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show notes
Ein scheinbar stabiles Leben gerät ins Wanken: Nach einem Nervenzusammenbruch muss die 36-jährige Hanna Berlin verlassen und zu ihren Eltern nach Lüneburg zurückkehren. Dort wartet jedoch kein gemütlicher Rückzugsort. Ihr früheres Kinderzimmer dient inzwischen als Büro ihres Vaters – samt Drucker, elektrischen Rollos und schmalem Gästebett.
Im Debütroman „Pause“ erzählt Lena Kupke von einer Frau, die lernen muss, Hilfe anzunehmen und die Ursachen ihrer Krise anzusehen. Gleichzeitig trifft Hanna auf eine Familie, die Konflikte lieber verschweigt und psychische Belastungen kaum ernst nimmt. Trotz des ernsten Themas bleibt die Geschichte warmherzig und humorvoll. Slapstickhafte Situationen treffen auf genaue Beobachtungen über familiäre Rollen, gesellschaftliche Tabus und den langen Weg zur Selbstfindung.
Eine Empfehlung für alle, die gegenwärtige Familienromane über Krisen, Neuanfänge und unerwartete Nähe schätzen.
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Zum Buch: Pause





