
Diese 6 Gedanken könnten dein Leben neu ordnen | Folge 2 – scobel
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show notes
Kann ein einziger Gedanke unser Leben verändern?
Manche philosophischen Ideen wirken wie ein Funke: Sie bringen uns dazu, unsere Gewissheiten zu hinterfragen, unsere Sicht auf die Welt neu zu ordnen und anders über uns selbst nachzudenken.
Heute geht es um sechs philosophische Sätze, die bis heute nichts von ihrer Kraft verloren haben.
Von Immanuel Kant über Sokrates bis Heraklit: Die großen Fragen der Philosophie sind aktueller denn je. Was ist der Mensch? Wie entstehen Wissen und Weisheit? Warum ist Selbstreflexion so wichtig? Und was können uns klassische Denker in einer Zeit von Künstlicher Intelligenz, Populismus, gesellschaftlicher Polarisierung und rasantem Wandel noch sagen?
📅 Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr.
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0:00 👉 Intro
0:56 👉 „Wir sind zur Freiheit verurteilt […] in die Freiheit geworfen“
Jean-Paul Sartre (1943)
Das Sein und das Nichts, Versuch einer phänomenologischen Ontologie, Nachwort von T. König, deutsche Übersetzung von T. König und H. Schöneberg, Reinbek, Rowohlt, (Gesammelte Werke: Philosophische
Schriften I), 1991, S. 883
1:57 👉 „Die Wahrheit blendet wie ein grelles Licht. Wohingegen die Lüge ein milder Dämmerschein ist, der jedem Ding Relief verleiht.“
Albert Camus (1956)
Albert Camus, Der Fall, Reinbek bei Hamburg, 1972, S. 112
3:52 👉 „Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache."
Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, §109 (1889-1951) (https://www.wittgensteinproject.org/w/index.php/Philosophische_Untersuchungen#100)
5:39 👉 „Die Hölle, das sind die anderen."
L'enfer, c'est les autres.
Jean-Paul Sartre (1944)
Huis clos (Dt. Geschlossene Gesellschaft), Szene 5
7:05 👉 „Wer versteht, mit sich selbst zu leben, ist geeignet für das Leben mit anderen. Das Selbst ist die einzige Person, die ich nicht verlassen kann, mit der ich zusammengeschweißt bin.“
HANNAH ARENDT, Sokrates. Apologie der Pluralität, Berlin 2016, S. 58
8:47 👉 „Man muß das Mögliche vollbringen, um das Unmögliche zu berühren.“
"Il faut accomplir le possible pour toucher l'impossible."
Simone Weil, Cahier. Aufzeichnungen, Bd. 3, München 20172, S. 79
10:18 👉 Outro
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Moderation, Recherche & Skript: Gert Scobel
Zeichnungen: Claus Ast
Eine Produktion der probono Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner, Friedrich Küppersbusch, Jürgen Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild und René Fischell
Mit Unterstützung von: Alexander Hollmer, Annluise-Sophie Schröter, Arne Clasvogt und Pascal Hadré
Finanziert wird dieser Kanal vom gemeinnützigen AVE Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit, Engagement (🔗 https://ave-institut.de/).
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Fragen und Anregungen gerne jederzeit per Mail an scobel@probono.tv.
Und Tschüss.
#scobel





