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Eine Reise in die ungarische Familiengeschichte, ein verschwundenes Gewehr und viele Dinge, über die lieber geschwiegen wird: Muri Daridas Debütroman „King Cobra“ begleitet Lazi auf der Suche nach den Spuren des Großvaters András. Dessen Flucht nach dem Ungarnaufstand 1956 sollte eigentlich nach Argentinien führen, endete jedoch in Süddeutschland.
Als Lazi nach Ungarn zurückkehrt, geht es nicht nur um das verschwundene Gewehr. Rache, Gerechtigkeit, Herkunft und die verdrängte Vergangenheit der Familie rücken immer stärker in den Mittelpunkt. Gleichzeitig erlebt Lazi Ablehnung wegen der eigenen queeren Lebensweise. Nur Tante Mónika bringt echtes Verständnis auf.
„King Cobra“ verbindet Familiengeschichte mit Fragen nach Identität, Ausgrenzung und Gewalt. Der Roman wurde mit dem Robert-Walser-Preis 2026 ausgezeichnet und für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2026 nominiert.
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