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Artwork for robust glücklich - Resilienz durch Stoizismus
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robust glücklich - Resilienz durch Stoizismus

Dietmar Gumprecht

Grübeln, Überreaktionen, emotionale Abhängigkeit – keine Charakterfehler, sondern Gewohnheiten. Und Gewohnheiten lassen sich ändern.
robust glücklich ist der Podcast für innere Stabilität und Widerstandskraft – ohne Selbstoptimierungshype. Grundlage ist die Stoa: eine Philosophie, die sich als erstaunlich brauchbar für den Alltag erweist.
Themen: Ärger, Kontrollverlust, innere Unruhe, Grübeln, Gelassenheit.
Von Dietmar Gumprecht, Autor, psychologischer Berater und Coach.

  • 20 episodes
  • Updated Sunday

Episodes20

  • Sunday · 40 min

    Du fühlst dich minderwertig? – Gut so!

    Es gibt eine Aufgabe, an der manche Menschen ein halbes Leben arbeiten: sich endlich genug wert zu fühlen. Sie lesen die Bücher, sie besuchen die Seminare, sie arbeiten mit Disziplin an ihrem Selbstwert. Und sie kommen nie an. Kaum ist ein Ziel erreicht, wird es leiser, und die alte Frage meldet sich wieder: Ja, aber bin ich wirklich? Diese Folge schlägt eine unbequeme Erklärung vor. Nicht, dass du die Aufgabe noch nicht gelöst hast. Sondern dass sie keine Lösung hat, weil in ihr selbst ein Denkfehler steckt. Das Gefühl, nicht zu genügen, ist kein Defekt, den man reparieren muss. Der Versuch, ihn zu reparieren, verschlimmert ihn oft erst. Ein Wiener Arzt hat das vor hundert Jahren beschrieben, lange bevor die Selbstwert-Industrie erfunden war. Alfred Adler trennte zwei Dinge, die in der Alltagssprache zu einem verschwimmen: das Minderwertigkeitsgefühl, das normal und sogar gesund ist, und den Komplex, der daraus entsteht, wenn man das Gefühl loswerden will. Die Folge geht dieser Unterscheidung nach, sie fragt, woran Menschen ihren Wert überhaupt hängen und warum die äußeren Quellen so verlässlich in die Unruhe führen, und sie zeigt, wo Adler sich mit der Stoa trifft und wo die beiden getrennte Wege gehen. Am Ende steht keine Aufforderung, sich mehr wertzuschätzen, sondern die Frage, ob man die Frage nach dem eigenen Wert nicht ganz weglegen kann. Wer seinen Wert an die Anerkennung anderer geknüpft hat, ist auf sie angewiesen und damit erpressbar. Genau an dieser Stelle, an der Ablösung von der äußeren Bewertung, setzt die Audio-Masterclass "Mehr bei dir" an. Wer daran arbeiten möchte, findet sie hier: https://www.stoicmind.at/audiomasterclass Mehr von Dietmar Gumprecht Website: https://www.stoicmind.at/ Coaching & Beratung: https://www.stoicmind.at/coaching-beratung Audio-Masterclass "Mehr bei dir": https://www.stoicmind.at/audiomasterclass Meditations-Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • July 26 · 39 min

    Schon wieder enttäuscht? – Warum dieses Gefühl nie lügt.

    Enttäuschung behandeln wir wie einen Fehler, den man möglichst schnell hinter sich bringt. Dabei ist sie eines der ehrlichsten Signale, die wir haben. Sie trifft uns nie dort, wo uns etwas gleichgültig ist, sondern immer dort, wo wir vorher etwas investiert haben – eine Hoffnung, ein Bild davon, wie es kommen würde. Diese Folge geht dem nach, was im Moment der Enttäuschung eigentlich endet. Warum wir nicht um die Sache selbst trauern, sondern um eine Zukunft, die nur in unserem Kopf existiert hat. Warum die Enttäuschung genau dort am härtesten zuschlägt, wo wir am stärksten sind – und was sie damit über unseren heimlichen Selbstwert verrät. Und warum der bequeme Ausweg, einfach nichts mehr zu erwarten, keine Gelassenheit ist, sondern eine Betäubung. Worum es geht Was im Wort „Ent-Täuschung" steckt. Die Unterscheidung zwischen dem, was in unserer Verfügung liegt, und dem, was nicht. Warum wir kränkbar sind, wo wir stark sind. Die Falle des Nichts-mehr-Erwartens. Und die soziale Seite: milder werden mit der Enttäuschung anderer und mit der Angst, selbst zu enttäuschen. Wer der Frage weiter nachgehen möchte, woran der eigene Selbstwert hängt und wie man ihn aus fremden Händen zurückholt, findet in der Audio-Masterclass „Mehr bei dir" den ausführlichen Weg dorthin. Mehr von Dietmar Gumprecht Website: https://www.stoicmind.at/ Coaching & Beratung: https://www.stoicmind.at/coaching-beratung Audio-Masterclass „Mehr bei dir": https://www.stoicmind.at/audiomasterclass Meditations-Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • July 19 · 40 min

    Lust und Verzicht – Die Kunst des Genießens

    Vor dir steht etwas Schönes – ein Glas Wein, ein Abend, ein Ort, den du dir lange gewünscht hast. Und während du es genießt, ist dein Kopf schon woanders. Warum geht uns das Genießen so oft durch die Finger, obwohl wir alles dafür hätten? Diese Folge ist ein Nachdenken über das Genießen, kein Ratgeber mit fünf Schritten. Sie nimmt dich mit zu zwei Männern, die sich zu Lebzeiten aufs Bitterste verachteten und an einer einzigen Stelle trotzdem dasselbe rieten: Epikur, dem angeblichen Lustphilosophen, dessen Ruf einer der erfolgreichsten Rufmorde der Philosophiegeschichte ist, und Seneca, dem reichsten Römer seiner Zeit, der über Genügsamkeit schrieb und am eigenen Reichtum scheiterte. Es geht um die Abstumpfung, die wir für einen Defekt halten und die in Wahrheit ein Schutz ist. Um Senecas Kargheitsübung, die den Genuss schärft, indem sie ihn für ein paar Tage wegnimmt. Und um eine Übung in die andere Richtung, die weder Seneca noch Epikur in dieser Form kannten: die Luxusübung, das bewusste Genießen von etwas, das nie dein Standard werden kann. Mit der ehrlichen Frage, ob das wirklich gelingt oder ob es einen nur unzufriedener zurücklässt. Am Ende stehen drei Menschen im selben Hotelzimmer, und nur einer von ihnen ist frei. Den biologischen Mechanismus hinter dem Ganzen – warum die Vorfreude größer ist als die Erfüllung und was Dopamin damit zu tun hat – habe ich in einer früheren Folge ausführlich behandelt. Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du sie hier: Dopamin und Seneca. Wer beim Genießen frei bleiben will, stößt früher oder später auf eine verwandte Frage: Wie viel von dem, was wir tun und ertragen und mit uns machen lassen, gehört eigentlich uns – und wie viel geben wir nur her, weil wir nicht Nein sagen können? Genau darum geht es in meiner Audio-Masterclass Mehr bei dir – stoische Abgrenzung und innere Freiheit. Sie vermittelt die stoischen Prinzipien direkt und ohne historischen Umweg, für alle, die bei sich bleiben wollen, ohne hart zu werden. Du findest sie hier: stoicmind.at/audiomasterclass. Jeden Mittwoch erscheint außerdem eine neue geführte Meditation im Meditations-Abo – ein wachsendes Repertoire aus thematischen und grundlegenden Übungen, monatlich kündbar. Wenn du das Innehalten, von dem diese Folge spricht, nicht nur denken, sondern üben willst, findest du das Abo hier: Meditations-Abo. Mehr über meine Arbeit, das Coaching und das Buch findest du auf stoicmind.at. Schreib mir gern, wenn dir zu dieser Folge etwas durch den Kopf geht. Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • July 12 · 40 min

    Und du bist schuld! – Scham, Reue, Verantwortung

    Schuld ist ein schweres Wort, und wir vermeiden es, wo wir können. Wir sagen lieber, wir hätten ein schlechtes Gewissen. Doch hinter diesem freundlichen Etikett steckt fast immer das stärkere Gefühl – und es meldet sich oft genau dann, wenn wir eigentlich nichts falsch gemacht haben. Nach einem Nein. Nach einer Entscheidung, die für jemand anderen schlecht ausging, obwohl sie vernünftig war. In dieser Folge sehen wir uns an, warum sich so viele Menschen schuldig fühlen, wo kein Gericht der Welt ein Urteil sprechen würde. Wir trennen drei Dinge, die im Gefühl ständig verschwimmen: etwas verursacht zu haben, schuld zu sein und für etwas verantwortlich zu sein. Und wir gehen der unbequemen Frage nach, warum etwas in uns die Schuld geradezu sucht – warum wir uns lieber zum Täter machen, als ein kleines Rad im Getriebe der Ursachen zu sein. Im Zentrum steht eine Unterscheidung, die alles verändert: der Unterschied zwischen Schuld und Scham. Zwischen dem Satz „Ich habe einen Fehler gemacht“ und dem Satz „Ich bin ein Fehler“. Das eine lässt sich bearbeiten, das andere legt uns lahm. Und genau an der Schwelle, an der das eine ins andere kippt, entscheidet sich, ob ein schlechtes Gewissen uns mit den anderen verbindet oder von ihnen trennt. Eine Folge über das nächtliche Kreisen, über die heimliche Größe, die in der Selbstanklage steckt, und über einen Rückweg, der nicht über mehr Strenge führt, sondern über die schlichte Frage: Würde ich mit einem Freund so reden, wie ich gerade mit mir selbst rede? Wer mit diesen Gedanken tiefer arbeiten und lernen möchte, eine Grenze zu ziehen, ohne sich dafür innerlich anzuklagen, findet das in meiner Audio-Masterclass „Mehr bei dir“: stoicmind.at/audiomasterclass Mehr zu meiner Arbeit, zu Coaching und Beratung: stoicmind.at und stoicmind.at/coaching-beratung Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • July 5 · 41 min

    Die Perfektions-Lüge. – Warum du nicht deine Leistung bist

    Du verschickst eine Mail, und in der zweiten Zeile fehlt ein Wort. Niemand würde stolpern. Und trotzdem kriecht eine Hitze den Nacken hoch, und ein Satz meldet sich, der gar nicht der Mail gilt, sondern dir: Wie konnte mir das passieren. Vierzig Dinge sind gelungen, eines nicht, und das eine gewinnt. Jedes Mal. In dieser Folge geht es um den Unterschied, den der Alltag ständig verwischt: zwischen hohen Ansprüchen und der Angst, die hinter ihnen sitzt. Wer hohe Standards hat und sie erreicht, lebt oft erstaunlich gut damit. Das Leiden beginnt woanders – dort, wo der eigene Wert an die Leistung gekoppelt ist und beim kleinsten Fehler einstürzt. Die Psychologie nennt das den bedingten Selbstwert. Du erfährst, woher diese Kopplung kommt, warum der gängige Ratschlag „sei einfach milder zu dir" ins Leere läuft, und was Tory Higgins' Modell der Diskrepanz mit dem Alarm zu tun hat, der dich beim verfehlten Detail überfällt. Und du erfährst, was die Stoa dem entgegensetzt – nicht als schneller Trost, sondern als Übung. Warum dein Wert nicht am Ergebnis hängen kann, das dir ohnehin nie ganz gehört. Warum die vier Kardinaltugenden zusammen ein Gegengewicht bilden. Und warum eine Philosophie, die ausgerechnet mit dem Schiffbruch eines Mannes begann, der alles verlor, das Scheitern nicht als Panne behandelt, sondern als den eigentlichen Weg. Wenn du an dem Thema dieser Folge weiterarbeiten möchtest – am Abstand zwischen dem, was du leistest, und dem, was du dir selbst zugestehst –, dann ist die Audio-Masterclass „Mehr bei dir. Stoische Abgrenzung & innere Freiheit" der nächste Schritt; alles dazu findest du unter https://www.stoicmind.at/audiomasterclass. Mehr über meine Arbeit, Texte und Angebote gibt es auf https://www.stoicmind.at/, und wenn du mit mir an deinen eigenen Themen arbeiten willst, findest du die Möglichkeiten zur Beratung und zum Coaching unter https://www.stoicmind.at/coaching-beratung. Wer den Podcast mag und tiefer einsteigen möchte, findet die wöchentlichen Meditationen im Meditations-Abo unter https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe. Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • June 28 · 34 min

    Von Narzissten umzingelt! – Wirklich?

    Ein einziges Wort, und plötzlich erklärt sich alles. Jahre der Verwirrung, des Zweifelns an der eigenen Wahrnehmung – und dann fällt der Begriff „Narzisst“, und alles fügt sich. Diese Erleichterung ist echt und verdient Respekt. Die Folge fragt, was sie sonst noch leistet, und warum das verführerische Wort fast immer mehr verdeckt als erklärt. „Narzisst“ ist kein Schimpfwort, sondern ein klinischer Begriff. Nach dem amerikanischen Diagnosehandbuch DSM-5 müssen für die narzisstische Persönlichkeitsstörung mindestens fünf von neun Merkmalen über Jahre und alle Lebensbereiche hinweg erfüllt sein – eine hohe Schwelle, die die wenigsten erreichen, denen das Etikett im Alltag verpasst wird. Zugleich zählt die Störung zu den am wenigsten erforschten: Ein systematischer Review fand eine durchschnittliche Häufigkeit von rund einem Prozent (Spanne null bis 6,2 Prozent) und keine einzige kontrollierte Studie, die eine Behandlung als wirksam nachwies. In der größten US-Erhebung lag die Lebenszeitprävalenz bei 6,2 Prozent, deutlich höher bei Männern. Noch grundlegender: Das in Europa maßgebliche System der Weltgesundheitsorganisation, die ICD-11, hat die narzisstische Persönlichkeitsstörung als eigenständige Kategorie abgeschafft und durch ein dimensionales Modell aus Schweregrad und fünf Merkmalsbereichen ersetzt. Während Millionen das Wort wie eine feststehende Diagnose verwenden, haben die zuständigen Stellen diese Schublade gerade geräumt. Die Folge geht der Unterscheidung zwischen grandiosem und verletzlichem Narzissmus nach – dem lauten Typ, den jeder vor Augen hat, und dem stillen, der dem Klischee widerspricht und gerade bei Frauen oft übersehen wird. Wer tiefer an der Frage arbeiten möchte, wie man sich abgrenzt, ohne sich zu verschließen, findet das im Zentrum meiner Audio-Masterclass „Mehr bei dir. Die Audio-Masterclass für stoische Abgrenzung & innere Freiheit“: https://www.stoicmind.at/audiomasterclass Mehr über meine Arbeit unter https://www.stoicmind.at/. Quellen und zum Weiterlesen Zur diagnostischen Schwelle des DSM-5 (fünf von neun Kriterien) und zu den Grenzen dieser Definition: Caligor, Levy & Yeomans, Narcissistic Personality Disorder: Diagnostic and Clinical Challenges, American Journal of Psychiatry 2015, https://psychiatryonline.org/doi/10.1176/appi.ajp.2014.14060723. Zur Häufigkeit und zum Mangel an Behandlungsforschung (systematischer Review, Durchschnitt rund ein Prozent, Spanne null bis 6,2 Prozent): Dhawan et al., Prevalence and treatment of narcissistic personality disorder in the community: a systematic review, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK78977/. Zur größten epidemiologischen Erhebung (6,2 Prozent, Männerüberhang): Stinson et al., J Clin Psychiatry 2008, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18557663/. Zur Abschaffung der Kategorie in der ICD-11 und zum dimensionalen Modell der WHO: Bach et al., The ICD-11 classification of personality disorders: a European perspective on challenges and opportunities, https://link.springer.com/article/10.1186/s40479-022-00182-0. Zur Unterscheidung von grandiosem und verletzlichem Narzissmus und zur Schwierigkeit, beide diagnostisch zu erfassen: Day et al., Narcissistic personality disorder in the ICD-11: Severity and trait profiles of grandiosity and vulnerability, Journal of Clinical Psychology 2024, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38742471/. Zur Geschichte des Begriffs als wiederkehrende Kulturklage: Jean Twenge & Keith Campbell, The Narcissism Epidemic (2009), sowie Christopher Lasch, The Culture of Narcissism (1979). Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • June 21 · 37 min

    Dein bester Trick funktioniert nicht mehr. Wie Kindheitsmuster dich steuern.

    Jeder Mensch entwickelt als Kind Strategien, um mit seiner Umgebung zurechtzukommen. Erdulden, vermeiden, kompensieren — diese Antworten auf frühe Erfahrungen waren einmal die bestmögliche Lösung. Das Problem: Sie laufen weiter, auch wenn sich die Bedingungen längst verändert haben. Du bist erwachsen, aber dein inneres Betriebssystem arbeitet noch mit den Parametern eines Sechsjährigen. In dieser Folge geht es darum, wie Kindheitsmuster zu festen Überlebensstrategien werden, warum Einsicht allein sie nicht verändert und was es wirklich braucht, um alte Reaktionen abzulegen. Mit Epiktet, Marc Aurel und der stoischen Übungspraxis als Kompass. Wer spürt, dass die alten Strategien nicht mehr tragen, und konkrete Werkzeuge für den Alltag sucht, findet vertiefende Praxis in der Audio-Masterclass „Mehr bei dir – stoische Abgrenzung und innere Freiheit": https://www.stoicmind.at/audiomasterclass Mehr über meine Arbeit und die Möglichkeit einer Begleitung: https://www.stoicmind.at/ und https://www.stoicmind.at/coaching-beratung Wöchentliche geführte Meditationen jeden Mittwoch im Meditations-Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • June 14 · 38 min

    Echte Liebe kennt keine Eifersucht? Nachdenken über ein Gefühl

    „Echte Liebe kennt keine Eifersucht" — diesen Satz hört man heute oft, in Beziehungsratgebern, in kurzen Videos, in der Reife-Liebe-Rhetorik. Daneben hält sich das alte Lied hartnäckig: ein bisschen Eifersucht beweise eben, dass man wirklich liebt. Zwei Auskünfte über dasselbe Gefühl, die sich nicht vertragen — die eine tröstet, die andere warnt, und beide reden im Grunde nur über die Dosis. Diese Folge stellt eine andere Frage. Sie fragt nicht, wie viel Eifersucht erlaubt ist. Sie fragt, was unter ihr eigentlich geschieht. Welche Bewegung der kleine Stich am Frühstückstisch mit der durchwühlten Handytasche um drei Uhr morgens teilt. Und warum die schnelle Lösung — das gefühllose Drüberstehen, der Neunzig-Sekunden-Hack — möglicherweise gerade dort am gefährlichsten wird, wo sie am verlockendsten klingt. Mit Epiktet, mit Nestroy, mit einem ehrlichen Blick auf die Grenzen der eigenen Praxis. Die Folge erhebt nicht den Anspruch, das ganze Feld zu vermessen. Sie stellt ein paar Perspektiven neben das Gefühl, damit es sich länger betrachten lässt, bevor es wie üblich sofort einsortiert wird — als süß, als toxisch, als Beweis, als Warnsignal. Falls du gerade an dem anderen Punkt stehst — dort, wo aus Verdacht Gewissheit geworden ist —, findest du zwei eigene Folgen zum Thema Untreue: einmal aus der Sicht dessen, der betrogen wurde, einmal aus der Sicht dessen, der betrogen hat. Die Links dazu in den Shownotes. Untreue – Wenn jemand uns betrogen hat: https://spotifycreators-web.app.link/e/TiPi1kD4u3b Wenn du untreu warst – Die zweite Perspektive: https://spotifycreators-web.app.link/e/fnRnAmD4u3b Coaching & psychologische Beratung: https://www.stoicmind.at/coaching-beratung Wöchentliche Meditationen im Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe Website: https://www.stoicmind.at/ Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • June 7 · 35 min

    Du bist nicht schuld an ihrer Laune. – Nähe ohne Selbstverlust.

    Du kommst nach Hause, die Stimmung am Tisch ist kühl, und noch bevor ein Wort gefallen ist, läuft in dir eine Inventur ab: Was habe ich falsch gemacht? Diese Frage kommt schneller als jede andere, und sie hat einen Namen. Hinter dem dauernden Gefallen-Wollen sitzt oft eine Schuld – das Gefühl, dafür geradestehen zu müssen, wie es einem anderen Menschen geht. Eine gedrückte Miene im Raum, und schon übernimmst du die Verantwortung für eine Stimmung, die dir gar nicht gehört. Diese Folge geht dieser Schuld auf den Grund. Woher sie kommt, warum sie so tief im Nervensystem sitzt, dass kein gutes Argument sie auflöst, und warum die Stoiker hier eine Unterscheidung anbieten, die vieles verändert: zwischen dem, was dir gehört, und dem, was nicht. Mit Epiktet als Wegmarke kommen wir zu einer unbequemen Wendung – dass die Schuld, die sich wie reine Demut anfühlt, eine versteckte Selbstüberhöhung ist. Wer glaubt, er sei schuld an der Laune eines anderen, schreibt sich eine Macht über fremdes Innenleben zu, die er nicht besitzt. Es geht dabei nicht um Rückzug und nicht um Kälte. Über die vier Kardinaltugenden als zusammenhängendes Gefüge schauen wir uns an, wie Fürsorge und Klarheit zusammenspielen, und wo der Unterschied liegt zwischen für jemanden da sein und für jemanden verantwortlich sein. Und wir gehen einer Frage nach, die mir in der Beratung immer wieder begegnet: ob man einen Menschen, der einen chronisch leerräumt, eigentlich meiden darf. Seneca hat darauf in seiner Schrift über die Gemütsruhe eine erstaunlich klare Antwort gegeben. Wer merkt, dass ihn dieses ständige Tragen fremder Lasten auszehrt, findet vertiefende Werkzeuge in der Audio-Masterclass „Mehr bei dir – stoische Abgrenzung und innere Freiheit“: https://www.stoicmind.at/audiomasterclass Mehr über meine Arbeit und die Möglichkeit einer Begleitung: https://www.stoicmind.at/ und https://www.stoicmind.at/coaching-beratung Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • May 31 · 47 min

    Mach das weg! Gib mir das! – Die stoische Disziplin des Begehrens

    Was sich gut anfühlt, gilt heute als richtig. Was sich schlecht anfühlt, gilt als reparaturbedürftig. Trauer rückt in die Nähe einer Diagnose, Anerkennungssucht in die Nähe einer Berufung, Konsumlust in die Nähe von Selbstfürsorge. Wir behandeln, was zu uns gehört, und feiern, was uns zerreibt. Die Stoiker hatten einen anderen Maßstab. Ein Affekt war für sie zu prüfen an dem Urteil, auf dem er ruht. Ob er sich gut oder schlecht anfühlt, war zweitrangig; entscheidend war, ob die Annahme dahinter wahr oder falsch ist. Diese Verschiebung der Achse, vom Gefühl zum Urteil, verschiebt fast alles, was wir uns über uns selbst zu sagen gewöhnt haben. Die Antwort der Stoa liegt in einer Übung, die sie die Disziplin des Begehrens genannt haben. Sie arbeitet mit einer einzigen Frage: Liegt das, wonach ich gerade verlange, in meiner Hand? Diese Frage öffnet einen Raum, den die andere – die nach dem Angenehmen und Unangenehmen – nicht öffnet. Es ist der Raum, in dem die Stoa beheimatet ist. Links: Website: https://www.stoicmind.at/ Coaching: https://www.stoicmind.at/coaching-beratung Audio-Masterclass „Mehr bei dir": https://www.stoicmind.at/audiomasterclass Meditations-Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • May 24 · 35 min

    „Wie ungerecht!" – Wenn Empörung zur Gewohnheit wird

    Die Natur kennt keine Gerechtigkeit. Sie kennt Schwerkraft, Thermodynamik und Zerfall — aber kein Verdienst und keinen Anspruch. Gerechtigkeit ist eine menschliche Erfindung, fragil und unvollständig. Die Stoiker wussten das. Sie erhoben Gerechtigkeit trotzdem zur Kardinaltugend — gerade weil sie von alleine nirgendwohin tendiert. In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen echtem Gerechtigkeitssinn und Anspruchsdenken, das sich als moralische Sensibilität verkleidet. Warum der Gerechtigkeitsradar vor allem dann anspringt, wenn wir selbst betroffen sind. Was Seneca über den Zorn als Werkzeug der Gerechtigkeit schrieb. Warum öffentliche Empörung oft mehr mit Selbstpositionierung zu tun hat als mit Haltung. Und warum Gerechtigkeit im stoischen Sinn erst dort beginnt, wo sie etwas kostet. Die geführte Meditation zu dieser Folge erscheint wie jede Woche am Mittwoch im robust-glücklich-Meditations-Abo auf Spotify — diesmal eine Übung, die sich der inneren Buchführung widmet: den stillen Rechnungen, die wir führen, ohne es zu bemerken. Wer das Thema Abgrenzung und innere Freiheit vertiefen will: Die Audio-Masterclass „Mehr bei dir" arbeitet in sechs Modulen an der Fähigkeit, bei sich zu bleiben, ohne sich zu verschließen. Website: stoicmind.at Masterclass : „Mehr bei dir": Meditations-Abo: Spotify Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • May 17 · 40 min

    Warum dem Universum deine Bestellungen egal sind - Die Manifestations-Industrie

    Das Universum, 93 Milliarden Lichtjahre groß und 13,8 Milliarden Jahre alt, soll auf deine Bestellungen reagieren. So verspricht es eine Industrie, die seit fast hundert Jahren gut davon lebt — in den Dreißigern hieß es „denke nach und werde reich", in den Fünfzigern „die Macht des positiven Denkens", heute heißt es: manifestiere und sende die richtige Frequenz. Die Verpackung wechselt, der Kern bleibt identisch. Diese Folge fragt, was passiert, wenn die Bestellung nicht eintrifft. Warum der Confirmation Bias das Erleben von Manifestation produziert, auch wenn da niemand liefert. Wie eine bewusst dehnbare Definition ein System baut, das nie scheitern kann. Und wie aus dem Versprechen einer Ermächtigung ein Geschäftsmodell der Selbstverurteilung wird — gerade bei jenen, die in einer Krise nach Halt suchen. Erzählt wird auch die Geschichte einer Klientin, die zwei Jahre lang visualisiert hat, wie sich berufliche Erfüllung anfühlen soll — warm, leicht, frei — ohne je zu fragen, was sie konkret sein könnte. Eine fiktionalisierte Zusammenfassung dessen, was sich seit einigen Jahren in der Beratungspraxis häufiger zeigt. Dem stellt die Folge die stoische Position gegenüber. Du richtest das Universum nicht aus, du bist ein Teil davon. Mit Marc Aurels Blick von oben, Epiktets Dichotomie der Kontrolle und Senecas Brief an die trauernde Marcia entfaltet sich, was tatsächlich in deiner Hand liegt — Urteil, Handlung, Haltung — und warum das eine Entlastung ist, keine Resignation. Den Schlusspunkt setzt Carl Sagan mit jenem Foto, das die Voyager 1 im Jahr 1990 aus sechs Milliarden Kilometern Entfernung von der Erde gemacht hat. Ein blasser blauer Punkt im Sonnenstrahl. Und sein Satz: „In all dieser Weite gibt es keinen Hinweis darauf, dass Hilfe von anderswo kommen wird." Wenn die nüchterne Frage „Was liegt in meiner Hand?" beruflich oder persönlich nicht von selbst Antworten produziert, beginnt dort die psychologische Beratung — online, im gesamten DACH-Raum: stoicmind.at/coaching-beratung Wer eine Praxis sucht, die den Kontakt zu dem schult, was tatsächlich ist — Erleben vor Benennen — findet das im wöchentlichen Meditations-Abo. Jeden Mittwoch eine neue Meditation, die sich über die Wochen zu einem wachsenden Repertoire summiert: creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe — Mehr zu stoic mind: stoicmind.at Coaching und Beratung: stoicmind.at/coaching-beratung Audio-Masterclass „Mehr bei dir": stoicmind.at/audiomasterclass Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • May 10 · 40 min

    Glaub mir nicht. – Prüfen statt folgen.

    Die Kālāma-Sutta ist 2.500 Jahre alt und trotzdem eine der unbequemsten Gebrauchsanweisungen der antiken Literatur. Ein Lehrer, der sagt: Auch mir gegenüber bleibt skeptisch. Diese Folge nimmt Buddhas Antwort an erschöpfte Dorfbewohner als Ausgangspunkt und zeigt, warum dieselbe Haltung auch im Zentrum der Stoa steht – bei Epiktet, in der Prosoche als innerem Wachdienst, in Marc Aurels Zumutung, den Einbildungen ein Ende zu machen. Am Beispiel zweier Gedankenexperimente wird sichtbar, wie aus Werkzeugen stille Identitäten werden, wie Überzeugungen über die eigene Belastungsgrenze oder Beziehungsfähigkeit zu geschlossenen Kreisläufen werden, die sich selbst bestätigen. Die zentrale Verschiebung, die beide Traditionen teilen: Das Prüfkriterium für eine Überzeugung ist nicht ihre Wahrheit, sondern ihre Wirkung. Macht sie dich beweglicher, klarer, handlungsfähiger – oder enger? Dazu eine Typologie geschlossener Systeme: woran man sie im Alltag erkennt, warum sie intellektuell wasserdicht und gerade deshalb gefährlich sind, und was passiert, wenn Verstehen zum komfortablen Ersatz für Veränderung wird. Audio-Masterclass „Mehr bei dir – Stoische Abgrenzung und innere Freiheit"Die Folge endet mit einem Hinweis, den sie selbst unterläuft: Glaub's vorher nicht. Sechs Module, die dort ansetzen, wo das Prüfen konkret wird – dort, wo man sich nicht mehr automatisch verfügbar macht, sondern entscheidet, bevor man reagiert. Infos und Zugang: https://www.stoicmind.at/audiomasterclass Meditations-AboIm Abo entsteht mit der Zeit ein wachsendes Repertoire an geführten Meditationen und Autosuggestionen – manche vertiefen das Thema der jeweiligen Folge, andere üben grundlegende stoische Haltungen ein. Jeden Mittwoch erscheint eine neue. Zum Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe https://www.stoicmind.at Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • May 3 · 33 min

    Hochsensibilität ist keine Superkraft — wie ein Begriff dich kleiner macht

    Ein Begriff, der zunächst entlastet, kann sich in eine Identität verwandeln, die enger wird, je länger man sie trägt. Hochsensibilität ist so ein Begriff. In dieser Folge geht es um die Verschiebung von „So bin ich halt" zu „So reagiere ich in bestimmten Situationen" — und warum dieser kleine sprachliche Unterschied enormen Spielraum öffnet. Wir schauen uns an, warum die „Superkraft"-Rhetorik rund um Hochsensibilität problematisch ist, was Tests wirklich messen (und was nicht), wie man Wahrnehmung von Interpretation trennt, und warum ein Etikett, das man verteidigt, sich selten verändert. Eine Folge für alle, die gemerkt haben, dass die Kategorien, in denen sie sich selbst beschreiben, manchmal mehr zumachen als aufschließen. Die Masterclass zur Folge: „Mehr bei dir" Viele Hörerinnen und Hörer haben nach der Folge „Du bist nicht zu sensibel. Du bist zu verfügbar." gefragt, wie aus einer Einsicht eine Gewohnheit wird. Wie man dranbleibt, wenn der Tag laut wird und die alten Muster anspringen. Genau daraus ist „Mehr bei dir" entstanden — eine Audio-Masterclass über sechs Module, die stoische Abgrenzung und innere Freiheit als tägliche Praxis vermittelt. Kein Theorieprogramm, sondern ein Trainingsformat mit konkreten Übungen: ein Audit der eigenen Verfügbarkeit, ein Experiment gegen den Rechtfertigungsreflex, eine Firewall für digitale Kommunikation, eine Bibliothek freundlicher Grenzsätze, ein Integrationsplan, der daraus Alltag macht. → Alle Infos zur Masterclass „Mehr bei dir" Weitere Links Website: stoicmind.at Einzelsitzungen & Beratung: stoicmind.at/coaching-beratung Meditations-Abo (€4,99/Monat, monatlich kündbar): Hier abonnieren Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere den Podcast und lass eine Bewertung da. Das hilft anderen, den Weg hierher zu finden. Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • April 26 · 35 min

    Nett sein ist keine Tugend. Warum Peoplepleasing klein macht.

    People Pleasing wird kulturell oft als Freundlichkeit gelobt – als Empathie, Hilfsbereitschaft, soziale Kompetenz. Diese Folge stellt eine unbequeme These dagegen: People Pleasing scheitert an allen vier stoischen Kardinaltugenden gleichzeitig. Es ist kein Zuviel an Güte, sondern ein strukturelles Defizit an Mut, Gerechtigkeit, Weisheit und Mäßigung. Am Beispiel eines Gedankenexperiments wird sichtbar, wie aus einer kindlichen Überlebensstrategie ein Automatismus wird, der sich als Charakter verkleidet – und warum die Verwechslung von Harmonie mit Tugend weder dem People Pleaser noch seinem Gegenüber gerecht wird. Epiktets innere Passkontrolle liefert das Werkzeug, um Eindrücken die Zustimmung zu entziehen, und die stoische Tradition zeigt, wie Freundlichkeit aussieht, die aus Freiheit kommt statt aus Angst. Audio-Masterclass „Mehr bei dir – Stoische Abgrenzung & innere Freiheit"Sechs Module, die dort ansetzen, wo diese Folge aufhört. Alle Infos und Zugang: https://www.stoicmind.at/audiomasterclass Meditation im AboZur Vertiefung dieser Folge gibt es im Abo die geführte Meditation und Autosuggestion „Bei dir bleiben – Stoische Abgrenzung und innere Klarheit". Im Abo entsteht mit der Zeit ein wachsendes Repertoire an Meditationen – manche vertiefen das Thema der jeweiligen Folge, andere üben grundlegende stoische Haltungen ein. Zum Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe https://www.stoicmind.at Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • April 19 · 44 min

    Du fühlst, was du denkst – Wie Eindrücke zu Emotionen werden

    Ein Gefühl fühlt sich an wie eine Tatsache. Kommt rein, steht im Raum, duldet keinen Widerspruch. Aber zwischen dem Eindruck und der Emotion liegt ein Schritt, den die meisten übersehen: ein Werturteil, das so schnell fällt, dass es unsichtbar bleibt. Die Stoiker haben diesen Mechanismus vor zweitausend Jahren beschrieben – Eindruck, Zustimmung, Impuls, Handlung. Die kognitive Verhaltenstherapie hat ihn bestätigt, die Neurowissenschaft macht ihn messbar. In dieser Folge schauen wir uns an, was Gefühle wirklich sind, warum sie keine Befehle sind und wie du den Raum zwischen Reiz und Reaktion zurückgewinnen kannst. Mit drei konkreten Werkzeugen, die du sofort anwenden kannst. Zu dieser Folge gibt es eine geführte Meditation im „robust glücklich"-Abo auf Spotify – sie erscheint am Mittwoch.👉 Das Meditations-Abo mit wöchentlich neuen geführten Meditationen: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe Links & mehr Website: https://www.stoicmind.at/Coaching & Beratung: https://www.stoicmind.at/coaching-beratungAudio-Masterclass „Mehr bei dir": https://www.stoicmind.at/audiomasterclass Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • April 12 · 43 min

    Und… als was identifizierst du dich heute? Die Identitäts-Falle

    Jemand sitzt auf dem Sofa und feilt an seiner Instagram-Bio. Drei Zeilen. Zwanzig Minuten. Der Daumen über dem Speichern-Button, als ginge es um eine Grundsatzerklärung. Diese Folge fragt, warum das so ist – und ob die Suche nach der richtigen Selbstbeschreibung auf einer falschen Voraussetzung beruht. Was ist dieses „Ich", das eine Identität haben soll? Ist es ein Kern, den man freilegen kann wie eine Skulptur im Marmor? Der Philosoph Thomas Metzinger zeigt, warum unser Selbstgefühl eher ein transparentes Modell ist als ein fester Besitzer – und warum wir das Modell nicht als Modell erkennen. Die Stoiker zogen daraus eine praktische Konsequenz: Nicht die richtige Beschreibung macht das Leben stimmig, sondern die nächste klare Handlung. Eine Folge über Identitätspolitik, den Ego-Tunnel, den delphischen Satz „Erkenne dich selbst" – und die Frage, warum Charakter mehr trägt als jedes Etikett. In der Folge erwähnt Thomas Metzinger: „Der Ego-Tunnel" – über das Selbstmodell des Gehirns und die Transparenz des Ich-Gefühls. Epiktet: Stoischer Philosoph, geboren als Sklave, Begründer der Dichotomie der Kontrolle. Marc Aurel: „Selbstbetrachtungen" – das private Tagebuch eines römischen Kaisers, der nicht fragte „Wer bin ich?", sondern „Handle ich richtig?" robust glücklich – Meditationen im Abo Jeden Mittwoch erscheint für Abonnenten eine geführte Meditation, die das Thema der jeweils aktuellen Sonntagsfolge vertieft und verankert. Diese Woche: eine stille Untersuchung dessen, was dieses „Ich" im Erleben eigentlich ist – und die Erfahrung, dass weniger Selbstbeschreibung mehr Spielraum bedeutet. Mit der Zeit entsteht so ein wachsendes Repertoire an Meditationen, auf das man jederzeit zurückgreifen kann. Meditations-Abo: Hier abonnieren Audio-Masterclass: Mehr bei dir Die Audio-Masterclass für stoische Abgrenzung und innere Freiheit. Sechs Module, die dort ansetzen, wo Identitätsfragen oft am lautesten werden: bei der Frage, wie du innerlich bei dir bleiben kannst, wenn du im Außen ständig gespiegelt, gezogen oder bewertet wirst. Alle Infos zur Masterclass Links Coaching / Kennenlerngespräch Website Buch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus" Podcast auf Spotify Kontakt / Feedback Fragen, Themenwünsche, Rückmeldungen – am einfachsten über die Website. Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • April 5 · 40 min

    Das gefährlichste Ziel ist das, das dich retten soll – Die Wenn-dann-Falle im Kopf

    Wir alle setzen uns Ziele. Das ist nicht das Problem. Das Problem beginnt dort, wo ein Ziel aufhört, Richtung zu geben, und anfängt, unser inneres Gleichgewicht zu tragen. Wo aus einem Vorhaben ein Erlösungsversprechen wird: Wenn ich das erreicht habe, dann wird es leichter. Dann bin ich endlich wieder ich.In dieser Folge schaue ich mir an, warum Ziele so leicht zur Selbstwert-Falle werden, was der Unterschied zwischen Zielen und Gewohnheiten mit deiner inneren Stabilität zu tun hat – und warum die Stoiker eine überraschend einfache Formel hatten, um entschlossen zu handeln und innerlich offen zu bleiben: die Vorbehaltsklausel.Es geht um Epiktets Dichotomie der Kontrolle, um Senecas Blick auf das Begehren, um Aaron T. Becks automatische Gedanken – und um die Frage, ob Erfolg wirklich das ist, was am Ende herauskommt. Oder ob er nicht eher dort entsteht, wo du heute handelst.Mit einer konkreten Morgenübung, die in drei Sätzen deinen Tag setzt – und einer Abendfrage, die ehrlich genug ist, um zu wirken. Geführte Übungen zum Vertiefen Zusätzlich zu den Sonntagsfolgen erscheint jeweils am Mittwoch im robust-glücklich-Abo auf Spotify eine geführte Übung – mal zum Thema der aktuellen Folge, mal als grundlegende stoische Praxis. Für 4,99 € pro Monat.Abo aktivieren: Audio-Masterclass „Mehr bei dir" Du willst tiefer einsteigen? Die Audio-Masterclass „Mehr bei dir – stoische Abgrenzung und innere Freiheit" ist für Menschen, die gemerkt haben, dass Verstehen allein nicht reicht. Sechs Module, jede Woche kompakt genug, um es wirklich zu hören, und dicht genug, um etwas zu verändern.Zur Masterclass: Links & mehr Website: https://www.stoicmind.at/Coaching & Beratung: https://www.stoicmind.at/coaching-beratungAudio-Masterclass „Mehr bei dir": https://www.stoicmind.at/audiomasterclassMeditations-Abo auf Spotify: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • March 29 · 41 min

    Let Them reicht nicht. – Vom Lifehack zur Lebenshaltung | Mel Robbins stoisch geprüft

    Mel Robbins' „The Let Them Theory" ist der Selbsthilfe-Bestseller der Stunde. Die Kernidee: Du kannst andere nicht kontrollieren – also lass sie. Konzentrier dich auf dich. So weit, so richtig. Aber in dieser Folge schaue ich genauer hin – und zeige, was passiert, wenn man einer philosophischen Einsicht das ethische Rückgrat entfernt. „Let Them" operiert auf der Achse Kontrolle/Nicht-Kontrolle. Die Stoa fragt weiter: Wenn ich erkannt habe, dass das Verhalten des anderen nicht in meiner Macht steht – was fordert dann die Gerechtigkeit von mir? Was der Mut? Was die Besonnenheit? Ohne diesen Tugendrahmen wird die Dichotomie der Kontrolle zur philosophisch verkleideten Gleichgültigkeit. Aus der Frage „Was ist jetzt richtig?" wird „Was tut mir jetzt gut?" – und das ist ein grundlegender Unterschied. Eine Folge über die Frage, warum die Selbsthilfeindustrie philosophischen Traditionen regelmäßig die Technik entnimmt und die Ethik entsorgt – und warum eine Zwei-Wort-Formel kein Ersatz für eine Lebenshaltung ist. robust glücklich – Meditationen im Abo Jeden Mittwoch erscheint für Abonnenten eine geführte Meditation, die das Thema der jeweils aktuellen Sonntagsfolge vertieft und verankert – nicht als Wiederholung, sondern als Praxis. Weil Zuhören allein noch keine Veränderung ist. Die Meditationen sind so aufgebaut, dass sie stoische Haltungen und Denkweisen nicht nur erklären, sondern erfahrbar machen. Die Meditation zu dieser Folge heißt „Stoische Prinzipien verinnerlichen" und arbeitet mit dem, was „Let Them" weglässt: den vier Kardinaltugenden als Koordinatensystem, der Unterscheidung zwischen Gelassenheit und Gleichgültigkeit, und der Frage, was Weisheit, Gerechtigkeit, Mut und Besonnenheit in konkreten Situationen von dir fordern. Hier geht's zum Meditations-Abo Audio-Masterclass: Mehr bei dir Meine Audio-Masterclass „Mehr bei dir – Die Audio-Masterclass für stoische Abgrenzung & innere Freiheit" erscheint voraussichtlich Ende April, Anfang Mai – sofern nichts dazwischenkommt. Sechs Module, die dort ansetzen, wo einfache Formeln aufhören: bei Verfügbarkeit, Abgrenzung und der Frage, was du dir selbst schuldig bist. Keine Zwei-Wort-Lösungen, sondern die eigentliche Arbeit an dir selbst – mit stoischem Rahmen und praktischen Übungen. Alle Infos zur Masterclass In der Folge erwähnt Ronald Purser: „McMindfulness" – über die systematische Entkernung kontemplativer Praxis durch die Wellness-Industrie. Cassie Phillips: Dichterin, deren Gedicht „Let Them" bereits 2022 viral ging – lange bevor Mel Robbins das Buch veröffentlichte. Links & Angebote Coaching / Kennenlerngespräch Website Buch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus" Podcast auf Spotify Kontakt / Feedback Wenn du mir schreiben möchtest (Fragen, Themenwünsche, Rückmeldungen): Am einfachsten über die Website. Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  • March 22 · 53 min

    Du bist nicht überfordert. Du bist unentschieden.

    Überforderung fühlt sich an wie „zu viel“. Oft ist es ein inneres Offenhalten. Offene Entscheidungen erzeugen einen mentalen Dauerstrom, der auch dann weiterläuft, wenn der Tag längst vorbei ist. In dieser Folge schauen wir präzise hin, welche Form von Unentschiedenheit dich bindet, warum offene Schleifen so viel Energie ziehen, und wie du mit einer kleinen Praxis wieder innerlich Boden findest. In dieser Folge: Warum Überforderung häufig aus innerem Offenhalten entsteht Die drei häufigsten Formen von Unentschiedenheit: Wertkonflikt, Konsequenzangst, Identitätskonflikt Offene Schleifen: weshalb nicht die Aufgabe an sich erschöpft, sondern die innere Verhandlung darüber Drei Entscheidungsfragen, die sofort Klarheit schaffen Nachbeben nach Entscheidungen: Schuldgefühle, Loyalität, Nettsein – und wie du klar bleiben kannst Mini-Übung der Woche: „Ein offener Kreis wird geschlossen“ (Entscheidungssatz + Abschluss-Marker) Übungsraum im Spotify-Abo: Zu den regulären Folgen gibt es zusätzlich einen fortlaufenden Übungsraum im Spotify-Abo „robust glücklich“. Dort erscheinen geführte Meditationen, die die jeweiligen Themen praktisch vertiefen – damit sich das nicht nur im Kopf sortiert, sondern auch innerlich verankert. Wichtig: Es gibt bereits Bonus-Meditationen im Podcast, die weiterhin frei zugänglich bleiben. Das Abo ist eine Vertiefung für alle, die die Inhalte konsequent üben möchten. Abo-Link: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe Podcast & alle Folgen: https://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674 Website: https://www.robust-gluecklich.com/ Coaching: https://www.stoicmind.at/coaching YouTube-Playlist „robust glücklich – Filmische Reflexionen“: https://www.youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74Do Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.