
Pickleball Rhön: Alles begann mit einem Nein. Und fünf Ballwechseln.
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show notes
„Probier's einfach einmal.“
Diesen Satz hörte Julian zwei Wochen lang. Immer wieder. Sein Vater, der in den USA lebt, war überzeugt: Pickleball würde ihm gefallen. Julian war überzeugt vom Gegenteil. Auf YouTube sah der Sport für ihn eher nach Seniorensport als nach neuer Leidenschaft aus. Bis er sich schließlich doch auf einen Versuch einließ. Fünf Ballwechsel später war klar: Das wird ihn nicht mehr loslassen.
Doch die eigentliche Herausforderung begann erst danach.
Denn wie baut man eine Sportart auf, für die es in der Rhön weder Plätze noch Mitspielende gibt? Also fuhren Julian und seine Freunde durch die Region, suchten nach Asphaltflächen, spielten neben einem Skatepark und verwandelten schließlich einen jahrelang ungenutzten Tartanplatz in Heustreu in die Heimat des Pickleballs.
Heute reisen Spielerinnen und Spieler aus ganz Deutschland und sogar aus Dänemark in die Rhön, wegen eines Sports, den hier vor wenigen Jahren kaum jemand kannte.
In dieser Folge erzählt Julian, warum aus einem genervten „Nein“ eine Leidenschaft wurde, weshalb Ehrenamt manchmal bedeutet, mit einem Hochdruckreiniger einen alten Sportplatz wiederzubeleben, und warum die größten Geschichten oft dort beginnen, wo noch niemand an sie glaubt.
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