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Wie weit kann der Wunsch nach Zugehörigkeit führen? In „Orca“ von Franziska Gänsler steht Cora im Mittelpunkt, eine junge Frau, die schon am Elitegymnasium Außenseiterin bleibt. Als sie ihre frühere Freundin Olympia wiedertrifft, scheint sich das zu ändern.
Doch Olympia bewegt sich zunehmend in einer Aktivistengruppe, deren Angst vor der Klimakrise immer radikalere Formen annimmt. Cora möchte dazugehören und gerät tiefer in eine Dynamik aus Loyalität, Anpassung, extremen Überzeugungen und schließlich konkreten Aktionen.
Der auf zwei Zeitebenen erzählte Roman verbindet Freundschaft und Identitätssuche mit Klima- und Chancengerechtigkeit, Gewalt und Radikalisierung. Eine eindringliche Geschichte darüber, wie der Wunsch nach Anerkennung Grenzen verschieben kann. „Orca“ ist für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert und richtet sich besonders an eine anspruchsvolle Leserschaft.
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