine Nacht, ein Landstrich und ganz viel „Sitzfleisch“: In Teil 2 von „Rund um Sachsen“ geht es für Straps richtig zur Sache. Nach Leipzig wird’s hügelig – und im Vogtland nicht nur landschaftlich spannend, sondern auch sprachlich. Zwischen improvisierten Reparaturen am Flaschenhalter, cleverem (und manchmal weniger cleverem) Materialmanagement und der Suche nach Wasser kämpft sich Straps durch die Nacht Richtung Fichtelberg. Mit wenig Licht, und überraschend knappen Versorgungsmöglichkeiten wird das Rennen zur mentalen Herausforderung. Der Sonnenaufgang bringt zwar neue Energie, doch Hitze, Dehydrierung und sinkender Appetit fordern ihren Tribut. Ein Liter Tankstellen-Kaffee wird zum Gamechanger, bevor es auf die letzten flachen, aber zermürbenden Kilometer geht. Am Ende steht eine starke Zeit, ein unsupported Streckenrekord und die Erkenntnis: Perfekt läuft’s nie – aber genau das macht Ultra-Cycling aus. Zwischen Schrauben, Kabelbindern und Koffein entsteht eine Reise, die weit über Leistung hinausgeht. Trotzdem ist die Freude groß, dass Straps bis auf Sebastian Mayr alle aus der Kategorie "supported" hinter sich lassen konnte. Das gibt Selbstvertrauen für das nahende Transcontinental Race. +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → - Replay und GPS Tracking zum Nachsehen: https://racemap.com/player/rund-um-sachsen-2026 Rund um Sachsen Resultate: https://racemap.com/leaderboard/rund-um-sachsen-2026 Rund um Sachsen Website: https://rund-um-sachsen.com/

  • May 28 · 1 hr 11 min

    #294 Rund um Sachsen Teil 1: Mit dem Zeitfahrrad auf 900 Kilometer

    In dieser Episode steigen Straps und Flo in den ersten Teil der Nachbesprechung zu Rund um Sachsen ein – ein 900 Kilometer langes Unsupported-Rennen mit 9.000 Höhenmetern, das Straps gezielt als Vorbereitungsrennen für das Transcontinental gewählt hat. Sie sprechen über die Saisonplanung und warum zwei kleinere Rennen vor dem Saisonhöhepunkt aus seiner Sicht besser funktionieren als ein einziges langes, sowie darüber, wie wichtig die Auswahl des richtigen Rennens jenseits von Instagram-Marketing ist. Ein zentrales Thema ist das Setup: Straps ist tatsächlich auf seinem Zeitfahrrad gestartet, dem gleichen Rad, mit dem er 2021 den 1000-Kilometer-in-24-Stunden-Weltrekordversuch unternommen hat. Die beiden gehen detailliert durch alle Umbauten und Entscheidungen – vom auf maximale Höhe gebrachten Cockpit über die kurzfristig montierte SRAM-Kurbel mit 50er-Kettenblatt, die nicht gewechselte Kette, die durchgezogenen Aerothan-Schläuche bis zum mutigen Entschluss, mit Scheibenlaufrad zu fahren. Dazu kommt das Lichtsetup ohne Dynamo mit der Supernova M99 und einer Ersatzlampe in den Depots. Straps gibt offen zu, dass er sich vor dem Rennen nur fünfmal auf das Zeitfahrrad gesetzt hat – ein Vorgehen, das beide ausdrücklich nicht zur Nachahmung empfehlen. Ausführlich besprochen wird auch die Depot-Logistik: vier vorbereitete Beutel an vier Checkpoints, jeweils kalkuliert per Excel-Tabelle mit Kohlenhydraten pro Stunde, Trinkmenge und Reserve-Material. Straps hat insgesamt nur rund 60 Minuten Stehzeit über das gesamte Rennen gebraucht, wobei hier auch rote Ampeln oder Baustellen inkludiert sind. Außerdem geht es um die Startaufteilung der verschiedenen Distanzen und Wertungen, die Ultracycling-Europameisterschaft im Supported-Bereich mit Lukas Kaufmann und Sebastian Mayr, und um Streckenrekordhalter Konrad Pfützner, der absagen musste, Straps aber wertvolle Insider-Tipps gegeben hat – und dessen Bäckerei Pfützner aus Schmiedeberg die Checkpoints mit Eierschecken versorgt hat. Die Episode endet beim ersten Checkpoint südlich von Leipzig, an dem Straps als Führender ankommt, ohne ein einziges Mal auf den Tracker geschaut zu haben. Der zweite Teil folgt in einer Woche. Links: Replay und GPS Tracking zum Nachsehen: https://racemap.com/player/rund-um-sachsen-2026 Rund um Sachsen Resultate: https://racemap.com/leaderboard/rund-um-sachsen-2026 Rund um Sachsen Website: https://rund-um-sachsen.com/ +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • May 21 · 1 hr 25 min

    #293 - Vor ihrer größten Ultracycling Herausforderung: Susi spricht über Ängste und Ziele

    In dieser Folge von Sitzfleisch geht’s zurück zu einem Aufruf aus dem letzten Jahr: Wer aus Österreich – idealerweise Frauen – stellt sich der Herausforderung der Transcontinental Race? Eine davon hat sich gemeldet: Susi. Und jetzt, wenige Monate vor dem Start, ist sie zu Gast im Podcast. Susi erzählt, wie aus anfänglichem Dotwatching und dem Gefühl „nichts für mich“ plötzlich ein konkreter Plan wurde. Mit Rückendeckung aus der Familie meldet sie sich an – trotz technischer Hürden beim Bewerbungsprozess und Respekt vor der eigenen Entscheidung. Die anfängliche Euphorie weicht langsam einem Wechselbad aus Vorfreude und wachsender Nervosität. 5000 Kilometer quer durch Europa sind kein kleines Projekt. Ihre bisherigen Erfahrungen zeigen: Ganz neu ist das Abenteuer nicht. Von selbstorganisierten Touren nach Innsbruck über Gravel-Events bis zu Solo-Trips quer durch die Alpen hat sie sich Schritt für Schritt an längere Distanzen herangetastet. Trotzdem ist das TCR eine andere Liga – vor allem was Dauer, Eigenverantwortung und mentale Belastung betrifft. Besonders spannend sind ihre ehrlichen Einblicke in die Gedankenwelt kurz vor dem Start: die Angst vor Pannen, Respekt vor Hunden, Unsicherheit bei technischen Problemen – und gleichzeitig die Vorfreude auf neue Länder, Landschaften und Begegnungen. Polen, Balkan, Griechenland: Für vieles ist es ihr erstes Mal. Auch strategisch hat sie klare Vorstellungen: kein Durchfahren der Nächte, stattdessen ein stabiler Rhythmus mit ausreichend Schlaf, um innerhalb der Cut-Off-Zeiten zu bleiben. Zum Schluss bringt sie ihr persönliches Mantra auf den Punkt: „If you want to finish first, you first have to finish.“ Neue Website mit Ultracycling Kalender: https://ultracyclingraces.com +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • May 14 · 1 hr 27 min

    #292 - Kurt Matzler: Wenn du in der Hölle bist, fahr weiter!

    In dieser Folge von Sitzfleisch starten Straps und Flo mit viel Schmäh, Rasierpannen und Alltagsfailures. Sie erzählen von Ultra-Rennen und akuter Vorfreude auf kommende Abenteuer, bevor es ernst und tiefgründig wird. Zu Gast ist heute Kurt Matzler, RAAM‑Finisher und Autor, der offen über sein zweites Race Across America als Solo Teilnehmer spricht – über Corona-Folgen, Nackenprobleme, Shermer's Neck, mentale Tiefpunkte und die brutale Realität eines Rennens, das bei jeder weiteren Teilnahme neue Probleme mit sich bringt. Aus diesen Erfahrungen leitet er zentrale Lebens- und Führungsprinzipien ab: Warum Planung vor allem psychologisch wirkt, weshalb man nie am Tiefpunkt aufgeben sollte, warum aufkommende Probleme gelöst werden sollten solange sie noch klein sind, wie Vertrauen im Team entsteht und wieso Erfolg kein Ziel, sondern ein Ergebnis ist. Sein neues Buch „Wenn du in der Hölle bist, fahr weiter“ verknüpft Extremsport mit Haltung, Gelassenheit und Entscheidungsstärke – Themen, die weit über den Radsport hinausgehen. Gewinnspiel: Kurt Matzler verlost 5 signierte Exemplare seines neuen Buches. Beantwortet die Frage und schickt die Antwort per Email an sitzfleisch@christophstrasser.at Wieviele Finisher gibt es in der Geschichte des RAAM seit 1982? a) circa 400 b) circa 800 c) circa 1600 Das Gewinnspiel läuft bis 24.5. um 23:59 Uhr! +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • May 7 · 1 hr 20 min

    #291 Schwester Kerstin-Marie: Im Ordenskleid aufs Rad

    Diese Folge ist anders. Nach einer kurzen Nachbesprechung der Ultracycling Events der letzten Woche (Traka, Race Across East Germany und Race Across Italy) schalten Straps und Flo nach Niedersachsen zu Schwester Kerstin-Marie, die im Dominikanerkloster lebt und Bikepacking-Touren, Orbits und Ultra-Events fährt. Eine Hörerempfehlung, die endlich Realität wird. Kerstin-Marie räumt mit Klischees auf: Ordensleben gründet nicht auf Verzicht, sondern auf etwas Großartigem. Den Weg ins Kloster beschreibt sie wie eine Beziehung – vom Kennenlernen über erstes Date bis hin zu "fix zammen" nennt es sich hier Postulat, Noviziat und Profess. Mit 40 entdeckte sie Gravel und die Orbit-Serie, seither gehören Bikepacking-Touren quer durch Europa fix zu ihrem Leben. Spannend wird es bei ihrer Doktorarbeit: Sie hat über Begegnungen beim Bikepacking geforscht. Beim Radfahren öffnen sich Menschen – und das graue Kleid wird zum Türöffner für Gespräche, die in hautengem Lycra möglicherweise nie zustande kämen. Auch ihr Volunteer-Einsatz beim VIA Ultra Race bei Turin, ihre kommenden Events (Fleche Allemagne, Right Around the Ruhr, Lost in Loops) und ihr Coaching-Standbein sind Thema. Das Schönste am Ordensleben für sie: die Gemeinschaft, die sogar bei verrückten Radprojekten mit Lunchpaketen und Gebet hinter ihr steht. Schwester Kerstin-Marie als Coach und Begleiterin: www.suchen-finden-gehen.com Schwester Kerstin-Marie auf Instagram: https://www.instagram.com/sr.kerstinmarie/ +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • April 30 · 1 hr 10 min

    #290 Vulkane, Verkühlung & verrückte Vorhersagen

    Diese Woche sind Straps und Flo zwischen Verkühlung, Vulkanen und gewagten Vorhersagen unterwegs. Christoph erwischt es, was aktuell offenbar die halbe Podcast-Welt erwischt: ein Virus, der sich nicht wegtrainieren lässt. Statt durchzubeißen, geht er den unspektakulär klugen Weg – Pause. Vier Tage komplett, dann vorsichtig zurück auf den Heimtrainer, ohne Ventilator, mit ordentlich Schweiß am Boden und einem klaren Appell an alle Ambitionierten da draußen: Eine verschleppte Verkühlung will niemand, und im schlimmsten Fall kann dies zu einer Herzmuskelentzündung führen, was deutlich länger dauert als drei Tage Couch-Programm. Dann geht's nach Girona. Das Traka 560 steht vor der Tür, und das Starterfeld ist so dicht besetzt, dass selbst eingefleischte Ultrafans ins Schwärmen kommen. Bei den Herren rechnen die beiden mit einem Showdown zwischen Victor Bosoni, Robin Gemperle und Lokalmatador Ulrich Bartholmös. Bei den Damen wird's noch spannender: Lael Wilcox, Marei Moldenhauer, Jana Kesenheimer, Cynthia Carson – und mittendrin Anna Kofler, die bei vielen Vorschauen unter dem Radar fliegt, obwohl sie genau das Profil mitbringt, das auf dieser Distanz funktioniert. Straps tippt sie aufs Podium. Eine kleine Lektion nebenbei: Wer auf Instagram leise ist, taucht in den Favoritenlisten oft nicht auf – auch wenn die Ergebnisliste eine andere Sprache spricht. Vom kommenden Rennen geht's zum gerade beendeten: Two Volcano Sprint. Bruno Wicht gewinnt in 59:20 Stunden – nach 36 Stunden ohne nennenswerte Pause, dann vier Stunden Schlaf, dann durch. Hauchdünn vor Adam Bialek und Anatole Naimi (Gründervater des Unknown Race – die Story dahinter gibt's als Bonus). Die beiden diskutieren die verpflichtenden Stehzeiten des Rennens (2 Stunden pro 24h), die DNF-Highlights ("lack of enthusiasm" als Ausstiegsgrund ist hart zu schlagen), und den vielleicht romantischsten DNF des Jahres: Rick Steffen steigt bei Kilometer 600 aus – nicht nur wegen der Defekte, sondern weil ein paar Tage später seine Hochzeit ansteht. Prioritäten darf man haben. Im Fail der Woche geht's um falsch erkannte Brüder am Radweg und einen Producer namens Rosi, der mit dem Rennrad im Schotterwald des Plesch landet. Beim Feedback der Woche geht es um GPS-Genauigkeit und Flos sehr unterhaltsamen Exkurs ins Selbstüberschätzungs-Universum: 12 % der britischen Männer glauben, sie könnten gegen Serena Williams einen Punkt machen. 29 % der Briten halten sich für olympiatauglich. Naja. Zum Abschluss: Highest Weekly Mileage Records. Warum Straps' RAAM-Distanzen nicht zählen, was Xandi Mixner geleistet hat (3.953 km in einer Woche, 13.000 im Monat), und warum Daniel Steinhauser gerade in Süddeutschland Kreise zieht – mit wachsenden Nackenproblemen und einer Spendenaktion im Rücken. Mental, da sind sich beide einig, ist so ein Rekordversuch ohne Rennsetting nochmal eine ganz andere Liga. Plus: Neuigkeiten im Ultracyclingshop mit Peeroton (Cola-Geschmack als Antwort auf Flavor Fatigue) und endlich einem akkubetriebenen Rücklicht von Supernova – ohne Kabelsalat am Rennrad. Übersicht über die Ultracycling Rekorde: https://ultracycling.com/highest-weekly-mileage-records/ +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -

  • April 23 · 1 hr 43 min

    #289 Unknown Race (Teil3): der Straps gwinnt uns den Schas

    Christoph hat gewonnen. Flo war beim Dotwatchen. Wie sich die Geschichte entwickelt hat, besprechen die beiden in einer der dichtesten Rennerzählungen, die Sitzfleisch je produziert hat. Checkpoint für Checkpoint, Nacht für Nacht, mit allem, was dazugehört: kein Wasser über Dutzende Kilometer, ein Powernap auf einem 40-cm-Fußabstreifer in einem Bankfoyer, ein Getränke-Automat der 17 Euro in 1-Euro-Münzen herausgibt, und ein Moment, in dem Christoph mitten in der Nacht eine Einkaufsliste mit seiner Frau bespricht – die gerade 1.000 Kilometer entfernt schläft. Die erste Nacht gehört aber dem Checkpoint 3B. Mitten im Wald, 50 Meter von der Straße entfernt, unsichtbar im Stockdunkeln. Christoph klettert über Zäune, sucht auf eingezäunten Wiesenstücken nach einem Schild das nicht dort ist wo alle es erwarten – und ist damit nicht allein. Fast das gesamte Feld hat das gleiche Problem. Danach: Checkpoint 4, Schneesturm. Die Rennleitung ruft persönlich an. Kurswechsel per WhatsApp. Und hier passiert Robert Müller das, was beim Dotwatchen niemand verstehen konnte: Er fährt 80 Kilometer in die falsche Richtung. Der Grund ist so simpel wie brutal – ein fehlendes Minuszeichen bei den Koordinaten. Wer in WhatsApp auf eine Zahl tippt, kopiert sie wie eine Telefonnummer. Das Vorzeichen bleibt auf der Strecke. Statt 20 Kilometer westlich des Nullmeridians landet man 20 Kilometer östlich davon. Zwei Punkte, die geografisch vertretbar nah klingen – und trotzdem eine Katastrophe bedeuten. Checkpoint 6B endet nicht besser: Christoph steht am Fuß eines 1.400-Meter-Anstiegs, der Wind schmeißt ihn fast vom Rad. Er schickt der Rennleitung ein Video. Checkpoint gestrichen. Direkt zum Finishparcours. Was das bedeutet: Die Fahrer hinter ihm sparen sich 60 bis 70 Kilometer. Ergebnis ohne Zeitkorrektur, ohne faire Lösung – weil es bei diesem Format keine gibt. 946 Kilometer, 16.600 Höhenmeter, 43 Stunden 40 Minuten. Zwei Stunden 50 Minuten Stehzeit laut Strava. Zielankunft kurz vor fünf Uhr morgens, zu dritt auf einem leeren Hauptplatz in Reus. Das Unknown Race im Replay: https://www.followmychallenge.com/live/turno4/ +++++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets → Hol dir die Campfire-App und kommentiere direkt in der Episode! Hier geht es zu Campfire → Exklusives NordVPN-Angebot: Teste jetzt risikofrei – mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie! Jetzt zu NordVPN → -