
#39 Simon Krammig und der feine Unterschied zwischen Freiheit und Flucht
Manchmal beginnt ein gutes Gespräch mit einem Podium. Simon Krammig wurde beim The North Face Großglockner Ultra-Trail Dritter auf der Königsdistanz. So ein Ergebnis stellt man nicht beiläufig ins Regal. Das bleibt. Macht stolz. Und dürfte noch eine Weile ziemlich gut nachhallen. Er lebt mittlerweile in Innsbruck, studiert Tourismus und läuft sehr schnell. Trotzdem wirkt er nicht wie jemand, der pausenlos irgendwohin muss. Eher wie jemand, der sich seinen Platz gesucht hat und dort erstaunlich gut angekommen ist. In dieser Episode sprechen wir mit ihm über Entscheidungen. Über Kurswechsel. Über Umwege, die sich später als ziemlich brauchbar herausstellen. Über die Freiheit, das eigene Leben nicht nach fremden Erwartungen einzurichten. Und über die Suche nach Glück, ohne daraus gleich ein Projekt mit Meilensteinen zu machen. Natürlich geht es auch ums Trailrunning. Um Training. Um Routinen. Um das, was Simon vorwärtsbringt. Aber ebenso um das, was ihm der Sport zurückgibt. Freiheit. Ruhe. Und gute Gründe, gesellschaftliche Vorstellungen gelegentlich einfach am nächsten Abzweig stehen zu lassen. Was hängen bleibt: Simon weiß nicht immer genau, wohin es geht. Aber ziemlich gut, warum er losläuft.









.jpg)


.jpg)

