
#41 Johannes Dörr und die bemerkenswerte Alltagstauglichkeit des Longruns
Johannes Dörr tauchte 2025 beim Innsbruck Alpine Trailrun Festival auf und gewann einfach mal den 110er. In seiner Wahlheimat. Gegen ziemlich schnelle Leute. Wer ihn vorher nicht auf dem Zettel hatte, durfte danach erstmal einen Stift suchen. Mittlerweile ist einiges passiert. Johannes ist seit diesem Jahr DYNAFIT-Athlet, sein Training strukturierter und Trailrunning endgültig ein ziemlich großer Teil seines Lebens. Wobei man bei ihm den Eindruck bekommt, dass ein Longrun ungefähr denselben organisatorischen Stellenwert besitzt wie bei anderen Menschen der Gang zum Bäcker. Könnte man morgen eigentlich direkt wieder machen. Wir sprechen darüber, wie Johannes überhaupt zum Trailrunning gekommen ist. Wie sich sein Training verändert hat und was ein Sportwissenschaftsstudium mit einem macht, wenn der eigene Körper gleichzeitig das interessanteste Versuchsobjekt ist. Es geht um Freunde, mit denen aus ein paar Kilometern schnell ein halber Tag werden kann. Um den Trubel nach Innsbruck. Um Erwartungen, die mit Ergebnissen wachsen. Und darum, wie Johannes seinen eigenen Weg durch einen Sport findet, der plötzlich deutlich genauer hinschaut. Ein bisschen Gegenwart gibt’s natürlich auch: Am Wochenende steht Johannes beim OTF presented by DYNAFIT am Start und wird sich den Sudelfeld Trail vornehmen. Was in seinem Fall vermutlich bedeutet, dass es für einen gemütlichen Samstag eher wenig Argumente gibt. Wohin das alles führt? Weiß Johannes noch nicht ganz genau. Nur länger laufen dürfte ziemlich sicher Teil der Sache bleiben. Wir sehen uns Samstag, Johannes. Vorher Sudelfeld, nachher kühles Blondes und Afterparty. Auch das ist Periodisierung.










.jpg)


.jpg)